Schlagwort: Abenteuer

Mythica – Die 7 Göttinnen

Titel: Mythica – Göttinnenreihe

Autor: P.C. Cast

Verlag: FISCHER

800 Seiten

Taschenbuch 1-4 & 6-7 jeweils 8,99 €

Band 5, aktuell 9,99 € bei Amazon

Die „Mythica“ Reihe der Fantasy-Autorin Phyllis Christine Cast erschien auf Englisch bereits in den Jahren 2003 bis 2010. In Deutschland startete die Reihe 2012 mit dem Band „Mythica – Die Göttin der Liebe“, statt mit dem Band „Mythica – Die Göttin des Meeres“, der die englische Originalreihe eröffnet.
Die Reihenfolge spielt bei den göttlichen Romanen keine entscheidende Rolle: P.C. Cast erzählt in jedem Band die Geschichte einer anderen Frau die in ihrem Alltag Hilfe von den Göttern bekommt. Sieben Bücher sind in der „Mythica“ Reihe der U.S.-amerikanischen Autorin erschienen, die mit der Reihe „House of Night“ weltweit Fantasy-Fans begeistert hat. – lovelybooks.de

Rezensionen:

Vorweg der kurze Hinweis: In allen 7 Bänden sind erotische Szenen zu finden, also würde ich persönlich diese Bandreihe erst ab 14-16 Jahren empfehlen 🙂

Band 1: Die göttliche Venus – unsterblich verliebt in einen Sterblichen! Um den attraktiven Feuerwehrmann Griffin zu gewinnen, bräuchte die unscheinbare Pea vor allem eines: eine gründliche Generalüberholung. Make-up, Schuhe, Klamotten – alles an ihr ist ein einziges Desaster. Als sie in ihrer Verzweiflung Venus beschwört, staunt sie nicht schlecht: Die Göttin steigt herab aus dem Olymp, um ihr zu helfen. Doch was ist, wenn die Göttin der Liebe plötzlich selbst ihr Herz verliert? Und das ausgerechnet an Griffin?

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Poison Princess – Eine Reihe deren Setting dir unter die Haut geht!

Titel: Poison Princess – Reihe

 Poison Princess | Der Herr der Ewigkeit | In den Fängen der Nacht

Autor: Kresxley Cole

Verlag: cbt

604 Seiten / 508 Seiten / 508 Seiten

Taschenbuch je 9,99€ oder je 8,99€ als eBook bei Amazon

 

Im Englischen hat die Reihe den Titel Arcana Chronicles, den Namen finde ich für die Reihe um einiges passender als Poison Princess, ist natürlich aber nur meine Meinung.

Die Cover sind wirklich wunderschön gestaltet, sehr reduziert gehalten, aber sehr passend. Ausnahmsweise ebenso positiv: Sie verraten nicht zu viel über den Inhalt des Buchs.

Die rote Hexe, der Tod, ein Heer aus Blüten und Dornen … düstere Bilder und Stimmen suchen Evie vor ihrem sechzehnten Geburtstag heim – und nach einer Katastrophe werden diese Visionen wahr. Als eine der wenigen Überlebenden bleibt sie zurück in einer öden Welt aus Asche und Verderben, an ihrer Seite der undurchsichtige Bad Boy Jack. Als klar wird, dass in Evie der Schlüssel zu neuem Leben verborgen liegt, müssen sie fliehen. Doch Evie ahnt, es ist nicht nur ihre Bestimmung, Leben zu geben, sondern auch den Tod zu säen. Nie darf Jack davon erfahren, denn längst hat sich Evie unsterblich in ihn verliebt 

Wen der Tod liebt, den vergisst er niemals …

Von Jack betrogen, gefangen in einer Welt des Verderbens, nimmt Evie ihre Gabe und ihr wahres Wesen an. Doch womit sich die Herrscherin nicht abfinden will, ist das grausame Spiel, das sie und die anderen Arkana verbindet. Sie findet Verbündete in ihrem Kampf, doch sie trifft auch auf ihren erbittertsten Gegner – den schönen wie geheimnisvollen Tod, den Herrn der Ewigkeit. Evie hängt immer noch an Jack, aber mit dem Tod, das spürt sie, verbindet sie eine weit in die Vergangenheit reichende Geschichte – und eine ebenso alte Schuld. Und der Tod vergisst nie …

Die tödlichste Karte in diesem Spiel ist– die Liebe.

Beinahe wäre Evie den Verlockungen im Reich des Todes verfallen, doch als sie erfährt, dass Jack in Gefahr schwebt, hat sie nur eins im Sinn – Flucht. Evie macht sich auf in die Außenwelt, die sich in eine eisige Ödnis verwandelt hat, um in jenem unerbittlichen Krieg mit ihren Verbündeten gegen die grausamsten aller Arkana anzutreten – die Liebenden. Doch damit dies gelingt, müssen sowohl der hitzköpfige Jack als auch der unwiderstehliche Tod an ihrer Seite kämpfen. Kann Evie die beiden überzeugen? Zu zart scheint manchmal die Grenze zwischen Liebe und Hass und Evie selbst ist zerrissen zwischen den beiden ungleichen Rivalen …

 

Rezension:

Ich werde kurz zu jedem einzelnen Band etwas sagen, wer allerdings zu Band 2 und 3 nichts lesen will, der hört besser ziemlich bald auf zu lesen 😉

Man muss die Reihe unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen und kann kein Buch auslassen. Die Story läuft nach einem Zeitstrang der eingehalten werden sollte.

Band 1 beginnt mit dem Satz: Sie ist so schön, so zerbrechlich. Und mit diesen schönen Worten wird man mitten in eine Welt, eher gesagt unsere Welt geworfen an Tag 246 N.D. Blitz. Man lernt die 16 jährige Protagonistin Evie kennen und Lieben. Ein ganz normaler Teenager…dachte Sie zumindest. Wer mehr dazu erfahren möchte wird nicht umhin kommen sich das Buch zu kaufen.

Die Geschichte ist eine wilde Mischung aus Fantasy, Science Fiction und Realtiät mit einer anständigen Portion Emotionen. Suchtmaterial! (mehr …)

Dornröschen aus einer ganz neuen Perspektive

81Wyz8cOveLTitel: Sommer hinter Dornen

Autor: Regina Meißner

79 Seiten

Preis: 1,49€ (eBook)

          5,99€ (Taschenbuch)

 

In einem verwunschenen Schloss, umgeben von einer undurchdringbaren Dornenhecke liegt ein Schloss, dessen Bewohner sich seit vielen Jahren in einem tiefen Schlaf befinden. Auch die Prinzessin des Schlosses schläft und nur der Kuss eines Prinzen kann sie und das gesamte Schloss  aufwecken. Als Prinz Cedric sich dazu entschließt den gefährlichen Weg hinter die Dornenhecke zu wagen, wendet er sich an das Nächtliche Siegel, ein Zusammenschluss von Kriegern, um sie um Hilfe zu bitten. Doch entgegen Cedrics Erwartungen wird ihm kein kräftiger Krieger zugeteilt, sondern die zierliche Aria. Zusammen machen sie sich auf den Weg, den Fluch, der das Schloss befallen hat, zu brechen.

Diese ganz neue Version von Dornröschen erzählt die Geschichte aus einer völlig anderen Sicht. Der Kontrast zwischen dem veralteten Märchen und der Neuerzählung, wird vor allem deutlich wenn man die selbstständige Badass-Aira mit der schlafenden Prinzessin vergleicht, die auf ihre Rettung wartet. Aira ist eine starke Kriegerin, die auf niemandes Hilfe angewiesen ist. Deswegen läuft die erste Begegnung zwischen ihr und Cedric auch nicht sehr positiv ab. Cedric wirkt zu Beginn erstmal eher unselbstständig und muss sich von Aira sagen lassen, wo es lang geht. Im Laufe der Geschichte beweist auch Cedric, dass er Köpfchen hat und lange nicht der verwöhnte Königssohn ist, für den man ihn anfangs hält. Zu lesen, wie sich die anfängliche Abneigung in Respekt, Freundschaft und letztendlich zu Liebe entwickelt ist super interessant.

Allerdings behandelt die Geschichte viel zu wenig von dieser Entwicklung, da sie doch sehr kurz ist. Mein einziger Kritikpunkt an dem Buch ist allein, dass die Idee zu der Geschichte sehr viel mehr Seiten verdient hätte. Man steigt zwar am Anfang durch die Kürze auch schnell in die Handlung ein, was ich immer sehr gut finde. Aber gerade wenn es um zum Beispiel die Strukturen des Nächtlichen Siegels geht, oder um die Aufträge, die Aira vorher bereits übernommen hat, wären etwas ausschweifendere Erzählungen wirklich spannend. Auch die Übergänge zwischen Airas und Cedrics Abenteuern wurden durch die Kürze des Buches sehr vernachlässigt.

Trotzdem hat gerade dieser Faktor, dass der Leser eben nicht alles bis ins kleinste Detail weiß, seinen Charme. So fühlt man sich beim Lesen eher, als würde man durch ein winziges Fensterloch in eine Welt schauen, die noch so viel mehr zu bieten hat. Ich persönlich finde es immer toll, die Möglichkeit zu haben, mir ausdenken zu können, welche Abenteuer alles im Hintergrund oder parallel zu der Geschichte, passieren könnten.

Der Fokus auf den Erlebnissen des Prinzen, der versucht die Prinzessin zu retten ist ein ganz anderer Ansatz, als das eigentliche Märchen verfolgt. Diese Seite, die man vorher nie gesehen hat, rückt die ganze Geschichte auf einmal in ein anderes Licht und man beginnt die Zweifel des Prinzen zu teilen und mit ihm mitzufiebern auf seiner Reise.

Ich empfehle das Buch jedem Märchenliebhaber und Freunden von eher kurzen Geschichten. Die knapp 80 Seiten lassen sich schnell und flüssig in einem Rutsch lesen. Auch für genug Abenteuer und Romantik ist ausreichend gesorgt. Ich würde am liebsten niemals aufhören zu lesen, was Aira und Cedric alles zusammen erleben, weil die beiden Charaktere sind, die man sofort ins Herz schließt als Leser.

Spannendes Sci-Fi Abenteuer am Rande unserer Galaxie

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Titel: Paradox

Autor : Philip Peterson

451 Seiten

Um das rätselhafte Verschwinden einiger Sonden jenseits der Pluto-Laufbahn zu erforschen, begeben sich der erfahrene Astronaut Ed Walker und der Wissenschaftler David Holmes mit ihrer Crew auf eine abenteuerliche Reise an den Rand unseres Sonnensystems. Von dem Entschluss ins All zu fliegen, über das Astronautentraining bis hin zum eigentlichen Start ist es ein ganz schönes Stück Arbeit für alle Beteiligten. Auch auf der Reise selbst müssen sie immer wieder mit kleineren Problemen kämpfen. Als sie dann schließlich an ihrem Ziel ankommen, machen sie eine Entdeckung, die ihre Welt erschüttert.

Da die Geschichte schon weit vor der Mission ins All beginnt, verfolgt man von Anfang an, den Entstehungsprozess des Einsatzes und die jeweiligen Gemütsverfassungen von Ed und David. Die Perspektive wechselt pro Kapitel zwischen den beiden Charakteren. Dadurch bekommt man völlig unterschiedliche Einblicke in das Leben als Astronaut. Zum einen, die eines Neulings, aber auch die eines alt Eingesessenen. Was mir besonders an „Paradox“ gefallen hat war vor allem, der Blick hinter die Kulissen der NASA und der Raumfahrt. Aber zudem auch die wissenschaftlichen Fakten in dem Buch, die eben nicht total abstruse Sci-Fi Erfindungen waren, sondern tatsächlich zukünftig möglich und plausibel sind. Generell werden auch viele physikalische Prinzipien erklärt, was ich wirklich sehr lehrreich und interessant fand. Da der Autor (Philip Peterson) als Ingenieur für Trägerraketenkonzepte arbeitete und im Management von Satellitenprogrammen tätig war, merkt man während dem Lesen ganz stark, dass er wirklich weiß wovon er spricht. Das gibt dem Buch viel mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit. Während dem Lesen fiel es mir schon fast schwer, im Hinterkopf zu behalten, was momentan schon  möglich ist und was nur in dieser Geschichte real ist, weil alles so schlüssig und ineinander übergehend war. Auch die Charaktere sind Peterson wirklich gut gelungen. Ed und David sind so unterschiedlich wie zwei Menschen nur sein können, aber man kann sich in beide sofort reinversetzen und sie super gut verstehen. Alles in allem kann nicht das Buch wirklich nur empfehlen. Ich hab es in 2 Tagen quasi verschlungen und habe vor bald auch „Transport“, ein weiteres Buch von Peterson, zu lesen.