Gelesen im April

Hallöchen,

und auch diesen Monat möchte ich euch meine 4,5 gelesenen Bücher natürlich nicht vorenthalten. Der April war ein sehr anstrengender Monat. Nicht nur hat die Uni wieder angefangen, sondern ich habe auch einen Nebenjob und eine ehrenamtliche Tätigkeit begonnen. Es gab also viel zu tun. Deswegen bin ich umso glücklicher, dass ich es geschafft habe, wieder mehr Bücher zu lesen als im März.

1.Rache und Rosenblüte von Renée Ahdieh

Schon Zorn und Morgenröte hat mich absolut von den Socken gehauen, deswegen hatte ich sehr große Erwartungen an den zweiten und letzten Teil der Reihe…und ich wurde nicht enttäuscht! Rache und Rosenblüte hat es geschafft, mich aus meinem Lesetief zu ziehen, von dem ich euch letzten Monat so häufig vorgejammert habe. Die Geschichte um Shahrzad und Chalid entführt einen in die Fremde des Orients. Es ist fast als könnte man den Sand, die Sonne und die Magie beim Lesen spüren. Wie auch schon im ersten Band, liebe ich die Lovestory von dem Chalid und Shahrzad. Vor allem finde ich es super, das keine nervige Dreiecksbeziehung entsteht, in der sich die weibliche Protagoinistin mal wieder nicht zwischen zwei Typen entscheiden kann. Obwohl auf jeden Fall das Potenzial dafür da wäre mit Tarik, Shahrzads bestem Freund, ist es doch von Anfang an klar, wem ihr Herz gehört.

 

2. Beastly von Alex Flinn

Beastly ist eine Nacherzählung von Die Schöne und das Biest. Anders als im Märchen, ist die Version von Alex Flynn „realer“. Statt einem rüpelhafter Prinz, wird ein undankbarer Highschool-Schüler verflucht. An sich hat mir das Buch ganz gut gefallen, aber es hat  mich nicht wirklich  gefesselt. Vielleicht weil ich schon wusste, wie die Geschichte ausgeht. Aber zur Unterhaltung kann man es mal schnell nebenher lesen, denn es ist auch nicht besonders dick oder sehr anspruchsvoll.

 

 

3. How not to Die von Dr. Michael Greger

Dieses Buch hat mein Leben verändert!  Es handelt es sich hier nicht um ein Roman, sondern ausnahmsweise um ein Sachbuch. Ich interessiere mich schon seit längerem für gesunde Ernährung, aber bei den Millionen Ernährungs-Mythen, von denen man sowohl im Internet, als auch von Freunden und Familie täglich überschüttet wird, kann doch niemand den Überblick behalten. Und jeder denkt es natürlich am besten zu wissen. In How not to Die werden neuste wissenschaftliche Erkenntnisse und Studien der Ernährungswisschenschaft von Dr. Greger aufgearbeitet und dem Leser auf eine lockere aber ernste Art vermittelt. Das Buch ist in zwei Teile untereilt: Teil 1 handelt von 15 Krankheiten und wie wir diese vermeiden können, indem wir gewisse Lebensmittel aus unserem Essensplan streichen. In Teil 2 geht es um Lebensmittel, die sich aktiv positiv auf unsere Gesundheit auswirken und von denen wir mehr essen sollten. Bevor ich das Buch gekauft habe, habe ich lange überlegt, ob ich mir wirklich ein Ernährungsbuch für 25€ anschaffen möchte, da ich es schon recht teuer fand. Im Nachhinen betrachtet ist dieses Buch jeden Cent wert. Man bekommt völlig neue Einblicke, was eine ausgewogene Ernährung wirklich beinhalten sollte und wie wir unseren Alltag gesünder gestalten können.

 

4. Kuss des Tigers von Colleen Houck – ABGEBROCHEN!

Dieses Buch wollte ich vor allem lesen, weil es in Indien spielt und mich sehr stark für das Land interessiere. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl als wäre der Handlungsort gut recherchiert und bei vielen der „indischen Mythen“  habe ich mich gefragt, welche wirklich existieren und welche vielleicht nur für dieses Buch erfunden wurden. Hinzu kam außerdem, dass es mich tierisch genervt hat, wie Kalsey für Ren schwärmt – totaler Kitsch! Die Handlung war zudem auch ziemlich vorhersehbar und deswegen hat es mich irgendwann nicht mehr gereizt weiterzulesen. Ich habe nach circa der Hälfte des Buches abgebrochen. Wenigstens wird mir dadurch ein weiteres Buch von meinem SuB genommen, denn de zweiten Band hatte ich bereits hier liegen. Den werde ich jetzt wohl niemals lesen müssen.

 

 

5. Percy Jackson – Schlacht um das Labyrinth von Rick Riordan

Mit jedem weiteren Band der Percy Jackson Reihe, finde ich mehr gefallen an der Geschichte, den Charakteren und der Handlung. Es wird immer ernster und man merkt, wie die Protagonisten älter geworden sind. Jetzt lese ich momentan den letzten Teil und kann es kaum erwarten, zu efahren, wie die Reihe endet.

 

 

 

 

Mein Mission SuBabbau Überblick sieht nach diesem Monat so aus:

Meine Lese-Schande im März…

Hey-Ho!

Im März habe ich einen neuen Lesetiefpunkt erreicht mit nur zwei Büchern in 31 Tagen. Obwohl ich mir eigentlich vorgenommen habe, diesen Monat so einige Bücher von meinem SuB runterzulesen, weil ich den ganzen März keine Uni hatte und deswegen eigentlich die schönste Zeit zum lesen, kam es dann doch anders als gedacht. Irgendwie war ich am Mitte März in einer ganz komischen Wie-will-ich-mein-Leben-verbringen und Was-möchte-ich-erreichen-Stimmung, weswegen meine Gedanken beim Lesen schon in kürzester Zeit abgeschweift sind und ich mich kaum konzentrieren konnte. Eins führte zum anderen und wie ich euch schon in meinem letzten Beitrag erzählt habe, war ich ruckzuck in einem riesigen Leseloch, aus dem ich mich momentan wieder versuche rauszuziehen. Nächsten Monat werde ich euch wieder über mehr Bücher berichten können, versprochen!

1.Ein auch von Schnee und Asche von Diana Gabaldon

Zugegebenermaßen, habe ich das Buch nicht vollständig im März gelesen. Mit seinen 1300 Seiten ist der sechste Teil der Highland-Saga schon eher ein Großprojekt. Aber Anfang März habe ich es endlich geschafft ihn fertig zu lesen. Ich liebe die Outlander Bücher vor allem wegen ihrer großen Detailgenauigkeit. Man wird richtig in die Welt hinein gezogen und kann das Gelesene fast sehen, schmecken und fühlen. Es mag sich vielleicht komisch anhören, aber man findet irgendwie Freunde in den Haupt- und Nebencharakteren und wenn man eine Zeit lang nicht in der Reihe gelesen hat, erwischt man sich dabei zu denken „Ich frage mich was Claire und Jamie gerade machen?“. Deswegen kann ich nur jedem empfehlen, mal in die Bücher reinzuschnuppern. Es geht um Zeitreisen, das 18. Jahrhundert, Schottland, Krieg und Liebe. Ich würde sagen, es ist fast für jeden etwas dabei.

 

2. Die Alchimistin – Die Gebannte von Kai Meyer

Die Alchimistin-Trilogie von Kai Meyer ist eine meiner allerliebsten Reihen überhaupt. Ich liebe die Charaktere, das Setting, die Rätsel und diese dunkle, verdrehte und verstörende Stimmung, die so typisch ist für diese Reihe. Mit Die Gebannte habe ich jetzt leider alle Bücher über Aura Institoris gelesen, die es momentan gibt. Aber ich habe die Hoffunung, dass Kai Meyer die Geschichte irgendwann weitererzählt. 🙂 Denn im März war ich auf einer seiner Lesungen, wo er selbst gesagt hat, dass er sich durchaus vorstellen könnte einen vierten Teil zu schreiben. Es bleibt also spannend, ob und wann dieses Buch erscheinen wird. Im moment ist der Gute ja mit den nächsten Bänden von Die Krone der Sterne beschäftigt, welches ich mir natürlich auf der Lesung auch sofort kaufen und signieren lassen musste.

 

Zu meiner Schande muss ich auch gestehen, dass ich diesen Monat auch leider sogar einen insgesamten Zuwachs auf meinem SuB zu vermerken habe. Neben Die Krone der Sterne habe ich mir außerdem ein Australien-Reise-Buch gekauft, um mein Fernweh ein bisschen einzudämmen und meine supertolle Mitbloggerin, Katja, hat für mich Rache und Rosenblüte von Renée Ahdieh gewonnen. Das ist die Fortsetzung von Zorn und Morgenröte, welches ich einfach verschlungen habe. Ich hab mich wirklich unglaublich gefreut als Rache und Rosenblüte bei mir eines morgens ohne Vorwarnung eingetrudelt ist. 🙂

Aber ihr seht schon, bei nur zwei gelesenen Büchern und drei Neuzugängen ist mein SuB zwangsläufig gewachsen. Ist zwar ein kleiner Rückschlag, aber ich bin mir sicher, dass ich Mission SuB-Abbau in 2017 natürlich trotzdem noch schaffen kann…wenn ich es schaffe mich mehr zusammenzureißen 😀

Gelesen im Februar!

Hallihallo-Hallöchen!

Und ein weiterer Monat liegt schon wieder hinter uns! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Trotz Klausurenphase und Fastnacht habe ich es noch geschafft sechseinhalb Bücher zu lesen. Die letzten 200 Seiten von  Ein Hauch von Schnee und Asche von Diana Gabaldon (Band 6 der Highland-Saga/ Outlander-Reihe) habe ich noch mit in den März genommen, deswegen wird dieses Buch leider erst in meiner März-Liste auftauchen. 🙂 Für den März habe ich mir lesetechnisch so einiges vorgenommen, mal schauen ob ich den Februar noch übertrumpfen kann. Aber dazu mehr in meinem März Wrap Up.

Wie jeden Monat interessiert es mich natürlich wieder brennend, was und wie viel ihr im Februar gelesen habt.

 

1. Fahrenheit 451 von Ray Bradbury

Schon in der Schule habe ich ganz viel über dieses Buch gehört, wenn es um das Thema Dystopien ging. In Fahrenheit 451 ist der Besitz von Büchern verboten. Wird doch ein Buch bei jemandem gefunden, rückt die Feuerwehr an, um das ganze Haus, mitsamt dem Buch niederzubrennen. Montag, der Hauptcharakter, ist Feuerwehrmann, doch als er bei einem Einsatz ein Buch mit nach Hause schmuggelt, fängt er an das System zu überdenken. (Fun Fact am Rande: Das Buch heißt Fahrenheit 451, weil bei dieser Temperatur Papier verbrennt) Die Geschichte hat mir an sich echt gut gefallen. Besoners beängstigend fand ich, dass sich ganz schön viele Parallelen zu unserer heutigen Welt finden lassen, obwohl das Buch schon vor einiger Zeit geschrieben wurde. Trotzdem hat mir aber irgendwie dieses gewisse Etwas gefehlt, was mich dazu angetrieben hat, weiterzulesen. Auch wenn es mich nicht komplett vom Hocker gehauen hat, gehört Fahrenheit 451 auf jeden Fall zu den Büchern, die man gelesen haben sollte.

 

2. Der Zauberer von Oz von Lyman Frank Baum

Vermutlich kennt jeder zumindest grob die Geschichte der kleinen Dorothy, die durch einen Wirbelsturm in das wundersame Land Oz gebracht wird. Dort trifft sie auf eine dumme Vogelscheuche, die sich Verstand wünscht, auf einen gefühlslosen Blechmann, der gerne ein Herz hätte und einen feigen Löwen, der so gerne mutig wäre. Zusammen machen sie sich auf den Weg zu dem großen Zauberer von Oz, den sie um die Erfüllung ihrer Herzenswünsche bitten möchten.Auf ihrem Weg erleben sie natürlich auch jede Menge Abeteuer. Es ist einfach eine wundervolle Geschichte, die ich schon seit sehr langer Zeit lesen wollte. Ich liebe die Charaktere, vor allem von der Vogelscheuche bin ich ein großer Fan geworden. Da das Buch wirklich nicht dick ist (ca. 150 Seiten) hat man es auch ruck-zuck durchgelesen.

 

3. Flawed – Wie perfekt willst du sein? von Cecilia Ahern

Von Flawed habe ich anfangs gar nicht so viel erwartet, ich wollte es eigentlich nur zur Entspannung nebenher lesen, als ich für meine Klausuren lernen musste. Dieser Plan ist ganz schön nach hinte los gegenagen und im Endeffekt habe ich das Buch in einem Tag durcgelesen, weil es mich einfach nicht mehr losgelassen hat. Es geht um ei Mädchen, dass in einem unbedachten Moment einen Fehler begeht. Von nun an wird sie als Fehlerhaft gebranntmarkt und lebt ein Leben am Rande der Gesellschaft. Es ist einfach eine super spannende Geschichte, in der sich durchaus traurige Parallelen zu unserer Gesellschaft finden lassen. Meine außführliche Rezension findet ihr hier.

 

4. Der Fluch des Titanen von Rick Riordan

Der Fluch des Titanen ist der dritte Teil der Percy Jackson Reihe. Die ersten beiden Teile haben mir schon recht gut gefallen, aber erst der dritte hat mich wirklich gefesselt. Ich habe zwar immer noch das Gefühl, dass es eindeutig an Jüngere adressiert ist, aber ich hatte (und habe) die Hoffnung, dass die Reihe gegen Ende hin spannender und auch für ein „älteres“ Publikum geeigent sein wird, weil natürlich auch die Charaktere altern. Ich bleibe also gespannt, denn Teil 4 und 5 habe ich auch noch bei mir stehen.

 

5. Hades von Candice Fox

Unser diesmonatiges Buchclub-Buch war Hades. Ich selbst hätte dieses Buch vermutlich niemals gekauft (eigentlich bin ich mir sogar sicher dass es mir niemals auch nur in der Buchhandlung aufgefallen wäre), aber genau dafür ist unser toller  Buchwissenschafts-Buchclub ja da. Hades ist der König der Unterwelt von Sydney, auf seiner Mülldeponie lässt er Leichen verschwinden. Durch einige unglückliche Geschehnisse adoptiert er zwei Kinder, Eric und Eden. Während die beiden Heranswachsen unterrichtet Hades sie in allem was er weiß. Als Erwachsene arbeiten sie bei der Kriminalpolizei und müssen einen kniffeligen Fall um einen Organräuber aufklären. Die Erzählung springt immer wieder zwischen Erics und Edens Vergangenheit und ihrer Gegenwart als Ermittler. Ich bin ja im allgemeien schon kein großer Thriller oder Krimi Fan. Auch hier war die Geschichte zwar einigermaßen spannend, aber ich nehm von dieser Art von Buch einfach nichts mit. Den Fall, den es aufzuklären gab, war auch eher langweilig. Die Sprünge in die Vergangenheit haben das Buch gerettet, da sie dem Ganzen wenigstens etwas interessantes verliehen haben.

 

6. Perfect – Willst du die perfekte Welt? von Cecilia Ahern

Weil mir Flawed so gut gefallen hat, musste ich mir direkt den zweiten Teil kaufen. (Ja, ich weiß ich wollte eigentlich nurnoch Bücher von meinem SuB lesen, aber es ging einfach nicht anders).Ich finde es wirklich toll, dass diese Reihe eine Dilogie ist. Das hebt sie ein bisschen von den tausenden von Trilogien ab und macht sie besonders. Die Geschichte ging auch hier spannend weiter. Auch wenn es mich etwas gestört hat, dass alles was im ersten Buch passiert ist in den passenden Situationen nochmal erklärt wurde. Man müsste den ersten Teil eigentlich gar nicht lesen, so stark wird die Handlung in Perfect nochmal durchgekaut. Aber das stört mich wahrscheinlich auch nur, weil ich die Bücher so schnell hintereinander weggelesen habe. Sonst bin ich die erste, die dankbar für solche Rückblicke ist, weil ich einfach schnell Details vergesse. Also alles in allem, eine sehr schöne Reihe, auch wenn ich Flawed etwas stärker fand (wie bei so vielen Bücherreihen) Trotzdem kann ich die Bücher nur jedem empfehlen.

 

Meine Mission SuB-Abbau läuft soweit auch gut, auch wenn ich im letzten Monat etwas gesündigt habe und mir zwei Bücher gekauft habe. Aber ich konnte einfach nicht widerstehen, mir Perfect zu kaufen, um die Reihe beenden zu können. Außerdem musste ich mir natürlich auch unser diesmonatiges Buchclub-Buch kaufen. Im Endeffekt ist mein ursprünglicher SuB also nur um 4 Bücher geschrumpft, aber bis zum Ende des Jahres ist ja noch genug Zeit, mein Ziel zu erreichen. 🙂

 

Gelesen im Januar

Hallöchen!

Unglaublich, dass schon wieder der erste Monat vom neuen Jahr vorbei ist. Wie die Zeit rast. Bei mir geht es jetzt in die Endphase des Semesters, ich stecke gerade mitten im Lern- und Klausurenstress. Wie jedes mal hätte ich einfach früher anfangen müssen. Aber wenigstens hatte ich deswegen Zeit,endlich mal wieder einige Bücher von meinem gigantischen SuB zu lesen, denn die Mission SuB-Abbau 2017 ist in vollem Gange. Zu meiner Schande habe ich diesen Monat trotzdem auch wieder ein Buch dazu gekauft, nämlich Extrem laut und unglaublich nah, aber wie ihr seht habe ich es sofort weggelesen. 🙂

1.These Broken Stars – Jubilee und Flynn von Amie Kaufmann und Megan Spooner

Wie ich euch bereits erzählt habe, hat mich der erste Teil der Starbound-Reihe komplett umgehauen und ich konnte es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen. Vielleicht bin ich einfach mit zu hohen Erwartungen an den nächsten Teil herangegangen, aber irgendwie bin ich so gar nicht mit Jubilee und Flynn warm geworden. Im Großen und Ganzen war es trotzdem ein gutes Buch, aber es hat mich einfach nicht so stark gefesselt wie der erste Teil. Ich konnte mich weder mit Jubilee, noch mit Flynn, noch mit dem Kriegsthema in dem Buch besonders identifizieren oder anfreunden. Auch die kurzen Texte zwischen den Kapiteln, die ich im ersten Buch geliebt habe, weil sie die Spannung weiter vorran getrieben haben, haben mich im zweiten Teil eher gelangweilt. Ich kann bei den meisten immernoch nicht ganz zuordnen, was sie mir eigentlich für die Geschichte sagen wollten und wiederholt haben sie sich auch ziemlich häufig. Den dritten Teil werde ich trotzdem lesen, sobald er erscheint, und hoffe, dass ich mit dem finalen Buch der Trilogie glücklicher werden werde.

 

2. Endgame – Die Entscheidung von James Frey

„Die Entscheidung“ ist (leider) der letzte Band der Endgame-Trilogie. In Endgame geht es um 12 Spieler, die auf der ganzen Welt Rätsel lösen und gegeneinander kämpfen müssen, denn es gibt nur einen Spieler, der Endgame gewinnen und somit das Überleben seines Geschlechtes als einziges sichern kann. In dem letzten Band wird enthüllt wie Endgame endet. Das besondere an Endgame (dem Buch) ist, dass die Geschichte aus der Perspektive jedes Spielers geschrieben wird, das heißt, man hat absolut keine Idee welcher Spieler am Ende überlebt und wer alles vorher schon ausscheidet. Deswegen war es auch wirklich spannend bis zur letzten Seite, weil quasi alles hätte passieren können. Der Schreibstil von Endgame ist ganz speziell und wirkt sehr kalt, abgestumpft und objektiv. Auch wenn ich normalerweise so nüchterne Schreibstile gar nicht  gerne lese, passt es in diesem Fall perfekt zur Handlung.

 

3. Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safran Foer

Die wundervollen Leute aus meinem Buchwissenschafts-Studium haben einen Buchclub gegründet, in dem wir monatlich ein Buch auslosen, welches wir dann lesen und am Ende des Monats zusammen besprechen. Diesen Monat war es Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safran Foer. Ich selbst hätte mir dieses Buch wahrscheinlich niemals auch nur näher angeschaut, geschweige denn überhaupt gekauft. Dementsprechend gering waren auch meine Erwartungen. Es geht um Oskar, einen autistischen Jungen, der seinen Vater bei dem Anschlag auf das World Trade Center verloren hat. Um seinem Vater noch einmal nahe zu sein, zieht Oskar durch New York und sucht Leute, die seinen Vater gekannt haben. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch sehr stark polarisiert, entweder man liebt es oder man hasst es. Ich habe es geliebt. Der Schreibstil und die Thematik sind so wortgewaltig, dass man durchgängig das Gefühl hat, es verbrigt sich noch etwas hinter den Sätzen, irgendwas, dass man nicht so ganz greifen oder beschreiben kann. Teilweise in sehr bildlicher Sprache werden spannende Ideen zum Leben erweckt, aber auch dramatische Geschichten erzählt. Oskar ist außerdem ein ganz besonderer Junge. Für sein Alter von 9 Jahren verhält er sich viel zu erwachsen, gleichzeitig fehlt es ihm aber absolut nicht an kindlicher Fantasie. Auch wenn die Geschichte an sich jetzt nicht gerade die spannenste ist, überzeugt das Buch trotzdem durch die geistreiche Sprache.

 

4. Frühstück mit Elefanten von Gesa Neitzel

Einfach alles hinter sich lassen und in Afrika eine Ausbildung zur Rangerin machen. Davon handelt Frühstück mit Elefanten, in dem Gesa ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse teilt. Dieses Buch hat in mir eine kleine aber feine Lebenskrise ausgelöst, weil ich Gesas Fernweh zu 100% verstehen kann. Es ist beeindruckend wie sie all ihren Mut zusammengenommen hat, aus ihrem Alltag ausgebrochen ist und einfach ihrem Herz gefolgt ist. Ganz ausführlich habe ich euch in diesem Beitrag erzählt , was mir besonders gut an Frühstück mit Elefanten gefallen hat.

 

Und wie versprochen bekommt ihr ein monatliches Update von meinem SuB 🙂 (Als ich die Collage erstellt habe, war ich gerade dabei These Broken Stars zu lesen, deswegen habe ich es leider vergessen mit einzufügen)

Mission SuB-Abbau in 2017

Hallihallo,

Ich glaube, für fast jeden von uns ist der SuB (=Stapel ugelesener Bücher) gleichzeitig Problemkind aber auch Grund zur Vorfreude. Bei mir hat in letzter Zeit leider eher Ersteres überwogen. Da ich alle meine ungelesenen Bücher auf und in meinem Nachttisch stapele, ist mein Platz sehr beschränkt. Früher hatte ich drei Stapel in meinem Nachttischfach – alles schön und gut. Doch mittlerweile sind es bereits vier Stapel in, und ein riiiiieesiger Stapel auf meinem Nachttisch. Es gerät wirklich außer Kontrolle. Auf dem Bild könnt ihr ganz gut erkennen, welchen Ausmaß es mittlerweile annimmt. Und zu Weihnachten sind noch einmal sechs Bücher hinzu gekommen. Puh, allein der Anblick von diesem gigantischen Stapel neben meinem Bett, macht mir langsam keine Freude mehr, sondern stresst mich eher. Versteht mich dabei nicht falsch, jedes einzelne Buch auf dem Stapel möchte ich unbedingt lesen und stand auch vorher auf meiner Wunschliste. Allerdings ist dieser Stapel eine tägliche Erinnerung daran, dass es viel zu viel zu lesen gibt aber viel zu wenig Zeit da ist. Deswegen habe ich mir für 2017 vorgenommen, meinen Stapel mindestens so weit runterzulesen, dass er wieder vollständig in meinen Nachttisch passt. Aktuell befinden sich 59 Bücher auf meinem SuB – und mindestens 23 müssen bis Ende des Jahres einen Platz bei meinen gelesenen Büchern, in meinen Bücherregalen gefunden haben. Wenn ich überlege, dass ich 2016 insgesamt 57 Bücher gelesen habe, ist das durchaus machbar. Nur ist es ist leider unmöglich für mich, mir ein Buch-Kauf-Verbot aufzudrücken, das konnte ich noch nie durchziehen. Es werden also wohl auch einige Bücher wieder hinzukommen. Um mir da selbst ein bisschen einen Riegel vorzuschieben, habe ich mir ein Sparschweinchen eigerichtet, in das ich für jede gelesenen 100 Seiten einen Euro werfe. Alleine mit diesem Geld darf ich neue Bücher kaufen. Solange mein SuB am Ende des Jahres in mein Nachttisch passt, war die Mission erfolgreich. Hier habe ich alle Bücher die aktuell auf dem SuB liegen zusammengeschnitten. Jeden Monat werde ich sie am Ende meiner „Gelesen in …“ Beiträge aktualisieren, neu gekaufte Bücher hinzufügen und glesene Bücher durchstreichen. So bleibt auch ihr up-to-date. Wünscht mir Glück und zeigt mal her eure SuBs. 🙂

 

Top 5 – Gelesen in 2016

Hallöchen ihr Lieben,

Auch wenn wir jetzt schon eine Weile 2017 haben, möchte ich euch meine Highlights aus 2016 nicht vorenthalten. Deswegen habe ich euch meine liebste fünf Bücher zusammengestellt. Es war eine wirklich schwere Entscheidung, welche Bücher es unter meine Top-Favoriten schaffen. Insgesamt habe ich letztes Jahr 57 Bücher gelesen. Damit habe ich genau 30 Bücher mehr gelesen als in 2015. Abgesehen davon, dass 2015 ein sehr leseschawaches Jahr für mich war, weil ich viel für mein Abi lernen musste und danach den Rest des Jahres in Australien verbracht habe, schreibe ich diesen enormen Astieg in meinen gelesenen Büchern vor allem diesem Blog hier zu. Unser Blog spornt mich dazu an, mehr Bücher in kürzerer Zeit zu lesen um euch davon erzählen zu können. Auch hatte ich keinen einzigen Lese-Durchhänger. Also, der Blog scheint schon eine sehr positive Auswirkung auf mein Leseverhalten zu haben. 🙂 Aber zurück zum Thema. Hier sind meine Top 5 aus 2016. Viele Bücher sind euch vermutlich schon bekannt, wenn ihr unserem Blog schon eine Weile folgt, da sie mir so gut gefallen haben, dass ich sie bestimmt schon einige Male erwähnt habe.

 

5. Anleitung zur Schwerelosigkeit von Chris Hadfield

Erst neulich habe ich dieses Buch gelesen und ich bin immer noch beeindruckt. Als letztes Buch, dass ich in 2016 gelesen habe, hat es Anleitung zur Schwerelosigkeit gerade noch so auf die Liste geschafft. Es handelt sich hierbei um eine Art Biografie von Chris Hadfield, einem kanadischen Astronauten. Er berichtet über sein Leben, seine Arbeit und seine Zeit im All. Man bekommt einen einmaligen Blick hinter die Kulissen der Raumfahrt. Auch den Alltag auf einer Raumstation im All aus erster Hand zu erfahren ist wirklich interesant. Hadfield erklärt außerdem, wie seine Erfahrungen als Astroaut sich auf sein Leben auf der Erde ausgewirkt haben und was jeder daraus lernen kann wie ein Astronaut zu denken. Ein super tolles Buch, hier könnt ihr mehr darüber erfahren.

 

4. Giants von Sylvain Neuvel

In Giants geht es um die Erforschug von riesigen Metallkörperteilen, die auf der Erde auftauchen. Das hört sich im ersten Moment gar nicht mal so spannend an, aber was das wirklich interessante an dem Buch ist, sind die Verstrickungen und Mysterien, die durch diesen Fund entstehen. Außerdem ist das Buch durchgänging als Dialog zwischen dem Missionsleiter und jeweils einer anderen Person geschrieben. Diese Dialog-Struktur hebt es sehr von anderen Büchern ab und ist mir deswegen besonders gut im Gedächtnis geblieben. Meine Rezension zu Giants findet ihr hier.

 

3. Raum von Emma Donoghue

Raum ist eines der Bücher die ich praktisch verschlungen habe. Es ist vollständig aus der Sicht von Jack, eines 5-Jährigen Jungens geschrieben, der bereits sein ganzes Leben mit seiner Mutter in einem Raum eingesperrt ist. Dieser Raum ist seine ganze Welt und er kann sich nichts außerhalb seiner vier Wände vorstellen. Als die beiden durch einen waghalsigen Versuch entkommen können, sieht Jack zum ersten Mal die wirkliche Welt und ist beeindruckt und zugleich beängstigt von ihrer unglaublichen Weite und den unzähligen Möglichkeiten. Das Buch hat mich wirklich stark begeistert. Es ist anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, quasi die Gedanken und Formulierungen eines fünf Jahre alten Kindes zu lesen, aber gerade diese Art der Erzählung verleiht dem Buch so viel Frische. Man sieht die Welt durch seine Augen und bekommt somit einen völlig neuen Blick auf alles.

 

2. Zorn und Morgenröte von Renée Ahdieh

Dieses Buch ist eines meiner absoluten Favoriten. Ich habe euch schon unzählige Male davon erzählt, aber ich bin einfach so begeistert von der Geschichte aus 1001 Nacht. Der Kalif Chalid nimmt jeden Abend ein Mädchen zur Frau, um sie im Morgengrauen töten zu lassen. Als Chalid sich Sharhzads beste Freundin aussucht, schwört Sharhzad Rache. Sie heiratet den Kalifen und plant ihn zu ermorden. Doch nach und nach nähern sich die zwei aneinander an und Sharhzads Plan gerät ins Schwanken als sie erfahren muss, dass vielleicht doch mehr hinter dem Kalifen steckt als sie zuerst angenommen hat. Das Buch hat mich komplett mitgerissen und ich kann kaum mehr auf die Fortsetzung warten, die im Frühjahr erscheint. Zu meiner Rezi geht’s hier entlang. 🙂

 

1.These Broken Stars von Amie Kaufmann und Megan Spooner

These Broken Stars hat mich so sehr begeistert! Es ist mein absolutes Jahreshighlight. Ich habe es in etwas mehr als einem Tag quasi verschlungen. Lilac und Tarver sind die einzigen Überlebeden eines Raumschiffabsturzes. Jetzt müssen sie sich auf einem fremden Planeten zurechtfinden und Hilfe suchen. Es lauern viele Gefahren auf sie und mysteriöse Dinge passieren. Die beide müssen wirklich zusammenhalten um es heil zu überleben. Die Geschichte hat mich so sehr gefesselt. Vor allem durch die wechselnden Kapitelperspektiven zwischen Lilac und Tarver und die kurzen Verhörsprotokolle mit Tarver, die zwischen den Kapiteln sind. Ich weiß gar nicht, was ich euch am besten über das Buch erzähle ohne zu viel zu spoilern. Ich kann nur sagen ich hatte zwischendurch wirklich Spannungs-Gänsehaut, weil es so gut war. Den zweiten Teil habe ich mittlerweile auch gelesen ud leider hat er mich icht so geflasht wie der erste Band. Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf den dritten und letzte Band der Reihe, der hoffentlich bald erscheint.

 

Soo, das waren meine liebsten Bücher in 2016. Welche Bücher haben euch am besten gefallen, die ihr 2016 gelesen habt? 🙂

Was ich 2017 unbedingt lesen möchte #17für2017

Ihr Lieben,

auf Facebook findet man seit Jahresbeginn viele wunderschöne Fotos von Buchlisten – teils handgeschrieben, teils mit Covern. Diese Posts sind mit der Überschrift #17für2017 gekennzeichnet.
Sinn: Jeder erstellt eine Liste mit genau 17 Büchern, die er im Jahr 2017 unbedingt lesen möchte.
Ich finde die Idee sehr schön. Man macht sich direkt zu Beginn des Jahres schon Gedanken über seinen Lesestoff. Außerdem findet man auf der Vielzahl der anderen Listen Inspiration (ja, ich sehe da schon wieder meine Wunschliste explodieren). 🙂

Natürlich habe auch ich (mindestens) 17 Bücher, die ich unbedingt in 2017 lesen möchte. Deshalb habe ich direkt mal losgelegt und meine Liste in Form einer Collage erstellt – schließlich liebe ich Cover! 🙂
Und ich finde ja es sind einige Schmuckstücke dabei!

Was möchtet ihr dieses Jahr unbedingt lesen?

Gelesen im Dezember

Hallo ihr Lieben,

Ich hoffe ihr seit gut ins neue Jahr gerutscht und hattet vorher wunderschöne Weihnachten und Feiertage (mit hoffentlich vielen Büchergeschenken :D) Bei mir war der Dezember im Großen und Ganzen leider etwas stressig. Bei Hugendubel als Weihnachtsaushilfe zu arbeiten und nebenher noch das Studium zu stemmen war wirklich anstrengend. Bei teilweise über 20 Stunden in der Woche arbeiten und den ersten Uni-Tests die auch im Dezember geschrieben (und für die gelernt werden musste) blieb leider nicht so viel Zeit zum lesen. Eigentlich bin ich nur in der Bahn zum Lesen gekommen und leider schafft man in dem kurzen Weg gar nicht so viele Seiten. Trotzdem sind es noch zwei Bücher geworden. Das ist zwar so wenige wie noch nie, seit unser Blog existiert, aber ich bin eigentlich ganz froh, dass es überhaupt mehr als eins geworden ist. 😀

 Movie Fifty Shades Darker (2017)

1. Harry Potter and the Deathly Hallows von J. K. Rowling

harry_potter_and_the_deathly_hallowsZu dem Buch muss ich glaube ich gar nicht so viele Worte verlieren. Nachdem ich Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind gesehen habe, war ich wieder komplett im Harry Potter Fieber. Leider bin ich jetzt auch mit allen Teilen auf Englisch durch, also kann ich mir nicht mehr selbst einreden, dass ich mein SuB verkleinere wenn ich Harry Potter lese. Vielleicht lese ich im nächsten Durchgang einfach die Bildbände.

 Movie Fifty Shades Darker (2017)

 Movie Fifty Shades Darker (2017)

2. Anleitung zur Schwerelosigkeit von Chris Hadfield

Chris Hadfield ist ein ehemaliger kanadischer Astronaut, der bereits Teil von drei Raumflügen war. In Anleitung zur Schwerelosigkeit erzählt er von seinen Erfahrungen im All, wie er zu dem Astronautendasein gekommen ist und was er im All gelernt hat für sein privates Alltagsleben. Ich interessiere mich unglaublich stark für die Raumfahrt und unser Universum. Schon alleine Wegen den Einblicken hinter die Kulissen der Raumfahrt, der NASA und der Roskosmos fand ich das Buch super spannend. Zusätzlich kann man auch viel für sein eigenes Leben mitnehmen wenn man sich in alltäglichen Situationen einfach überelgen kann „Wie würde ein Astronaut jetzt handeln“. Wenn ihr noch mehr über meine Meinung zu dem Buch lesen wollt, könnt ihr euch hier meine komplette Rezi dazu anschauen.

Was wir im All fürs Leben lernen können

Titel: Anleitung zur Schwerelosigkeit

Autor: Chris Hadfield

360 Seiten

Preis: 19,99€

 

In Anleitung zur Schwerelosigkeit berichtet der kanadische Astronaut Chris Hadfield von seiner Erfahrung mit der Raumfahrt und seinen Missionen auf der Mir und der ISS. Insgesamt war er drei Mal im All und kommt auf eine Gesamtdauer von knapp 166 Tage in der Schwerelosigkeit. In dem Buch erzählt Hadfield nicht nur von seinen Raumfahrten, sondern erklärt auch wie man zum Astronaut wird, gibt Hintergrundeinblicke in die Abläufe bei der NASA und der Roskosmos und erzählt, was er aus dem Astroautendasein für sein alltägliches Leben gelernt hat.

Das Buch ist weniger über die Biografie von Chris Hadfield, denn diese wird im groben schon im Vorwort zusammengefasst, sondern seine drei Weltraumfahrten stehen im Vordergrund und alles was mit ihnen zu tun hat. Es hat mich wirklich beeindruckt, wie hart Astronauten ihr ganzes Leben lang für ihren Traum kämpfen. Das ist kein Beruf, in den man Mal ebenso reinschlittert, wie es in so vielen anderen Jobs der Fall ist. Der ganze Lebenslauf eines Astronauten arbeitet darauf hin, für das Raumfahrt-Projekt in Frage zu kommen. In Hadfields Fall waren die Chancen, dass er jemals die totale Schwerelosigkeit erlebt sogar noch geringer, da er Kanadier ist, und ein Großteil der ausgewählten Astronauten natürlich Amerikaner oder Russen sind. Noch beeindruckender finde ich es, dass er trotzdem nie aufgegeben hat, auch wenn seine Chancen gering waren.  Es motiviert einen, dass man selbst auch alles schaffen kann, wenn man nur sein Bestes gibt und stets so gut vorbereitet wie möglich ist.

Ihr seht schon, Hadfields Buch lässt sich nicht nur wie eine bloße Aneinanderreihung von seinen Taten lesen. Es ist sehr viel inspirierender als das. Aus jedem Kapitel kann man eine Lektion für sein eigenes Leben ziehen. Deswegen sind seine Erzählungen auch nicht immer chronologisch geordnet, sondern springen ab und zu in der Zeit umher, um seine Aussage in dem jeweiligen Kapitel zu verstärken.

Das Buch ist in drei Teile unterteilt, welcher jeweils mit einem doppelseitigen Bild von der Erde aus dem All von den anderen abgegrenzt ist. Außerdem findet man in der Mitte des Buches einige Seiten mit Fotos aus Hadfields Leben. Von einigen Ereignissen, die auf den Fotos gezeigt werden hat man bereits gelesen und sie dann noch einmal in Bild Form zu sehen, ruft einem ins Gedächtnis, wie real alles ist was man liest. Denn manchmal vergisst man etwas, dass man von realen Menschen und Erlebnissen liest, sondern verliert sich etwas in der Sci-Fi ähnlichen Atmosphäre des Buchs.

Durch Anleitung zur Schwerelosigkeit bekommt man einen völlig neuen Blick auf die Raumfahrt und die Auswirkungen davon auf den Menschen. Ich habe mir zum Beispiel nie Gedanken darüber gemacht, wie Astronauten sich fühlen wenn sie nach ihrer Rückkehr wieder der Schwerkraft ausgesetzt sind, nachdem sie monatelang schwerelos durch die Gegend geschwebt sind. Oder auch andersherum, welche Bedeutung das tägliche Leben in der Schwerelosigkeit für den menschlichen Körper hat. Auch über alltägliche Probleme im All, wie Zähne putzen oder Hände waschen habe ich nie nachgedacht. Über all die kleinen Dinge berichtet Hadfield in seinem Buch und bringt somit das Mysterium Raumfahrt auch den Nicht-Eingeweihten nahe. Während seiner Zeit im All hat er außerdem viele kleine Videos gedreht, in denen er die „unwichtigen“ alltäglichen Phänomene im All erklärt.

 

Hadfield ist außerdem der erste Mensch, der ein Musikvideo im All gedreht hat. Auch das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

 

 

Ich empfehle Anleitung zur Schwerelosigkeit jedem, der begeistert von der Raumfahrt ist und gerne einen Blick hinter die Kulissen wagen möchte. Man lernt nicht nur viel über das Leben als Astronaut, sondern nimmt auch viel für sein eigenes Leben mit, wie zum Beispiel, dass es gut ist eine 0 zu sein, dass es immer gut ist sich auf alles so gut wie möglich vorzubereiten und wie man das „runde Luke, eckiger Astronaut“- Problem in Angriff nimmt.

Wenn Romanfiguren real werden…

indexTitel: Book Elements – Die Magie zwischen den Zeilen

Autorin: Stefanie Hasse

232 Seiten

Preis: 3,99€ (eBook)

 

Lin ist eine Wächterin der Bibliotheca Elementara und außerdem in der Lage, das Element Luft zu beherrschen. Zusammen mit ihren Freunden Coral, Peter und Ric, die Wasser, Erde und Feuer kontrollieren können, ist es ihre Aufgabe Nacht für Nacht auf die Jagd zu gehen. Sie jagen Charaktere, die aus Büchern herausgelesen wurden und schicken sie mit Hilfe ihres Elements zurück in ihre eigene Welt. Sehnlichst wünscht sich Lin Zac, die Hauptperson aus ihrem Lieblingsbuch „Otherside“, bei ihren nächtlichen Patrouillen zu begegnen. Doch zusammen mit Zac kommen allerhand Probleme aus Otherside. Sowohl die Bücherwelt, wie auch die reale Welt befinden sich in großer Gefahr und nur Lin kann versuchen alles wieder in Ordnung zu bringen.

An sich hat mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Schon die Grundidee der Geschichte ist sehr unterhaltsam, da man bei jedem Charakter, den Lin einfängt, überlegt aus welchem Buch er stammt. Leider finde ich das Buch nur etwas zu kurz geraten. In den knapp 200 Seiten wird zwar alles Notwendige erklärt, jedoch hätte man an einigen Stellen viel intensiver das Geschehen, sowie die Hintergründe erläutern können um es verständlicher zu gestalten. Auch ein bisschen gestört hat mich diese typische, schon tausendmal gelesene Dreiecksbeziehung zwischen Lin, Ric und Zac. Teilweise wurde es zwar durch Lins Gedanken und Kommentare wieder etwas weniger kitschig. Als Viel-Leserin hat Lin ihre eigene Situation oft aus der Position eines normalen Lesers kommentiert, was dem ganzen etwas Frische gibt. Die Charaktere in Book Elements sind oft leider flach, stereotypisch und besitzen nicht viel Tiefe. Trotzdem gefallen mir die Handlung und die Grundidee des Buches wirklich gut. Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, weil mir das gewisse Etwas fehlt, um mich neugierig auf die Fortsetzung zu machen. Ich denke nicht, dass Book Elements Lieblingsbuch-Potenzial hat, aber es ist ganz nett und entspannend für zwischendurch. Außerdem kann man es sehr schnell und gut am Stück durchlesen.