Schlagwort: Magie

Die Seelen der Nacht – Diana & Matthew Band 1

Titel: Die Seelen der Nacht

Autor: Deborah Harkness

Verlag: Blanvalet

800 Seiten

Taschenbuch 9,99 €

 Eine Liebe, stärker als das Leben selbst …
Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, versucht sie im Alltag mit aller Kraft zu ignorieren. Doch als Diana in der altehrwürdigen Bodleian-Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript in die Hände fällt, kann sie ihre Herkunft nicht länger verleugnen: Hexen, Dämonen und Vampire heften sich an ihre Fersen, um ihr das geheime Wissen zu entlocken – wenn nötig mit Gewalt. Hilfe erfährt Diana ausgerechnet von Matthew Clairmont, Naturwissenschaftler, 1500 Jahre alter Vampir – und der Mann, der Diana bald schon mehr bedeuten wird als ihr eigenes Leben …

Rezension:

In diesem ersten Band der Diana & Matthew Trilogie gibt es wirklich viele Details und Charaktere zum kennenlernen. Das ganze ist leider vor allem zu beginn eine ein klein wenig langwierige Angelegenheit. Lest weiter, es lohnt sich!

Diana Bishop ist eine sehr sympathische Hauptfigur in diesem Roman, eine starke, intelligente Frau zum mitfühlen, mitdenken und (mehr …)

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Review & Filmtheorien

Review:

Gestern habe ich endlich den neuen Film aus Harry’s Zaubererwelt gesehen und, bei Merlins Barte, WOW war der toll. Ich hatte ehrlichgesagt keine großen Erwartungen an den Film und war der ganzen Tierwesen-Sache etwas skeptisch gegenüber. Vielleicht war es deswegen leichter mich so stark zu beeindrucken, aber schon alleine wegen den vielen Infos, die dieser Film uns über die Zaubererwelt gibt, bin ich hin und weg. Aber lasst uns am Anfang anfangen.

Newt Scamander ist ein britischer Zauberer, der mit einem Koffer voller magischer Tierwesen, die ihm leider teilweise verloren gehen, in die USA reist. Dort trifft er auf den No-Maj (=Muggle) Jacob, der ihm hilft, die Tierwesen wieder zu finden. Doch in einer Zeit, in der Hexen und Zauberer von den No-Majs gefürchtet werden, und die Geheimhaltugsabkommen so streng sind wie nie, ist es gar nicht mal so leicht verdeckt zu arbeiten.

Schon in den ersten Sekunden des Films wird man sofort wieder in die Zaubererwelt versetzt und bekommt dieses warme, nostalgische Harry-Potter-Gefühl, das wir alle so sehr lieben. Auch wenn vieles sehr stark anders ist, trifft man auch auf einiges Bekanntes, wie zum Beispiel Quidditch, dem Zeichen der Heiligtümer des Todes, natürlich die Zaubersprüche und viele kleine Andeutungen auf die Zaubererwelt wie wir sie bereits kenen. Es hat mich allerdings durchgängig gestört, dass der Film in Amerika spielt und wir so wenig über die amerikanische Zaubererwelt wissen. Ich meine, es könnte von Grund auf verschieden sein und ein Großteil davon wüssten wir nicht ud würden es auch nicht erfahren. Ich hoffe wirklich sehr, dass in den nächsten Filmen noch viel mehr auf die Strukturen in der amerikanischen Zauberergesellschaft eingegangen wird. Noch viel interessanter waren aber die phantastischen Tierwesen von Newt. Ihr Aussehen, ihre Fähigkeiten und ihr Verhalten zu erfahren war so spannend, ich hätte mir stundenlang auch einfach ein Tier nach dem anderen anschauen können. 😀

Die Besetzung ist mal wieder perfekt, wie wir das von den Harry Potter Filmen ja gewöhnt sind. Vor allem freue ich mich darauf, das Johnny Depp, der mein absoluter Lieblingsschauspieler ist, ab dem zweiten Film eine sehr viel größere Rolle übernehmen wird. Auch Eddie Redmayne hat als Newt Scamander seinen Job wirklich gut gemacht. Ich bin nicht sooo ein großer Fan von Eddie Redmayne, weil mich oft seine Art zu schauspielern irgendwann nervt ( ganz stark anstrengend fand ich ihn in The Danish Girl), aber manchmal (wie in Die Entdeckung der Unendlichkeit als Stephen Hawking) finde ich ihn auch wieder wirklich gut. In Phantastische Tierwesen war er das perfekte Mittelmaß zwischen verträumt, ernst, strukturiert und chaotisch. Ich zähle jetzt schon die Tage, bis der zweite Film endlich erscheint.

Filmtheorien:

Achtung: Spoiler!!!

Jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsteil dieses Beitrags. Nachdem ich meinen gesamten Morgen darauf verwendet habe, mir neue HP Theorien anzuschauen, musste ich sie jetzt einfach mit jemandem teilen. Deswegen habe ich euch hier einige meiner Lieblingsthorien zusammengestellt.

Hat Jacob wirklich alles vergessen?

Fangen wir mit etwas leichterem an, bevor wir zu den wirklich spannenden Thesen kommen. Am Ende des Films beschließt Jacob freiwillig in den Regen zu gehen, der seine Erinnerungen an die Zauberer löschen soll. Abgesehen davon, dass mir diese Szene mein Herz gebrochen hat, bleibt zu bezweifeln, ob Jacobs Erinnerungen wirklich dauerhaft gelöscht wurden. Wir erfahren auf jeden Fall, dass er sich an die Tierwesen zumindest teilweise erinnert, weil er Gebäck nach ihrem Aussehen formt. Obwohl er nicht weiß woher er diese Einfälle hat, könnte das ein Anzeichen sein, dass er sich möglicherweise wieder anfängt zu erinnern. Der Grund, weshalb er anscheinend nicht alles vergessen hat, wird durch das Serum selbst erklärt, welches der Thunderbird am Ende vom Himmel regnen lässt. Als Newt zum ersten Mal von diesem Serum spricht (in seinem Koffer nachdem er Jacob zum ersten Mal mit in das Innere genommen hat) sagt er, dass dieses Gift, in den richtigen Mengen dosiert, schlechte Erinnerungen löscht. Jacob war aber regelrecht begeistert von der Zaubererwelt und verbindet deswegen vermutlich nicht nur Schlechtes mit ihr, im Gegensatz zu vielen der übrigen No-Majs, die mit ansehen mussten wie die gefürchteten Zauberer ihre Stadt zerstören. Es ist also durchaus denkbar, das Jacobs Erinnerungen zumindest teilweise noch vorhanden sind. Auch, dass der Schauspieler schon für den zweiten Teil bestätigt wurde, lässt darauf schließen, dass wir ihn icht zum letzten Mal gesehen haben.

Ilvermorny

Über die amerikanische Zauberschule hatte JK Rowlig bereits die genaue Entstehungsgeschichte auf Pottermore veröffentlicht. Ich werde hier nur nochmal ganz kurz und knackig die wichtigsten Punkte erzählen. Isolt Sayre, eine der Gründerinnen von Ilvermorny, ist eine direkte Nachfahrin der Gaunt Familie (jap, das heißt, sie teilt die gleichen Vorfahren wie Voldemort und ist ein Nachkomme von Salazar Slytherin). Sie wurde in Irland geboren, flüchtet aber vor ihrer Tante mit der Mayflower in die USA. Dort lernt sie einen No-Maj kennen, mit dem sie zwei Zauberer-Waisenkinder adoptiert. Diese vier Personen sind die Gründer der Ilvermorny Schule und bestimmen auch jeweils eines der Häuser, die sie nach ihren liebsten Tierwesen benennen. Besonders außergewöhnlich ist hier, dass eine nicht-magische Person ein Mitgründer von einer der größten Zaubererschulen war (ohoh, wenn das die Gaunts wüssten…). Isolt und ihr Ehemann hatten außerdem noch leibliche Kinder, zwei  Zwilligsschwestern : Martha und Rionach. Rionach war eine begabte Hexe, heiratete jedoch nie und hatte deswegen vermutlich auch keine Kinder. Martha hingegen heiratete zwar und bekam womöglich auch Kinder, war aber eine Squib (= konnte selbst nicht zaubern). Und jetzt wird es interessant. In Phantastische Tierwesen wird von der Fanatikerin in der Kirche angedeutet, dass Credences Mutter magischen Ursprungs war. Da JK Rowling uns bis jetzt ur die Gründungsfamilie der Ilvermorny Schule vorgestellt hat als amerikanische Zaubererfamilie, könnte es eine Andeutung darauf sein, dass Credence von Martha Sayre abstammt. Dass Mr. Graves später zu Credence sagt, er rieche den Squib an ihm, bestätigt diese Theorie teilweise. Falls Credence von Martha Sayre abstammen sollte, würde das bedeuten, dass sich seine Blutlinie zurückführen lassen würde zu den Gaunts und sogar bis zu Salazar Slytherin selbst. Diese Theorie scheint mir zwar im Moment noch etwas weiter hergeholt als die anderen, aber falls sie wahr sein sollte würde sich wirklich ein spannendes Netz aufspannen. Wir werden wohl die nächsten Filme abwarten müssen um zu sehen, wo das noch hinläuft. Auf jeden Fall besteht die Chance, dass Credence nicht gestorben ist im Kampf gegen  MACUSA am Ende des Films. Newt blickt sehr auffällig einem Stück des Obscurus hinterher, welches möglichereise noch leben könnte. Außerdem gibt es wohl eine Szene, die es nicht in den Final Cut des Films geschafft hat, in der man Credence sieht, wie er auf ein Boot steigt. Diese Szene wurde jedoch rausgeschnitten weil es Gerüchten zufolgen, nicht so auffällig sein sollte, das Credence doch überlebt hat. Ich denke also, wir können uns mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Credence in dem nächsten Film freuen.

(Übrigens könnt ihr auf Pottermore jetzt auch den Haustest für Ilvermorny machen. Ich bin in Thunderbird, und ihr?)

Ariana Dumbledore

Die Theorie die ich bis jetzt wohl am meisten gelesen und gehört habe ist die, das Ariana Dumbledore (Albus Dumbledores Schwester) selbst ein Obscurus war. Um das verstehen zu können muss man erst einmal Arianas Geschichte kennen. Als kleines Mädchen hat Ariana im Garten hinter ihrem Haus ihre magischen Fähigkeiten erprobt, als einige Muggle-Jungs vorbei kamen. Die Jungs wollten, dass Ariana wiederholt, was sie vorher gemacht hat. Da sie aber ihre magischen Fähigkeiten noch nicht beherrschen kann, wurden die Jungs wütend und verprügeltn das kleine Mädchen. Dieser Vorfall hat Ariana so stark traumatisiert, dass sie danach nicht mehr in der Lage dazu war zu zaubern. Sie unterdrückte ihre Kräfte und wurde so vermutlich zu einem Obscurus. Es gibt einige Textstellen in die Heiligtümer des Todes, an denen Aberforth (Arianas & Albus Bruder) erzählt, dass sie nach diesem Vorfall nicht mehr ganz richtig war. Obwohl sie keine Magie mehr benutzen wollte, konnte sie sie auch nicht los werden. Es hat sie wahnsinning gemacht und es ist aus ihr explodiert wenn sie es nicht mehr kontrollieren konnte. Ariana zeigt also ziemlich die gleichen Symptome wie Credence. Ein weiterer Vorfall war, dass die Mutter der Dumbledore-Geschwister bei einer Explosion in ihrem Haus gestorben ist. Könnte diese Explosion von Arainas herausbrechende Obscurus hervorgerufen worden sein? Albus Dumbledore war zu dieser Zeit noch sehr gut mit Gellert Grindelwald befreundet, der so vielleicht von den Obscurus erfahren hat und sich deswegen in Phantastische Tierwesen auf die Suche nach einem macht, um sich mit ihm zu verbünden, weil er gesehen hat, wie machtvoll sie sind.

Dumbledore vs. Grindelwald

Diese ist wohl meine absolute Liebligstheorie. Schon in den Harry Potter Büchern wird die Beziehug zwischen Dumbledore und Grindelwald thematisiert. Als Jugendliche ware sie gut befreudet und gemeinsam auf den Spuren der Heiligtümer des Todes. Doch je älter sie wurden, desto weiter entfernten sie sich von einander. Dumbledore wollte eine vereinte Welt von Mugglen und Zauberer, die friedlich nebeneinanderher existieren, während Grindelwald der Auffassung war, Zauberer sollten über die Muggle herrschen. Das ganze gipfelt in einem Kampf zwischen Dumbledore und Grindelwald, aus dem Dumbledore als Gewinner hervorgeht. Es wurde bereits bekannt gegeben, dass die fünf Phantastische-Tierwesen-Filme einen Zeitraum von 19 Jahren abdecken sollen, also 1926-1945. Das Duell zwischen den einstigen Freunden findet 1945 statt. Zufall? Ich glaube kaum. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass die Tierwesen-Reihe mit dem sagenumwobenen Kampf enden soll. Es ist außerdem auch bereits bekannt, dass ein jüngerer Dumbledore in den Filmen wieder auftauchen wird, auch wenn noch kein Schauspieler für diese Rolle feststeht. Grindelwald, der von Johnny Depp gespielt wird, wurde bereits für den zweiten Teil eine größere Rolle zugesagt. Ich bin also sehr gespannt zu sehen, wie sich der Konflikt zwischen den beiden weiter aufbaut und wohin die Geschichte noch laufen wird. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass JK Rowling da nochmal ein ganz großes Fass aufgemacht hat.

Es wurde übrigens wohl auch schon erklärt, dass die Filme immer an verschiedenen Orten spielen sollen (der nächste in Paris). Ich hoffe wirklich, dass wir dadurch viel mehr über die unterschiedlichen Zuberergemeinschaften rund um die Welt erfahren.

Das waren erstmal alle Theorien, die ich mit euch teilen wollte. Was haltet ihr davon? Ich für meinen Teil, kann es kaum erwarten zu erfahren wohin die Reise geht. Umso trauriger macht es mich, dass der nächste Film erst im November 2018 in die Kinos kommt.

 

Im Kampf gegen das Böse um ihre eigene Freiheit

9783423716512_1466140414000_xxlTitel: Throne of Glass – Die Erwählte

Autorin: Sarah J. Maas

476 Seiten

Preis: 9,95€

 

Celaena Sardothien war die gefürchtetste Assassine von ganz Adarlan. Doch seit sie geschnappt wurde, verbringt sie ihre Tage in Endovier, einem der schlimmsten Arbeitslager des Landes. Bis zu dem Tag, an dem sie von Kronprinz Dorian dazu auserwählt wird, für ihn zu kämpfen. Bei dem Wettkampf treten 24 von Adarlans gefährlichsten Killern gegeneinander an, bis ein Gewinner feststeht. Der Gewinn wird der Champion des Königs und bekommt, nach vier Jahren  an der Seite des Königs, die Freiheit. Ist Celaena nach einem Jahr in Gefangenschaft noch stark genug, sich gegen die anderen Mitstreiter zu behaupten? Und wer steckt hinter den brutalen Ermordungen der Champions?

Um direkt ehrlich zu sein, hat mich das Cover dieses Buches absolut gar nicht angesprochen.  Da ich aber schon viel Positives über das  Buch gehört habe, hab ich der Geschichte doch eine Chance gegeben. Zum Glück! Die Geschichte ist wirklich einmalig und unglaublich spannend. Calaena ist einfach nur Badass, anders kann man sie nicht beschreiben. Bei jeder Kampfszene ist man komplett von ihren Fähigkeiten beeindruckt, trotzdem werden dem Leser auch ihre schwächeren und menschlicheren Seiten gezeigt, wodurch sie super sympathisch wird.

Teile des Buches handeln auch von den Kriegen, die der König von Adarlarn gegen andere Köigreiche führt. Um trotzdem den Überblick behalten zu können, ist auf den ersten Seiten des Buches eine Landkarte, die den gesamten Kontinent zeigt. Und wer liebt nicht eine gute Karte in einem wundervollen Fantasy-Roman. Auch wenn die Kriege des Königs und die Rebellionen oft etwas verwirrend sind, und auch nicht sehr bedeutend für die Geschichte sind, könnte ich mir vorstellen, dass sie in den weiteren Bänden an Bedeutung gewinnen.

Viele der Charaktere haben sehr außergewöhnliche Namen… schon fast zu außergewöhnlich. Mir fällt es immer etwas schwerer, mir Namen zu merken, die ich noch nie vorher gehört habe, oder von denen ich nicht weiß, wie man sie ausspricht. Mit der Zeit gewöhnt man sich allerdings dran, auch wenn das Aussprache-Problem bleibt.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven verschiedener Personen erzählt. Hauptsächlich verfolgt der Leser zwar Caleana, aber gelegentlich wechselt es zu anderen Personen im Schloss, wodurch man als Leser ein größeres Gesamtbild der Geschichte erkennt. Zwischen den einzelnen Erzählabschnitten liegen teilweise sehr große Zeitspannen, die dann kurz in einigen Sätzen ausgefüllt werden. Dadurch bleibt das Buch spannend und es entstehen keine langatmigen Erzählungen. Allerdings passieren in den Zwischenzeiten auch Dinge, von denen ich mir gewünscht hätte, dass sie etwas detaillierter ausgeführt werden.

Überraschenderweise waren die Wettkämpfe der Champions eher langweilig im Vergleich zum Rest der Geschichte. Meine Erwartungen an das Buch waren, dass es sich hauptsächlich um die Kämpfe und das Ausscheiden der Champions geht. Stattdessen nimmt das Rätsel um die nächtlichen Morde einen bedeutenden Teil des Buches ein. Das Rätsel um die mysteriösen Tode ist schon fast gruselig und löst immer wieder kleine Gänsehaut-Momente aus.

Throne of Glass ist eine erfrischende Mischung aus der Panem-Trilogie und der Selection-Reihe. Die Geschichte vereint die Stärke und kämpferischen Fähigkeiten, wie wir sie bereits von Katniss kennen, mit der Idee eines royalen Auswahlverfahrens. Ich empfehle das Buch allen Fans von dieser Art von Young Adult und Fantasy Romanen.

Sie hat die Wahl: Als Mörderin gehängt, oder als Vorkosterin vergiftet?

51l96ce5szl-_sy346_Titel: Yelena und die Magierin des Südens

Autorin: Maria V. Snyder

465 Seiten

Preis: 7,49€ (eBook)

 

Wegen eines Mordes zum Tode verurteilt, wartet Yelena im Gefängnis auf ihre Hinrichtung. Im letzten Moment wird ihr die Möglichkeit gegeben, die Vorkosterin des Kommandanten von Ixia zu werden, anstatt gehängt zu werden. Durch ihre neue Aufgabe schwebt sie in der ständigen Gefahr bei einem Anschlag auf den Kommandanten vergiftet zu werden. Gleichzeitig ist der Job auch eine Chance auf ein neues Leben. Von dem Sicherheitschef Valek wird sie dazu trainiert möglichst schnell und präzise verschiedene Gifte zu identifizieren. Während ihrer Ausbildung wird Yelena von Valek Schmetterlingsstaub untergemischt. Von nun an muss sich Yelena jeden Morgen das Gegenmittel geben lassen, um nicht durch den Schmetterlingsstaub eines qualvollen Todes zu sterben. Währenddessen planen Rebellen den Sturz des Kommandanten. Yelena wird unfreiwillig in das Geschehen verwickelt und entdeckt dabei zufällig, dass sie magische Kräfte besitzt. Magie ist in Ixia streng verboten und Yelena bringt sich ein weiteres Mal, allein durch den Besitz ihrer magischen Fähigkeiten in Lebensgefahr.

„Yelena und die Magierin des Südens“ ist eines von den Büchern, die man kaum aus den Händen legen kann weil man immer wissen will wie es weiter geht. Wenn ich morgens zufällig aufgewacht bin bevor mein Wecker geklingelt hat, hab ich abgewogen ob ich noch Schlaf brauche oder ob ich nicht lieber weiter lesen will. Meistens hat das Buch gewonnen. Ja, dieses Buch ist so wundervoll, dass ich sogar meinen Schlaf dafür geopfert habe. Die Charaktere sind einfach so gut und interessant geschrieben. Vor allem die beiden Protagonisten, Yelena und Valek, haben wirklich viel Tiefe und sind starke Persönlichkeiten. Im Verlauf des Buches erfährt man immer mehr über Yelenas Vorgeschichte und wie sie dort gelandet ist, wo sie jetzt ist. Teilweise werden wirklich brutale und intensive Szenen beschrieben. Mehr als einmal musste ich das Buch kurz zur Seite legen um das Gelesene zu verdauen. Die Handlung ist durchgehend spannend und es passieren immer wieder komplett unerwartete Dinge, die sich perfekt in die Geschichte einfügen. Ich kann das Buch wirklich jedem absolut empfehlen. Ich konnte es kaum erwarten den zweiten Teil in die Finger zu bekommen. In „Yelena und der Mörder von Sitia“ geht es genauso spannend weiter. Obwohl der dritte Teil noch unberührt auf meinem Nachttisch liegt, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Trilogie genauso überragend endet, wie sie auch Angefangen hat.

Wer danach immer noch nicht genug bekommen kann von den Ländern Ixia und Sitia, kann direkt mit der Glass-Reihe (Storm Glass; Sea Glass; Spy Glass)  anschließen. Die zweite Trilogie spielt zwar noch in der gleichen Welt, erzählt aber die Geschichte eines anderen Mädchens.

Leider gibt es die Bücher auf deutsch mittlerweile nur noch als eBook. Ich hab sie alle im Englischen Original gelesen, wo der erste Teil „Poison Study“ heißt. Die Cover im Englischen sind um einiges ansprechender als das deutsche Cover. Trotzdem ist „Yelena und die Magierin des Südens“ ein ein außergewöhnliches Buch, welches viiiiiiieeel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Da ich, wie gesagt, die Reihe nur in Englisch gelesen habe, kann ich leider nichts über die deutsche Übersetzung sagen. Ich hoffe, dass sie genauso gelungen ist wie diese wundervolle Geschichte.

Liebesdrama um eine Halbelfe

divinitas-736x1030Titel: Divinitas

Autorin: Asuka Lionera

337 Seiten

Preis: 14,90€

 

Fye ist eine Halbelfe. Sie wird von den Menschen gehasst und gefürchtet, während sie von den Elfen verstoßen wird. Deswegen lebt sie zurückgezogen im Wald und vermeidet Kontakt mit der Außenwelt. Doch als sie eines Tages gezwungen ist das nächstgelegene Dorf zu besuchen, wird sie von den königlichen Rittern entdeckt und festgenommen. Ihr droht die Verurteilung zum Tod durch Verbrennung. Doch sie hat Glück und wird von einem mysteriösen Retter befreit. Zusammen flüchten sie vor den königlichen Wachen. Entwickelt sich mehr zwischen den beiden? Und was ist das dunkle Geheimnis von Fyes Retter?

Da es sich um ein Buch aus dem Drachenmond Verlag hier handelt ist schon fast zu erwarten, dass das Cover mal wieder wunderschön gestaltet ist. In diesem Fall ist es nicht nur unglaublich hübsch anzusehen, sondern passt auch perfekt zu den Charakteren aus Divinitas.

Zu Beginn des Buches hat man viele Fragen, zum Beispiel wieso Fye so alleine ist und wieso Halbelfen von der ganzen Welt gehasst werden obwohl sie doch ganz lieb sind (in Fyes Fall natürlich). Man hat schon sehr viel Mitleid mit Fye, wenn sie von einer Ungerechtigkeit in die nächste stolpert. Teilweise werden im Laufe des Buches Antworten auf diese Fragen gegeben, allerdings hätte ich mir viel mehr Infos über die Vergangenheit von Fye und ihren Eltern gewünscht. Auch die vielen verschiedenen Arten der Elfen (Hochelfe, Dunkelelfe, Waldelfe, usw.) werden viel zu wenig ausgeschmückt und erklärt. Viel mehr werden sie für den Leser einfach so in den Raum geworfen und es würde auch kein Unterschied machen, wenn einfach nur von Elfen im Allgemeinen die Rede wäre.

Sobald Fye auf ihren Retter trifft, fängt die Schwärmerei auch schon an. Ich kann es absolut nicht leiden, wenn Charaktere beim Anblick eines gut aussehenden Männchens sofort in eine Art dumm-dämliche, naive Verliebtheit rutschen und nichts anderes mehr wahrnehmen als seine Bauchmuskeln. Die Schilderungen von Fye nehmen schon fast Twilight-Ausmaße an. Auch das krankhaft besitzergreifende Verhalten von Fyes Retter erinnert schon stark an Edward. Um das Liebesdrama perfekt zu machen, taucht natürlich auch noch eine dritte Partei auf, die ein klassisches Liebesdreieck entstehen lässt. Trotzdem ist die Liebesgeschichte von Fye und ihrem Retter eigentlich ganz knuffig und romantisch. (Falls ihr euch wundert wieso ich immer nur von „Fyes Retter“ spreche und ob der arme Bub keinen Namen hat: Die Identität von dem jungen Herren ist sehr  wichtig für die Geschichte und ich möchte euch dann doch nicht zu viel spoilern, also pssssht)

Im Verlauf des Buches wechselt gelegentlich die Erzählperspektive zwischen Fye und ihrem Retter. Von Fye wird sozusagen die Geschichte erzählt, während man bei den Abschnitten aus der Sicht ihres Retters seine Gefühle und Einstellungen gegenüber den Situationen geschildert bekommt. Teilweise springt er dazu nochmal ein Stück in die Vergangenheit mit seinen Erzählungen. Dieser Wechsel ist wirklich gut um gewisse Reaktionen (vor allem von Fyes Retter) besser zu verstehen und besser einordnen zu können. Es gibt oft einen völlig neuen Sichtpunkt auf die Ereignisse.

Gegen Ende des Buches gibt es immer größere Zeitsprünge und die Handlung plätschert gefühlt nur noch so vor sich hin, was die Geschichte etwas langatmig macht. Obwohl in diesem Abschnitt noch einiges passiert, hat mich der Teil des Buches am wenigsten gefesselt.

Auch wenn meine Rezi sich leider sehr negativ anhört, muss ich sagen, dass ich das Buch insgesamt nicht schlecht fand. Es hat mich durchaus unterhalten und war schnell zu lesen. Lieblingsbuch-Potenzial hat es allerdings nicht. Ich würde es allen Lesern empfehlen, die gerne Liebesgeschichten und Liebesdramas, gepaart mit etwas Action, lesen.

Dornröschen aus einer ganz neuen Perspektive

81Wyz8cOveLTitel: Sommer hinter Dornen

Autor: Regina Meißner

79 Seiten

Preis: 1,49€ (eBook)

          5,99€ (Taschenbuch)

 

In einem verwunschenen Schloss, umgeben von einer undurchdringbaren Dornenhecke liegt ein Schloss, dessen Bewohner sich seit vielen Jahren in einem tiefen Schlaf befinden. Auch die Prinzessin des Schlosses schläft und nur der Kuss eines Prinzen kann sie und das gesamte Schloss  aufwecken. Als Prinz Cedric sich dazu entschließt den gefährlichen Weg hinter die Dornenhecke zu wagen, wendet er sich an das Nächtliche Siegel, ein Zusammenschluss von Kriegern, um sie um Hilfe zu bitten. Doch entgegen Cedrics Erwartungen wird ihm kein kräftiger Krieger zugeteilt, sondern die zierliche Aria. Zusammen machen sie sich auf den Weg, den Fluch, der das Schloss befallen hat, zu brechen.

Diese ganz neue Version von Dornröschen erzählt die Geschichte aus einer völlig anderen Sicht. Der Kontrast zwischen dem veralteten Märchen und der Neuerzählung, wird vor allem deutlich wenn man die selbstständige Badass-Aira mit der schlafenden Prinzessin vergleicht, die auf ihre Rettung wartet. Aira ist eine starke Kriegerin, die auf niemandes Hilfe angewiesen ist. Deswegen läuft die erste Begegnung zwischen ihr und Cedric auch nicht sehr positiv ab. Cedric wirkt zu Beginn erstmal eher unselbstständig und muss sich von Aira sagen lassen, wo es lang geht. Im Laufe der Geschichte beweist auch Cedric, dass er Köpfchen hat und lange nicht der verwöhnte Königssohn ist, für den man ihn anfangs hält. Zu lesen, wie sich die anfängliche Abneigung in Respekt, Freundschaft und letztendlich zu Liebe entwickelt ist super interessant.

Allerdings behandelt die Geschichte viel zu wenig von dieser Entwicklung, da sie doch sehr kurz ist. Mein einziger Kritikpunkt an dem Buch ist allein, dass die Idee zu der Geschichte sehr viel mehr Seiten verdient hätte. Man steigt zwar am Anfang durch die Kürze auch schnell in die Handlung ein, was ich immer sehr gut finde. Aber gerade wenn es um zum Beispiel die Strukturen des Nächtlichen Siegels geht, oder um die Aufträge, die Aira vorher bereits übernommen hat, wären etwas ausschweifendere Erzählungen wirklich spannend. Auch die Übergänge zwischen Airas und Cedrics Abenteuern wurden durch die Kürze des Buches sehr vernachlässigt.

Trotzdem hat gerade dieser Faktor, dass der Leser eben nicht alles bis ins kleinste Detail weiß, seinen Charme. So fühlt man sich beim Lesen eher, als würde man durch ein winziges Fensterloch in eine Welt schauen, die noch so viel mehr zu bieten hat. Ich persönlich finde es immer toll, die Möglichkeit zu haben, mir ausdenken zu können, welche Abenteuer alles im Hintergrund oder parallel zu der Geschichte, passieren könnten.

Der Fokus auf den Erlebnissen des Prinzen, der versucht die Prinzessin zu retten ist ein ganz anderer Ansatz, als das eigentliche Märchen verfolgt. Diese Seite, die man vorher nie gesehen hat, rückt die ganze Geschichte auf einmal in ein anderes Licht und man beginnt die Zweifel des Prinzen zu teilen und mit ihm mitzufiebern auf seiner Reise.

Ich empfehle das Buch jedem Märchenliebhaber und Freunden von eher kurzen Geschichten. Die knapp 80 Seiten lassen sich schnell und flüssig in einem Rutsch lesen. Auch für genug Abenteuer und Romantik ist ausreichend gesorgt. Ich würde am liebsten niemals aufhören zu lesen, was Aira und Cedric alles zusammen erleben, weil die beiden Charaktere sind, die man sofort ins Herz schließt als Leser.

Magisches Duell auf Leben und Tod

516IIJgpuhLTitel: Der Nachtzirkus

Autor: Erin Morgenstern

461 Seiten

Preis: 4,99€

 

Der Zirkus kommt ohne Ankündigung. Er ist plötzlich einfach da, als hätte er schon immer an dieser Stelle gestanden. Der Cirque des Rêves hat nur bei Nacht geöffnet und ist ein einmaliges Schauspiel welches Leute aus der ganzen Welt anlockt. Doch hinter dem Zirkus steckt mehr. In Wahrheit ist es der Austragungsort eines Duells zwischen zwei verfeindeten Magiern. Der Kampf auf Leben und Tod wird von ihren Schützlingen ausgetragen, die ihr Leben lang unterrichtet und darauf vorbereitet wurden zu gewinnen. Doch als Celia und Marco aufeinander treffen, können sie nicht anders, als sich entgegen aller Vernunft zu verlieben. Doch der Wettkampf, in dem sie sich befinden, kann nicht abgebrochen werden. Er ist erst vorbei, wenn nur noch einer der beiden steht.

Der Nachtzirkus ist magisch. Man wird schon zu Beginn komplett in die Geschichte eingesaugt und wandert sozusagen selbst durch den Zirkus. Stark dazu beitragen haben die Einschübe, die den der Leser direkt ansprechen und beschreiben, was er selbst sehen würde wenn er den Zirkus erkundet, unabhängig von dem Verlauf der Geschichte. Hinzu kamen auch die sehr kurzen Kapitel, die einen immer wieder motivieren weiterzulesen. Der Schreibstil passt zwar sehr gut zu den Charakteren und der Geschichte, da er eher kalt und leicht altmodisch das Geschehen schildert, aber an manchen Stellen wirkt es auch etwas stumpf und langweilig. Trotzdem umgibt das ganze Buch eine mysteriöse und magische Stimmung, die einem auf jeder Seite unterbewusst entgegenschwellt. Zu Beginn der Geschichte wird sehr viel in der Zeit gesprungen und es werden zwei Haupthandlungsstränge erzählt, die sich im Verlauf des Buches immer weiter einander annähern. Da manchmal sehr großen Zeitspannen übersprungen werden sollte man immer auf die Jahreszahl achten und sich bewusst machen, wie weit entfernt man sich von dem vorherigen Datum befindet. Es ist sehr spannend zu lesen, wie die beiden Geschichten verschmelzen. Zwischen den Kapiteln wird auch immer wieder die Perspektive gewechselt, sodass man einen sehr großen Rundumblick erhält, von den Menschen die alle  in irgendeiner Weise an dem Zirkus beteiligt sind. Ein negativer Effekt der Zeitsprünge ist leider, dass die Liebesgeschichte von Marco und Celia sehr, sehr plötzlich einsetzt. In dem einen Moment haben sie sich gerade erst angefreundet und im nächsten könnten sie sich nicht mehr vorstellen ohne einander zu leben. Diese „Liebe“ verliert etwas an glaubwürdig wenn man absolut nicht nachvollziehen kann, was in den unbeschriebenen Jahren geschehen ist zwischen den beiden. Auch das Duell an sich war für mich lange ein leerer Begriff. Man weiß, dass es einen Gegner gibt und dass irgendjemand am Ende gewinnen muss, aber die genauen Bedingungen bleiben immer etwas undurchsichtig. Aber alles in allem ist „Der Nachtzirkus“ ein sehr gutes Buch, dass es schafft den Leser komplett in seine magische, verzaubernde Welt zu ziehen.

 

Magisch, Düster und sehr viel Spannung

51hWdKdYC6L._SX314_BO1,204,203,200_Titel: Séance – Die erste Synergie

Autorin: Julia Mayer

460 Seiten

Preis : 2,99€ (eBook)

           12,99€ (Taschenbuch)

 

Unter Dresden befindet sich, vor den Menschen versteckt, die geheime Stadt DresdenX.  Dort Leben die Magos, die Magie beherrschen können und in dessen Gesellschaft Männer praktisch nichts wert sind. Alexej hat DresdenX verlassen, um sich nicht weiter unterdrücken lassen zu müssen und um von nun an bei den Menschen zu leben. Doch als seine Großmutter stirbt muss er in die Unterstadt zurückkehren. Bei der Verlesung des Testaments wird Alexej zum nächsten Gamma bestimmt. Das Amt des Gammas wurde noch nie von einem Mann belegt und für Alexej beginnt ein Kampf, sich gegenüber den machtgierigen und magiesüchtigen Frauen in DresdenX zu beweisen. Außerdem erfährt Alexej, dass sein bester Freund, Olerion, in Alexejs Abwesenheit verbannt wurde, für ein Verbrechen, welches er nicht begangen hat. Verzweifelt versucht Alexej zu erfahren was mit Olerion geschehen ist und nimmt sich vor, seinen Freund zu retten.

Die Geschichte zieht einen total in ihren Bann. Die Hauptpersonen sind sehr glaubwürdig und authentisch geschrieben. Allgemein ist der Schreibstil wirklich sehr detailliert, anschaulich und angenehm zu lesen. Die Welt der Magos ist das komplette Gegenteil von dem Alltag der normalen Menschen. Sie schlafen zum Beispiel bei Tag und sind nachts auf den Beinen. Auch die Idee, dass Frauen alles beherrschen und die Männer regelrecht unterdrücken ist sehr interessant. Dazu gehört auch, dass sich zur Abwechslung ein männlicher Protagonist behaupten muss. Ich weiß nicht woran es liegt, aber es scheinen doch meistens die Mädchen/ Frauen zu sein, die in Fantasy-Romanen gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit kämpfen. Es ist auf jeden Fall sehr spannend, zu lesen wie Alexej damit zu kämpfen hat das „schwache Geschlecht“ zu sein.  Auch erfrischend neu ist es, eine so gut geschriebene Fantasy-Geschichte mit dem Haupthandlungsort in einer deutschen Großstadt, zu lesen. Es ist wirklich schön mal eine Abwechslung zu den sonst fast durchweg amerikanischen Schauplätzen geboten zu bekommen. Die Magos unterteilen sich in drei Kategorien, die sich durch die verschiedene Nutzung der Magie definieren. Es gibt die Okkultisten, die Nekromanten und die Terranisten. Man erfährt im Verlauf der Geschichte so einiges über die verschiedenen magischen Richtungen und ihre groben Charakteristiken, aber trotzdem fehlte mir ein genauerer Überblick, was die Gruppierungen bedeuten und wie sie ihre Magie ausüben.

„Séance“ hebt sich eindeutig von der Masse an Fantasy-Romanen ab und ist ein einmaliges Leseerlebnis. Es ist der erste Teil einer Trilogie und ich kann es kaum erwarten die nächsten Teile zu lesen, sobald sie erscheinen.