Kategorie: Isa

Magisch, Düster und sehr viel Spannung

51hWdKdYC6L._SX314_BO1,204,203,200_Titel: Séance – Die erste Synergie

Autorin: Julia Mayer

460 Seiten

Preis : 2,99€ (eBook)

           12,99€ (Taschenbuch)

4.3 Stars (4,3 / 5)

 

Unter Dresden befindet sich, vor den Menschen versteckt, die geheime Stadt DresdenX.  Dort Leben die Magos, die Magie beherrschen können und in dessen Gesellschaft Männer praktisch nichts wert sind. Alexej hat DresdenX verlassen, um sich nicht weiter unterdrücken lassen zu müssen und um von nun an bei den Menschen zu leben. Doch als seine Großmutter stirbt muss er in die Unterstadt zurückkehren. Bei der Verlesung des Testaments wird Alexej zum nächsten Gamma bestimmt. Das Amt des Gammas wurde noch nie von einem Mann belegt und für Alexej beginnt ein Kampf, sich gegenüber den machtgierigen und magiesüchtigen Frauen in DresdenX zu beweisen. Außerdem erfährt Alexej, dass sein bester Freund, Olerion, in Alexejs Abwesenheit verbannt wurde, für ein Verbrechen, welches er nicht begangen hat. Verzweifelt versucht Alexej zu erfahren was mit Olerion geschehen ist und nimmt sich vor, seinen Freund zu retten.

Die Geschichte zieht einen total in ihren Bann. Die Hauptpersonen sind sehr glaubwürdig und authentisch geschrieben. Allgemein ist der Schreibstil wirklich sehr detailliert, anschaulich und angenehm zu lesen. Die Welt der Magos ist das komplette Gegenteil von dem Alltag der normalen Menschen. Sie schlafen zum Beispiel bei Tag und sind nachts auf den Beinen. Auch die Idee, dass Frauen alles beherrschen und die Männer regelrecht unterdrücken ist sehr interessant. Dazu gehört auch, dass sich zur Abwechslung ein männlicher Protagonist behaupten muss. Ich weiß nicht woran es liegt, aber es scheinen doch meistens die Mädchen/ Frauen zu sein, die in Fantasy-Romanen gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit kämpfen. Es ist auf jeden Fall sehr spannend, zu lesen wie Alexej damit zu kämpfen hat das „schwache Geschlecht“ zu sein.  Auch erfrischend neu ist es, eine so gut geschriebene Fantasy-Geschichte mit dem Haupthandlungsort in einer deutschen Großstadt, zu lesen. Es ist wirklich schön mal eine Abwechslung zu den sonst fast durchweg amerikanischen Schauplätzen geboten zu bekommen. Die Magos unterteilen sich in drei Kategorien, die sich durch die verschiedene Nutzung der Magie definieren. Es gibt die Okkultisten, die Nekromanten und die Terranisten. Man erfährt im Verlauf der Geschichte so einiges über die verschiedenen magischen Richtungen und ihre groben Charakteristiken, aber trotzdem fehlte mir ein genauerer Überblick, was die Gruppierungen bedeuten und wie sie ihre Magie ausüben.

 „Séance“ hebt sich eindeutig von der Masse an Fantasy-Romanen ab und ist ein einmaliges Leseerlebnis. Es ist der erste Teil einer Trilogie und ich kann es kaum erwarten die nächsten Teile zu lesen, sobald sie erscheinen.

Ein grausamer Herrscher und ein Mädchen, das alles ändert

zorn_und_morgenroeteTitel: Zorn und Morgenröte

Autorin: Renée Ahdieh

389 Seiten

Preis: 16,99€

4.8 Stars (4,8 / 5)

 

Jeden Tag heiratet der Kalif (=König) von Chorasan ein anderes Mädchen. Im Morgengrauen darauf lässt er sie hinrichten. Als Shahrzad ihre beste Freundin durch die Grausamkeit des Kalifen verliert, beschließt sie, ihn zu töten. Sie meldet sich freiwillig, des Kalifen nächste Braut zu werden. Als der Kalif sie in der Nacht ihrer Hochzeit besucht, gelingt ihr das Unmögliche: Sie bekommt einen Tag Aufschub gewährt. Doch je länger sie im Palast ist, erkennt sie, dass der Kalif nicht das Monster ist, für das sie ihn gehalten hatte. Es verbergen sich dunkle Geheimnisse im Palast und Shahrzads Entschluss den Kalifen zu töten, beginnt zu bröckeln.

Das Cover des Buches ist einfach wunderschön. Es gibt nur wenige Fälle, in denen die deutsche Cover-Version schöner ist als das Original, aber dieser hier ist so einer. Zudem sehr ansprechend, ist die Karte des Königreichs Chorasan, die einem sofort beim Öffnen des Buches ins Auge springt. Die Geschichte findet im Orient statt, was sehr erfrischend ist, da es mal etwas Neues ist. Auch fliegende Teppiche, Wunderlampen und alles was man sich unter “ Dem Orient“ vorstellt, darf natürlich nicht fehlen. Das Buch basiert auf „1001 Nacht“, einer abendländlichen Erzählung und ist eine Neuerzählung der alten Geschichte des tötenden Herrschers und der Frau, die ihn ändern kann. Ich habe das Original (noch) nicht gelesen, aber die Version von Renée Ahdieh gefällt mir sehr gut. Anfangs war es durch die vielen orientalische Begriffe und Titel/Anreden, die in die Geschichte eingebracht werden, etwas schwer den Überblick zu behalten, aber das Glossar am Ende des Buches ist dabei eine große Hilfestellung. Die Charaktere sind glaubwürdig, interessant und vor allem der Kalif Chalid hat es mir angetan. Trotz seiner Distanziertheit und Kälte, ist er dem Leser unheimlich sympathisch. Auch Shahrzad ist eine gut gelungene Protagonistin, die mit ihrer spitzen Zunge und ihrer ehrlichen Art für Unterhaltung sorgt. Die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt ist voller Tabus und entgegen aller Vernunft, wodurch sie so unglaublich spannend zu lesen ist. Chalid ist kein Mann der großen Gefühle und Gesten, weswegen die kleinen Aufmerksamkeiten die er Shahrzad zukommen lässt, viel intensiver und romantischer sind, als  es bei jedem anderen wäre. Der konstante Kampf zwischen Shahrzads Verstand, welcher Rache für ihre beste Freundin und den Tod des Kalifen fordert, und ihrem Herzen, welches sich stark zu Chalid hingezogen fühlt, ist nachvollziehbar geschrieben und reißt den Leser mit in ihre allgegenwärtige Verzweiflung.

Als Fazit kann ich nur sagen: WOW. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden komplett verschlungen, weil es mich nicht mehr losgelassen hat. Es war einfach nicht möglich es zur Seite zu legen. Der Fortsetzung kann gar nicht schnell genug kommen.

Ein schwarzes Loch droht die Erde zu verschlingen!

756_17532_159305_xxlTitel: Erde

Autor: David Brin

855 Seiten

Preis: 5,99€ (eBook)

1.8 Stars (1,8 / 5)

 

Die Geschichte spielt in der Zukunft, genauer: im Jahr 2038. Durch ein Missgeschick eines Wissenschaftlers ist ein winzig kleines Schwarzes Loch in den Erdkern vorgedrungen. Die Gefahr besteht, dass es die Erde in den nächsten zwei Jahren vollständig verschlungen haben wird. Die Wissenschaftler sind  sich uneinig darüber, ob ein Rettungsversuch der Erde unternommen werden soll, oder ob die Menschheit ausgelöscht werden sollte, um dem Universum eine neue Chance zu geben. Auch sonst geht es der Erde nicht gut. Der Treibhauseffekt ist so weit fortgeschritten, dass ein Großteil des Planeten Wüste ist. Es herrscht Wasserknappheit, die Nahrung-Ressourcen sind erschöpft und eine starke Überbevölkerung hat sich entwickelt. Kann die Erde überhaupt noch gerettet werden?

Der Leser wird direkt am Anfang mitten in die Geschichte geworfen und wird erst einmal mit Informationen praktisch überschüttet. Dazu kommen noch sehr viele physikalische Begriffe und Grundideen, die man als Physik-Laie überhaupt nicht zuordnen oder verstehen kann. Das Problem mit dem Physik-Verständnis zieht sich leider durch das gesamte Buch. Es werden zwar immer mal wieder Ideen und Konzepte ausführlicher erklärt und auch mit Bilder veranschaulicht, aber im Großen und Ganzen ist es doch eher schwer, wirklich alles zu verstehen, wenn man keine Vorkenntnisse besitzt. Jedes Kapitel wir abgeschlossen, durch verschiedene eingefügte Medien, so zum Beispiel Radio-Beiträge oder Artikel aus Zeitschriften und Büchern. Einerseits lockern diese Beiträge die Geschichte auf, aber andererseits kann man sie auch oft nicht ganz dem Kontext zuordnen. Viele Artikel beschäftigen sich mit dem Zustand der Erde und ihren Bewohnern. Der Autor zeigt auf, was passieren könnte, wenn wir weiterhin mit der Erde umgehen, wie es momentan der Fall ist. Dieser Appell zum Umweltschutz ist eine der wichtigsten Botschaften, die man aus dem Buch ziehen kann. Auch die Beiträge zu der Evolution, die immer mal wieder in Artikelform am Ende des Kapitels auftauchen, waren sehr interessant und lehrreich. Man wird anfangs auch mit sehr vielen verschiedenen Handlungssträngen und Personen konfrontiert, wodurch man leicht den Überblick verliert. Im Laufe der Geschichte verflechten sich diese Handlungsstränge aber immer mehr und es entsteht ein großes Gesamtbild. Der Autor, David Brin, ist als Physik-Professor und NASA-Berater tätig und ich könnte mir vorstellen, dass er nach seinen Verhältnissen das Buch super verständlich und vereinfacht geschrieben hat, in Hinsicht auf die Physik. Aber leider konnte zumindest ich ihm nicht sehr einfach folgen. In den USA haben seine Bücher bereits zahlreiche Preise erhalten.

Ich empfehle das Buch jedem, der auf jeden Fall schon Vorkenntnisse im Bereich der Physik besitzt und sich dafür interessiert stark wissenschaftliche Geschichten zu lesen.  Es ist sehr gut vorstellbar, dass es ein ganz anderes und viel besseres Lese-Erlebnis ist, wenn man nicht ganz so ahnungslos wie ich, durch die Geschichte stolpert.

 

Mein fabulöser SuB

Heute mal in anderer Form, zeige ich euch meinen Stapel ungelesener Bücher, wie ich ihn im Moment hier liegen habe.

Es sind mehr Bücher als ich jemals vorher auf meinem SuB hatte, aber ich arbeite daran 😉

 

Überraschende Wendungen und ein langgehütetes Familiengeheimnis

Titel: Black Rabbit Hall

Autorin: Eve Chase

411 Seiten

Preis : 19,99€

Leseprobe

3.3 Stars (3,3 / 5)

 

Auf Black Rabbit Hall hat Zeit keine Bedeutung. Amber Alton verbringt jedes Jahr die Ferien mit ihren Eltern und ihren drei Geschwistern auf dem riesigen Familienanwesen in Cornwall. Bei einem weiteren Aufenthalt auf Black Rabbit Hall im Jahr 1968, geschieht etwas Schreckliches, wodurch das Familienglück für immer überschattet wird. Amber und ihr Zwillingsbruder Toby entfernen sich daraufhin voneinander, obwohl sie sonst immer unzertrennlich waren. Zusätzlich kommt eine besitzergreifende Fremde in das Leben der bereits angeschlagenen Familie und eine verbotene Liebe entsteht. Ungefähr 30 Jahre später ist Lorna mit ihrem Verlobten Jon auf der Suche nach einer passenden Hochzeits-Location. Sie finden Black Rabbit Hall und Lorna ist sofort begeistert. Irgendetwas an dem Haus lässt sie nicht los. Als sie dann noch zufällig auf die in einen Baum eingeritzten Namen der Alton-Kinder stößt, ist ihre Neugierde geweckt. Sie beginnt die verschlungene Geschichte von Black Rabbit Hall aufzudecken und muss sich dabei ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

Als allererstes ist mir dieses wunderschöne Cover aufgefallen, mit der verschlungenen Schrift und den Gold-Applikationen. Hat man das Buch in Gebunden vor sich, kann man den milchig-trüben, leicht durchlässigen Umschlag abnehmen und man hat nur noch das Bild von dem Anwesen auf dem Cover, was eine sehr schöne Idee ist. Anfangs war es eher schwer in die Geschichte reinzufinden und die Verhältnisse zwischen den Charakteren zu erschließen. Aber nach einer gewissen Einlese-Zeit fängt man an, relativ gut durchzublicken. Es hat mir sehr gut gefallen, dass das Buch zu zwei unterschiedlichen Zeiten spielt und man als Leser ständig hin und her springt. Auch, dass die Schriftart sich ändert, je nachdem in welcher Zeit man gerade liest war gestalterisch sehr schön. Der Schreibstil ist nüchtern und ungeschönt aber trotzdem sehr präzise, durch die teils bildliche Sprache. Die Geschichte wird sehr spannend durch die kleinen Cliffhanger, am Ende jedes Kapitels, die einen dazu bringen, das Buch nicht weglegen zu können. Es war außerdem praktisch unmöglich vorauszusagen, was als nächstes passieren könnte. Es gibt so viele unerwartete Wendungen in der Geschichte, die das Buch bis zur letzten Seite spannend machen.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne geheimnisvolle, aber nicht allzu gruselige Romane liest. In „Black Rabbit Hall“ ist für jeden etwas dabei: Liebe, Hass, dramatische Unglücke, Familienkrisen und natürlich ganz viel Spannung.

Was wäre, wenn ein großer Asteroid auf die Erde zurasen würde…?

we-all-looked-up-9781481418775_hrTitel: We All Looked Up

Autor: Tommy Wallach

443 Seiten

Leseprobe

3.2 Stars (3,2 / 5)

 

Als der Asteroid Ardor geradewegs auf die Erde zusteuert, sind sich Wissenschaftler sicher, es besteht eine 66,6% Chance für die Auslöschung der Erde. Aber was tun, wenn das Ende so nah bevorstehen könnte? Die vier Teenager Eliza, Andy, Anita und Peter bleiben durch Ardor möglicherweise nur noch 10 Wochen von ihrem Leben. Was ist überhaupt von Bedeutung? Wer will ich sein und wie lebe ich mein Leben? Zum ersten Mal in ihrem Leben brechen sie aus ihren „Schubladen“ aus und kümmern sich nicht darum, was von ihnen erwartet wird.

Das Buch ist gegliedert in 10 Teile, in denen auf die Ankunft Ardors runtergezählt wird. Jeder Teil beinhaltet jeweils ein Kapitel aus den verschiedenen Sichten der vier Jugendlichen. Die Perspektivwechsel sind interessant und ermöglichen dem Leser sich in die einzelnen Hauptpersonen reinzuversetzen. Niemand ist in echt so, wie er von den anderen Charakteren gesehen wird. Jeder Mensch hat seine Geschichte und was hinter einer Person steht ist oft so viel mehr als man auf den ersten Blick sieht. Obwohl das Buch teilweise flach geschrieben ist, hat es stellenweise auch wieder sehr poetische Züge. Man beginnt selbst über sein Leben zu reflektieren und sich zu fragen, was man selbst machen würde und ob man sich nichts vorzuwerfen hätte, wenn die Welt morgen endet. Neben diesen existenziellen Fragen, die aufgeworfen werden, ist die Handlung leider eintönig und etwas langweilig. Die Einzelschicksale der Protagonisten ziehen sich ewig lang über die Seiten, obwohl man schon in den ersten Kapiteln absehen kann, was geschehen wird. Die apokalyptische Endzeitstimmung, die sich durch das Buch zieht, ist aufregend zu lesen und es ist extrem spannend zu beobachten, wie sich die Gesellschaft verändert. Der Autor, Tommy Wallach, ist außerdem Sänger und Songwriter. Zu seinem ersten Roman „We all looked up“ hat er selbst ein gleichnamiges Album aufgenommen, mit Liedern zum Buch, aber auch aus dem Buch. Die Idee finde ich ziemlich cool, da einige Charaktere in der Geschichte selbst Lieder komponieren und singen. Das Album zum Buch rundet das Bild nochmal ab, da man die Möglichkeit hat, die Songs wirklich zu hören, über die man vorher nur gelesen hat. Die Filmrechte wurden sogar noch vor dem Erscheinen des Buches an Paramount Pictures übertragen. Auch wenn mir nicht bekannt ist, ob schon konkrete Pläne zur Verfilmung anstehen, bin ich trotzdem schon gespannt auf die Umsetzung.

Meine Top 5 – Klassiker

5. Oliver Twist von Charles Dickens (1838)

oliver_twist_romanDer Waisenjunge Oliver Twist wächst im Heim auf, wo er von Hunger und brutalen Lehrern geplagt wird. Als er eines Tages ausreist und nach London geht, wird er von einer Diebesbande aufgenommen und zu kriminellen Tätigkeiten angestiftet. Durch das ganze Buch hindurch hofft man, dass dem armen kleinen Oliver endlich etwas Gutes geschehen möge, aber er stolpert von einem Elend in das nächste und als man allmählich beginnt die Situation für aussichtslos zu halten beginnt sich das Blatt zu wenden.

 

 

4. Jane Eyre von Emily Brontë  (1847)23350075z

Nach einer unliebevollen Kindheit und einer traurigen Zeit im Internat, findet Jane Eyre eine Anstellung als Erzieherin im Hause des mysteriösen Mr. Rochester. Als sich eine starke Zuneigung zwischen den beiden beginnt zu entwickeln, muss Jane feststellen, dass Mr. Rochester ein dunkles Geheimnis hütet. Stellenweise ist das Buch wirklich gruselig und aufreibend, mit einem absolut herzzerreißenden Ende

 

3. Der Glöckner von Notre Dame von Victor Hugo (1831)

9783730601020_1453819019000_xxlViele von euch kennen wahrscheinlich den Disneyfilm „Der Glöckner von Notre Dame“. Aber auch die Romanvorlage zu dem Disney-Meisterwerk ist absolut lesenswert. Der Schreibstil des französischen Autors Victor Hugo ist ausschweifend und neigt dazu, sehr detailreich das Geschehen zu erzählen. Ein anderes Buch, welches mir in diesem Zusammenhang dazu einfällt ist „Die Elenden“, das auch von Victor Hugo geschrieben wurde und zu meinen all-time favourites gehört. Aber zurück zu dem Glöckner. Die Geschichte handelt von dem taub-stummen Glöckner Quasimodo, der in die Zigeunerin Esmeralda verliebt ist. Die hat aber nur Augen für den Hauptmann Phoebus, der sie weitestgehend ignoriert. Auch Frollos Interesse wurde von Esmeralda geweckt und ist der Meinung, wenn er sie nicht haben kann, soll es niemand.

 

2. Robinson Crusoe von Daniel Defoe  (1719)33376482z

Robinson Crusoe ist der einzige Überlebende eines Schiffunglücks und strandet vollkommen alleine auf einer unbewohnten Insel, wo er viele Jahre seines Lebens verbringen wird. Der tagebuchähnliche Stil des Buches gewährt dem Leser einen intensiven Einblick in die Gedanken, Pläne und Ängste von Robinson Crusoe. Es ist sehr beeindruckend zu lesen, wie Robinson sein neues Leben meistert und vor allem was er in der Lage ist zu erschaffen.

 

1. Stolz und Vorurteil von Jane Austen  (1813)

stolz-und-vorurteil-081866493Mein unangefochtener Lieblings-Klassiker ist eindeutig „Stolz und Vorurteil“. Elizabeth „Lizzie“ Bennett ist eine eigensinnige junge Frau. Ihre Mutter hingegen hat nur vor, ihre fünf Töchter möglichst vorteilhaft zu verheiraten. Als dann der Junggeselle Mr. Bingley in die Nachbarschaft zieht, ist die Heirats-Jagd auf ihn eröffnet. Lizzie hingegen eckt immer wieder mit Mr. Bingleys zurückhaltenden und ernsten Freund Mr. Darcy an. Über die Zeit entwickelt sich eine zarte Romanze zwischen Lizzie und Mr. Darcy und auch Lizzies Schwester Jane findet immer mehr Gefallen an Mr. Bingley.

Spannendes Sci-Fi Abenteuer am Rande unserer Galaxie

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Titel: Paradox

Autor : Philip Peterson

451 Seiten

4.3 Stars (4,3 / 5)

Um das rätselhafte Verschwinden einiger Sonden jenseits der Pluto-Laufbahn zu erforschen, begeben sich der erfahrene Astronaut Ed Walker und der Wissenschaftler David Holmes mit ihrer Crew auf eine abenteuerliche Reise an den Rand unseres Sonnensystems. Von dem Entschluss ins All zu fliegen, über das Astronautentraining bis hin zum eigentlichen Start ist es ein ganz schönes Stück Arbeit für alle Beteiligten. Auch auf der Reise selbst müssen sie immer wieder mit kleineren Problemen kämpfen. Als sie dann schließlich an ihrem Ziel ankommen, machen sie eine Entdeckung, die ihre Welt erschüttert.

Da die Geschichte schon weit vor der Mission ins All beginnt, verfolgt man von Anfang an, den Entstehungsprozess des Einsatzes und die jeweiligen Gemütsverfassungen von Ed und David. Die Perspektive wechselt pro Kapitel zwischen den beiden Charakteren. Dadurch bekommt man völlig unterschiedliche Einblicke in das Leben als Astronaut. Zum einen, die eines Neulings, aber auch die eines alt Eingesessenen. Was mir besonders an „Paradox“ gefallen hat war vor allem, der Blick hinter die Kulissen der NASA und der Raumfahrt. Aber zudem auch die wissenschaftlichen Fakten in dem Buch, die eben nicht total abstruse Sci-Fi Erfindungen waren, sondern tatsächlich zukünftig möglich und plausibel sind. Generell werden auch viele physikalische Prinzipien erklärt, was ich wirklich sehr lehrreich und interessant fand. Da der Autor (Philip Peterson) als Ingenieur für Trägerraketenkonzepte arbeitete und im Management von Satellitenprogrammen tätig war, merkt man während dem Lesen ganz stark, dass er wirklich weiß wovon er spricht. Das gibt dem Buch viel mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit. Während dem Lesen fiel es mir schon fast schwer, im Hinterkopf zu behalten, was momentan schon  möglich ist und was nur in dieser Geschichte real ist, weil alles so schlüssig und ineinander übergehend war. Auch die Charaktere sind Peterson wirklich gut gelungen. Ed und David sind so unterschiedlich wie zwei Menschen nur sein können, aber man kann sich in beide sofort reinversetzen und sie super gut verstehen. Alles in allem kann nicht das Buch wirklich nur empfehlen. Ich hab es in 2 Tagen quasi verschlungen und habe vor bald auch „Transport“, ein weiteres Buch von Peterson, zu lesen.