5. Oliver Twist von Charles Dickens (1838)

oliver_twist_romanDer Waisenjunge Oliver Twist wächst im Heim auf, wo er von Hunger und brutalen Lehrern geplagt wird. Als er eines Tages ausreist und nach London geht, wird er von einer Diebesbande aufgenommen und zu kriminellen Tätigkeiten angestiftet. Durch das ganze Buch hindurch hofft man, dass dem armen kleinen Oliver endlich etwas Gutes geschehen möge, aber er stolpert von einem Elend in das nächste und als man allmählich beginnt die Situation für aussichtslos zu halten beginnt sich das Blatt zu wenden.

 

 

4. Jane Eyre von Emily Brontë  (1847)23350075z

Nach einer unliebevollen Kindheit und einer traurigen Zeit im Internat, findet Jane Eyre eine Anstellung als Erzieherin im Hause des mysteriösen Mr. Rochester. Als sich eine starke Zuneigung zwischen den beiden beginnt zu entwickeln, muss Jane feststellen, dass Mr. Rochester ein dunkles Geheimnis hütet. Stellenweise ist das Buch wirklich gruselig und aufreibend, mit einem absolut herzzerreißenden Ende

 

3. Der Glöckner von Notre Dame von Victor Hugo (1831)

9783730601020_1453819019000_xxlViele von euch kennen wahrscheinlich den Disneyfilm „Der Glöckner von Notre Dame“. Aber auch die Romanvorlage zu dem Disney-Meisterwerk ist absolut lesenswert. Der Schreibstil des französischen Autors Victor Hugo ist ausschweifend und neigt dazu, sehr detailreich das Geschehen zu erzählen. Ein anderes Buch, welches mir in diesem Zusammenhang dazu einfällt ist „Die Elenden“, das auch von Victor Hugo geschrieben wurde und zu meinen all-time favourites gehört. Aber zurück zu dem Glöckner. Die Geschichte handelt von dem taub-stummen Glöckner Quasimodo, der in die Zigeunerin Esmeralda verliebt ist. Die hat aber nur Augen für den Hauptmann Phoebus, der sie weitestgehend ignoriert. Auch Frollos Interesse wurde von Esmeralda geweckt und ist der Meinung, wenn er sie nicht haben kann, soll es niemand.

 

2. Robinson Crusoe von Daniel Defoe  (1719)33376482z

Robinson Crusoe ist der einzige Überlebende eines Schiffunglücks und strandet vollkommen alleine auf einer unbewohnten Insel, wo er viele Jahre seines Lebens verbringen wird. Der tagebuchähnliche Stil des Buches gewährt dem Leser einen intensiven Einblick in die Gedanken, Pläne und Ängste von Robinson Crusoe. Es ist sehr beeindruckend zu lesen, wie Robinson sein neues Leben meistert und vor allem was er in der Lage ist zu erschaffen.

 

1. Stolz und Vorurteil von Jane Austen  (1813)

stolz-und-vorurteil-081866493Mein unangefochtener Lieblings-Klassiker ist eindeutig „Stolz und Vorurteil“. Elizabeth „Lizzie“ Bennett ist eine eigensinnige junge Frau. Ihre Mutter hingegen hat nur vor, ihre fünf Töchter möglichst vorteilhaft zu verheiraten. Als dann der Junggeselle Mr. Bingley in die Nachbarschaft zieht, ist die Heirats-Jagd auf ihn eröffnet. Lizzie hingegen eckt immer wieder mit Mr. Bingleys zurückhaltenden und ernsten Freund Mr. Darcy an. Über die Zeit entwickelt sich eine zarte Romanze zwischen Lizzie und Mr. Darcy und auch Lizzies Schwester Jane findet immer mehr Gefallen an Mr. Bingley.

5 comments on “Meine Top 5 – Klassiker”

  1. Huhu,
    Ich habe von all diesen Klassikern bisher nur Oliver Twist gelesen. Von Stoltz und Vorurteile habe ich bisher nur gutes gehört, mir scheint es aber etwas zu romantisch zu sein 🙂

    • Hallo,
      Ich muss sagen, ich bin auch wirklich kein großer Romantik-Fan. 😀 „Stolz und Vorurteil“ ist zwar eine Liebesgeschichte, aber auf gar keinen Fall extrem kitschig. Lizzie und Mr.Darcy verstehen sich am Anfag des Buches überhaupt nicht. Es ist sehr schön zu lesen, wie SIE nach und nach ihre Vorurteile ablegt und ER seinen Stolz vergisst. Ich denke, das Buch ist es auf jeden Fall wert, eine Chance zu bekommen 🙂

      • Würdest du das Buch als eher leicht oder schwierig zu verstehen, und wie gut lesbar ist der Sprachstil?

        Stolz und Vorurteile ist ja in vielen Büchern auch das Lieblingsbuch der Protagonistin, irgendwie macht mich dies schon neugierig, und was du geschrieben hast klingt ja auch wow 🙂
        Ich glaube ich sollte dem Buch doch einmal eine Chance geben 😉

        • Ich würde nicht sagen, dass es schwer zu verstehen ist. Aber es ist halt in der Sprache seiner Zeit geschrieben, die sich schon etwas stark von unserer unterscheidet. Ich finde den Schreibstil wunderschön, aber ist vermutlich auch Geschmackssache 😀 Man muss sich schon etwas mehr konzetrieren, als bei Büchern die man einfach so nebenher lesen kann. Es ist aber auf keinen Fall anstrengend.
          Wenn du demnächst vielleicht anfängst das Buch zu lesen, würde es mich echt freuen zu hören, was du darüber denkst 🙂

  2. Hallo Isa !

    Vielen Dank für deinen Eintrag auf LovelyBooks! Gerne stöbere ich hier bei dir. Eine tolle Auswahl bei Klassikern übrigens! Jane Eyre mag ich auch sehr, sehr gerne. Du findest meinen Blog auf fb unter Literaturaustausch. Jetzt schau ich mich hier mal um 🙂

    PS: Ich verlose derzeit auf meinem Blog einen Büchergutschein im Wert von 20 Eur, mein Blog hat heute Geburtstag! Vielleicht magst du ja mitmachen. Alles Liebe. Tinka

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