Gelesen im Februar!

Hallihallo-Hallöchen!

Und ein weiterer Monat liegt schon wieder hinter uns! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Trotz Klausurenphase und Fastnacht habe ich es noch geschafft sechseinhalb Bücher zu lesen. Die letzten 200 Seiten von  Ein Hauch von Schnee und Asche von Diana Gabaldon (Band 6 der Highland-Saga/ Outlander-Reihe) habe ich noch mit in den März genommen, deswegen wird dieses Buch leider erst in meiner März-Liste auftauchen. 🙂 Für den März habe ich mir lesetechnisch so einiges vorgenommen, mal schauen ob ich den Februar noch übertrumpfen kann. Aber dazu mehr in meinem März Wrap Up.

Wie jeden Monat interessiert es mich natürlich wieder brennend, was und wie viel ihr im Februar gelesen habt.

 

1. Fahrenheit 451 von Ray Bradbury

Schon in der Schule habe ich ganz viel über dieses Buch gehört, wenn es um das Thema Dystopien ging. In Fahrenheit 451 ist der Besitz von Büchern verboten. Wird doch ein Buch bei jemandem gefunden, rückt die Feuerwehr an, um das ganze Haus, mitsamt dem Buch niederzubrennen. Montag, der Hauptcharakter, ist Feuerwehrmann, doch als er bei einem Einsatz ein Buch mit nach Hause schmuggelt, fängt er an das System zu überdenken. (Fun Fact am Rande: Das Buch heißt Fahrenheit 451, weil bei dieser Temperatur Papier verbrennt) Die Geschichte hat mir an sich echt gut gefallen. Besoners beängstigend fand ich, dass sich ganz schön viele Parallelen zu unserer heutigen Welt finden lassen, obwohl das Buch schon vor einiger Zeit geschrieben wurde. Trotzdem hat mir aber irgendwie dieses gewisse Etwas gefehlt, was mich dazu angetrieben hat, weiterzulesen. Auch wenn es mich nicht komplett vom Hocker gehauen hat, gehört Fahrenheit 451 auf jeden Fall zu den Büchern, die man gelesen haben sollte.

 

2. Der Zauberer von Oz von Lyman Frank Baum

Vermutlich kennt jeder zumindest grob die Geschichte der kleinen Dorothy, die durch einen Wirbelsturm in das wundersame Land Oz gebracht wird. Dort trifft sie auf eine dumme Vogelscheuche, die sich Verstand wünscht, auf einen gefühlslosen Blechmann, der gerne ein Herz hätte und einen feigen Löwen, der so gerne mutig wäre. Zusammen machen sie sich auf den Weg zu dem großen Zauberer von Oz, den sie um die Erfüllung ihrer Herzenswünsche bitten möchten.Auf ihrem Weg erleben sie natürlich auch jede Menge Abeteuer. Es ist einfach eine wundervolle Geschichte, die ich schon seit sehr langer Zeit lesen wollte. Ich liebe die Charaktere, vor allem von der Vogelscheuche bin ich ein großer Fan geworden. Da das Buch wirklich nicht dick ist (ca. 150 Seiten) hat man es auch ruck-zuck durchgelesen.

 

3. Flawed – Wie perfekt willst du sein? von Cecilia Ahern

Von Flawed habe ich anfangs gar nicht so viel erwartet, ich wollte es eigentlich nur zur Entspannung nebenher lesen, als ich für meine Klausuren lernen musste. Dieser Plan ist ganz schön nach hinte los gegenagen und im Endeffekt habe ich das Buch in einem Tag durcgelesen, weil es mich einfach nicht mehr losgelassen hat. Es geht um ei Mädchen, dass in einem unbedachten Moment einen Fehler begeht. Von nun an wird sie als Fehlerhaft gebranntmarkt und lebt ein Leben am Rande der Gesellschaft. Es ist einfach eine super spannende Geschichte, in der sich durchaus traurige Parallelen zu unserer Gesellschaft finden lassen. Meine außführliche Rezension findet ihr hier.

 

4. Der Fluch des Titanen von Rick Riordan

Der Fluch des Titanen ist der dritte Teil der Percy Jackson Reihe. Die ersten beiden Teile haben mir schon recht gut gefallen, aber erst der dritte hat mich wirklich gefesselt. Ich habe zwar immer noch das Gefühl, dass es eindeutig an Jüngere adressiert ist, aber ich hatte (und habe) die Hoffnung, dass die Reihe gegen Ende hin spannender und auch für ein „älteres“ Publikum geeigent sein wird, weil natürlich auch die Charaktere altern. Ich bleibe also gespannt, denn Teil 4 und 5 habe ich auch noch bei mir stehen.

 

5. Hades von Candice Fox

Unser diesmonatiges Buchclub-Buch war Hades. Ich selbst hätte dieses Buch vermutlich niemals gekauft (eigentlich bin ich mir sogar sicher dass es mir niemals auch nur in der Buchhandlung aufgefallen wäre), aber genau dafür ist unser toller  Buchwissenschafts-Buchclub ja da. Hades ist der König der Unterwelt von Sydney, auf seiner Mülldeponie lässt er Leichen verschwinden. Durch einige unglückliche Geschehnisse adoptiert er zwei Kinder, Eric und Eden. Während die beiden Heranswachsen unterrichtet Hades sie in allem was er weiß. Als Erwachsene arbeiten sie bei der Kriminalpolizei und müssen einen kniffeligen Fall um einen Organräuber aufklären. Die Erzählung springt immer wieder zwischen Erics und Edens Vergangenheit und ihrer Gegenwart als Ermittler. Ich bin ja im allgemeien schon kein großer Thriller oder Krimi Fan. Auch hier war die Geschichte zwar einigermaßen spannend, aber ich nehm von dieser Art von Buch einfach nichts mit. Den Fall, den es aufzuklären gab, war auch eher langweilig. Die Sprünge in die Vergangenheit haben das Buch gerettet, da sie dem Ganzen wenigstens etwas interessantes verliehen haben.

 

6. Perfect – Willst du die perfekte Welt? von Cecilia Ahern

Weil mir Flawed so gut gefallen hat, musste ich mir direkt den zweiten Teil kaufen. (Ja, ich weiß ich wollte eigentlich nurnoch Bücher von meinem SuB lesen, aber es ging einfach nicht anders).Ich finde es wirklich toll, dass diese Reihe eine Dilogie ist. Das hebt sie ein bisschen von den tausenden von Trilogien ab und macht sie besonders. Die Geschichte ging auch hier spannend weiter. Auch wenn es mich etwas gestört hat, dass alles was im ersten Buch passiert ist in den passenden Situationen nochmal erklärt wurde. Man müsste den ersten Teil eigentlich gar nicht lesen, so stark wird die Handlung in Perfect nochmal durchgekaut. Aber das stört mich wahrscheinlich auch nur, weil ich die Bücher so schnell hintereinander weggelesen habe. Sonst bin ich die erste, die dankbar für solche Rückblicke ist, weil ich einfach schnell Details vergesse. Also alles in allem, eine sehr schöne Reihe, auch wenn ich Flawed etwas stärker fand (wie bei so vielen Bücherreihen) Trotzdem kann ich die Bücher nur jedem empfehlen.

 

Meine Mission SuB-Abbau läuft soweit auch gut, auch wenn ich im letzten Monat etwas gesündigt habe und mir zwei Bücher gekauft habe. Aber ich konnte einfach nicht widerstehen, mir Perfect zu kaufen, um die Reihe beenden zu können. Außerdem musste ich mir natürlich auch unser diesmonatiges Buchclub-Buch kaufen. Im Endeffekt ist mein ursprünglicher SuB also nur um 4 Bücher geschrumpft, aber bis zum Ende des Jahres ist ja noch genug Zeit, mein Ziel zu erreichen. 🙂

 

Gelesen im Januar

Hallöchen!

Unglaublich, dass schon wieder der erste Monat vom neuen Jahr vorbei ist. Wie die Zeit rast. Bei mir geht es jetzt in die Endphase des Semesters, ich stecke gerade mitten im Lern- und Klausurenstress. Wie jedes mal hätte ich einfach früher anfangen müssen. Aber wenigstens hatte ich deswegen Zeit,endlich mal wieder einige Bücher von meinem gigantischen SuB zu lesen, denn die Mission SuB-Abbau 2017 ist in vollem Gange. Zu meiner Schande habe ich diesen Monat trotzdem auch wieder ein Buch dazu gekauft, nämlich Extrem laut und unglaublich nah, aber wie ihr seht habe ich es sofort weggelesen. 🙂

1.These Broken Stars – Jubilee und Flynn von Amie Kaufmann und Megan Spooner

Wie ich euch bereits erzählt habe, hat mich der erste Teil der Starbound-Reihe komplett umgehauen und ich konnte es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen. Vielleicht bin ich einfach mit zu hohen Erwartungen an den nächsten Teil herangegangen, aber irgendwie bin ich so gar nicht mit Jubilee und Flynn warm geworden. Im Großen und Ganzen war es trotzdem ein gutes Buch, aber es hat mich einfach nicht so stark gefesselt wie der erste Teil. Ich konnte mich weder mit Jubilee, noch mit Flynn, noch mit dem Kriegsthema in dem Buch besonders identifizieren oder anfreunden. Auch die kurzen Texte zwischen den Kapiteln, die ich im ersten Buch geliebt habe, weil sie die Spannung weiter vorran getrieben haben, haben mich im zweiten Teil eher gelangweilt. Ich kann bei den meisten immernoch nicht ganz zuordnen, was sie mir eigentlich für die Geschichte sagen wollten und wiederholt haben sie sich auch ziemlich häufig. Den dritten Teil werde ich trotzdem lesen, sobald er erscheint, und hoffe, dass ich mit dem finalen Buch der Trilogie glücklicher werden werde.

 

2. Endgame – Die Entscheidung von James Frey

„Die Entscheidung“ ist (leider) der letzte Band der Endgame-Trilogie. In Endgame geht es um 12 Spieler, die auf der ganzen Welt Rätsel lösen und gegeneinander kämpfen müssen, denn es gibt nur einen Spieler, der Endgame gewinnen und somit das Überleben seines Geschlechtes als einziges sichern kann. In dem letzten Band wird enthüllt wie Endgame endet. Das besondere an Endgame (dem Buch) ist, dass die Geschichte aus der Perspektive jedes Spielers geschrieben wird, das heißt, man hat absolut keine Idee welcher Spieler am Ende überlebt und wer alles vorher schon ausscheidet. Deswegen war es auch wirklich spannend bis zur letzten Seite, weil quasi alles hätte passieren können. Der Schreibstil von Endgame ist ganz speziell und wirkt sehr kalt, abgestumpft und objektiv. Auch wenn ich normalerweise so nüchterne Schreibstile gar nicht  gerne lese, passt es in diesem Fall perfekt zur Handlung.

 

3. Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safran Foer

Die wundervollen Leute aus meinem Buchwissenschafts-Studium haben einen Buchclub gegründet, in dem wir monatlich ein Buch auslosen, welches wir dann lesen und am Ende des Monats zusammen besprechen. Diesen Monat war es Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safran Foer. Ich selbst hätte mir dieses Buch wahrscheinlich niemals auch nur näher angeschaut, geschweige denn überhaupt gekauft. Dementsprechend gering waren auch meine Erwartungen. Es geht um Oskar, einen autistischen Jungen, der seinen Vater bei dem Anschlag auf das World Trade Center verloren hat. Um seinem Vater noch einmal nahe zu sein, zieht Oskar durch New York und sucht Leute, die seinen Vater gekannt haben. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch sehr stark polarisiert, entweder man liebt es oder man hasst es. Ich habe es geliebt. Der Schreibstil und die Thematik sind so wortgewaltig, dass man durchgängig das Gefühl hat, es verbrigt sich noch etwas hinter den Sätzen, irgendwas, dass man nicht so ganz greifen oder beschreiben kann. Teilweise in sehr bildlicher Sprache werden spannende Ideen zum Leben erweckt, aber auch dramatische Geschichten erzählt. Oskar ist außerdem ein ganz besonderer Junge. Für sein Alter von 9 Jahren verhält er sich viel zu erwachsen, gleichzeitig fehlt es ihm aber absolut nicht an kindlicher Fantasie. Auch wenn die Geschichte an sich jetzt nicht gerade die spannenste ist, überzeugt das Buch trotzdem durch die geistreiche Sprache.

 

4. Frühstück mit Elefanten von Gesa Neitzel

Einfach alles hinter sich lassen und in Afrika eine Ausbildung zur Rangerin machen. Davon handelt Frühstück mit Elefanten, in dem Gesa ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse teilt. Dieses Buch hat in mir eine kleine aber feine Lebenskrise ausgelöst, weil ich Gesas Fernweh zu 100% verstehen kann. Es ist beeindruckend wie sie all ihren Mut zusammengenommen hat, aus ihrem Alltag ausgebrochen ist und einfach ihrem Herz gefolgt ist. Ganz ausführlich habe ich euch in diesem Beitrag erzählt , was mir besonders gut an Frühstück mit Elefanten gefallen hat.

 

Und wie versprochen bekommt ihr ein monatliches Update von meinem SuB 🙂 (Als ich die Collage erstellt habe, war ich gerade dabei These Broken Stars zu lesen, deswegen habe ich es leider vergessen mit einzufügen)

Mission SuB-Abbau in 2017

Hallihallo,

Ich glaube, für fast jeden von uns ist der SuB (=Stapel ugelesener Bücher) gleichzeitig Problemkind aber auch Grund zur Vorfreude. Bei mir hat in letzter Zeit leider eher Ersteres überwogen. Da ich alle meine ungelesenen Bücher auf und in meinem Nachttisch stapele, ist mein Platz sehr beschränkt. Früher hatte ich drei Stapel in meinem Nachttischfach – alles schön und gut. Doch mittlerweile sind es bereits vier Stapel in, und ein riiiiieesiger Stapel auf meinem Nachttisch. Es gerät wirklich außer Kontrolle. Auf dem Bild könnt ihr ganz gut erkennen, welchen Ausmaß es mittlerweile annimmt. Und zu Weihnachten sind noch einmal sechs Bücher hinzu gekommen. Puh, allein der Anblick von diesem gigantischen Stapel neben meinem Bett, macht mir langsam keine Freude mehr, sondern stresst mich eher. Versteht mich dabei nicht falsch, jedes einzelne Buch auf dem Stapel möchte ich unbedingt lesen und stand auch vorher auf meiner Wunschliste. Allerdings ist dieser Stapel eine tägliche Erinnerung daran, dass es viel zu viel zu lesen gibt aber viel zu wenig Zeit da ist. Deswegen habe ich mir für 2017 vorgenommen, meinen Stapel mindestens so weit runterzulesen, dass er wieder vollständig in meinen Nachttisch passt. Aktuell befinden sich 59 Bücher auf meinem SuB – und mindestens 23 müssen bis Ende des Jahres einen Platz bei meinen gelesenen Büchern, in meinen Bücherregalen gefunden haben. Wenn ich überlege, dass ich 2016 insgesamt 57 Bücher gelesen habe, ist das durchaus machbar. Nur ist es ist leider unmöglich für mich, mir ein Buch-Kauf-Verbot aufzudrücken, das konnte ich noch nie durchziehen. Es werden also wohl auch einige Bücher wieder hinzukommen. Um mir da selbst ein bisschen einen Riegel vorzuschieben, habe ich mir ein Sparschweinchen eigerichtet, in das ich für jede gelesenen 100 Seiten einen Euro werfe. Alleine mit diesem Geld darf ich neue Bücher kaufen. Solange mein SuB am Ende des Jahres in mein Nachttisch passt, war die Mission erfolgreich. Hier habe ich alle Bücher die aktuell auf dem SuB liegen zusammengeschnitten. Jeden Monat werde ich sie am Ende meiner „Gelesen in …“ Beiträge aktualisieren, neu gekaufte Bücher hinzufügen und glesene Bücher durchstreichen. So bleibt auch ihr up-to-date. Wünscht mir Glück und zeigt mal her eure SuBs. 🙂

 

Top 5 – Gelesen in 2016

Hallöchen ihr Lieben,

Auch wenn wir jetzt schon eine Weile 2017 haben, möchte ich euch meine Highlights aus 2016 nicht vorenthalten. Deswegen habe ich euch meine liebste fünf Bücher zusammengestellt. Es war eine wirklich schwere Entscheidung, welche Bücher es unter meine Top-Favoriten schaffen. Insgesamt habe ich letztes Jahr 57 Bücher gelesen. Damit habe ich genau 30 Bücher mehr gelesen als in 2015. Abgesehen davon, dass 2015 ein sehr leseschawaches Jahr für mich war, weil ich viel für mein Abi lernen musste und danach den Rest des Jahres in Australien verbracht habe, schreibe ich diesen enormen Astieg in meinen gelesenen Büchern vor allem diesem Blog hier zu. Unser Blog spornt mich dazu an, mehr Bücher in kürzerer Zeit zu lesen um euch davon erzählen zu können. Auch hatte ich keinen einzigen Lese-Durchhänger. Also, der Blog scheint schon eine sehr positive Auswirkung auf mein Leseverhalten zu haben. 🙂 Aber zurück zum Thema. Hier sind meine Top 5 aus 2016. Viele Bücher sind euch vermutlich schon bekannt, wenn ihr unserem Blog schon eine Weile folgt, da sie mir so gut gefallen haben, dass ich sie bestimmt schon einige Male erwähnt habe.

 

5. Anleitung zur Schwerelosigkeit von Chris Hadfield

Erst neulich habe ich dieses Buch gelesen und ich bin immer noch beeindruckt. Als letztes Buch, dass ich in 2016 gelesen habe, hat es Anleitung zur Schwerelosigkeit gerade noch so auf die Liste geschafft. Es handelt sich hierbei um eine Art Biografie von Chris Hadfield, einem kanadischen Astronauten. Er berichtet über sein Leben, seine Arbeit und seine Zeit im All. Man bekommt einen einmaligen Blick hinter die Kulissen der Raumfahrt. Auch den Alltag auf einer Raumstation im All aus erster Hand zu erfahren ist wirklich interesant. Hadfield erklärt außerdem, wie seine Erfahrungen als Astroaut sich auf sein Leben auf der Erde ausgewirkt haben und was jeder daraus lernen kann wie ein Astronaut zu denken. Ein super tolles Buch, hier könnt ihr mehr darüber erfahren.

 

4. Giants von Sylvain Neuvel

In Giants geht es um die Erforschug von riesigen Metallkörperteilen, die auf der Erde auftauchen. Das hört sich im ersten Moment gar nicht mal so spannend an, aber was das wirklich interessante an dem Buch ist, sind die Verstrickungen und Mysterien, die durch diesen Fund entstehen. Außerdem ist das Buch durchgänging als Dialog zwischen dem Missionsleiter und jeweils einer anderen Person geschrieben. Diese Dialog-Struktur hebt es sehr von anderen Büchern ab und ist mir deswegen besonders gut im Gedächtnis geblieben. Meine Rezension zu Giants findet ihr hier.

 

3. Raum von Emma Donoghue

Raum ist eines der Bücher die ich praktisch verschlungen habe. Es ist vollständig aus der Sicht von Jack, eines 5-Jährigen Jungens geschrieben, der bereits sein ganzes Leben mit seiner Mutter in einem Raum eingesperrt ist. Dieser Raum ist seine ganze Welt und er kann sich nichts außerhalb seiner vier Wände vorstellen. Als die beiden durch einen waghalsigen Versuch entkommen können, sieht Jack zum ersten Mal die wirkliche Welt und ist beeindruckt und zugleich beängstigt von ihrer unglaublichen Weite und den unzähligen Möglichkeiten. Das Buch hat mich wirklich stark begeistert. Es ist anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, quasi die Gedanken und Formulierungen eines fünf Jahre alten Kindes zu lesen, aber gerade diese Art der Erzählung verleiht dem Buch so viel Frische. Man sieht die Welt durch seine Augen und bekommt somit einen völlig neuen Blick auf alles.

 

2. Zorn und Morgenröte von Renée Ahdieh

Dieses Buch ist eines meiner absoluten Favoriten. Ich habe euch schon unzählige Male davon erzählt, aber ich bin einfach so begeistert von der Geschichte aus 1001 Nacht. Der Kalif Chalid nimmt jeden Abend ein Mädchen zur Frau, um sie im Morgengrauen töten zu lassen. Als Chalid sich Sharhzads beste Freundin aussucht, schwört Sharhzad Rache. Sie heiratet den Kalifen und plant ihn zu ermorden. Doch nach und nach nähern sich die zwei aneinander an und Sharhzads Plan gerät ins Schwanken als sie erfahren muss, dass vielleicht doch mehr hinter dem Kalifen steckt als sie zuerst angenommen hat. Das Buch hat mich komplett mitgerissen und ich kann kaum mehr auf die Fortsetzung warten, die im Frühjahr erscheint. Zu meiner Rezi geht’s hier entlang. 🙂

 

1.These Broken Stars von Amie Kaufmann und Megan Spooner

These Broken Stars hat mich so sehr begeistert! Es ist mein absolutes Jahreshighlight. Ich habe es in etwas mehr als einem Tag quasi verschlungen. Lilac und Tarver sind die einzigen Überlebeden eines Raumschiffabsturzes. Jetzt müssen sie sich auf einem fremden Planeten zurechtfinden und Hilfe suchen. Es lauern viele Gefahren auf sie und mysteriöse Dinge passieren. Die beide müssen wirklich zusammenhalten um es heil zu überleben. Die Geschichte hat mich so sehr gefesselt. Vor allem durch die wechselnden Kapitelperspektiven zwischen Lilac und Tarver und die kurzen Verhörsprotokolle mit Tarver, die zwischen den Kapiteln sind. Ich weiß gar nicht, was ich euch am besten über das Buch erzähle ohne zu viel zu spoilern. Ich kann nur sagen ich hatte zwischendurch wirklich Spannungs-Gänsehaut, weil es so gut war. Den zweiten Teil habe ich mittlerweile auch gelesen ud leider hat er mich icht so geflasht wie der erste Band. Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf den dritten und letzte Band der Reihe, der hoffentlich bald erscheint.

 

Soo, das waren meine liebsten Bücher in 2016. Welche Bücher haben euch am besten gefallen, die ihr 2016 gelesen habt? 🙂

Was ich 2017 unbedingt lesen möchte #17für2017

Ihr Lieben,

auf Facebook findet man seit Jahresbeginn viele wunderschöne Fotos von Buchlisten – teils handgeschrieben, teils mit Covern. Diese Posts sind mit der Überschrift #17für2017 gekennzeichnet.
Sinn: Jeder erstellt eine Liste mit genau 17 Büchern, die er im Jahr 2017 unbedingt lesen möchte.
Ich finde die Idee sehr schön. Man macht sich direkt zu Beginn des Jahres schon Gedanken über seinen Lesestoff. Außerdem findet man auf der Vielzahl der anderen Listen Inspiration (ja, ich sehe da schon wieder meine Wunschliste explodieren). 🙂

Natürlich habe auch ich (mindestens) 17 Bücher, die ich unbedingt in 2017 lesen möchte. Deshalb habe ich direkt mal losgelegt und meine Liste in Form einer Collage erstellt – schließlich liebe ich Cover! 🙂
Und ich finde ja es sind einige Schmuckstücke dabei!

Was möchtet ihr dieses Jahr unbedingt lesen?

Gelesen im Dezember

Hallo ihr Lieben,

Ich hoffe ihr seit gut ins neue Jahr gerutscht und hattet vorher wunderschöne Weihnachten und Feiertage (mit hoffentlich vielen Büchergeschenken :D) Bei mir war der Dezember im Großen und Ganzen leider etwas stressig. Bei Hugendubel als Weihnachtsaushilfe zu arbeiten und nebenher noch das Studium zu stemmen war wirklich anstrengend. Bei teilweise über 20 Stunden in der Woche arbeiten und den ersten Uni-Tests die auch im Dezember geschrieben (und für die gelernt werden musste) blieb leider nicht so viel Zeit zum lesen. Eigentlich bin ich nur in der Bahn zum Lesen gekommen und leider schafft man in dem kurzen Weg gar nicht so viele Seiten. Trotzdem sind es noch zwei Bücher geworden. Das ist zwar so wenige wie noch nie, seit unser Blog existiert, aber ich bin eigentlich ganz froh, dass es überhaupt mehr als eins geworden ist. 😀

 Movie Fifty Shades Darker (2017)

1. Harry Potter and the Deathly Hallows von J. K. Rowling

harry_potter_and_the_deathly_hallowsZu dem Buch muss ich glaube ich gar nicht so viele Worte verlieren. Nachdem ich Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind gesehen habe, war ich wieder komplett im Harry Potter Fieber. Leider bin ich jetzt auch mit allen Teilen auf Englisch durch, also kann ich mir nicht mehr selbst einreden, dass ich mein SuB verkleinere wenn ich Harry Potter lese. Vielleicht lese ich im nächsten Durchgang einfach die Bildbände.

 Movie Fifty Shades Darker (2017)

 Movie Fifty Shades Darker (2017)

2. Anleitung zur Schwerelosigkeit von Chris Hadfield

Chris Hadfield ist ein ehemaliger kanadischer Astronaut, der bereits Teil von drei Raumflügen war. In Anleitung zur Schwerelosigkeit erzählt er von seinen Erfahrungen im All, wie er zu dem Astronautendasein gekommen ist und was er im All gelernt hat für sein privates Alltagsleben. Ich interessiere mich unglaublich stark für die Raumfahrt und unser Universum. Schon alleine Wegen den Einblicken hinter die Kulissen der Raumfahrt, der NASA und der Roskosmos fand ich das Buch super spannend. Zusätzlich kann man auch viel für sein eigenes Leben mitnehmen wenn man sich in alltäglichen Situationen einfach überelgen kann „Wie würde ein Astronaut jetzt handeln“. Wenn ihr noch mehr über meine Meinung zu dem Buch lesen wollt, könnt ihr euch hier meine komplette Rezi dazu anschauen.

Was wir im All fürs Leben lernen können

Titel: Anleitung zur Schwerelosigkeit

Autor: Chris Hadfield

360 Seiten

Preis: 19,99€

 

In Anleitung zur Schwerelosigkeit berichtet der kanadische Astronaut Chris Hadfield von seiner Erfahrung mit der Raumfahrt und seinen Missionen auf der Mir und der ISS. Insgesamt war er drei Mal im All und kommt auf eine Gesamtdauer von knapp 166 Tage in der Schwerelosigkeit. In dem Buch erzählt Hadfield nicht nur von seinen Raumfahrten, sondern erklärt auch wie man zum Astronaut wird, gibt Hintergrundeinblicke in die Abläufe bei der NASA und der Roskosmos und erzählt, was er aus dem Astroautendasein für sein alltägliches Leben gelernt hat.

Das Buch ist weniger über die Biografie von Chris Hadfield, denn diese wird im groben schon im Vorwort zusammengefasst, sondern seine drei Weltraumfahrten stehen im Vordergrund und alles was mit ihnen zu tun hat. Es hat mich wirklich beeindruckt, wie hart Astronauten ihr ganzes Leben lang für ihren Traum kämpfen. Das ist kein Beruf, in den man Mal ebenso reinschlittert, wie es in so vielen anderen Jobs der Fall ist. Der ganze Lebenslauf eines Astronauten arbeitet darauf hin, für das Raumfahrt-Projekt in Frage zu kommen. In Hadfields Fall waren die Chancen, dass er jemals die totale Schwerelosigkeit erlebt sogar noch geringer, da er Kanadier ist, und ein Großteil der ausgewählten Astronauten natürlich Amerikaner oder Russen sind. Noch beeindruckender finde ich es, dass er trotzdem nie aufgegeben hat, auch wenn seine Chancen gering waren.  Es motiviert einen, dass man selbst auch alles schaffen kann, wenn man nur sein Bestes gibt und stets so gut vorbereitet wie möglich ist.

Ihr seht schon, Hadfields Buch lässt sich nicht nur wie eine bloße Aneinanderreihung von seinen Taten lesen. Es ist sehr viel inspirierender als das. Aus jedem Kapitel kann man eine Lektion für sein eigenes Leben ziehen. Deswegen sind seine Erzählungen auch nicht immer chronologisch geordnet, sondern springen ab und zu in der Zeit umher, um seine Aussage in dem jeweiligen Kapitel zu verstärken.

Das Buch ist in drei Teile unterteilt, welcher jeweils mit einem doppelseitigen Bild von der Erde aus dem All von den anderen abgegrenzt ist. Außerdem findet man in der Mitte des Buches einige Seiten mit Fotos aus Hadfields Leben. Von einigen Ereignissen, die auf den Fotos gezeigt werden hat man bereits gelesen und sie dann noch einmal in Bild Form zu sehen, ruft einem ins Gedächtnis, wie real alles ist was man liest. Denn manchmal vergisst man etwas, dass man von realen Menschen und Erlebnissen liest, sondern verliert sich etwas in der Sci-Fi ähnlichen Atmosphäre des Buchs.

Durch Anleitung zur Schwerelosigkeit bekommt man einen völlig neuen Blick auf die Raumfahrt und die Auswirkungen davon auf den Menschen. Ich habe mir zum Beispiel nie Gedanken darüber gemacht, wie Astronauten sich fühlen wenn sie nach ihrer Rückkehr wieder der Schwerkraft ausgesetzt sind, nachdem sie monatelang schwerelos durch die Gegend geschwebt sind. Oder auch andersherum, welche Bedeutung das tägliche Leben in der Schwerelosigkeit für den menschlichen Körper hat. Auch über alltägliche Probleme im All, wie Zähne putzen oder Hände waschen habe ich nie nachgedacht. Über all die kleinen Dinge berichtet Hadfield in seinem Buch und bringt somit das Mysterium Raumfahrt auch den Nicht-Eingeweihten nahe. Während seiner Zeit im All hat er außerdem viele kleine Videos gedreht, in denen er die „unwichtigen“ alltäglichen Phänomene im All erklärt.

 

Hadfield ist außerdem der erste Mensch, der ein Musikvideo im All gedreht hat. Auch das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

 

 

Ich empfehle Anleitung zur Schwerelosigkeit jedem, der begeistert von der Raumfahrt ist und gerne einen Blick hinter die Kulissen wagen möchte. Man lernt nicht nur viel über das Leben als Astronaut, sondern nimmt auch viel für sein eigenes Leben mit, wie zum Beispiel, dass es gut ist eine 0 zu sein, dass es immer gut ist sich auf alles so gut wie möglich vorzubereiten und wie man das „runde Luke, eckiger Astronaut“- Problem in Angriff nimmt.

Wenn Romanfiguren real werden…

indexTitel: Book Elements – Die Magie zwischen den Zeilen

Autorin: Stefanie Hasse

232 Seiten

Preis: 3,99€ (eBook)

 

Lin ist eine Wächterin der Bibliotheca Elementara und außerdem in der Lage, das Element Luft zu beherrschen. Zusammen mit ihren Freunden Coral, Peter und Ric, die Wasser, Erde und Feuer kontrollieren können, ist es ihre Aufgabe Nacht für Nacht auf die Jagd zu gehen. Sie jagen Charaktere, die aus Büchern herausgelesen wurden und schicken sie mit Hilfe ihres Elements zurück in ihre eigene Welt. Sehnlichst wünscht sich Lin Zac, die Hauptperson aus ihrem Lieblingsbuch „Otherside“, bei ihren nächtlichen Patrouillen zu begegnen. Doch zusammen mit Zac kommen allerhand Probleme aus Otherside. Sowohl die Bücherwelt, wie auch die reale Welt befinden sich in großer Gefahr und nur Lin kann versuchen alles wieder in Ordnung zu bringen.

An sich hat mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Schon die Grundidee der Geschichte ist sehr unterhaltsam, da man bei jedem Charakter, den Lin einfängt, überlegt aus welchem Buch er stammt. Leider finde ich das Buch nur etwas zu kurz geraten. In den knapp 200 Seiten wird zwar alles Notwendige erklärt, jedoch hätte man an einigen Stellen viel intensiver das Geschehen, sowie die Hintergründe erläutern können um es verständlicher zu gestalten. Auch ein bisschen gestört hat mich diese typische, schon tausendmal gelesene Dreiecksbeziehung zwischen Lin, Ric und Zac. Teilweise wurde es zwar durch Lins Gedanken und Kommentare wieder etwas weniger kitschig. Als Viel-Leserin hat Lin ihre eigene Situation oft aus der Position eines normalen Lesers kommentiert, was dem ganzen etwas Frische gibt. Die Charaktere in Book Elements sind oft leider flach, stereotypisch und besitzen nicht viel Tiefe. Trotzdem gefallen mir die Handlung und die Grundidee des Buches wirklich gut. Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, weil mir das gewisse Etwas fehlt, um mich neugierig auf die Fortsetzung zu machen. Ich denke nicht, dass Book Elements Lieblingsbuch-Potenzial hat, aber es ist ganz nett und entspannend für zwischendurch. Außerdem kann man es sehr schnell und gut am Stück durchlesen.

 

Gelesen im November!

Hallöchen alle zusammen! 🙂

Nachdem es letzten Monat so gut geklappt hat mit dem Blogbeitrag, anstatt eines Videos beibe ich erstmal dabei. So ist es auch viel einfacher für mich, nicht den Überblick zu verlieren, wenn ich nach jedem Buch einen kurzen Text festhalten kann, den ich am Ende des Monats mit allen kurzen Texten zusammenwerfe 😀 Leider habe ich diesen Monat wieder nicht so viele Bücher gelsen. Mit dem ganzen Uni-Stress und meinem Nebenjob komm ich da dooferweise im Moment zu nicht zu viel. Aber diese 4 Bücher sind es dann doch noch geworden:

1 . Die Mondprinzessin von Ava Reed

mondprinzessinAn ihrem 17. Geburtstag erscheinen auf Lynns Armen leuchtende Sternenbilder. Zusätzlich tauchen dukle Wächter des Mondes auf, die sie verfolgen und töten wollen. Doch als Lynn Juri begegnet rettet er sie und sie erfährt von ihm, dass sie die verloren geglaubte Mondprinzessin ist, und kein Waisenkind, wie sie ihr ganzes Leben dachte. Sie kehrt zurück zu ihrer Familie auf dem Mond und muss schon bald einen Prinzen wählen. Aber ist das wirklich das, was Lynn will?

Ist dieses Cover nicht wunderschön?! Ich könnte es stundenlang anstarren, weil es so hübsch aussieht. Die Mondprinzessin habe ich recht schnell, in etwas mehr als einem Tag durchgelesen, es ist auch relativ dünn, und es hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings kam das Ende sehr plötzlich und überraschend. Es würde mich mal interessieren, ob ein zweiter Teil geplant ist (Weiß da irgendjemand von euch was?) Die Geschichte ist wirklich toll. Meine einzige „Kritik“ ist nur, dass ich mir gewüscht hätte sie wäre ein bisschen länger und ausgeschmückter, weil es schon alles sehr zack auf zack geht.

2. Die rote Königin von Victoria Aveyard

die-farben-des-blutes-band-1-die-rote-kniginMares Welt wird von den Faren des Blutes bestimmt. Menschen mit rotem Blut gehören der Unterschicht an und dienen Menschen mit Silbernen Blut. Alle Silbernen haben außerdem spezielle Kräfte und Fähigkeiten. Mare ist eine Rote, doch als sie am Hof des Königs unerwartet in Gefahr gerät, entfesselt das bei ihr nie geahnte Kräfte. Von heute auf morgen muss Mare so tun als wäre sie eine Silberne um die Fassade zu waren und das System nich zum Einsturz zu bringen. Sie bleibt am Hof des Königs und wird sogar mit dessen zweitgeborenen Sohn verlobt. Gleichzeitig bildet sich eine Rebellen-Gruppe, die Scharlachrote Garde, die nichts lieber sehen würde, als den Sturz des Silbernen Königs. Um Mare spannt sich ein Netz aus Intriegen und Machtkämpfen, aber wem kann sie wirklich trauen und wer tut nur vertrauenswürdig?

Ich hatte Die Rote Königin bereits auf englisch gelesen, als ich in Australien war, habe aber schon wieder das meiste vergessen gehabt. Deswegen (und weil auf Englisch der erste und der zweite Teil unterschiedlich groß sind) habe ich mir das Buch nochmal auf deutsch geholt. Und auch beim zweiten Mal war es wieder wirklich spannend. Ich konnte mich leider noch an die riesen Überraschung am Ende des Buches erinnern, aber ich weiß noch wie schockiert ich war beim ersten Lesen. Die Reihe hat mich wirklich gepackt und ich kann es kaum erwarten, bis im Sommer 2017 der dritte Teil erscheint.

3. Gläsernes Schwert von Victoria Aveyard

44306872zMare ist auf der Suche nach anderen Neublütern, die so sind wie sie: Rotes Blut aber Silberne Fähigkeiten. Doch sie muss sich beeilen, denn sowohl sie als auch die Neublüter schweben in großer Gefahr. (Mehr kann ich euch leider nicht verraten, ohne zu spoilern :D)

Weil mir der erste Teil so gut gefallen hat, habe ich auch direkt mit dem zweiten Teil von Die Rote Königin weitergemacht. Hierzu möchte ich gar nicht allzuviel sagen, um euch nicht zu spoilern, aber ich finde die Reihe einfach nur super. Auch wenn Mare gelegentlich etwas anstrengend ist mit ihrem melodramatischen „ich-bin-so-gefährlich“-Gehabe, tut das der Geschichte absolut keinen Abbruch. Super spannend, toll geschrieben und süchtig machend.

 

4. Othello von William Shakespeare

41n1p5mdz1l-_sx312_bo1204203200_Es ist sehr schwer die Handlung von Othello zusammenzufassen, ohne schon zu viel zu verraten. Es geht um Intriegen, Liebe, Eifersucht, Mord, Schuld und so viel dazwischen :D. Ich hatte das Buch schon seit einer Eeeewigkeit auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen, aber um Shakespeare zu lesen, muss ich auch wirklich in der richtigen Stimmung sein. Ich habe die zweisprachige Ausgabe, weil ich Shakespeare nicht wirklich gerne auf Deutsch lese. Ich finde die Übersetzung oft noch verworrener zu verstehen als das Original. Außerdem werden die ganzen Wortspiele nur selten richtig und gut übersetzt. Trotzdem hilft es mir sehr, an Stellen, an denen ich mir nicht ganz sicher bin was gemeint ist, oder ob ich das Gesagte richtig verstanden habe, einfach mal einen Blick auf die deutsche Übersetzung zu werfen, um einen geaueren Zusammenhang zu bekommen. Die beiden Ausgaben werden in der zweisprachigen Version aus dem dtv Verlag sehr gut vereint. Auf der linken Seite befindet sich immer die englische Version, während auf der rechten Seite die deutsche zu finden ist. Die Zeilen stehen eins zu eins nebeneinander, was es sehr leicht macht, die Üüberstezung zu einer Textstelle zu finden.

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Review & Filmtheorien

Review:

Gestern habe ich endlich den neuen Film aus Harry’s Zaubererwelt gesehen und, bei Merlins Barte, WOW war der toll. Ich hatte ehrlichgesagt keine großen Erwartungen an den Film und war der ganzen Tierwesen-Sache etwas skeptisch gegenüber. Vielleicht war es deswegen leichter mich so stark zu beeindrucken, aber schon alleine wegen den vielen Infos, die dieser Film uns über die Zaubererwelt gibt, bin ich hin und weg. Aber lasst uns am Anfang anfangen.

Newt Scamander ist ein britischer Zauberer, der mit einem Koffer voller magischer Tierwesen, die ihm leider teilweise verloren gehen, in die USA reist. Dort trifft er auf den No-Maj (=Muggle) Jacob, der ihm hilft, die Tierwesen wieder zu finden. Doch in einer Zeit, in der Hexen und Zauberer von den No-Majs gefürchtet werden, und die Geheimhaltugsabkommen so streng sind wie nie, ist es gar nicht mal so leicht verdeckt zu arbeiten.

Schon in den ersten Sekunden des Films wird man sofort wieder in die Zaubererwelt versetzt und bekommt dieses warme, nostalgische Harry-Potter-Gefühl, das wir alle so sehr lieben. Auch wenn vieles sehr stark anders ist, trifft man auch auf einiges Bekanntes, wie zum Beispiel Quidditch, dem Zeichen der Heiligtümer des Todes, natürlich die Zaubersprüche und viele kleine Andeutungen auf die Zaubererwelt wie wir sie bereits kenen. Es hat mich allerdings durchgängig gestört, dass der Film in Amerika spielt und wir so wenig über die amerikanische Zaubererwelt wissen. Ich meine, es könnte von Grund auf verschieden sein und ein Großteil davon wüssten wir nicht ud würden es auch nicht erfahren. Ich hoffe wirklich sehr, dass in den nächsten Filmen noch viel mehr auf die Strukturen in der amerikanischen Zauberergesellschaft eingegangen wird. Noch viel interessanter waren aber die phantastischen Tierwesen von Newt. Ihr Aussehen, ihre Fähigkeiten und ihr Verhalten zu erfahren war so spannend, ich hätte mir stundenlang auch einfach ein Tier nach dem anderen anschauen können. 😀

Die Besetzung ist mal wieder perfekt, wie wir das von den Harry Potter Filmen ja gewöhnt sind. Vor allem freue ich mich darauf, das Johnny Depp, der mein absoluter Lieblingsschauspieler ist, ab dem zweiten Film eine sehr viel größere Rolle übernehmen wird. Auch Eddie Redmayne hat als Newt Scamander seinen Job wirklich gut gemacht. Ich bin nicht sooo ein großer Fan von Eddie Redmayne, weil mich oft seine Art zu schauspielern irgendwann nervt ( ganz stark anstrengend fand ich ihn in The Danish Girl), aber manchmal (wie in Die Entdeckung der Unendlichkeit als Stephen Hawking) finde ich ihn auch wieder wirklich gut. In Phantastische Tierwesen war er das perfekte Mittelmaß zwischen verträumt, ernst, strukturiert und chaotisch. Ich zähle jetzt schon die Tage, bis der zweite Film endlich erscheint.

Filmtheorien:

Achtung: Spoiler!!!

Jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsteil dieses Beitrags. Nachdem ich meinen gesamten Morgen darauf verwendet habe, mir neue HP Theorien anzuschauen, musste ich sie jetzt einfach mit jemandem teilen. Deswegen habe ich euch hier einige meiner Lieblingsthorien zusammengestellt.

Hat Jacob wirklich alles vergessen?

Fangen wir mit etwas leichterem an, bevor wir zu den wirklich spannenden Thesen kommen. Am Ende des Films beschließt Jacob freiwillig in den Regen zu gehen, der seine Erinnerungen an die Zauberer löschen soll. Abgesehen davon, dass mir diese Szene mein Herz gebrochen hat, bleibt zu bezweifeln, ob Jacobs Erinnerungen wirklich dauerhaft gelöscht wurden. Wir erfahren auf jeden Fall, dass er sich an die Tierwesen zumindest teilweise erinnert, weil er Gebäck nach ihrem Aussehen formt. Obwohl er nicht weiß woher er diese Einfälle hat, könnte das ein Anzeichen sein, dass er sich möglicherweise wieder anfängt zu erinnern. Der Grund, weshalb er anscheinend nicht alles vergessen hat, wird durch das Serum selbst erklärt, welches der Thunderbird am Ende vom Himmel regnen lässt. Als Newt zum ersten Mal von diesem Serum spricht (in seinem Koffer nachdem er Jacob zum ersten Mal mit in das Innere genommen hat) sagt er, dass dieses Gift, in den richtigen Mengen dosiert, schlechte Erinnerungen löscht. Jacob war aber regelrecht begeistert von der Zaubererwelt und verbindet deswegen vermutlich nicht nur Schlechtes mit ihr, im Gegensatz zu vielen der übrigen No-Majs, die mit ansehen mussten wie die gefürchteten Zauberer ihre Stadt zerstören. Es ist also durchaus denkbar, das Jacobs Erinnerungen zumindest teilweise noch vorhanden sind. Auch, dass der Schauspieler schon für den zweiten Teil bestätigt wurde, lässt darauf schließen, dass wir ihn icht zum letzten Mal gesehen haben.

Ilvermorny

Über die amerikanische Zauberschule hatte JK Rowlig bereits die genaue Entstehungsgeschichte auf Pottermore veröffentlicht. Ich werde hier nur nochmal ganz kurz und knackig die wichtigsten Punkte erzählen. Isolt Sayre, eine der Gründerinnen von Ilvermorny, ist eine direkte Nachfahrin der Gaunt Familie (jap, das heißt, sie teilt die gleichen Vorfahren wie Voldemort und ist ein Nachkomme von Salazar Slytherin). Sie wurde in Irland geboren, flüchtet aber vor ihrer Tante mit der Mayflower in die USA. Dort lernt sie einen No-Maj kennen, mit dem sie zwei Zauberer-Waisenkinder adoptiert. Diese vier Personen sind die Gründer der Ilvermorny Schule und bestimmen auch jeweils eines der Häuser, die sie nach ihren liebsten Tierwesen benennen. Besonders außergewöhnlich ist hier, dass eine nicht-magische Person ein Mitgründer von einer der größten Zaubererschulen war (ohoh, wenn das die Gaunts wüssten…). Isolt und ihr Ehemann hatten außerdem noch leibliche Kinder, zwei  Zwilligsschwestern : Martha und Rionach. Rionach war eine begabte Hexe, heiratete jedoch nie und hatte deswegen vermutlich auch keine Kinder. Martha hingegen heiratete zwar und bekam womöglich auch Kinder, war aber eine Squib (= konnte selbst nicht zaubern). Und jetzt wird es interessant. In Phantastische Tierwesen wird von der Fanatikerin in der Kirche angedeutet, dass Credences Mutter magischen Ursprungs war. Da JK Rowling uns bis jetzt ur die Gründungsfamilie der Ilvermorny Schule vorgestellt hat als amerikanische Zaubererfamilie, könnte es eine Andeutung darauf sein, dass Credence von Martha Sayre abstammt. Dass Mr. Graves später zu Credence sagt, er rieche den Squib an ihm, bestätigt diese Theorie teilweise. Falls Credence von Martha Sayre abstammen sollte, würde das bedeuten, dass sich seine Blutlinie zurückführen lassen würde zu den Gaunts und sogar bis zu Salazar Slytherin selbst. Diese Theorie scheint mir zwar im Moment noch etwas weiter hergeholt als die anderen, aber falls sie wahr sein sollte würde sich wirklich ein spannendes Netz aufspannen. Wir werden wohl die nächsten Filme abwarten müssen um zu sehen, wo das noch hinläuft. Auf jeden Fall besteht die Chance, dass Credence nicht gestorben ist im Kampf gegen  MACUSA am Ende des Films. Newt blickt sehr auffällig einem Stück des Obscurus hinterher, welches möglichereise noch leben könnte. Außerdem gibt es wohl eine Szene, die es nicht in den Final Cut des Films geschafft hat, in der man Credence sieht, wie er auf ein Boot steigt. Diese Szene wurde jedoch rausgeschnitten weil es Gerüchten zufolgen, nicht so auffällig sein sollte, das Credence doch überlebt hat. Ich denke also, wir können uns mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Credence in dem nächsten Film freuen.

(Übrigens könnt ihr auf Pottermore jetzt auch den Haustest für Ilvermorny machen. Ich bin in Thunderbird, und ihr?)

Ariana Dumbledore

Die Theorie die ich bis jetzt wohl am meisten gelesen und gehört habe ist die, das Ariana Dumbledore (Albus Dumbledores Schwester) selbst ein Obscurus war. Um das verstehen zu können muss man erst einmal Arianas Geschichte kennen. Als kleines Mädchen hat Ariana im Garten hinter ihrem Haus ihre magischen Fähigkeiten erprobt, als einige Muggle-Jungs vorbei kamen. Die Jungs wollten, dass Ariana wiederholt, was sie vorher gemacht hat. Da sie aber ihre magischen Fähigkeiten noch nicht beherrschen kann, wurden die Jungs wütend und verprügeltn das kleine Mädchen. Dieser Vorfall hat Ariana so stark traumatisiert, dass sie danach nicht mehr in der Lage dazu war zu zaubern. Sie unterdrückte ihre Kräfte und wurde so vermutlich zu einem Obscurus. Es gibt einige Textstellen in die Heiligtümer des Todes, an denen Aberforth (Arianas & Albus Bruder) erzählt, dass sie nach diesem Vorfall nicht mehr ganz richtig war. Obwohl sie keine Magie mehr benutzen wollte, konnte sie sie auch nicht los werden. Es hat sie wahnsinning gemacht und es ist aus ihr explodiert wenn sie es nicht mehr kontrollieren konnte. Ariana zeigt also ziemlich die gleichen Symptome wie Credence. Ein weiterer Vorfall war, dass die Mutter der Dumbledore-Geschwister bei einer Explosion in ihrem Haus gestorben ist. Könnte diese Explosion von Arainas herausbrechende Obscurus hervorgerufen worden sein? Albus Dumbledore war zu dieser Zeit noch sehr gut mit Gellert Grindelwald befreundet, der so vielleicht von den Obscurus erfahren hat und sich deswegen in Phantastische Tierwesen auf die Suche nach einem macht, um sich mit ihm zu verbünden, weil er gesehen hat, wie machtvoll sie sind.

Dumbledore vs. Grindelwald

Diese ist wohl meine absolute Liebligstheorie. Schon in den Harry Potter Büchern wird die Beziehug zwischen Dumbledore und Grindelwald thematisiert. Als Jugendliche ware sie gut befreudet und gemeinsam auf den Spuren der Heiligtümer des Todes. Doch je älter sie wurden, desto weiter entfernten sie sich von einander. Dumbledore wollte eine vereinte Welt von Mugglen und Zauberer, die friedlich nebeneinanderher existieren, während Grindelwald der Auffassung war, Zauberer sollten über die Muggle herrschen. Das ganze gipfelt in einem Kampf zwischen Dumbledore und Grindelwald, aus dem Dumbledore als Gewinner hervorgeht. Es wurde bereits bekannt gegeben, dass die fünf Phantastische-Tierwesen-Filme einen Zeitraum von 19 Jahren abdecken sollen, also 1926-1945. Das Duell zwischen den einstigen Freunden findet 1945 statt. Zufall? Ich glaube kaum. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass die Tierwesen-Reihe mit dem sagenumwobenen Kampf enden soll. Es ist außerdem auch bereits bekannt, dass ein jüngerer Dumbledore in den Filmen wieder auftauchen wird, auch wenn noch kein Schauspieler für diese Rolle feststeht. Grindelwald, der von Johnny Depp gespielt wird, wurde bereits für den zweiten Teil eine größere Rolle zugesagt. Ich bin also sehr gespannt zu sehen, wie sich der Konflikt zwischen den beiden weiter aufbaut und wohin die Geschichte noch laufen wird. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass JK Rowling da nochmal ein ganz großes Fass aufgemacht hat.

Es wurde übrigens wohl auch schon erklärt, dass die Filme immer an verschiedenen Orten spielen sollen (der nächste in Paris). Ich hoffe wirklich, dass wir dadurch viel mehr über die unterschiedlichen Zuberergemeinschaften rund um die Welt erfahren.

Das waren erstmal alle Theorien, die ich mit euch teilen wollte. Was haltet ihr davon? Ich für meinen Teil, kann es kaum erwarten zu erfahren wohin die Reise geht. Umso trauriger macht es mich, dass der nächste Film erst im November 2018 in die Kinos kommt.