Meine Top 5 – Liebesgeschichten

Meine Top 5 Liebesgeschichten entspringen nicht unbedingt richtigen Liebesromanen, weil ich diese Art von Büchern eher selten lese. Stattdessen zeig ich euch hier Bücher aus verschiedenen Genres, in denen (neben der eigentlichen Handlung) wunderschöne Liebesgeschichten entstehen. Es war auch nicht leicht, fünf Paare rauszupicken aus der Maße an Liebesgeschichten die es gibt. Ich habe öfter meine Liste komplett umgewerfen müssen. Trotzdem bin ich echt zufrieden mit meinen finalen fünf und hoffe sie gefallen euch auch. 🙂

 

5. Engel und Joe  von Kai Hermann

Nachdem die 15-Jährige Joe ein weiteres Mal von ihr61j7IDjDEuL._AC_UL320_SR208,320_em Stiefvater misshandelt wurde läuft sie von Zuhause weg. Auf dem Berliner Alexanderplatz trifft sie den Punker Engel, in den sie sich quasi sofort verliebt. Gegenseitig geben sie sich die Kraft, auf der Straße zu überleben. Doch Engels Drogensucht und Joes Probleme mit ihrer Mutter überschatten die Beziehung immer öfter. Trotzdem schaffen sie es jedes Mal sich aufzurappeln und wieder zusammen zu finden. Die tragisch, schöne Beziehung zwischen Engel du Joe zieht einen total in seinen Bann und man kämpft sich mit den beiden durch jede Krise.

 

 

 

4. Das Schicksal ist ein Mieser Verräter  von John Green

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Ich denke, so ziemlich jeder hat schon von der tragischen Liebesgeschichte zwischen Hazel Grace und Augustus gehört/gelesen. Trotzdem fasse ich nochmal kurz zusammen um was es geht: Hazel und Gus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Sie verlieben sich in einander und obwohl sie wissen, dass ihnen unter Umständen nicht mehr allzu viel Zeit bleibt, leben sie wie ganz normale Teenager. Als Gus erfährt, dass es Hazels größter Traum ist ihren Lieblingsautor zu treffen, fliegen sie gemeinsam nach Amsterdam und verbringen dort die womöglich schönste Zeit ihres Lebens. Anfangs war ich ziemlich skeptisch gegenüber diesem Buch, da ich wie gesagt, Liebesgeschichten nicht besonders mag und ich auch an „Krebsgeschichten“ nicht wirklich Interesse habe. Aber „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ hat mich richtig geflasht. Ich kann nicht sagen, wann ich zum letzten Mal so stark geheult habe bei einem Buch, wie bei diesem.

 

 

3. Zorn und Morgenröte von Renée Ahdieh

zorn_und_morgenroeteJeden Tag heiratet der Kalif von Chorasan ein anderes Mädchen. Im Morgengrauen darauf lässt er sie hinrichten. Als Shahrzad ihre beste Freundin durch die Grausamkeit des Kalifen verliert, beschließt sie, ihn zu töten. Sie meldet sich freiwillig, des Kalifen nächste Braut zu werden. Doch je länger sie im Palast ist, erkennt sie, dass der Kalif nicht das Monster ist, für das sie ihn gehalten hatte und Shahrzads Entschluss den Kalifen zu töten, beginnt zu bröckeln. Die extremen Gegensätze in Shahrzads Gefühlen machen diese Liebesgeschichte so interessant und spannend zu lesen. Das Buch ist auf jeden Fall eines meiner Favoriten 2016. Wenn ihr nochmal genauer lesen wollt, was ich darüber denke, verlinke ich euch hier meine Rezi dazu.

 

 

2. Die Beschenkte  von Kristin Cashore9783551310095

Katsa ist eine Beschenkte, sie hat die Gabe des Tötens. Man erkennt Beschenkte an ihren Augen, die zwei unterschiedliche Farben haben. Als Katsa Bo, dem Prinzen von Lienied begegnet, weiß sie, dass auch er ein Beschenkter ist. Als sie zusammen in den Kampf gegen einen König mit einer grausamen Gabe ziehen, verlieben sich die beiden. In ihrer Welt herrscht nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen, was sie zu einem unheimlich realen und glaubwürdigen Paar machen. Durch Katsas Direktheit und Bos Gutmütigkeit sind einem beide schon als Einzelpersonen wirklich sympathisch und als Paar nur umso mehr.

 

 

1. Feuer und Stein  von Diana Gabaldon

Feuer_und_Stein_(Diana_Gabaldon,_2004)Als Claire im Schottland des 20. Jahrhunderts durch einen Steinkreis geht, findet sie sich 200 Jahre in die Vergangenheit geschleudert wieder. Schnell muss sie lernen, dass sie als Frau im Jahr 1743 anderen Gefahren ausgesetzt ist. Kurz nach ihrer Ankunft wird sie von einer Gruppe Hochlandschotten aufgegriffen, in der auch der junge Jamie unterwegs ist. Zu Claires Sicherheit wird sie gezwungen Jamie zu heiraten und erst als sie beginnen mehr Zeit miteinander zu verbringen, verlieben sie sich. Claire und Jamie sind für mich das ultimative Liebespaar. Ich kann mir keine Charaktere vorstellen, die besser zueinander passen. Die Highland-Saga, die mit „Feuer und Stein“ beginnt, ist meine absolute Lieblingsreihe. Es ist schwer zu erklären, wie mega gut diese Reihe ist, wenn man sie nicht gelesen hat. Ich kann nur jedem empfehlen den Büchern eine Chance zu geben. Auch die dazugehörige Serie „Outlander“ ist sehr spannend und nah an den Büchern (was ja wohl das wichtigste ist, bei so einer Verfilmung 😉 )

 

Weil du lügst… jeder ist verdächtig

9783453419605_CoverTitel: Weil du lügst

Autorin: Sophie McKenzie

464 Seiten

9,99 € (Taschenbuch)

3.5 Stars (3,5 / 5)

Emily und Jed sind glücklich verlobt und verbringen ihren Urlaub mit Jeds Kindern Lish und Dee Dee auf Korsika. Als Dee Dee eines Abends über Kopfschmerzen klagt, gibt Emily ihr eine Schmerztablette. Am nächsten Morgen ist Dee Dee tot. Vergiftet. Kurz darauf erhält Emily eine SMS: Das Gift war für sie bestimmt. Ein mörderisches Spiel um Lüge und Verrat beginnt …

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Rezi:  Das Buch ist in 5 Teile aufgeteilt und zu Anfang jedes Teils wird in die Vergangenheit von Emily und ihren Geschwister geschwenkt. Dies geschieht meist aus der Sicht von Rose, Emilys großer Schwester. Ebenso tauchen in den einzelnen Kapiteln immer wieder Tagebucheinträge von Dee Dee auf. Dem Leser wird in kleinen Häppchen Infos geliefert, die nach und nach das Geschehene begreifbarer macht. Es lässt einen zum einen die einzelnen Charaktere besser kennen lernen und zum anderen bekommt man ein Gefühl für die Beziehungen der Protagonisten untereinander. Besonders interessant fand ich die Beziehung zwischen Emily und Jed, die sich alleine durch verändern des Blickwinkels für mich ganz anders dargestellt hat wie zu Anfang der Geschichte. Überhaupt hat die Autorin es wunderbar geschafft Scheinbilder aufzubauen. Ebenso lässt sie natürlich auch immer wieder gezielt kleine Bomben platzen. Ich hatte dadurch ständig jemand anderen im Verdacht Dee Dee ermordet zu haben. Bis zum Ende war wohl jeder mal mindestens für einen Moment verdächtig.

Gerade der letzte Teil (5) hat mir so richtig gut gefallen. Die Handlungen wurden noch mal beschleunigt und die Spannung gut gehalten. Auch das Finale war für meinen Geschmack gut gemacht.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Mir ist sofort aufgefallen, dass das Buch in der Gegenwart geschrieben ist. Normalerweise lese ich ein Buch einfach und nehme dabei zwar die Zeitform wahr, jedoch haftet meine Aufmerksamkeit nicht daran. Bei Weil du lügst… war das anders… Ich habe mich oft dabei erwischt, wie ich die Sätze automatisch in der Vergangenheitsform gelesen habe. „Am Montagmorgen lässt Jed mich schlafen, als er zur Arbeit geht“ → „Am Montagmorgen ließ Jed mich schlafen, als er zur Arbeit ging.“ Ich weiß nicht woran das lag, aber das hat mich ein kleines bisschen in meinem Lesefluss gestört.

Fazit: Ein leichter Thriller, der gut unterhält.

 

Absolut Unvorhersehbar und Spannend bis zur Letzten Seite

Titel: Die Alchimistin

Autor: Kai Meyer

463 Seiten (+ Specials, insgesamt 510 Seiten)

Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

4.5 Stars (4,5 / 5)

 

In einem Schloss, mitten in der Ostsee, wächst Aura Institoris zusammen mit ihrer Schwester und ihrem Bruder auf. Auras Vater, der Alchimist Nestor Institoris, lebt zurückgezogen von seiner Familie um sich ganz seiner Forschung nach der Unsterblichkeit hingeben zu können. Als Auras Mutter den  17-Jährigen Christopher adoptiert beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Christopher wird von Nestor in den Grundzügen der Alchemie unterrichtet. Doch kurz darauf wird Auras Vater durch einen Auftragskiller von seinem Erzfeind getötet. Aura verliebt sich in den Mörder, Gillian, dessen zweiter Auftrag es ist, auch Aura zu töten. Als Gillian sich gegen seinen Auftraggeber stellt, geraten die beiden in einen schon jahrhunderterlang andauernden Krieg zwischen Unsterblichen. Die verstörenden und brutalen Methoden der Alchimisten Unsterblichkeit zu erlangen, stellen Aura und Gillian immer wieder vor eine Herausforderung.

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Die Handlung des Buches kurz zusammenzufassen ist in diesem Fall sehr viel komplizierter als gedacht. Die Geschichte ist so verworren, mysteriös und düster, dass man kaum genug sagen kann um Interesse zu wecken, ohne dabei zu spoilern.  Die Charaktere sind auf ihre Art außergewöhnlich und einzigartig. Zum Beispiel Gillian, der Hermaphrodit oder Christopher, der langsam dem „Bösen“ verfällt, sind nur ein paar der wirklich gut gelungenen und glaubwürdigen Personen in „Die Alchimistin“. Die Erzähl-Perspektive wechselt öfter zwischen Aura, Christopher und Gillian. Dabei überschneiden sich die Handlungsstränge auch oft und es bleibt durchgehend unglaublich spannend und abwechslungsreich. Die Praktiken der Alchimisten sind oft grausam, brutal und abstoßend, was dem Buch einen gewissen Reiz gibt. Immer wieder ist man schockiert über verstörende Enthüllungen und Vorgehensweisen der Alchimisten. Die Handlung bleibt von Anfang bis Ende unvorhersehbar. Zu keinem Zeitpunkt bekommt man einen Verdacht darauf, welche Geheimisse ans Licht kommen oder wie sich Charaktere verändern könnten, wodurch die Geschichte nie an Spannung verliert. Sehr spannend sind auch die kleineren Rätsel, die Aura im Laufe der Geschichte begegnen und zu denen sie versucht eine Lösung zu finden. Auch hier versucht man als Leser angestrengt die Rätsel zu durchschauen, dessen Auflösungen meist genauso unerwartet sind, wie der Verlauf der Geschichte.

„Die Alchimistin“ ist der erste Teil einer Trilogie. Da mir das Buch in sich sehr abgeschlossen vorkam, bin ich sehr gespannt, den zweiten Teil bald zu lesen, weil ich mir absolut nicht vorstellen kann, wie die Geschichte weitergehen könnte.

Die zusätzlichen Texte am Ende des Buches über die Entstehung des Romans, Alchimie in der Literatur und das Theatre du Grand Guignol (ein Schauplatz in der Geschichte) sind sehr interessant und geben nochmal einen genaueren Einblick in die Entstehung der Charaktere und der Handlung, sowie in die Herkunft der Mythen in der Alchemie. Es ist ein schöner Abschluss des Buches, indem die Basis erklärt wird, auf der der Roman aufbaut.

Spirituelles Abenteuer im Herzen Indiens

Titel: Shantaram

Autor: Gregory David Roberts

1088 Seiten

Preis: 12,99€

5 Stars (5 / 5)

 

Heroinabhängigkeit, bewaffneter Raubüberfall und Verurteilung zu 19 Jahren Haft, die nie vollständig abgesessen wurden, führen in zu seinem neuen Leben in der Ferne. In seinem autobiografischen Roman „Shantaram“ erzählt Gregory David Roberts von seinem wilden Leben auf der Flucht. Nachdem Roberts nur zwei Jahre seiner Strafe in einem australischen Gefängnis abgesessen hat, flieht er und begibt sich, unter dem Namen Lindsay, nach Indien. Dort beginnt ein neuer Abschnitt für ihn. Aber auch hier hat er es alles andere als leicht. Als Fremder in einem unbekannten Land ist er vollständig auf sich alleine gestellt. Glücklicherweise lernt er den Inder Prabaker kennen, der ihm schnell ein guter Freund wird. Prabaker zeigt Lin all die schönen Seiten von seiner neuen Heimat, aber auch vor Armut und Krankheit schreckt er nicht zurück. Als Lin selbst ein Bewohner des Slums wird beschließt er den Menschen zu helfen und kümmert sich um eine medizinische Versorgung vor Ort. Freundschaften werden geschlossen und Lin beginnt seine neue Heimat aus einer völlig neuen Perspektive zu sehen. Doch auch in Indien scheint das Verbrechen ihn zu finden und Lin lässt sich mit einem einflussreichen Mafiaboss ein, wird  Teil des Schwarzmarkts und begibt sich in gefährliches Terrain. Erst zu spät merkt er, dass er sein Handeln schwer bezahlen wird.

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Manchmal liest man ein Buch und spürt, wie dieses Buch einen selbst verändert, wie es Vorstellungen, Gedanken und Wünsche entstehen lässt und wie man danach einen anderen Blick auf die Welt hat. So ein Buch ist Shantaram. Die Lebensgeschichte von Gregory David Roberts, oder eher von Lin in diesem Fall, ist absolut beeindruckend. Das Buch beginnt mit Lins Ankunft in Bombay, doch auch die vorherige Zeit im Gefängnis und der Ausbruch werden in Rückblicken, die sich durch das gesamte Buch ziehen, geschildert. Durch Prabaker werden Lin und auch dem Leser völlig neue Perspektiven eröffnet, die sehr viel über das Leben in Armut aus der Sicht eines Slumbewohners aussagen. Man lernt viel über eine Kultur, die sich doch sehr stark von unseren westlichen Kulturen unterscheidet. Auch der Sprache wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Lin lernt während seines Aufenthaltes in Indien Hindi und Marathi. Hindi wird in ganz Indien gesprochen, während Marathi eine regionale Sprache ist, die sich auf den Bundesstaat Maharashtra begrenzt. Sobald in dem Buch in einer der Sprachen gesprochen wird, steht die Übersetzung sofort hinter dem Satz. Es erleichtert das Lesen sehr, zu verstehen, was gesagt wird, ohne in den Fußnoten oder im Anhang nach einer Übersetzung suchen zu müssen, wie es oft in anderen Büchern der Fall ist. Auch die Charaktere wachsen einem stark ans Herz, vor allem Prabaker mit seiner lebensfrohen, sympathischen Ausstrahlung hat es mir angetan.

Da das Buch doch sehr lang und im Grunde „nur“ eine Aneinanderreihung von Ereignissen aus Lins Leben ist, erschien es hauptsächlich zum Ende hin sehr schleppend. Zum Schluss werden allerdings nochmal alle Handlungsstränge aufgegriffen und versteckte Verbindungen aufgedeckt, was mir sehr gut gefallen hat, weil es das gesamte Buch nochmal abrundet. Vor allem die Anfangszeit in Bombay war sehr interessant, lehrreich und prägend, doch nachdem Lin sich wieder dem Verbrechen zugewendet hat, konnte ich mich selbst weniger mit seinen Gedankengängen und Problemen identifizieren. Trotzdem wurden auch im zweiten Teil der Geschichte tiefgehende Themen, wie zum Beispiel die Definition von gutem und bösem Handeln, besprochen, sodass es auch da auf keinen Fall an philosophischer Tiefe gefehlt hätte.

Während man Shantaram liest, möchte man am liebsten sofort selbst nach Indien aufbrechen und dieses wundervolle Land in all seinen Facetten erleben. Es ist eine einmalige Geschichte über die Bedeutung von Liebe, Vertrauen, Familie, Freundschaft, Vergebung und Freiheit. Man bekommt ein Verständnis davon, was die Welt zusammen hält und wie man mit seinen Mitmenschen umgehen sollte. Während des Lesens wird einem richtig bewusst, was uns wichtig im Leben sein sollte und wie jeder vielleicht ein etwas besserer Mensch sein könnte.

 

Hier nochmal eine kleine Inhaltsangabe vom Autor selbst 🙂

Royaler Bad Boy trifft schüchternes bürgerliches Mädchen

9783734102837_CoverTitel: Royal Passion

Autorin: Geneva Lee

448 Seiten

Preis: 12,99 € (Broschiert)

2.7 Stars (2,7 / 5)

Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …

Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen?

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Rezi: Wer Bücher wie „Shades of Grey“ mag, wird mit diesem Roman auf seine Kosten kommen. Die Parallelen zu „Shades of Grey“ waren für meinen Geschmack etwas zu groß. Es ist die gleiche Schiene… Reicher und gut aussehender Bad Boy mit Machtkomplex und psychischem Problem begegnet einer eher schüchternen, aber eifrigen Ex-Studentin, die sich selbst noch nicht wirklich gefunden hat und ist ihr sofort mit jeder Faser seines Körpers verfallen. Die Geschichte an sich ist eigentlich ganz schön! Das bürgerliche Mädchen und der Prinz… zum greifen nah und doch so unerreichbar… Jedoch wird meiner Meinung nach die Handlung von den Sex-Szenen total überschattet. Keine noch so kleine Szene kommt ohne das Wort f***** aus!

Mit derben Worten ausgearbeitet, abwechslungsreich und fantasievoll! So hätte ich mir das auch für den Rest vom Buch gewünscht!

Clara ging mir teilweise wirklich auf die Nerven. Ihre Gedanken und Handlungen wiederholen sich und gerade wenn ich dachte, sie hat die Kurve bekommen und die Geschichte wendet sich, fällt sie in ihre gewohnten Muster zurück. Alexander umgibt eine dunkle Aura, die in der Geschichte auch immer wieder zum Thema wird. Er ist aber auch charmant und gut aussehend, verboten sexy und – nicht zu vergessen – Prinz!

Die Beziehung der beiden schafft es aber einfach nicht an Tiefe zu gewinnen, da immer wenn es dazu kommen könnte, oberflächlicher Sex folgt. Die royale Familie um Alexander trägt ebenfalls nicht zum erblühen dieser Beziehung bei. Die meisten Charaktere wirkten mir hier noch zu blass.

Ich hoffe in Band 2 auf mehr Infos und das sie sich einfach noch formen. Man lernt zum Beispiel Edward kennen. Von ihm würde ich wirklich gerne noch mehr erfahren.

Am Ende bleiben dann doch ein paar Fragen offen! Band 2 wird diese sicherlich beantworten und auch wenn ich für dieses „Werk“ nur 2,7 Sterne vergebe, bin ich doch irgendwie neugierig wie es weitergeht.

 

Magisches Duell auf Leben und Tod

516IIJgpuhLTitel: Der Nachtzirkus

Autor: Erin Morgenstern

461 Seiten

Preis: 4,99€

3.4 Stars (3,4 / 5)

 

Der Zirkus kommt ohne Ankündigung. Er ist plötzlich einfach da, als hätte er schon immer an dieser Stelle gestanden. Der Cirque des Rêves hat nur bei Nacht geöffnet und ist ein einmaliges Schauspiel welches Leute aus der ganzen Welt anlockt. Doch hinter dem Zirkus steckt mehr. In Wahrheit ist es der Austragungsort eines Duells zwischen zwei verfeindeten Magiern. Der Kampf auf Leben und Tod wird von ihren Schützlingen ausgetragen, die ihr Leben lang unterrichtet und darauf vorbereitet wurden zu gewinnen. Doch als Celia und Marco aufeinander treffen, können sie nicht anders, als sich entgegen aller Vernunft zu verlieben. Doch der Wettkampf, in dem sie sich befinden, kann nicht abgebrochen werden. Er ist erst vorbei, wenn nur noch einer der beiden steht.

Der Nachtzirkus ist magisch. Man wird schon zu Beginn komplett in die Geschichte eingesaugt und wandert sozusagen selbst durch den Zirkus. Stark dazu beitragen haben die Einschübe, die den der Leser direkt ansprechen und beschreiben, was er selbst sehen würde wenn er den Zirkus erkundet, unabhängig von dem Verlauf der Geschichte. Hinzu kamen auch die sehr kurzen Kapitel, die einen immer wieder motivieren weiterzulesen. Der Schreibstil passt zwar sehr gut zu den Charakteren und der Geschichte, da er eher kalt und leicht altmodisch das Geschehen schildert, aber an manchen Stellen wirkt es auch etwas stumpf und langweilig. Trotzdem umgibt das ganze Buch eine mysteriöse und magische Stimmung, die einem auf jeder Seite unterbewusst entgegenschwellt. Zu Beginn der Geschichte wird sehr viel in der Zeit gesprungen und es werden zwei Haupthandlungsstränge erzählt, die sich im Verlauf des Buches immer weiter einander annähern. Da manchmal sehr großen Zeitspannen übersprungen werden sollte man immer auf die Jahreszahl achten und sich bewusst machen, wie weit entfernt man sich von dem vorherigen Datum befindet. Es ist sehr spannend zu lesen, wie die beiden Geschichten verschmelzen. Zwischen den Kapiteln wird auch immer wieder die Perspektive gewechselt, sodass man einen sehr großen Rundumblick erhält, von den Menschen die alle  in irgendeiner Weise an dem Zirkus beteiligt sind. Ein negativer Effekt der Zeitsprünge ist leider, dass die Liebesgeschichte von Marco und Celia sehr, sehr plötzlich einsetzt. In dem einen Moment haben sie sich gerade erst angefreundet und im nächsten könnten sie sich nicht mehr vorstellen ohne einander zu leben. Diese „Liebe“ verliert etwas an glaubwürdig wenn man absolut nicht nachvollziehen kann, was in den unbeschriebenen Jahren geschehen ist zwischen den beiden. Auch das Duell an sich war für mich lange ein leerer Begriff. Man weiß, dass es einen Gegner gibt und dass irgendjemand am Ende gewinnen muss, aber die genauen Bedingungen bleiben immer etwas undurchsichtig. Aber alles in allem ist „Der Nachtzirkus“ ein sehr gutes Buch, dass es schafft den Leser komplett in seine magische, verzaubernde Welt zu ziehen.

 

Eine fesselnde Familiengeschichte inkl. Drama und Spannung bis zum Ende

9783453291379_CoverTitel: Das Seehaus

Autor: Kate Morton

806 Seiten

Preis: 22,99€

4.4 Stars (4,4 / 5)

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.

Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld …

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Dies war mein erster Roman von Kate Morton und ich muss sagen, ich bin wirklich positiv überrascht. Kate Morton hat einen so angenehmen und sinnlichen Schreibstil. Man kann während dem Lesen fast schon das Seehaus auf Loeanneth sehen, das Gras des riesigen Anwesens unter den Füßen spüren und die Stimmen der Bewohner hören. Ich finde das Cover passt einfach perfekt zu diesem Buch und seinem Inhalt. Auch die Charaktere liebevoll ausgearbeitet.

Die Geschichte spielt in unterschiedlichen Zeiten. So wird der Leser in die Jahre 1911 und 1933 mitgenommen und kann aus der Sicht der Protagonisten Alice und ihrer Mutter Eleonor die Geschehnisse des Familiendramas miterleben. 2003 stößt Sadie Sparrow dann auf das Seehaus und den alten, ungelösten Fall und lässt einen an ihren privaten Ermittlungen teilhaben. Ehrlich gesagt hatte ich die Befürchtung aufgrund der Zeitsprünge und Wechsel der Perspektiven etwas durcheinander zu kommen. Das war aber absolut nicht der Fall. Ich konnte mich problemlos auf alle Charaktere und Zeiten einstellen. Dies liegt nicht zuletzt am Geschick der Autorin!

Die Geschichte hat mich wirklich abgeholt und mitgenommen! Sie hat auch zu keiner Zeit an Spannung verloren, da immer wieder fehlende Puzzleteile zur Lösung des Falles um das Verschwinden des kleinen Theo Edevane gefunden wurden. Ebenso wurden des öfteren bestehende Theorien als falsch enttarnt und nach neuen Ansätzen gesucht. Gerade zum Ende der Geschichte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es war so schön und spannend zu verfolgen wie Sadie und „ihr Team“ (Ich nenne es Team um niemandem die Überraschung zu nehmen!) des Rätsels Lösung immer näher kamen und das Ende war auch absolut nach meinem Geschmack. Es bleibt wirklich keine Frage mehr offen und ich konnte das Buch nach der letzten Seite einfach entspannt zuschlagen.

Fazit: Mich hat die Geschichte wirklich gut unterhalten und ich kann sie jedem, der auf der Suche nach einem spannenden Familiendrama ist nur empfehlen.

Magisch, Düster und sehr viel Spannung

51hWdKdYC6L._SX314_BO1,204,203,200_Titel: Séance – Die erste Synergie

Autorin: Julia Mayer

460 Seiten

Preis : 2,99€ (eBook)

           12,99€ (Taschenbuch)

4.3 Stars (4,3 / 5)

 

Unter Dresden befindet sich, vor den Menschen versteckt, die geheime Stadt DresdenX.  Dort Leben die Magos, die Magie beherrschen können und in dessen Gesellschaft Männer praktisch nichts wert sind. Alexej hat DresdenX verlassen, um sich nicht weiter unterdrücken lassen zu müssen und um von nun an bei den Menschen zu leben. Doch als seine Großmutter stirbt muss er in die Unterstadt zurückkehren. Bei der Verlesung des Testaments wird Alexej zum nächsten Gamma bestimmt. Das Amt des Gammas wurde noch nie von einem Mann belegt und für Alexej beginnt ein Kampf, sich gegenüber den machtgierigen und magiesüchtigen Frauen in DresdenX zu beweisen. Außerdem erfährt Alexej, dass sein bester Freund, Olerion, in Alexejs Abwesenheit verbannt wurde, für ein Verbrechen, welches er nicht begangen hat. Verzweifelt versucht Alexej zu erfahren was mit Olerion geschehen ist und nimmt sich vor, seinen Freund zu retten.

Die Geschichte zieht einen total in ihren Bann. Die Hauptpersonen sind sehr glaubwürdig und authentisch geschrieben. Allgemein ist der Schreibstil wirklich sehr detailliert, anschaulich und angenehm zu lesen. Die Welt der Magos ist das komplette Gegenteil von dem Alltag der normalen Menschen. Sie schlafen zum Beispiel bei Tag und sind nachts auf den Beinen. Auch die Idee, dass Frauen alles beherrschen und die Männer regelrecht unterdrücken ist sehr interessant. Dazu gehört auch, dass sich zur Abwechslung ein männlicher Protagonist behaupten muss. Ich weiß nicht woran es liegt, aber es scheinen doch meistens die Mädchen/ Frauen zu sein, die in Fantasy-Romanen gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit kämpfen. Es ist auf jeden Fall sehr spannend, zu lesen wie Alexej damit zu kämpfen hat das „schwache Geschlecht“ zu sein.  Auch erfrischend neu ist es, eine so gut geschriebene Fantasy-Geschichte mit dem Haupthandlungsort in einer deutschen Großstadt, zu lesen. Es ist wirklich schön mal eine Abwechslung zu den sonst fast durchweg amerikanischen Schauplätzen geboten zu bekommen. Die Magos unterteilen sich in drei Kategorien, die sich durch die verschiedene Nutzung der Magie definieren. Es gibt die Okkultisten, die Nekromanten und die Terranisten. Man erfährt im Verlauf der Geschichte so einiges über die verschiedenen magischen Richtungen und ihre groben Charakteristiken, aber trotzdem fehlte mir ein genauerer Überblick, was die Gruppierungen bedeuten und wie sie ihre Magie ausüben.

 „Séance“ hebt sich eindeutig von der Masse an Fantasy-Romanen ab und ist ein einmaliges Leseerlebnis. Es ist der erste Teil einer Trilogie und ich kann es kaum erwarten die nächsten Teile zu lesen, sobald sie erscheinen.

Ein grausamer Herrscher und ein Mädchen, das alles ändert

zorn_und_morgenroeteTitel: Zorn und Morgenröte

Autorin: Renée Ahdieh

389 Seiten

Preis: 16,99€

4.8 Stars (4,8 / 5)

 

Jeden Tag heiratet der Kalif (=König) von Chorasan ein anderes Mädchen. Im Morgengrauen darauf lässt er sie hinrichten. Als Shahrzad ihre beste Freundin durch die Grausamkeit des Kalifen verliert, beschließt sie, ihn zu töten. Sie meldet sich freiwillig, des Kalifen nächste Braut zu werden. Als der Kalif sie in der Nacht ihrer Hochzeit besucht, gelingt ihr das Unmögliche: Sie bekommt einen Tag Aufschub gewährt. Doch je länger sie im Palast ist, erkennt sie, dass der Kalif nicht das Monster ist, für das sie ihn gehalten hatte. Es verbergen sich dunkle Geheimnisse im Palast und Shahrzads Entschluss den Kalifen zu töten, beginnt zu bröckeln.

Das Cover des Buches ist einfach wunderschön. Es gibt nur wenige Fälle, in denen die deutsche Cover-Version schöner ist als das Original, aber dieser hier ist so einer. Zudem sehr ansprechend, ist die Karte des Königreichs Chorasan, die einem sofort beim Öffnen des Buches ins Auge springt. Die Geschichte findet im Orient statt, was sehr erfrischend ist, da es mal etwas Neues ist. Auch fliegende Teppiche, Wunderlampen und alles was man sich unter “ Dem Orient“ vorstellt, darf natürlich nicht fehlen. Das Buch basiert auf „1001 Nacht“, einer abendländlichen Erzählung und ist eine Neuerzählung der alten Geschichte des tötenden Herrschers und der Frau, die ihn ändern kann. Ich habe das Original (noch) nicht gelesen, aber die Version von Renée Ahdieh gefällt mir sehr gut. Anfangs war es durch die vielen orientalische Begriffe und Titel/Anreden, die in die Geschichte eingebracht werden, etwas schwer den Überblick zu behalten, aber das Glossar am Ende des Buches ist dabei eine große Hilfestellung. Die Charaktere sind glaubwürdig, interessant und vor allem der Kalif Chalid hat es mir angetan. Trotz seiner Distanziertheit und Kälte, ist er dem Leser unheimlich sympathisch. Auch Shahrzad ist eine gut gelungene Protagonistin, die mit ihrer spitzen Zunge und ihrer ehrlichen Art für Unterhaltung sorgt. Die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt ist voller Tabus und entgegen aller Vernunft, wodurch sie so unglaublich spannend zu lesen ist. Chalid ist kein Mann der großen Gefühle und Gesten, weswegen die kleinen Aufmerksamkeiten die er Shahrzad zukommen lässt, viel intensiver und romantischer sind, als  es bei jedem anderen wäre. Der konstante Kampf zwischen Shahrzads Verstand, welcher Rache für ihre beste Freundin und den Tod des Kalifen fordert, und ihrem Herzen, welches sich stark zu Chalid hingezogen fühlt, ist nachvollziehbar geschrieben und reißt den Leser mit in ihre allgegenwärtige Verzweiflung.

Als Fazit kann ich nur sagen: WOW. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden komplett verschlungen, weil es mich nicht mehr losgelassen hat. Es war einfach nicht möglich es zur Seite zu legen. Der Fortsetzung kann gar nicht schnell genug kommen.

Neuzugänge im Mai – Teil 2

Der Monat ist so gut wie zu Ende und mein Stapel  ungelesener Bücher ist noch einmal gewachsen. Die Neuzugänge – es sind 7 um genau zu sein – stammen zum einen aus einer Mini-Rebuy-Bestellung und zum anderen aus Rezi-Exemplaren, die mir das Team vom Randomhouse Bloggerportal zugeschickt hat. (Danke dafür!)

1. Das Seehaus von Kate Morton habe ich auch direkt angefangen zu lesen. Eine derartige Familiengeschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen und die Lust darauf war groß. Ich bin jetzt im letzten drittel des Buches und muss sagen, dass ich die Entscheidung nicht bereue. Es gefällt mir wirklich gut und ich bin schon auf das Ende gespannt. Eine entsprechende Rezi folgt dann hier natürlich auch.

Das Seehaus von Kate Morton

Zum Inhalt: Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.
Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld …

 

 

2. Die gestohlenen Stunden von Sarah Main. Erschienen am 15. Februar 2016 beim Goldmann Verlag.

Die gestohlenen Stunden von Sarah Maine

Inhalt: Bhalla House, einst herrschaftlicher Stammsitz der Familie, ist wenig mehr als eine Ruine, als Harriet Deveraux auf der entlegenen Insel in den schottischen Hebriden ankommt, um ihr Erbe anzutreten. Doch der verheerende Zustand des Gebäudes bleibt nicht die einzige Überraschung: Unter den morschen Bodendielen wird ein menschliches Skelett gefunden, daneben ein Medaillon mit einer Haarlocke und einer Feder. Die Frage, welches Schicksal sich hinter diesem Fund verbirgt, lässt Harriet nicht mehr los, und sie stößt auf eine tragische Geschichte von Liebe und Verrat. Eine Geschichte, die sich hundert Jahre zuvor hier ereignet hat, deren Schatten aber bis in Gegenwart reicht …

 

 

3. Sommer der Wahrheit von Nele Löwenberg. Hier ist es wichtig zu wissen, dass es sich um ein Pseudonym handelt, denn Nele Neuhaus versuchte sich auf diese Weise an einem neuen Genre.

515Y6L-WMXL._SX330_BO1,204,203,200_Inhalt: Nebraska, Anfang der Neunzigerjahre: Sheridan Grant lebt mit ihrer Adoptivfamilie auf einer Farm inmitten von Maisfeldern. Sie leidet unter der Eintönigkeit des Farmlebens und dem strengen Regime ihrer Adoptivmutter, die der hochmusikalischen Sheridan sogar das Klavierspielen verbietet. Zum Glück gibt es den Farmarbeiter Brandon, den Rodeoreiter Nick und den Künstler Christopher, die Sheridan den Hof machen und sie davor bewahren, vor Langeweile zu sterben. Bis in einer Halloween-Nacht etwas Furchtbares passiert. Nun erweist sich, wem Sheridan wirklich vertrauen kann …

Entdecken Sie eine ganz neue Seite der Krimi-Bestsellerautorin Nele Neuhaus: »Ich wollte einmal etwas ganz anderes schreiben. Für dieses Herzensprojekt habe ich meinen Mädchennamen gewählt.«

 

4. Weil du lügst… von Sophie Mc Kenzie. Erschienen bei Heyne am 11. April 2016.

Weil du luegst von Sophie McKenzie

Inhalt: Emily und Jed sind glücklich verlobt und verbringen ihren Urlaub mit Jeds Kindern Lish und Dee Dee auf Korsika. Als Dee Dee eines Abends über Kopfschmerzen klagt, gibt Emily ihr eine Schmerztablette. Am nächsten Morgen ist Dee Dee tot. Vergiftet. Kurz darauf erhält Emily eine SMS: Das Gift war für sie bestimmt. Ein mörderisches Spiel um Lüge und Verrat beginnt …

 

 

 

 

5. Die Shannara Chroniken (3) Elfensteine von Terry Brooks. Erschienen am 15. Februar 2016 bei Blanvalet.

Hier handelt es sich um Band 2 der Shannara Chroniken.

Die Shannara-ChronikenElfensteine von Terry Brooks

Inhalt: Der Ellcrys, der heilige Baum der Elfen, stirbt. Mit ihm vergeht auch der Bann, der die Dämonen aus der Welt der Sterblichen fernhält, und die ersten dieser Bestien haben die magische Grenze bereits überwunden. Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen, ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys zum Leben zu erwecken, begibt sie sich auf gefährliche Reise zum Wildewald. Denn die Dämonen wissen von ihrer Aufgabe und sie werden alles tun, um sie aufzuhalten. Zum Glück steht ihr der junge Heiler Wil zur Seite – und mit ihm die Elfensteine von Shannara.
Die Shannara-Chroniken – Elfensteine ist bereits in geteilter Form erschienen unter den Titeln: »Die Elfensteine von Shannara«, »Der Druide von Shannara« und »Die Dämonen von Shannara«.

6. Die 100 – Heimkehr von Kass Morgan. Erschienen bei heyne>fliegt am 09. Mai 2016.

Hier handelt es sich um Band 3 der Trilogie.

Die 100 - Heimkehr von Kass Morgan

Inhalt: 100 Jugendliche wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde neu zu besiedeln. Womit sie nicht gerechnet hatten: Auf dem blauen Planeten gibt es immer noch Menschen – Menschen, die die Neuankömmlinge um jeden Preis vertreiben wollen. Nun spitzt sich die Situation noch einmal dramatisch zu: Auf der Raumstation geht die Luft aus, und eine kampfbereite Truppe rund um den zwielichtigen Vizekanzler Rhodes landet auf der Erde. Die 100 geraten endgültig zwischen alle Fronten, von überall droht Gefahr. Und nur gemeinsam werden die Jugendlichen die Freiheit, die sie auf der Erde gefunden haben, verteidigen können. 

 

 

7. Wie Monde so silbern von Marissa Meyer. Erschienen am 17. Juni 2015 beim Carlen Verlag.

Dies ist Band 1 der Luna-Chroniken.

wie-monde-so-silbernInhalt: Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …

 

 

So, dass war es für den Monat Mai. Ich hoffe es war das ein oder andere Buch für euch dabei.

Ich bin dann mal lesen…