Außergewöhnlicher und Spannender Sci-Fi Auftakt

Titel: Giants – Sie sind erwacht

Autor: Sylvain Neuvel

Preis: 14,99€

416 Seiten

 

Als kleines Mädchen stößt Rose Franklin beim Spielen auf eine riesige Metallhand. Diesem Fund widmet sie als erwachsene und promovierte Physikerin ihre Forschung. Zusammen mit einem Team aus Experten forscht sie an der Hand und den Schriftzeichen, die zusammen mit ihr entdeckt wurden. Schnell wird klar, dass die Hand zu einem gigantischen Roboterkörper gehört, dessen Teile über die ganze Erde verteilt liegen. In gefährlichen Rettungsaktionen werden einige Teile geborgen und allmählich finden sich Antworten. Doch die Mysterien, wie der Roboter auf die Erde gelangt ist, woher er stammt und zu was er zu gebrauchen ist, sind gar nicht mal so leicht zu lüften.

Hier gehts zur Leseprobe

Das auffälligste und außergewöhnlichste an „Giants“ ist, dass fast das gesamte Buch in einem Dialog geschrieben ist. Auch wenn es erst einige Kapitel gebraucht hat, bis ich mich an diesen ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt habe, hat es mir letztendlich doch sehr gut gefallen. Es ist einfach mal etwas anderes! Das macht das ganze Leseerlebnis viel spannender und abwechslungsreicher. Um den Faden nicht zu verlieren, muss man sehr konzentriert lesen, denn  sowohl die Fragen, wie auch die Antworten in dem Gespräch sind meistens knapp, direkt und wechseln schnell das Thema. Der Dialog findet immer zwischen dem gleichen Interviewer, dessen Identität unbekannt ist, und einem der Personen aus dem Buch statt. Von demjenigen, der die Fragen stellt, wird im Laufe des Buches allerdings nicht viel bekannt. Es scheint ein Mann zu sein, der die Fäden der Robotermission mehr oder weniger im Hintergrund zieht. Er ist sehr einflussreich und vorrausschauend, aber keiner amerikanischen Organisation oder dem Geheimdienst untergestellt. In jeder Kapitelüberschrift steht, wer der Gesprächspartner für die nächsten Seiten ist. Anfangs kommt man leicht mit den Namen des Wissenschaftsteams durcheinander, aber da allgemein nicht sehr viele verschiedene Menschen in dem Roman auftauchen, gewöhnt man sich auch daran leicht.

Gelegentlich werden auch andere Arten der Informationsvermittlung eingestreut, zum Beispiel Tagebucheintrage des Teams, Versuchsprotokolle oder Zeitungsartikel. Es lockert das Buch immer mal wieder auf, kurze Abschnitte zu lesen, die nicht in Gesprächsform verfasst sind. Außerdem erhält man bei den Tagebucheinträgen Einblicke in die Gefühle und Gedanken der Wissenschaftler, die sie nicht vor dem mysteriösen Interviewer äußern würden, wie beispielsweise der innere Konflikt zwischen dem Nutzen und der Gefahr, die von dem Roboter ausgehen könnte. Dadurch, und auch durch die verschiedenen Gesprächspartner, entwickelt sich ein Gesamtbild der Geschichte. Allerdings ist es oft unklar, wie viel Zeit zwischen den verschiedenen Beiträgen vergangen ist und man kann es nur grob schätzen anhand des Gesagten, was aber dem Buch keinen Abbruch tut.

Besonders spannend ist das Rätsel über die Herkunft des Roboters, welches leider noch nicht abschließend geklärt wurde in diesem Buch. Da „Giants“ aber erst der erste Teil einer Reihe ist, freue ich mich schon, mehr darüber in dem kommenden Teil zu lesen. Die Entdeckung des Roboters ist ein einschneidendes Erlebnis für alle beteiligten. Teilweise bringt es sehr dunkle Abgründe einiger Menschen zum Vorschein, aber auch auf weniger persönlichen Ebenen, steht plötzlich der Weltfrieden auf der Kippe.

Auf den letzten Seiten fangen sich die Ereignisse an zu überstürzen. Obwohl das Buch weiterhin in einem Dialog verfasst ist, werden die actionreichen Szenen gut vermittelt, indem der Interviewer sozusagen live zugeschaltet ist und mit einem der Protagonisten telefoniert. So bekommt der Leser das direkte Geschehen mit und nicht nur Aufzeichnungen oder Rückblicke, die die Situation weniger spannend machen würden.

Das Buch endet mit einer riesigen und unerwarteten Entwicklung, dessen Auflösung ich kaum erwarten kann. Leider erscheint der zweite Teil auf Englisch erst im April 2017, wann die deutsche Übersetzung veröffentlicht wird habe ich leider nicht gefunden.

20 Bücher-Fakten über mich

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Hallihallo ihr Lieben,

Heute habe ich euch 20 Fakten über mich in meinem Lese- und Bücherverhalten aufgelistet. Wegen jedem einzelnen Punkt auf dieser Liste (außer 14.) wurde ich schon belächelt, als komisch befunden und ausgelacht. Nicht dass es mich stört, aber ich dachte unter euch finde ich vielleicht einige Gleichgesinnte. 🙂

  1. Wie jeder bibliophile Mensch, bricht es mir mein kleines-großes Leseherz wenn ich Eselsohren in Büchern sehe, oder ausversehen meinen Taschenbüchern Leserillen zufüge.

  2. Ich lese Taschenbücher tausendmal lieber nur zur Hälfte geöffnet, als absichtlich den Buchrücken zu brechen.

  3. Egal wo ich hingehe, ich habe immer ein Buch dabei.

  4. Ich hasse nichts mehr, als Bücher aus einer Reihe, die verschiedene Größen haben.

  5. …dicht gefolgt von Bücherreihen, die mittendrin das Cover wechseln.

  6. Ich leihe mir so gut wie nie Bücher bei Freunden aus, weil ich sie einfach selbst besitzen muss, wenn ich sie gut finde.

  7. Falls ich mir dann doch mal ein Buch ausgeliehen habe, welches mir gefallen hat, kommt es vor, dass ich es mir dann trotzdem kaufe, nur um es in mein Bücherregal stellen zu können.

  8. Ich selbst verleihe auch nur Bücher an Freunde, von denen ich weiß, dass sie vorsichtig und liebevoll mit meinen Schätzen umgehen werden.

  9. In mein Bücherregal kommen generell nur Bücher, die ich gelesen habe.

  10. Mein SuB habe ich vollständig in und auf meinem Nachttisch untergebracht.

  11. Ich besitze „Harry Potter und der Stein der Weisen“ bereits in 3 verschiedenen Ausgaben, Tendenz steigend.

  12. Egal wie sehr ich mir vornehme keine Bücher mehr zu kaufen, ich schaffe es einfach nicht.

  13. Zu Weihnachten oder Geburtstagen wünsche ich mir ausschließlich Bücher.

  14. Apropos Weihnachten: Dieses Jahr werde ich über die Weihnachtszeit in einer Buchhandlung aushelfen und ich freue mich schon unglaublich darauf.

  15. Ich lese nie Leseproben, weil ich es hasse ein Buch anzufangen, welches ich nicht direkt weiterlesen kann.

  16. Ich bin kein großer Fan von eBooks. Ich benutze mein Kindle nur beim Reisen oder für Bücher, die ich von den Autoren direkt zugeschickt bekomme.

  17. Oft vergesse ich bereits nach ein paar Wochen/Monaten die Details einer Geschichte, die ich gelesen habe.

  18. Ich würde manche Bücher gerne doppelt und dreifach lesen, aber weil mein SuB immer meine erste Priorität ist komm ich nicht oft dazu.

  19. Bücher, die mir besonders gut gefallen haben, kaufe ich mir deswegen manchmal im englischen Original, obwohl ich es schon in Deutsch besitze, weil ich mir dann einreden kann, dass ich die englische Version ja noch nicht gelesen habe und es somit ein ganz neues Buch ist.

  20. Mir fällt es außerdem leichter englische Bücher für eine längere Zeit am Stück zu lesen. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber bei deutschen Büchern lege ich oft kleinere Pausen ein, während ich bei englischen Büchern stundenlang ohne Unterbrechung lesen kann.

Wenn ihr euch in einigen dieser Punkte wiedererkennt habt, würde es mich freuen zu erfahren in welchen Angewohnheiten ich nicht alleine bin. Außerdem interessieren mich eure 20 Bücher-Fakten. Postet diese gerne in die Kommentare oder schickt mir ein Link zu eurem eigenen, eventuellen Beitrag. 🙂

Sie hat die Wahl: Als Mörderin gehängt, oder als Vorkosterin vergiftet?

51l96ce5szl-_sy346_Titel: Yelena und die Magierin des Südens

Autorin: Maria V. Snyder

465 Seiten

Preis: 7,49€ (eBook)

 

Wegen eines Mordes zum Tode verurteilt, wartet Yelena im Gefängnis auf ihre Hinrichtung. Im letzten Moment wird ihr die Möglichkeit gegeben, die Vorkosterin des Kommandanten von Ixia zu werden, anstatt gehängt zu werden. Durch ihre neue Aufgabe schwebt sie in der ständigen Gefahr bei einem Anschlag auf den Kommandanten vergiftet zu werden. Gleichzeitig ist der Job auch eine Chance auf ein neues Leben. Von dem Sicherheitschef Valek wird sie dazu trainiert möglichst schnell und präzise verschiedene Gifte zu identifizieren. Während ihrer Ausbildung wird Yelena von Valek Schmetterlingsstaub untergemischt. Von nun an muss sich Yelena jeden Morgen das Gegenmittel geben lassen, um nicht durch den Schmetterlingsstaub eines qualvollen Todes zu sterben. Währenddessen planen Rebellen den Sturz des Kommandanten. Yelena wird unfreiwillig in das Geschehen verwickelt und entdeckt dabei zufällig, dass sie magische Kräfte besitzt. Magie ist in Ixia streng verboten und Yelena bringt sich ein weiteres Mal, allein durch den Besitz ihrer magischen Fähigkeiten in Lebensgefahr.

„Yelena und die Magierin des Südens“ ist eines von den Büchern, die man kaum aus den Händen legen kann weil man immer wissen will wie es weiter geht. Wenn ich morgens zufällig aufgewacht bin bevor mein Wecker geklingelt hat, hab ich abgewogen ob ich noch Schlaf brauche oder ob ich nicht lieber weiter lesen will. Meistens hat das Buch gewonnen. Ja, dieses Buch ist so wundervoll, dass ich sogar meinen Schlaf dafür geopfert habe. Die Charaktere sind einfach so gut und interessant geschrieben. Vor allem die beiden Protagonisten, Yelena und Valek, haben wirklich viel Tiefe und sind starke Persönlichkeiten. Im Verlauf des Buches erfährt man immer mehr über Yelenas Vorgeschichte und wie sie dort gelandet ist, wo sie jetzt ist. Teilweise werden wirklich brutale und intensive Szenen beschrieben. Mehr als einmal musste ich das Buch kurz zur Seite legen um das Gelesene zu verdauen. Die Handlung ist durchgehend spannend und es passieren immer wieder komplett unerwartete Dinge, die sich perfekt in die Geschichte einfügen. Ich kann das Buch wirklich jedem absolut empfehlen. Ich konnte es kaum erwarten den zweiten Teil in die Finger zu bekommen. In „Yelena und der Mörder von Sitia“ geht es genauso spannend weiter. Obwohl der dritte Teil noch unberührt auf meinem Nachttisch liegt, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Trilogie genauso überragend endet, wie sie auch Angefangen hat.

Wer danach immer noch nicht genug bekommen kann von den Ländern Ixia und Sitia, kann direkt mit der Glass-Reihe (Storm Glass; Sea Glass; Spy Glass)  anschließen. Die zweite Trilogie spielt zwar noch in der gleichen Welt, erzählt aber die Geschichte eines anderen Mädchens.

Leider gibt es die Bücher auf deutsch mittlerweile nur noch als eBook. Ich hab sie alle im Englischen Original gelesen, wo der erste Teil „Poison Study“ heißt. Die Cover im Englischen sind um einiges ansprechender als das deutsche Cover. Trotzdem ist „Yelena und die Magierin des Südens“ ein ein außergewöhnliches Buch, welches viiiiiiieeel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Da ich, wie gesagt, die Reihe nur in Englisch gelesen habe, kann ich leider nichts über die deutsche Übersetzung sagen. Ich hoffe, dass sie genauso gelungen ist wie diese wundervolle Geschichte.

Liebesdrama um eine Halbelfe

divinitas-736x1030Titel: Divinitas

Autorin: Asuka Lionera

337 Seiten

Preis: 14,90€

 

Fye ist eine Halbelfe. Sie wird von den Menschen gehasst und gefürchtet, während sie von den Elfen verstoßen wird. Deswegen lebt sie zurückgezogen im Wald und vermeidet Kontakt mit der Außenwelt. Doch als sie eines Tages gezwungen ist das nächstgelegene Dorf zu besuchen, wird sie von den königlichen Rittern entdeckt und festgenommen. Ihr droht die Verurteilung zum Tod durch Verbrennung. Doch sie hat Glück und wird von einem mysteriösen Retter befreit. Zusammen flüchten sie vor den königlichen Wachen. Entwickelt sich mehr zwischen den beiden? Und was ist das dunkle Geheimnis von Fyes Retter?

Da es sich um ein Buch aus dem Drachenmond Verlag hier handelt ist schon fast zu erwarten, dass das Cover mal wieder wunderschön gestaltet ist. In diesem Fall ist es nicht nur unglaublich hübsch anzusehen, sondern passt auch perfekt zu den Charakteren aus Divinitas.

Zu Beginn des Buches hat man viele Fragen, zum Beispiel wieso Fye so alleine ist und wieso Halbelfen von der ganzen Welt gehasst werden obwohl sie doch ganz lieb sind (in Fyes Fall natürlich). Man hat schon sehr viel Mitleid mit Fye, wenn sie von einer Ungerechtigkeit in die nächste stolpert. Teilweise werden im Laufe des Buches Antworten auf diese Fragen gegeben, allerdings hätte ich mir viel mehr Infos über die Vergangenheit von Fye und ihren Eltern gewünscht. Auch die vielen verschiedenen Arten der Elfen (Hochelfe, Dunkelelfe, Waldelfe, usw.) werden viel zu wenig ausgeschmückt und erklärt. Viel mehr werden sie für den Leser einfach so in den Raum geworfen und es würde auch kein Unterschied machen, wenn einfach nur von Elfen im Allgemeinen die Rede wäre.

Sobald Fye auf ihren Retter trifft, fängt die Schwärmerei auch schon an. Ich kann es absolut nicht leiden, wenn Charaktere beim Anblick eines gut aussehenden Männchens sofort in eine Art dumm-dämliche, naive Verliebtheit rutschen und nichts anderes mehr wahrnehmen als seine Bauchmuskeln. Die Schilderungen von Fye nehmen schon fast Twilight-Ausmaße an. Auch das krankhaft besitzergreifende Verhalten von Fyes Retter erinnert schon stark an Edward. Um das Liebesdrama perfekt zu machen, taucht natürlich auch noch eine dritte Partei auf, die ein klassisches Liebesdreieck entstehen lässt. Trotzdem ist die Liebesgeschichte von Fye und ihrem Retter eigentlich ganz knuffig und romantisch. (Falls ihr euch wundert wieso ich immer nur von „Fyes Retter“ spreche und ob der arme Bub keinen Namen hat: Die Identität von dem jungen Herren ist sehr  wichtig für die Geschichte und ich möchte euch dann doch nicht zu viel spoilern, also pssssht)

Im Verlauf des Buches wechselt gelegentlich die Erzählperspektive zwischen Fye und ihrem Retter. Von Fye wird sozusagen die Geschichte erzählt, während man bei den Abschnitten aus der Sicht ihres Retters seine Gefühle und Einstellungen gegenüber den Situationen geschildert bekommt. Teilweise springt er dazu nochmal ein Stück in die Vergangenheit mit seinen Erzählungen. Dieser Wechsel ist wirklich gut um gewisse Reaktionen (vor allem von Fyes Retter) besser zu verstehen und besser einordnen zu können. Es gibt oft einen völlig neuen Sichtpunkt auf die Ereignisse.

Gegen Ende des Buches gibt es immer größere Zeitsprünge und die Handlung plätschert gefühlt nur noch so vor sich hin, was die Geschichte etwas langatmig macht. Obwohl in diesem Abschnitt noch einiges passiert, hat mich der Teil des Buches am wenigsten gefesselt.

Auch wenn meine Rezi sich leider sehr negativ anhört, muss ich sagen, dass ich das Buch insgesamt nicht schlecht fand. Es hat mich durchaus unterhalten und war schnell zu lesen. Lieblingsbuch-Potenzial hat es allerdings nicht. Ich würde es allen Lesern empfehlen, die gerne Liebesgeschichten und Liebesdramas, gepaart mit etwas Action, lesen.

Meine Top 5 schönsten Cover

Ich muss zugeben, ich bin manchmal ein kleines Cover-Opfer. Dagegen kann man einfach nichts machen, schöne Bücher ziehen  meine Aufmerksamkeit ganz automatisch auf sich. Obwohl man sagt „Don’t judge a book by it’s cover“, macht es schon sehr viel aus von meiner Kaufentscheidung. Bei Büchern mit einem wirklich wunderschönen Cover hoffe ich schon bevor ich den Klappentext lese, dass mir der Inhalt so gut gefällt, dass ich den Kauf vor mir selbst ganz leicht rechtfertigen könnte. Ich konnte mich kaum entscheiden, welche Bücher es in meine Top 5 Liste schaffen sollten, weil es einfach zu viele wunderschöne Cover gibt. Diese fünf haben das Rennen gemacht:

5. Die Unglückseligen von Thea Dorn

Dieses Cover hat mich so fasziniert, dass ich allein deswegen auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich finde es passt auch ganz wunderbar zum Inhalt, wo eine junge Biologin versucht, das Mittel zur Unsterblichkeit zu finden. Das Buch ist wirklich, wirklich gut und handelt genau von dieser  teilweisen verzweifelten Suche nach einem Weg dem Tod zu entkommen. Aber was ist das Leben wert, wenn es für immer weiter geht? Das Cover vermittelt so viel Weltschmerz und passt einfach perfekt zu der Geschichte. Wenn ihr mehr über Die Unglückseligen erfahren wollt findet ihr hier meine Rezi.

4. Selection von Kiera Cassu1_978-3-7373-6188-0

Die Cover der fünf Teile der Selection-Reihe sind alle wunderschön. Auch hier bin ich alleine wegen dem Cover zu dem Buch gekommen, und wenn ich ehrlich bin habe ich mir den ersten Teil auch nur gekauft weil ich das Cover so wunderschön fand. Vom Inhalt habe ich gar nicht so viel erwartet. Umsomehr habe ich das Buch im Endeffekt geliebt und mir natürlich auch noch die anderen Teile gekauft.

3. Shantaram von Gregory David Roberts

Shantaram ist für mich ein ganz besonderes Buch. Nicht nur der Inhalt, der spannend und horizonterweiternd ist, sondern auch das Cover. Bei mir weckt es sofort die Lust zu Reisen und fremde Länder und Kulturen kennen zu lernen. Es erinnert mich an Indien, die tropische Hitze und die wilden Mischungen an Gewürzen, die für dieses Land so typisch sind. Ein wirklich schönes Cover, zu einem wirklich schönen Buch. Meine Rezi zu Shantaram findet ihr hier.

2. Divinitas von Asuka Lionera

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Natürlich muss auch ein Buch des Drachenmond Verlags auf die Liste der schönsten Cover. Ich musste mich ganz schön zusammenreisen, nicht die ganze Liste aus Drachenmond-Büchern bestehen zu lassen. Divinitas ist eines der schönesten Bücher. Vor allem passt es einfach perfekt zu der Geschichte über die Halbelfe Fye. Auch zu diesem Buch habe ich eine Rezension geschrieben, die ihr hier findet.

1. Zodiac von Romina Russell

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Bestimmt habt ihr mittlerweile mitbekommen, dass ich unglaublich fasziniert bin von allem, was mit dem Universum, Sonnensytemen und Sternen zu tun hat. Deswegen habe ich mich auch sofort in das Cover von Zodiac verliebt. Die Geschichte von den 12 Sternbildern in der Galaxie Zodiac, in denen Menschen leben mit zu den jeweiligen Sternbildern gehörigen Charaktereigenschaften, die von dem dreizenten Sternbild bedroht werden und nur von einer jungen Seherin gerettet werden können.

 

 

Gerade wenn es um Buchcover geht, ändert sich meine Liste der schönsten fast täglich. Es kommen neue wunderschöne Bücher hinzu, während man sich an anderen langsam sattsieht. Jetzt habe ich euch meine aktuellen Favoriten vorgestellt und würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, was eure schönsten Schätze sind. 🙂

Die Furcht der Drachen…ein Buch kann dein Leben verändern

61pk385al7lTitel: Die Furcht der Drachen

Autorin: Silvia Wadhwa

262 Seiten

Preis: 9,62€ (TB)

          4,47€ (eBook)

          oder kostenlos bei KindleUnlimited

 

Als Charlotte in einem verstaubten, antiken Buchladen ein mysteriöses Buch vor die Füße fällt, ändert sich ihr Leben schlagartig. Das Drachenbuch scheint sie gefunden zu haben. Es entfesselt Kräfte und Fähigkeiten in ihr, die Charlotte vorher nicht kannte.  Doch das Buch ist auch eine Bedrohung, denn was verbirgt sich hinter dem mysteriösen Drachenbuch? Das Buch verändert Charlottes Leben grundlegend. Sie wird zur Zielscheibe einiger Unbekannten, die Jagd auf sie und das Buch machen.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an direkt mitgenommen. Der Erzählstil ist sehr angenehm zu lesen, unterhaltsam aber trotzdem irgendwie düster und tiefsinnig, also absolut passend zur Handlung. Die Geschichte wird von Charlotte rückblickend von Beginn an erzählt. Je weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr andere Perspektiven von vorerst unbekannten Charakteren und Ausschnitte aus dem Drachenbuch werden in Charlottes Erzählungen eingeschoben. Anfangs werden die Umstände des Krieges geschildert und das Buch nimmt eher die Form eines historischen Romans an. Auch hier wird sehr spannend erzählt und ungeschönte Wahrheiten angesprochen, aber man erwartet schon fast keine Fantasy-Handlung mehr. Das Buch wird noch viel interessanter durch die Fantasy-Anteile die dann doch noch hinzukommen und sich trotzdem sehr gut in die Geschichte einfügen. Besonders unterhaltsam sind die Bezüge zu realen Personen oder Geschehen, weil sie die Geschichte quasi in unsere Welt bringen.

Die Auszüge aus dem Drachenbuch sind einerseits wirklich spannend und bringen Licht in das Dunkel der vielen Fragen und mysteriösen Entwicklungen, aber werden auch immer komplizierter und man verliert leicht den Überblick über die vielen verschiedenen Gruppierungen und Namen. Nach und nach wird man immer weiter in die Welt der Drachen eingeführt und die Zusammenhänge werden klarer.

Die Furcht der Drachen hat mir als Geschichte wirklich sehr gut gefallen, aber an der Formatierung und Strukturierung des Textes kann noch einiges verbessert werden. So hätte es mir zum Beispiel auch gut gefallen, wenn die Geschichte in Kapitel aufgeteilt wäre, denn die einzelnen Abschnitte waren nur durch größere Absätze und Zeichen gekennzeichnet.

Ich empfehle das Buch jedem, der begeistert von Fantasy- und Drachengeschichten ist. Die Furcht der Drachen ist ein wirklich gut geschriebenes Buch mit einer spannenden Geschichte, an dem bestimmt jeder seine Freude finden kann.

Beauty Hawk – Der Fluch der Sturmprinzessin – Ein Segen für den Leser

9783551300669Titel: Beauty Hawk – Der Fluch der Sturmprinzessin

Autor: Andreas Dutter

Verlag: Impress

Preis: 12,99 € (TB) oder 3,99 € (ebook)

**Glamour und schwarze Federn** Die 17-jährige Cecilia ist DER aufsteigende Stern am YouTube-Himmel der Beautychannels. Gerade hat sie die unglaubliche Zahl einer halben Million Abonnenten erreicht und wird überall gefeiert, außer in ihrer Schule, wo man sie aus Neid und Misstrauen meidet. Die Abneigung ihr gegenüber geht sogar so weit, dass Cecilia anfängt, dunkle Prophezeiungen zu erhalten. Erst vermutet sie, dass der unheimliche Neue Tristan dahintersteckt. Doch dann wird sie völlig unvorhergesehen vom Schulschwarm Knox auf ein Date eingeladen, der ihr eine Welt eröffnet, die sie alles in einem anderen Licht sehen lässt. Darunter ihre eigene Identität. Aber auch die Absichten von Tristan. //Textauszug: Plötzlich schien die Welt um uns ihre Farbe zu verlieren und war in Schwarz-Weiß gehüllt. ›Hat sich gerade seine Augenfarbe geändert oder habe ich mir das nur eingebildet?‹ Die Bewegungen der anderen Schüler verlangsamten sich und verschwammen ineinander. Doch das nahm ich nur nebenbei wahr, da ich es einfach nicht schaffte, meinen Blick von ihm loszureißen. ›Was macht er mit mir?‹ Es fühlte sich an, als würden seine nachtschwarzen Augen mich paralysieren. Sie flackerten plötzlich und wechselten blitzschnell wieder die Farbe. ›Träume ich?‹ Ich konnte nicht mehr klar denken und hatte Angst, meinen Verstand zu verlieren.

Rezi: Der flüssige, humorvolle und freche Schreibstil von Andreas Dutter sorgt dafür, dass zitat12-1der Leser direkt in die Welt von Beauty Hawk eintauchen kann. Die Charaktere sind sehr lebendig und absolut liebenswert. Zu Anfang der Geschichte lernt man Cecilia als Beauty
Bloggerin alias Beauty Hawk kennen und ich glaube ab diesem Zeitpunkt hat sie mich auch schon in ihren Bann gezogen. Cecilia ist bezaubernd und es ist kaum zu glauben, dass sie in ihrer Schule als Außenseiter gilt, ja sogar gemobbt wird.
Tristan ist der typische Nerd, ebenfalls Außenseiter, leicht geheimnisvoll und hat seine Gründe in Cecilias Leben zu treten, welches von diesem Zeitpunkt an total aus den zitat02-1Fugen gerät. Und doch haben sie ihre ganz eigene, tiefe Verbindung zueinander.
Eigentlich fehlt es dem Buch an nichts! Die Spannung der Geschichte um die Harpyien und Garuda’s wird zu jeder Zeit gehalten und immer wieder gesteigert – bis zum Ende! Denn gerade zum Ende oder besser gesagt Finale ist Beauty Hawk ein Pageturner!
Wichtig ist mir auch zu sagen, dass an den passenden Stelle immer eine ordentliche Portion Humor gegeben war und dies der Story noch mal das Gewisse Etwas verlieh.

Mir hat es wirklich gut gefallen und meine Gedanken waren auch noch einige Zeit nach Beenden des Buches dort gefangen. Toll! zitat01-1

Die Zitate sind übrigens aus meinen Lieblingsstellen im Buch 😉

Lieber Andi, an dieser Stelle möchte ich Dir sagen, dass ich sogar die Danksagung bis zum letzten Wort verschlungen habe! Danke für diese wundervolle Geschichte, die ebenso wundervollen und liebenswerten Charaktere (Ich liebe Cecilia!) und für das Herzblut, dass Du investiert hast – ist ist in jedem Wort spürbar.
P.S.: Eine Fortsetzung wäre sooo Mega Plasma Cool! 😀

 

Die erste Mission der Menschheit zum Mars

9783453317741_coverTitel: Mars

Autor: Ben Bova

796 Seiten

Preis: 16,99€

 

Das erste Forschungsteam auf dem Mars , bestehend aus fünfundzwanzig Wissenschaftlern und Astronauten verschiedener Herkunft, hat sich zur Aufgabe gemacht den Planeten zu erforschen. Das ultimative Ziel wäre natürlich Leben oder Hinweise auf vergangenes Leben zu finden. Doch zwischen Meteoriteneinschläge und den feindlichen Lebensbedingungen der Marsoberfläche ist es nur schwer ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Die Vorgaben der Politikern und des Entscheidungsausschusses machen das Leben des Forschungsteams auch nicht leichter. Als dann noch eine unbekannte Marskrankheit unter den Forschern ausbricht, droht ihre Mission letztendlich doch noch zu scheitern.

Die Geschichte beginnt mit der Landung auf dem Mars. In Rückblenden wird erzählt, wie die Mission entstanden ist, wie das Training der Astronauten aussah, wie einzelne Charaktere überhaupt zu ihrem Traum einer Marsmission gekommen sind und wie die neunmonatige Reise zum Mars abgelaufen ist. Vor allem diese Rückblenden geben dem Leser viel Auskunft über einzelne Charakterzüge und sind deswegen besonders spannend und aufschlussreich. Gerade zu Beginn des Buches finden sind die Abschnitte, die in der Vergangenheit spielen besonders lang, während die Handlung auf dem Mars nur schleppend vorankommt.

Die Erzählperspektive wechselt oft zwischen Menschen auf der Erde und dem Mars und fokussiert dabei  unterschiedliche Personen, die dann im Mittelpunkt der Handlung stehen. Dadurch ergeben sich auch eine Menge verschiedene Handlungsorte, auf der Erde, sowie auf dem Mars und im Marsorbit. Zwischendurch werden gelegentlich kurze Kapitel mit Fakten über den Mars oder die Erde eingestreut, die den wissenschaftlichen Anteil des Buches erhöhen und sehr informativ sind. Sonst wird sich in dem Roman eher weniger auf wissenschaftliche Erklärungen und Fakten versteift, stattdessen werden diese ganz natürlich in den Verlauf der Geschichte eingesponnen. Auch die Beschreibungen von den Gegebenheiten auf dem Mars sind so realistisch, dass man fast vergisst, dass noch kein Mensch auf dem Mars war, um diese Erfahrungen gemacht und dem Autor berichtet haben zu können. Doch so detailliert, wie die Umgebung und sogar der Geruch beschrieben wird, ist es nicht schwer sich selbst auf dem Mars wiederzufinden.

Während des Buches werden ausführlich die Entscheidungsprozesse und Verhandlungen mit den Politikern beschrieben. Es ist einerseits spannend zu lesen, wie sich ein ganzes Netz aus gegenseitiger Abhängigkeit entfaltet, aber es war für meinen Geschmack schon fast zu viel Politik und zu wenig wissenschaftliche Aspekte vertreten.

Während der Marsmission entwickeln sich auch kleinere Liebschaften, Interessen und Beziehungen zwischen den Charakteren. Zum Teil tragen diese Liebeleien dazu bei, die Persönlichkeiten der Charaktere realistischer zu gestalten, aber gelegentlich war es einfach unpassend zu der Geschichte.

Schade fand ich auch, dass nicht alle Marstage beschrieben wurden und teilweise große Lücken zwischen den Erzählungen waren, ohne wirkliche Erklärungen, was in der Zwischenzeit passiert ist.

Das Buch hat mich wirklich gefesselt durch seine angenehmen Schreibstil und der spannenden Thematik, sodass ich es in einigen, wenigen Tagen komplett durchgelesen hatte. Es ist eine interessante und mögliche Schilderung, wie eine Mission zum Mars ablaufen könnte. Ich empfehle den Roman jedem, der sich für Raumfahrt und die Erkundung des Weltraums, bzw. unseres Sonnensystems interessiert.  Aber durch die verschiedenen Persönlichkeiten, die in dem Buch aufeinander treffen und die vielen angeschnittenen Themenbereiche, ist für jeden etwas dabei.

 

20 Fragen & unsere Antworten

Hallo ihr Lieben,

Vor einiger Zeit wurde von Bookaholics der „20 Fragen & meine Antworten“- Fragebogen ins Leben gerufen. Mit einer kleiner Verspätung wollen wir uns jetzt natürlich auch beteiligen.

1. Welches ist das längste und/oder langweiligste Buch, durch das Du Dich, aus welchen Gründen auch immer, erfolgreich hindurchgekämpft hast?

Isa: Das längste Buch was ich bis jetzt gelesen habe, ist Die Elenden von Viktor Hugo mit knapp 1100 Seiten und ist eines meiner Lieblingsbücher geworden. Das langweiligste Buch, das ich bis jetzt gelesen habe ist leider Anna Karenina von Leo Tolstoi.

Katja: Bisher kann ich mit einem über-1000-Seiten-Büch noch nicht glänzen, aber was nicht ist kann ja noch werden.

2. Von welchem Autor (natürlich auch Autorin) kannst Du behaupten: Von dem (oder der) habe ich wirklich jedes Buch gelesen.

Isa: Bei mir wird das wohl nur JK Rowling sein, von ihr hab ich natürlich die Harry Potter Reihe gelesen, sowie alle Zusatzbücher und Ein plötzlicher Todesfall.

Katja: Ob ich überhaupt von einem Autor schon alle Bücher gelesen habe, kann ich gar nicht sagen. Ich habe sehr viele Bücher von Charlotte Link und Kerstin Gier gelesen.

3. Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?

Isa: Das ist eine wirklich schwere Frage für mich. Ich LIEBE Klassiker. Mein liebster ist wohl Stolz und Vorurteil von Jane Auste, aber um icht ur eine 0815-Antwort zu geben, liebe ich außerdem auch Robinson Crusoe von Daniel Defoe und Der Glöckner von Notre Dame von Victor Hugo.

Katja: Spontan ist die älteste, gelesene Geschichte, die mir einfällt Die unendliche Geschichte von Michael Ende. Allerdings ist diese erst 37 Jahre alt.

4. Welchen Titel hast Du in den letzten Jahren sicherlich am häufigsten verschenkt?

Isa: Leider komme ich nicht oft dazu Bücher zu verschenken. Einer Freundin habe ich vor Kurzem Dracula von Bram Stoker geschenkt.
Katja: Ich habe noch nie einen Titel zwei Mal verschenkt, aber ich liebe es Bücher zu verschenken.

5. Von welchem Autoren würdest Du nie wieder freiwillig ein weiteres Buch in die Hand nehmen?

Da sind wir uns einig: E. L. James!

6. Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen?

Isa: Neben der Harry Potter Reihe, die ich eingentlich immer nebenher lese, habe ich auch die Tinten-Trilogie schon drei Mal gelesen. Meistens habe ich leider nicht die Zeit Bücher mehrmals zu lesen, obwohl ich das gerne wollte, weil einfach zu viele neue Bücher gelesen werden wollen.
Katja: Ich habe in der 7. Klasse „Lauf, Jane, lauf“ von Joy Fielding gelesen und es ist mir einfach nicht aus dem Kopf gegangen. Es war nicht mal die Story selbst, sondern eher die Erinnerung daran, wie ich mich damals beim lesen gefühlt hab. Lauf, Jane lauf war nämlich mein erster Thriller.  Also hab ich mir dieses Buch 15 Jahre später noch einmal gekauft und es ein zweites Mal gelesen.

7. Welchen Titel hast Du erst nach einigen Seiten beiseite gelegt und dann tatsächlich später nochmals in die Hand genommen und durchgelesen?

Isa: Ich lege Bücher ganz selten wikrlich zur Seite. Manchmal schiebe ich ein anderes Buch dazwischen, obwohl ich schon ein Buch angefangen habe. So wie ich momentan den zweiten Percy Jackson Teil bei Das fremde Mädchen von Katherine Webb eingeschoben habe.
Katja: Da fallen mir sofort 2 Titel ein. After Truth von Anna Todd und Plötzlich Fee Winternacht von Julie Kagawa. Jeweils Teil 2 einer Reihe. Beide habe ich in mehreren Anläufen gelesen und es fehlt jeweils der letzte Anlauf um es zu beenden. Begründen kann ich es nicht.

8. Wenn man Dich 3 Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur 3 Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?

Isa: Da drei Wochen jetzt nicht sooo eine lange Zeit sind, würde ich vermutlich einfach die nächsten drei Bücher von meinem SuB mitnehmen. Am besten die drei dicksten Bücher, damit ich sie nicht schon nach einer Woche alle gelesen habe.
Katja: Hmm sau schwer. Im Moment ist mein absolutes Lieblingsbuch For Good – Über die Liebe und das Leben von Ava Reed. Das wäre schon mal dabei! Dann würde ich noch Die Flammende von Kristin Cashore und Tintentod von Cornelia Funke.

9. Bei welchem Titel sind dir schon mal ernsthaft die Tränen (nicht vor Lachen!) gekommen, obwohl es doch nur ein Buch war?

Isa: So ziemlich bei jedem Buch mit einer ansatzweisen traurigen Szene. Ich bin da manchmal wirklich ein kleiner Wasserfall. Am schlimmsten war es wohl bei Dobbys Tod in Harry Potter 7. Da habe ich so doll geheult, dass ich das Buch zuklappen musste und mir erstmal eine emotionale Pause gönnen musste. Oh, und bei Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green habe ich quasi ab Seite 30 durchgeweint.
Katja: Das ist mir bis jetzt noch gar nicht passiert. Aber glücklich haben mich schon viele Bücher gemacht.

10. Welches sonst recht erfolgreiche Buch ist Dir bis heute ein großes Rätsel geblieben, d. h. Du hast es einfach nicht verstanden?

Isa: Zum einen ist das auf jeden Fall Shades of Grey. Wobei ich da weiß, wieso es so erfolgreich ist, das Rätsel ist hier eher wieso Menschen so einen schlechten Geschmack haben und so wenig Wert auf einen guten Schreibstil legen. Ein absolutes Rätsel, wieso dieses Buch so bekannt ud beliebt ist, ist mir auch Der Fänger im Roggen von J. D. Salinger.
Katja: Das war bei mir eine ganze Reihe. Die After-Reihe von Anna Todd. Teil 1 hatte ich sofort nach Erscheinen gelesen und war nicht unbedingt begeistert. So wenig sogar, dass ich das Buch einer Freundin geschenkt habe, weil ich mir sicher war die folgenden Teile nicht lesen zu wollen. Meine beste Freundin kam dann allerdings ein Jahr später und war von allen Teilen mega begeistert und total im Fieber. Ich war dann auch wieder neugierig und hab Rezi’s dazu gelesen. Kurz später alle Teile gekauft. Teil 2 dann (wie bei Frage 7 beschrieben) fast gelesen. Ich mag den Schreibstil, aber gepackt haben sie mich immer noch nicht.
Verstanden habe ich in dem Fall den riesen Hype nicht. 😀

11. Mit welchem Charakter würdest Du gerne mal tauschen?

Isa: Hermine Granger! Zum einen, weil sie einfach unglaublich Badass ist, aber trotzdem schlau und belesen. Hermine ist außerdem der Buchcharakter, der schon mein ganzes Leben bei mir und ein Vorbild für mich ist. Ich erinnere mich noch dran, wie ich im Kindergarten, als gerade der erste Harry Potter Film ins Kino kam, mit meinen beiden besten Freunden immer Harry, Ron und Hermine gespielt habe. Und ratet mal wer ich immer sein wollte. Ach, und ganz nebenbei geht sie dann auch nach Hogwarts, kann zaubern und ist ein Teil dieser wundervollen Zaubererwelt. Also was will man mehr?
Katja: Mit Katy aus Obsidian, weil ich dann Daemon treffen würde.

12. Was sind Deine ersten Leseerfahrungen?

Isa: Mein absolutes Lieblings-Kinderbuch war Die kleine Raupe Nimmersatt. Ich wollte es so oft vorgelesen bekommen, dass ich es irgendwann auswendig konnte. Nach meinem ersten Schultag habe ich abend meinen Eltern verkündet, dass ich ihnen jetzt mal das Buch vorlesen werde. Ich hab natürlich nur so getan als würde ich lesen und habe den Text auswendig aufgesagt. Zählt das? Ich finde schon.
Katja: In der Grundschule habe ich Das Sams gelesen. Mit 15 dann Harry Potter und der Stein der Weisen. Beide Bücher haben meine Entwicklung zur Leseratte geprägt.

13. Was sind Deine liebsten Kinder-/Jugendbücher?

Isa: Weil ich nicht nochmal Harry Potter sagen kann, erzähle ich euch jetzt von meiner Hexe-Lilli-Büchersammlung. In der Grundschule habe ich die Hexe Lilli Bücher verschlungen. Bis zu Band 20 habe ich jetzt noch alle in meinem Regal stehen.
Katja: Mein liebstes Kinderbuch ist Der Grüffelo (und das Grüffelokind) von Axel Scheffler. Mein liebsten Jugendbücher sind wohl die 3 Teile der Tintentrilogie von Cornelia Funke.

14. Wer ist dein Lieblingsautor / deine Lieblingsautorin?

Isa: JK Rowling und Kai Meyer. Natürlich gibt es da noch eine Menge mehr, aber von diesen beiden würde ich Bücher kaufen ohne mir den Inhalt angeschaut zu haben, weil ich wüsste das es einfach gut ist.
Katja: Kerstin Gier, weil ich schon fast alles von ihr gelesen habe und ihren Schreibstil liebe. J.K. Rowling, weil sie uns diese unglaubliche Zauberwelt erschaffen hat und es versteht die Fantasie des Leses zu beflügeln.

15. Hast du ein Lieblingszitat?

Isa: Sorry, schon wieder Harry Potter 7: „Of course it’s happening inside your head, Harry. But why on earth should that mean that it is not real?“
Katja: „Das waren deine Lieblingsworte. Nicht für immer, sondern wie immer. Als würde es nicht nur für immer so bleiben, sondern wäre einfach auch schon immer so gewesen.“ For Good – Über die Liebe und das Leben – Ava Reed <3

16. Welchen Charakter würdest du gerne mal auf ein Glas Wein / eine Tasse Kaffee treffen?

 Isa: Mhm, das ist eine gute Frage. Von meinen Lieblingscharakteren gibt es einfach zu viele, da könnte ich mich niemals auf eine Person festlegen. Aber wenn ich mit dem größten Nutzen an die Sache rangehe, wäre das glaube ich der Erzähler aus Die Bücherdiebin von Markus Zusak. Die Geschichte wird ja von dem Tod erzählt und ich glaube man könnte bestimmt viel über das Leben erfahren bei einer Unterhaltung mit dem Tod.
Katja: Charlie aus For Good – Über die Liebe und das Leben. Daemon aus Obsidian würde ich aber auch super gerne kennen lernen. 😀

17. Mit welchem Autor würdest du gerne mal ein tiefgründiges Gespräch führen?

Isa: Zählt Marilyn Manson schon als Autor wenn er ein Buch über sein Leben geschrieben hat? Falls ja, nehm ich ihn.
Katja: Mit Astrid Lindgren hätte ich mich gerne mal unterhalten.

18. Welche ist deine Lieblings-Buchreihe, die du einfach immer weiter verfolgen musst?

Isa: Die Highland-Saga von Diana Gabaldon. (und Harry Potter :D)
Katja: House of Night von Kristin u. P.C. Cast (und Harry Potter :D)

19. Hat dich jemals ein Buchcover so richtig in den Bann gezogen?

 Isa: Es gibt ein Paar, bei denen ich am Anfang nicht aufhören konnte sie anzustaren. Einige davon waren die Selection-Reihe, Zorn und Morgenröte und ganz viele Drachenmond-Bücher. Aber ich finde bei Büchern ist das wie mit Menschen, wenn man ihr Inneres kennenlernt wird das Äußere automatisch schön.
Katja: Ich liebe alle Cover der Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout – einfach wunderschön. Außerdem mag ich ebenfalls ganz viele Drachenmond-Cover, aber so geht es wahrscheinlich jedem, der die zauberhaften Bücher von dort kennt.

20. Welches Buch, das in keine der vorgenannten Kategorien passt, möchtest du noch erwähnen, und warum?

Isa: Wartet kurz, ich zähle dann mal mein gesamtes Bücherregal auf. Nein, Spaaaß. Ich glaube ich möchte nur nochmal allen, die sich wirklich die Mühe gemacht haben, bis hier hin zu lesen ans Herz legen, den ganzen Klassikern eine Chance zu geben. Es gibt so viele wunderschöne Geschichten unter ihnen und auch wenn der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig ist, lernt man ihn richtig zu schätzen. Meine allerliebsten Klassiker könnt ihr euch hier anschauen.
Katja: Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen! 😀

Das ware auch schon die 20 Fragen des Bookaholic-Fragebogens. Wir taggen jeden, der Lust hat selbst de Fragebogen zu beantworten und ihn auf Facebook, Youtube oder dem eigene Blog posten will. Außerdem würden wir uns natürlich freuen wenn ihr in Kommentaren vielleicht selbst einige dieser Fragen beatworten wollt. Wir sind gespannt auf eure Antworten 🙂

Die Alchimisten-Saga geht in die zweite Runde

351_41905_165585_xxlTitel: Die Unsterbliche

Reihe:  Alchimisten-Saga

Autor: Kai Meyer

410 Seiten (+ Specials insgesamt 462 Seiten)

Preis: 9,99€

 

ACHTUNG: Dies ist der zweite Teil einer Reihe! Hier gehts zu Teil 1.

 

Auras und Gillians Liebe ist an der Bürde der Unsterblichkeit zerbrochen. Jetzt gehen sie getrennte Wege. Während Aura quer durch Europa reist auf der Suche nach dem Word der Schöpfung, begegnen ihr immer wieder die gleichen okkulten Symbole, die jemand speziell für sie zu platzieren scheint. Doch was steckt dahinter? Gillian ist derweil im Auftrag des Tempel Novums unterwegs und auf der Suche nach dem Templerschatz. Als sich Auras und Gillians gemeinsamer Sohn, Gian, mit ihren Feinden verbündet, kreuzen sich ihre Wege erneut.

Hier gehts zur Leseprobe

Wie bereits in „Die Alchimistin“ ist die Geschichte um Aura und Gillian unfassbar mysteriös, spannend und faszinierend. Die Handlung setzt zehn Jahre nach dem Ende des ersten Teils ein, und es dauert eine Weile, bis der Leser die Geschehnisse dieser Zeit durch Erzählungen der Hauptcharaktere entschlüsselt bekommt. Die Vergangenheit wird nach und nach aufgearbeitet und bringt den Leser auf den aktuellsten Stand. Außerdem spielt die Fortsetzung in einer völlig anderen Szenerie und unterscheidet sich alleine deswegen schon sehr stark von dem erste Band. Leider, leider, leider sind Aura du Gillian kein Paar mehr. Ich fand ihre Geschichte in Teil eins so schön und hätte mir gewünscht, dass sie zusammen die Ewigkeit verbringen, aber es sollte wohl nicht sein. Durch die vielen aufgespaltenen Handlungsstränge, die sich am Ende des Buches vereinen, gibt es sehr viele Perspektivwechsel, die zu Beginn verschiedene Geschichten zu erzählen scheinen, sich aber im Laufe des Buches immer mehr einander annähern.  Der Erzählstil von Kai Meyer in der Alchimisten-Saga ist sehr düster und erzeugt dadurch eine ganz eigene Spannung und Faszination beim Lesen. Auch dieses Mal gibt es wieder neue Rätsel, die die Geschichte unvorhersehbar machen und nie langweilig werden. Besonders cool ist dabei, dass Meyer reale, alte Mythen, Erzählungen  und Überlieferungen aufgegriffen hat um seine Geschichte um diese zu spinnen. Gegen Ende zieht sich das Buch leider etwas. Obwohl die Auflösung eigentlich immer der spannendste Teil eines Buches ist, fand ich in diesem Fall die vorherige Handlung um einiges interessanter.

 Auch in diesem Band gibt es am Ende des Buches zusätzliche Texte zur Entstehung des Romans, die die Herkunft verschiedener Charaktere, Orte oder Gegenstände erläutern. Beim Lesen dieser Zusatztexte wir einem erst bewusst, wie viel Recherche-Arbeit in diesen Roman geflossen ist. Wirklich beeindruckend.

Ich empfehle das Buch jedem, der natürlich schon den ersten Teil super fand. Die Alchimisten-Saga ist wirklich mal eine ganz neue Art von Geschichte, die ich so vorher noch nicht gelesen habe. Für jeden Mystery-Fan, der auf die etwas düsteren Geschichten steht, ist diese Reihe absolut richtig!