Kategorie: Isa

Top 5 – Gelesen in 2016

Hallöchen ihr Lieben,

Auch wenn wir jetzt schon eine Weile 2017 haben, möchte ich euch meine Highlights aus 2016 nicht vorenthalten. Deswegen habe ich euch meine liebste fünf Bücher zusammengestellt. Es war eine wirklich schwere Entscheidung, welche Bücher es unter meine Top-Favoriten schaffen. Insgesamt habe ich letztes Jahr 57 Bücher gelesen. Damit habe ich genau 30 Bücher mehr gelesen als in 2015. Abgesehen davon, dass 2015 ein sehr leseschawaches Jahr für mich war, weil ich viel für mein Abi lernen musste und danach den Rest des Jahres in Australien verbracht habe, schreibe ich diesen enormen Astieg in meinen gelesenen Büchern vor allem diesem Blog hier zu. Unser Blog spornt mich dazu an, mehr Bücher in kürzerer Zeit zu lesen um euch davon erzählen zu können. Auch hatte ich keinen einzigen Lese-Durchhänger. Also, der Blog scheint schon eine sehr positive Auswirkung auf mein Leseverhalten zu haben. 🙂 Aber zurück zum Thema. Hier sind meine Top 5 aus 2016. Viele Bücher sind euch vermutlich schon bekannt, wenn ihr unserem Blog schon eine Weile folgt, da sie mir so gut gefallen haben, dass ich sie bestimmt schon einige Male erwähnt habe.

 

5. Anleitung zur Schwerelosigkeit von Chris Hadfield

Erst neulich habe ich dieses Buch gelesen und ich bin immer noch beeindruckt. Als letztes Buch, dass ich in 2016 gelesen habe, hat es Anleitung zur Schwerelosigkeit gerade noch so auf die Liste geschafft. Es handelt sich hierbei um eine Art Biografie von Chris Hadfield, einem kanadischen Astronauten. Er berichtet über sein Leben, seine Arbeit und seine Zeit im All. Man bekommt einen einmaligen Blick hinter die Kulissen der Raumfahrt. Auch den Alltag auf einer Raumstation im All aus erster Hand zu erfahren ist wirklich interesant. Hadfield erklärt außerdem, wie seine Erfahrungen als Astroaut sich auf sein Leben auf der Erde ausgewirkt haben und was jeder daraus lernen kann wie ein Astronaut zu denken. Ein super tolles Buch, hier könnt ihr mehr darüber erfahren.

 

4. Giants von Sylvain Neuvel

In Giants geht es um die Erforschug von riesigen Metallkörperteilen, die auf der Erde auftauchen. Das hört sich im ersten Moment gar nicht mal so spannend an, aber was das wirklich interessante an dem Buch ist, sind die Verstrickungen und Mysterien, die durch diesen Fund entstehen. Außerdem ist das Buch durchgänging als Dialog zwischen dem Missionsleiter und jeweils einer anderen Person geschrieben. Diese Dialog-Struktur hebt es sehr von anderen Büchern ab und ist mir deswegen besonders gut im Gedächtnis geblieben. Meine Rezension zu Giants findet ihr hier.

 

3. Raum von Emma Donoghue

Raum ist eines der Bücher die ich praktisch verschlungen habe. Es ist vollständig aus der Sicht von Jack, eines 5-Jährigen Jungens geschrieben, der bereits sein ganzes Leben mit seiner Mutter in einem Raum eingesperrt ist. Dieser Raum ist seine ganze Welt und er kann sich nichts außerhalb seiner vier Wände vorstellen. Als die beiden durch einen waghalsigen Versuch entkommen können, sieht Jack zum ersten Mal die wirkliche Welt und ist beeindruckt und zugleich beängstigt von ihrer unglaublichen Weite und den unzähligen Möglichkeiten. Das Buch hat mich wirklich stark begeistert. Es ist anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, quasi die Gedanken und Formulierungen eines fünf Jahre alten Kindes zu lesen, aber gerade diese Art der Erzählung verleiht dem Buch so viel Frische. Man sieht die Welt durch seine Augen und bekommt somit einen völlig neuen Blick auf alles.

 

2. Zorn und Morgenröte von Renée Ahdieh

Dieses Buch ist eines meiner absoluten Favoriten. Ich habe euch schon unzählige Male davon erzählt, aber ich bin einfach so begeistert von der Geschichte aus 1001 Nacht. Der Kalif Chalid nimmt jeden Abend ein Mädchen zur Frau, um sie im Morgengrauen töten zu lassen. Als Chalid sich Sharhzads beste Freundin aussucht, schwört Sharhzad Rache. Sie heiratet den Kalifen und plant ihn zu ermorden. Doch nach und nach nähern sich die zwei aneinander an und Sharhzads Plan gerät ins Schwanken als sie erfahren muss, dass vielleicht doch mehr hinter dem Kalifen steckt als sie zuerst angenommen hat. Das Buch hat mich komplett mitgerissen und ich kann kaum mehr auf die Fortsetzung warten, die im Frühjahr erscheint. Zu meiner Rezi geht’s hier entlang. 🙂

 

1.These Broken Stars von Amie Kaufmann und Megan Spooner

These Broken Stars hat mich so sehr begeistert! Es ist mein absolutes Jahreshighlight. Ich habe es in etwas mehr als einem Tag quasi verschlungen. Lilac und Tarver sind die einzigen Überlebeden eines Raumschiffabsturzes. Jetzt müssen sie sich auf einem fremden Planeten zurechtfinden und Hilfe suchen. Es lauern viele Gefahren auf sie und mysteriöse Dinge passieren. Die beide müssen wirklich zusammenhalten um es heil zu überleben. Die Geschichte hat mich so sehr gefesselt. Vor allem durch die wechselnden Kapitelperspektiven zwischen Lilac und Tarver und die kurzen Verhörsprotokolle mit Tarver, die zwischen den Kapiteln sind. Ich weiß gar nicht, was ich euch am besten über das Buch erzähle ohne zu viel zu spoilern. Ich kann nur sagen ich hatte zwischendurch wirklich Spannungs-Gänsehaut, weil es so gut war. Den zweiten Teil habe ich mittlerweile auch gelesen ud leider hat er mich icht so geflasht wie der erste Band. Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf den dritten und letzte Band der Reihe, der hoffentlich bald erscheint.

 

Soo, das waren meine liebsten Bücher in 2016. Welche Bücher haben euch am besten gefallen, die ihr 2016 gelesen habt? 🙂

Gelesen im Dezember

Hallo ihr Lieben,

Ich hoffe ihr seit gut ins neue Jahr gerutscht und hattet vorher wunderschöne Weihnachten und Feiertage (mit hoffentlich vielen Büchergeschenken :D) Bei mir war der Dezember im Großen und Ganzen leider etwas stressig. Bei Hugendubel als Weihnachtsaushilfe zu arbeiten und nebenher noch das Studium zu stemmen war wirklich anstrengend. Bei teilweise über 20 Stunden in der Woche arbeiten und den ersten Uni-Tests die auch im Dezember geschrieben (und für die gelernt werden musste) blieb leider nicht so viel Zeit zum lesen. Eigentlich bin ich nur in der Bahn zum Lesen gekommen und leider schafft man in dem kurzen Weg gar nicht so viele Seiten. Trotzdem sind es noch zwei Bücher geworden. Das ist zwar so wenige wie noch nie, seit unser Blog existiert, aber ich bin eigentlich ganz froh, dass es überhaupt mehr als eins geworden ist. 😀

 Movie Fifty Shades Darker (2017)

1. Harry Potter and the Deathly Hallows von J. K. Rowling

harry_potter_and_the_deathly_hallowsZu dem Buch muss ich glaube ich gar nicht so viele Worte verlieren. Nachdem ich Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind gesehen habe, war ich wieder komplett im Harry Potter Fieber. Leider bin ich jetzt auch mit allen Teilen auf Englisch durch, also kann ich mir nicht mehr selbst einreden, dass ich mein SuB verkleinere wenn ich Harry Potter lese. Vielleicht lese ich im nächsten Durchgang einfach die Bildbände.

 Movie Fifty Shades Darker (2017)

 Movie Fifty Shades Darker (2017)

2. Anleitung zur Schwerelosigkeit von Chris Hadfield

Chris Hadfield ist ein ehemaliger kanadischer Astronaut, der bereits Teil von drei Raumflügen war. In Anleitung zur Schwerelosigkeit erzählt er von seinen Erfahrungen im All, wie er zu dem Astronautendasein gekommen ist und was er im All gelernt hat für sein privates Alltagsleben. Ich interessiere mich unglaublich stark für die Raumfahrt und unser Universum. Schon alleine Wegen den Einblicken hinter die Kulissen der Raumfahrt, der NASA und der Roskosmos fand ich das Buch super spannend. Zusätzlich kann man auch viel für sein eigenes Leben mitnehmen wenn man sich in alltäglichen Situationen einfach überelgen kann „Wie würde ein Astronaut jetzt handeln“. Wenn ihr noch mehr über meine Meinung zu dem Buch lesen wollt, könnt ihr euch hier meine komplette Rezi dazu anschauen.

Was wir im All fürs Leben lernen können

Titel: Anleitung zur Schwerelosigkeit

Autor: Chris Hadfield

360 Seiten

Preis: 19,99€

4.5 Stars (4,5 / 5)

 

In Anleitung zur Schwerelosigkeit berichtet der kanadische Astronaut Chris Hadfield von seiner Erfahrung mit der Raumfahrt und seinen Missionen auf der Mir und der ISS. Insgesamt war er drei Mal im All und kommt auf eine Gesamtdauer von knapp 166 Tage in der Schwerelosigkeit. In dem Buch erzählt Hadfield nicht nur von seinen Raumfahrten, sondern erklärt auch wie man zum Astronaut wird, gibt Hintergrundeinblicke in die Abläufe bei der NASA und der Roskosmos und erzählt, was er aus dem Astroautendasein für sein alltägliches Leben gelernt hat.

Das Buch ist weniger über die Biografie von Chris Hadfield, denn diese wird im groben schon im Vorwort zusammengefasst, sondern seine drei Weltraumfahrten stehen im Vordergrund und alles was mit ihnen zu tun hat. Es hat mich wirklich beeindruckt, wie hart Astronauten ihr ganzes Leben lang für ihren Traum kämpfen. Das ist kein Beruf, in den man Mal ebenso reinschlittert, wie es in so vielen anderen Jobs der Fall ist. Der ganze Lebenslauf eines Astronauten arbeitet darauf hin, für das Raumfahrt-Projekt in Frage zu kommen. In Hadfields Fall waren die Chancen, dass er jemals die totale Schwerelosigkeit erlebt sogar noch geringer, da er Kanadier ist, und ein Großteil der ausgewählten Astronauten natürlich Amerikaner oder Russen sind. Noch beeindruckender finde ich es, dass er trotzdem nie aufgegeben hat, auch wenn seine Chancen gering waren.  Es motiviert einen, dass man selbst auch alles schaffen kann, wenn man nur sein Bestes gibt und stets so gut vorbereitet wie möglich ist.

Ihr seht schon, Hadfields Buch lässt sich nicht nur wie eine bloße Aneinanderreihung von seinen Taten lesen. Es ist sehr viel inspirierender als das. Aus jedem Kapitel kann man eine Lektion für sein eigenes Leben ziehen. Deswegen sind seine Erzählungen auch nicht immer chronologisch geordnet, sondern springen ab und zu in der Zeit umher, um seine Aussage in dem jeweiligen Kapitel zu verstärken.

Das Buch ist in drei Teile unterteilt, welcher jeweils mit einem doppelseitigen Bild von der Erde aus dem All von den anderen abgegrenzt ist. Außerdem findet man in der Mitte des Buches einige Seiten mit Fotos aus Hadfields Leben. Von einigen Ereignissen, die auf den Fotos gezeigt werden hat man bereits gelesen und sie dann noch einmal in Bild Form zu sehen, ruft einem ins Gedächtnis, wie real alles ist was man liest. Denn manchmal vergisst man etwas, dass man von realen Menschen und Erlebnissen liest, sondern verliert sich etwas in der Sci-Fi ähnlichen Atmosphäre des Buchs.

Durch Anleitung zur Schwerelosigkeit bekommt man einen völlig neuen Blick auf die Raumfahrt und die Auswirkungen davon auf den Menschen. Ich habe mir zum Beispiel nie Gedanken darüber gemacht, wie Astronauten sich fühlen wenn sie nach ihrer Rückkehr wieder der Schwerkraft ausgesetzt sind, nachdem sie monatelang schwerelos durch die Gegend geschwebt sind. Oder auch andersherum, welche Bedeutung das tägliche Leben in der Schwerelosigkeit für den menschlichen Körper hat. Auch über alltägliche Probleme im All, wie Zähne putzen oder Hände waschen habe ich nie nachgedacht. Über all die kleinen Dinge berichtet Hadfield in seinem Buch und bringt somit das Mysterium Raumfahrt auch den Nicht-Eingeweihten nahe. Während seiner Zeit im All hat er außerdem viele kleine Videos gedreht, in denen er die „unwichtigen“ alltäglichen Phänomene im All erklärt.

 

Hadfield ist außerdem der erste Mensch, der ein Musikvideo im All gedreht hat. Auch das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

 

 

Ich empfehle Anleitung zur Schwerelosigkeit jedem, der begeistert von der Raumfahrt ist und gerne einen Blick hinter die Kulissen wagen möchte. Man lernt nicht nur viel über das Leben als Astronaut, sondern nimmt auch viel für sein eigenes Leben mit, wie zum Beispiel, dass es gut ist eine 0 zu sein, dass es immer gut ist sich auf alles so gut wie möglich vorzubereiten und wie man das „runde Luke, eckiger Astronaut“- Problem in Angriff nimmt.

Wenn Romanfiguren real werden…

indexTitel: Book Elements – Die Magie zwischen den Zeilen

Autorin: Stefanie Hasse

232 Seiten

Preis: 3,99€ (eBook)

2 Stars (2 / 5)

 

Lin ist eine Wächterin der Bibliotheca Elementara und außerdem in der Lage, das Element Luft zu beherrschen. Zusammen mit ihren Freunden Coral, Peter und Ric, die Wasser, Erde und Feuer kontrollieren können, ist es ihre Aufgabe Nacht für Nacht auf die Jagd zu gehen. Sie jagen Charaktere, die aus Büchern herausgelesen wurden und schicken sie mit Hilfe ihres Elements zurück in ihre eigene Welt. Sehnlichst wünscht sich Lin Zac, die Hauptperson aus ihrem Lieblingsbuch „Otherside“, bei ihren nächtlichen Patrouillen zu begegnen. Doch zusammen mit Zac kommen allerhand Probleme aus Otherside. Sowohl die Bücherwelt, wie auch die reale Welt befinden sich in großer Gefahr und nur Lin kann versuchen alles wieder in Ordnung zu bringen.

An sich hat mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Schon die Grundidee der Geschichte ist sehr unterhaltsam, da man bei jedem Charakter, den Lin einfängt, überlegt aus welchem Buch er stammt. Leider finde ich das Buch nur etwas zu kurz geraten. In den knapp 200 Seiten wird zwar alles Notwendige erklärt, jedoch hätte man an einigen Stellen viel intensiver das Geschehen, sowie die Hintergründe erläutern können um es verständlicher zu gestalten. Auch ein bisschen gestört hat mich diese typische, schon tausendmal gelesene Dreiecksbeziehung zwischen Lin, Ric und Zac. Teilweise wurde es zwar durch Lins Gedanken und Kommentare wieder etwas weniger kitschig. Als Viel-Leserin hat Lin ihre eigene Situation oft aus der Position eines normalen Lesers kommentiert, was dem ganzen etwas Frische gibt. Die Charaktere in Book Elements sind oft leider flach, stereotypisch und besitzen nicht viel Tiefe. Trotzdem gefallen mir die Handlung und die Grundidee des Buches wirklich gut. Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, weil mir das gewisse Etwas fehlt, um mich neugierig auf die Fortsetzung zu machen. Ich denke nicht, dass Book Elements Lieblingsbuch-Potenzial hat, aber es ist ganz nett und entspannend für zwischendurch. Außerdem kann man es sehr schnell und gut am Stück durchlesen.

 

Gelesen im November!

Hallöchen alle zusammen! 🙂

Nachdem es letzten Monat so gut geklappt hat mit dem Blogbeitrag, anstatt eines Videos beibe ich erstmal dabei. So ist es auch viel einfacher für mich, nicht den Überblick zu verlieren, wenn ich nach jedem Buch einen kurzen Text festhalten kann, den ich am Ende des Monats mit allen kurzen Texten zusammenwerfe 😀 Leider habe ich diesen Monat wieder nicht so viele Bücher gelsen. Mit dem ganzen Uni-Stress und meinem Nebenjob komm ich da dooferweise im Moment zu nicht zu viel. Aber diese 4 Bücher sind es dann doch noch geworden:

1 . Die Mondprinzessin von Ava Reed

mondprinzessinAn ihrem 17. Geburtstag erscheinen auf Lynns Armen leuchtende Sternenbilder. Zusätzlich tauchen dukle Wächter des Mondes auf, die sie verfolgen und töten wollen. Doch als Lynn Juri begegnet rettet er sie und sie erfährt von ihm, dass sie die verloren geglaubte Mondprinzessin ist, und kein Waisenkind, wie sie ihr ganzes Leben dachte. Sie kehrt zurück zu ihrer Familie auf dem Mond und muss schon bald einen Prinzen wählen. Aber ist das wirklich das, was Lynn will?

Ist dieses Cover nicht wunderschön?! Ich könnte es stundenlang anstarren, weil es so hübsch aussieht. Die Mondprinzessin habe ich recht schnell, in etwas mehr als einem Tag durchgelesen, es ist auch relativ dünn, und es hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings kam das Ende sehr plötzlich und überraschend. Es würde mich mal interessieren, ob ein zweiter Teil geplant ist (Weiß da irgendjemand von euch was?) Die Geschichte ist wirklich toll. Meine einzige „Kritik“ ist nur, dass ich mir gewüscht hätte sie wäre ein bisschen länger und ausgeschmückter, weil es schon alles sehr zack auf zack geht.

2. Die rote Königin von Victoria Aveyard

die-farben-des-blutes-band-1-die-rote-kniginMares Welt wird von den Faren des Blutes bestimmt. Menschen mit rotem Blut gehören der Unterschicht an und dienen Menschen mit Silbernen Blut. Alle Silbernen haben außerdem spezielle Kräfte und Fähigkeiten. Mare ist eine Rote, doch als sie am Hof des Königs unerwartet in Gefahr gerät, entfesselt das bei ihr nie geahnte Kräfte. Von heute auf morgen muss Mare so tun als wäre sie eine Silberne um die Fassade zu waren und das System nich zum Einsturz zu bringen. Sie bleibt am Hof des Königs und wird sogar mit dessen zweitgeborenen Sohn verlobt. Gleichzeitig bildet sich eine Rebellen-Gruppe, die Scharlachrote Garde, die nichts lieber sehen würde, als den Sturz des Silbernen Königs. Um Mare spannt sich ein Netz aus Intriegen und Machtkämpfen, aber wem kann sie wirklich trauen und wer tut nur vertrauenswürdig?

Ich hatte Die Rote Königin bereits auf englisch gelesen, als ich in Australien war, habe aber schon wieder das meiste vergessen gehabt. Deswegen (und weil auf Englisch der erste und der zweite Teil unterschiedlich groß sind) habe ich mir das Buch nochmal auf deutsch geholt. Und auch beim zweiten Mal war es wieder wirklich spannend. Ich konnte mich leider noch an die riesen Überraschung am Ende des Buches erinnern, aber ich weiß noch wie schockiert ich war beim ersten Lesen. Die Reihe hat mich wirklich gepackt und ich kann es kaum erwarten, bis im Sommer 2017 der dritte Teil erscheint.

3. Gläsernes Schwert von Victoria Aveyard

44306872zMare ist auf der Suche nach anderen Neublütern, die so sind wie sie: Rotes Blut aber Silberne Fähigkeiten. Doch sie muss sich beeilen, denn sowohl sie als auch die Neublüter schweben in großer Gefahr. (Mehr kann ich euch leider nicht verraten, ohne zu spoilern :D)

Weil mir der erste Teil so gut gefallen hat, habe ich auch direkt mit dem zweiten Teil von Die Rote Königin weitergemacht. Hierzu möchte ich gar nicht allzuviel sagen, um euch nicht zu spoilern, aber ich finde die Reihe einfach nur super. Auch wenn Mare gelegentlich etwas anstrengend ist mit ihrem melodramatischen „ich-bin-so-gefährlich“-Gehabe, tut das der Geschichte absolut keinen Abbruch. Super spannend, toll geschrieben und süchtig machend.

 

4. Othello von William Shakespeare

41n1p5mdz1l-_sx312_bo1204203200_Es ist sehr schwer die Handlung von Othello zusammenzufassen, ohne schon zu viel zu verraten. Es geht um Intriegen, Liebe, Eifersucht, Mord, Schuld und so viel dazwischen :D. Ich hatte das Buch schon seit einer Eeeewigkeit auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen, aber um Shakespeare zu lesen, muss ich auch wirklich in der richtigen Stimmung sein. Ich habe die zweisprachige Ausgabe, weil ich Shakespeare nicht wirklich gerne auf Deutsch lese. Ich finde die Übersetzung oft noch verworrener zu verstehen als das Original. Außerdem werden die ganzen Wortspiele nur selten richtig und gut übersetzt. Trotzdem hilft es mir sehr, an Stellen, an denen ich mir nicht ganz sicher bin was gemeint ist, oder ob ich das Gesagte richtig verstanden habe, einfach mal einen Blick auf die deutsche Übersetzung zu werfen, um einen geaueren Zusammenhang zu bekommen. Die beiden Ausgaben werden in der zweisprachigen Version aus dem dtv Verlag sehr gut vereint. Auf der linken Seite befindet sich immer die englische Version, während auf der rechten Seite die deutsche zu finden ist. Die Zeilen stehen eins zu eins nebeneinander, was es sehr leicht macht, die Üüberstezung zu einer Textstelle zu finden.

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Review & Filmtheorien

Review:

Gestern habe ich endlich den neuen Film aus Harry’s Zaubererwelt gesehen und, bei Merlins Barte, WOW war der toll. Ich hatte ehrlichgesagt keine großen Erwartungen an den Film und war der ganzen Tierwesen-Sache etwas skeptisch gegenüber. Vielleicht war es deswegen leichter mich so stark zu beeindrucken, aber schon alleine wegen den vielen Infos, die dieser Film uns über die Zaubererwelt gibt, bin ich hin und weg. Aber lasst uns am Anfang anfangen.

Newt Scamander ist ein britischer Zauberer, der mit einem Koffer voller magischer Tierwesen, die ihm leider teilweise verloren gehen, in die USA reist. Dort trifft er auf den No-Maj (=Muggle) Jacob, der ihm hilft, die Tierwesen wieder zu finden. Doch in einer Zeit, in der Hexen und Zauberer von den No-Majs gefürchtet werden, und die Geheimhaltugsabkommen so streng sind wie nie, ist es gar nicht mal so leicht verdeckt zu arbeiten.

Schon in den ersten Sekunden des Films wird man sofort wieder in die Zaubererwelt versetzt und bekommt dieses warme, nostalgische Harry-Potter-Gefühl, das wir alle so sehr lieben. Auch wenn vieles sehr stark anders ist, trifft man auch auf einiges Bekanntes, wie zum Beispiel Quidditch, dem Zeichen der Heiligtümer des Todes, natürlich die Zaubersprüche und viele kleine Andeutungen auf die Zaubererwelt wie wir sie bereits kenen. Es hat mich allerdings durchgängig gestört, dass der Film in Amerika spielt und wir so wenig über die amerikanische Zaubererwelt wissen. Ich meine, es könnte von Grund auf verschieden sein und ein Großteil davon wüssten wir nicht ud würden es auch nicht erfahren. Ich hoffe wirklich sehr, dass in den nächsten Filmen noch viel mehr auf die Strukturen in der amerikanischen Zauberergesellschaft eingegangen wird. Noch viel interessanter waren aber die phantastischen Tierwesen von Newt. Ihr Aussehen, ihre Fähigkeiten und ihr Verhalten zu erfahren war so spannend, ich hätte mir stundenlang auch einfach ein Tier nach dem anderen anschauen können. 😀

Die Besetzung ist mal wieder perfekt, wie wir das von den Harry Potter Filmen ja gewöhnt sind. Vor allem freue ich mich darauf, das Johnny Depp, der mein absoluter Lieblingsschauspieler ist, ab dem zweiten Film eine sehr viel größere Rolle übernehmen wird. Auch Eddie Redmayne hat als Newt Scamander seinen Job wirklich gut gemacht. Ich bin nicht sooo ein großer Fan von Eddie Redmayne, weil mich oft seine Art zu schauspielern irgendwann nervt ( ganz stark anstrengend fand ich ihn in The Danish Girl), aber manchmal (wie in Die Entdeckung der Unendlichkeit als Stephen Hawking) finde ich ihn auch wieder wirklich gut. In Phantastische Tierwesen war er das perfekte Mittelmaß zwischen verträumt, ernst, strukturiert und chaotisch. Ich zähle jetzt schon die Tage, bis der zweite Film endlich erscheint.

Filmtheorien:

Achtung: Spoiler!!!

Jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsteil dieses Beitrags. Nachdem ich meinen gesamten Morgen darauf verwendet habe, mir neue HP Theorien anzuschauen, musste ich sie jetzt einfach mit jemandem teilen. Deswegen habe ich euch hier einige meiner Lieblingsthorien zusammengestellt.

Hat Jacob wirklich alles vergessen?

Fangen wir mit etwas leichterem an, bevor wir zu den wirklich spannenden Thesen kommen. Am Ende des Films beschließt Jacob freiwillig in den Regen zu gehen, der seine Erinnerungen an die Zauberer löschen soll. Abgesehen davon, dass mir diese Szene mein Herz gebrochen hat, bleibt zu bezweifeln, ob Jacobs Erinnerungen wirklich dauerhaft gelöscht wurden. Wir erfahren auf jeden Fall, dass er sich an die Tierwesen zumindest teilweise erinnert, weil er Gebäck nach ihrem Aussehen formt. Obwohl er nicht weiß woher er diese Einfälle hat, könnte das ein Anzeichen sein, dass er sich möglicherweise wieder anfängt zu erinnern. Der Grund, weshalb er anscheinend nicht alles vergessen hat, wird durch das Serum selbst erklärt, welches der Thunderbird am Ende vom Himmel regnen lässt. Als Newt zum ersten Mal von diesem Serum spricht (in seinem Koffer nachdem er Jacob zum ersten Mal mit in das Innere genommen hat) sagt er, dass dieses Gift, in den richtigen Mengen dosiert, schlechte Erinnerungen löscht. Jacob war aber regelrecht begeistert von der Zaubererwelt und verbindet deswegen vermutlich nicht nur Schlechtes mit ihr, im Gegensatz zu vielen der übrigen No-Majs, die mit ansehen mussten wie die gefürchteten Zauberer ihre Stadt zerstören. Es ist also durchaus denkbar, das Jacobs Erinnerungen zumindest teilweise noch vorhanden sind. Auch, dass der Schauspieler schon für den zweiten Teil bestätigt wurde, lässt darauf schließen, dass wir ihn icht zum letzten Mal gesehen haben.

Ilvermorny

Über die amerikanische Zauberschule hatte JK Rowlig bereits die genaue Entstehungsgeschichte auf Pottermore veröffentlicht. Ich werde hier nur nochmal ganz kurz und knackig die wichtigsten Punkte erzählen. Isolt Sayre, eine der Gründerinnen von Ilvermorny, ist eine direkte Nachfahrin der Gaunt Familie (jap, das heißt, sie teilt die gleichen Vorfahren wie Voldemort und ist ein Nachkomme von Salazar Slytherin). Sie wurde in Irland geboren, flüchtet aber vor ihrer Tante mit der Mayflower in die USA. Dort lernt sie einen No-Maj kennen, mit dem sie zwei Zauberer-Waisenkinder adoptiert. Diese vier Personen sind die Gründer der Ilvermorny Schule und bestimmen auch jeweils eines der Häuser, die sie nach ihren liebsten Tierwesen benennen. Besonders außergewöhnlich ist hier, dass eine nicht-magische Person ein Mitgründer von einer der größten Zaubererschulen war (ohoh, wenn das die Gaunts wüssten…). Isolt und ihr Ehemann hatten außerdem noch leibliche Kinder, zwei  Zwilligsschwestern : Martha und Rionach. Rionach war eine begabte Hexe, heiratete jedoch nie und hatte deswegen vermutlich auch keine Kinder. Martha hingegen heiratete zwar und bekam womöglich auch Kinder, war aber eine Squib (= konnte selbst nicht zaubern). Und jetzt wird es interessant. In Phantastische Tierwesen wird von der Fanatikerin in der Kirche angedeutet, dass Credences Mutter magischen Ursprungs war. Da JK Rowling uns bis jetzt ur die Gründungsfamilie der Ilvermorny Schule vorgestellt hat als amerikanische Zaubererfamilie, könnte es eine Andeutung darauf sein, dass Credence von Martha Sayre abstammt. Dass Mr. Graves später zu Credence sagt, er rieche den Squib an ihm, bestätigt diese Theorie teilweise. Falls Credence von Martha Sayre abstammen sollte, würde das bedeuten, dass sich seine Blutlinie zurückführen lassen würde zu den Gaunts und sogar bis zu Salazar Slytherin selbst. Diese Theorie scheint mir zwar im Moment noch etwas weiter hergeholt als die anderen, aber falls sie wahr sein sollte würde sich wirklich ein spannendes Netz aufspannen. Wir werden wohl die nächsten Filme abwarten müssen um zu sehen, wo das noch hinläuft. Auf jeden Fall besteht die Chance, dass Credence nicht gestorben ist im Kampf gegen  MACUSA am Ende des Films. Newt blickt sehr auffällig einem Stück des Obscurus hinterher, welches möglichereise noch leben könnte. Außerdem gibt es wohl eine Szene, die es nicht in den Final Cut des Films geschafft hat, in der man Credence sieht, wie er auf ein Boot steigt. Diese Szene wurde jedoch rausgeschnitten weil es Gerüchten zufolgen, nicht so auffällig sein sollte, das Credence doch überlebt hat. Ich denke also, wir können uns mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Credence in dem nächsten Film freuen.

(Übrigens könnt ihr auf Pottermore jetzt auch den Haustest für Ilvermorny machen. Ich bin in Thunderbird, und ihr?)

Ariana Dumbledore

Die Theorie die ich bis jetzt wohl am meisten gelesen und gehört habe ist die, das Ariana Dumbledore (Albus Dumbledores Schwester) selbst ein Obscurus war. Um das verstehen zu können muss man erst einmal Arianas Geschichte kennen. Als kleines Mädchen hat Ariana im Garten hinter ihrem Haus ihre magischen Fähigkeiten erprobt, als einige Muggle-Jungs vorbei kamen. Die Jungs wollten, dass Ariana wiederholt, was sie vorher gemacht hat. Da sie aber ihre magischen Fähigkeiten noch nicht beherrschen kann, wurden die Jungs wütend und verprügeltn das kleine Mädchen. Dieser Vorfall hat Ariana so stark traumatisiert, dass sie danach nicht mehr in der Lage dazu war zu zaubern. Sie unterdrückte ihre Kräfte und wurde so vermutlich zu einem Obscurus. Es gibt einige Textstellen in die Heiligtümer des Todes, an denen Aberforth (Arianas & Albus Bruder) erzählt, dass sie nach diesem Vorfall nicht mehr ganz richtig war. Obwohl sie keine Magie mehr benutzen wollte, konnte sie sie auch nicht los werden. Es hat sie wahnsinning gemacht und es ist aus ihr explodiert wenn sie es nicht mehr kontrollieren konnte. Ariana zeigt also ziemlich die gleichen Symptome wie Credence. Ein weiterer Vorfall war, dass die Mutter der Dumbledore-Geschwister bei einer Explosion in ihrem Haus gestorben ist. Könnte diese Explosion von Arainas herausbrechende Obscurus hervorgerufen worden sein? Albus Dumbledore war zu dieser Zeit noch sehr gut mit Gellert Grindelwald befreundet, der so vielleicht von den Obscurus erfahren hat und sich deswegen in Phantastische Tierwesen auf die Suche nach einem macht, um sich mit ihm zu verbünden, weil er gesehen hat, wie machtvoll sie sind.

Dumbledore vs. Grindelwald

Diese ist wohl meine absolute Liebligstheorie. Schon in den Harry Potter Büchern wird die Beziehug zwischen Dumbledore und Grindelwald thematisiert. Als Jugendliche ware sie gut befreudet und gemeinsam auf den Spuren der Heiligtümer des Todes. Doch je älter sie wurden, desto weiter entfernten sie sich von einander. Dumbledore wollte eine vereinte Welt von Mugglen und Zauberer, die friedlich nebeneinanderher existieren, während Grindelwald der Auffassung war, Zauberer sollten über die Muggle herrschen. Das ganze gipfelt in einem Kampf zwischen Dumbledore und Grindelwald, aus dem Dumbledore als Gewinner hervorgeht. Es wurde bereits bekannt gegeben, dass die fünf Phantastische-Tierwesen-Filme einen Zeitraum von 19 Jahren abdecken sollen, also 1926-1945. Das Duell zwischen den einstigen Freunden findet 1945 statt. Zufall? Ich glaube kaum. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass die Tierwesen-Reihe mit dem sagenumwobenen Kampf enden soll. Es ist außerdem auch bereits bekannt, dass ein jüngerer Dumbledore in den Filmen wieder auftauchen wird, auch wenn noch kein Schauspieler für diese Rolle feststeht. Grindelwald, der von Johnny Depp gespielt wird, wurde bereits für den zweiten Teil eine größere Rolle zugesagt. Ich bin also sehr gespannt zu sehen, wie sich der Konflikt zwischen den beiden weiter aufbaut und wohin die Geschichte noch laufen wird. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass JK Rowling da nochmal ein ganz großes Fass aufgemacht hat.

Es wurde übrigens wohl auch schon erklärt, dass die Filme immer an verschiedenen Orten spielen sollen (der nächste in Paris). Ich hoffe wirklich, dass wir dadurch viel mehr über die unterschiedlichen Zuberergemeinschaften rund um die Welt erfahren.

Das waren erstmal alle Theorien, die ich mit euch teilen wollte. Was haltet ihr davon? Ich für meinen Teil, kann es kaum erwarten zu erfahren wohin die Reise geht. Umso trauriger macht es mich, dass der nächste Film erst im November 2018 in die Kinos kommt.

 

Im Kampf gegen das Böse um ihre eigene Freiheit

9783423716512_1466140414000_xxlTitel: Throne of Glass – Die Erwählte

Autorin: Sarah J. Maas

476 Seiten

Preis: 9,95€

4 Stars (4 / 5)

 

Celaena Sardothien war die gefürchtetste Assassine von ganz Adarlan. Doch seit sie geschnappt wurde, verbringt sie ihre Tage in Endovier, einem der schlimmsten Arbeitslager des Landes. Bis zu dem Tag, an dem sie von Kronprinz Dorian dazu auserwählt wird, für ihn zu kämpfen. Bei dem Wettkampf treten 24 von Adarlans gefährlichsten Killern gegeneinander an, bis ein Gewinner feststeht. Der Gewinn wird der Champion des Königs und bekommt, nach vier Jahren  an der Seite des Königs, die Freiheit. Ist Celaena nach einem Jahr in Gefangenschaft noch stark genug, sich gegen die anderen Mitstreiter zu behaupten? Und wer steckt hinter den brutalen Ermordungen der Champions?

Um direkt ehrlich zu sein, hat mich das Cover dieses Buches absolut gar nicht angesprochen.  Da ich aber schon viel Positives über das  Buch gehört habe, hab ich der Geschichte doch eine Chance gegeben. Zum Glück! Die Geschichte ist wirklich einmalig und unglaublich spannend. Calaena ist einfach nur Badass, anders kann man sie nicht beschreiben. Bei jeder Kampfszene ist man komplett von ihren Fähigkeiten beeindruckt, trotzdem werden dem Leser auch ihre schwächeren und menschlicheren Seiten gezeigt, wodurch sie super sympathisch wird.

Teile des Buches handeln auch von den Kriegen, die der König von Adarlarn gegen andere Köigreiche führt. Um trotzdem den Überblick behalten zu können, ist auf den ersten Seiten des Buches eine Landkarte, die den gesamten Kontinent zeigt. Und wer liebt nicht eine gute Karte in einem wundervollen Fantasy-Roman. Auch wenn die Kriege des Königs und die Rebellionen oft etwas verwirrend sind, und auch nicht sehr bedeutend für die Geschichte sind, könnte ich mir vorstellen, dass sie in den weiteren Bänden an Bedeutung gewinnen.

Viele der Charaktere haben sehr außergewöhnliche Namen… schon fast zu außergewöhnlich. Mir fällt es immer etwas schwerer, mir Namen zu merken, die ich noch nie vorher gehört habe, oder von denen ich nicht weiß, wie man sie ausspricht. Mit der Zeit gewöhnt man sich allerdings dran, auch wenn das Aussprache-Problem bleibt.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven verschiedener Personen erzählt. Hauptsächlich verfolgt der Leser zwar Caleana, aber gelegentlich wechselt es zu anderen Personen im Schloss, wodurch man als Leser ein größeres Gesamtbild der Geschichte erkennt. Zwischen den einzelnen Erzählabschnitten liegen teilweise sehr große Zeitspannen, die dann kurz in einigen Sätzen ausgefüllt werden. Dadurch bleibt das Buch spannend und es entstehen keine langatmigen Erzählungen. Allerdings passieren in den Zwischenzeiten auch Dinge, von denen ich mir gewünscht hätte, dass sie etwas detaillierter ausgeführt werden.

Überraschenderweise waren die Wettkämpfe der Champions eher langweilig im Vergleich zum Rest der Geschichte. Meine Erwartungen an das Buch waren, dass es sich hauptsächlich um die Kämpfe und das Ausscheiden der Champions geht. Stattdessen nimmt das Rätsel um die nächtlichen Morde einen bedeutenden Teil des Buches ein. Das Rätsel um die mysteriösen Tode ist schon fast gruselig und löst immer wieder kleine Gänsehaut-Momente aus.

Throne of Glass ist eine erfrischende Mischung aus der Panem-Trilogie und der Selection-Reihe. Die Geschichte vereint die Stärke und kämpferischen Fähigkeiten, wie wir sie bereits von Katniss kennen, mit der Idee eines royalen Auswahlverfahrens. Ich empfehle das Buch allen Fans von dieser Art von Young Adult und Fantasy Romanen.

Wenn du…magst, magst du bestimmt auch…!

Hallo ihr Lieben,

Es wird mal wieder Zeit für ein paar Empfehlungen, basierend auf den Büchern, Filmen oder Serien, die ihr (vielleicht) bereits schon mögt. Also los geht die wilde Fahrt. 😀

Wenn du PS ich liebe Dich von Cecila Ahern magst, magst du bestimmt auch Morgen kommt ein neuer Himmel von Lori Nelson Spielman!

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Ählich wie bei PS Ich liebe Dich, bekommt Brett Briefe von ihrer verstorbenen Mutter, die in kleinen Schritten fordern, dass Brett ihr Leben vollständig auf den Kopf stellt und neu ordnet. Bretts Mutter ist überzeugt davon, dass ihre Tochter momentan nicht glücklich ist und ihre Träume aus den Augen verloren hat. Auch wenn hier nicht wie bei PS Ich liebe Dich der verstorbene Ehemann schreibt, ist es trotzdem eine sehr ergreifende, traurige aber auch unterhaltsame Geschichte einer wundervollen Mutter-Tochter-Beziehung.

Wenn du Fluch der Karibik magst, magst du bestimmt auch Ein Hauch von Schicksal von Lara Wegner!

 

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Ein Hauch von Schicksal ist eine romatische, teils brutale Piratengeschichte. Auch wenn das Buch lange nicht an die Perfektion von Fluch der Karibik herankommt (weil die Filme einfach so komplex und bis ins Detail durchdacht sind) so ist es doch eine sehr schöne Geschichte, die vieles mit dem Film gemeinsam hat. Beim Lesen sind mir immer wieder Kleinigkeiten aufgefallen, die mich stark an Fluch der Karibik erinnert haben. Ich bin auch überzeugt davon, dass der Titel des Buches aus dem zweiten Fluch der Karibik Film stammt, als Tia Dalma zu Will Turner sagt „Du hast ein Hauch von Schicksal beadirhaftet.“ Auf jeden Fall ist das Buch sehr spannend, unterhaltsam und schön geschrieben. Allerdings sollte man sich darauf gefasst machen, dass die Liebesgeschichte zwischen Grace und Rhys einen Großteil der Handlung einnimmt.

 

Wenn du Supernatural magst, magst du bestimmt auch City of Bones von Cassandra Clare!

 

supernaturalcity-of-bonesViele von euch kennen die zwei wahrscheinlich schon, trotzdem wollte ich die beiden Geschichten in meine Liste aufnehmen. Genauso wie Sam und Dean übernatürliche Wesen jagen, jagen auch die Shadowhunter in City of Bones jede Menge dunkle Gestalten und Dämonen. Sowohl Supernatural als auch das City of Bones sind eher dunkel, ernst und gefährlich, aber trotzdem lustig, weil die Charaktere so unterhaltsam sind. Ich kann beides wirklich jedem empfehlen! Supernatural ist meine absolute Lieblingsserie und in City of Bones habe ich sie quasi als Buch gefunden. 😀

Gelesen im Oktober!

Hallihallo 🙂

Diesen Monat probiere ich mal etwas anderes. Statt einem Video zu meinen gelesenen Büchern im letzten Monat zu filmen, verfasse ich mal einen Blogeintrag. Ich weiß noch nicht, ob ich hierbei bleibe, oder ob es nächsten Monat wieder ein Video gibt, aber erstmal gibt es jetzt ein Update im geschriebenen Worte 😀 Letzten Monat habe ich es sogar noch geschafft einiges zu lesen, bevor der ganze Uni-Stress wieder angefangen hat. Ich bin insgesamt auf diese sechs Bücher gekommen:

 

1 . Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

die-insel-der-besonderen-kinder1Es geht um Jacob, der bereits sein ganzes Leben verrückte Schauergeschichte von seinem Großvater erzählt bekommt. Doch als sein Opa unter mysteriöse Umständen stirbt, muss Jacob sich eingestehen, dass es vielleicht doch nicht nur Geschichten waren. Er macht sich auf die Suche nach der Insel, von der sein Großvater immer wieder gesprochen hat und findet noch viel mehr als er sich jemals erträumen konnte.

An sich hat mir das Buch ganz gut gefallen, aber ich fand es leider nicht so gut, wie ich es erwartet hatte durch den Hype der darum gemacht wurde. Die Geschichte kam mir so vor, als wäre sie auf biegen und brechen um diese alten Fotos, die auch immer wieder im Buch zu sehen sind, herumgesponnen worden. Ich werde zwar wahrscheinlich auch noch die nächsten Teile der Reihe lesen, aber so ganz gepackt hat es mich (noch) nicht. Kurz nachdem ich das Buch gelesen hatte, bin ich auch in die Verfilmung gegangen. Ich finde der Film hat das Buch eigentlich sehr gut umgesetzt, bis zu dem Punkt wo die beiden Versionen der Geschichte auf einmal völlig auseinanderdriften. Hasst ihr es nicht auch, wenn der Film plötzlich ein anderes Ende nimmt als es im Buch war?

 

2. Endgame – Die Hoffnung von James Frey

9783789135248_1442309553575_xxlDas ist der zweite Teil der Endgame Trilogie. Im ersten Teil geht es darum, dass 12 Meteroiten auf die Erde schlagen und das Spiel – das Endgame – somit eröffnen. Es werden 12 Spieler aus verschiednen Völkern aktiviert, die drei Rätsel lösen und die jeweiligen Schlüssel finden müssen, um Endgame zu gewinnen. Nur das Volk des Gewinners wird überleben, der Rest wird ausgelöscht werden.

Was ich an Endgame so sehr mag, ist, dass der Schreibstil so speziel ist. Es wird nicht viel Zeit auf ausschmückende Sätze und Phrasen gelegt, sondern präzise, schnell und kalt erklärt was passiert, so wie Endgame eben ist. Es gibt außerdem keinen eindeutigen Protagonisten. Die Perspektive wechselt gleichermaßen zwischen allen Spielern, also kann man sich selbst seinen Favoriten suchen und es ist absolut unklar, ob er gewinnen wird oder im nächsten Moment stirbt. Zu jedem Buch gibt es ein großes Rätsel in unserer echten Welt und der, der es als erstes löst, gewinnt 250.000$, was eine ziemlich coole Sache ist, weil es Endgame so real macht. Ich bin wirklich ein großer Fan der Reihe 🙂

 

3. Throne of Glass – Die Erwählte von Sarah J. Maas

9783423716512_1466140414000_xxlIn Throne of Glass geht es um eine Assassine (Celeana Sardothien), die zum Tode verurteilt in einem Arbeitslager schuftet. Doch dann wird ihr angeboten als Champion des Kronprinzen in einem Wettkampf gegen 23 andere Champions um ihre Freiheit zu kämpfen.

Das Buch ist die perfekte Mischung zwischen Selection, Die Tribute von Panem und Die rote Königin. Es ist spannend, actiongeladen und teilweise sogar etwas gruselig. Ich hatte von dem Buch erwartet, dass der Wettkampf der Champions viel mehr im Fokus steht, dabei war es eigentlich tatsächlich dann nur die Rahmenhandlung. Die Morde, die immer häufiger im Schloss auftauchten waren das eigentliche Rätsel und auch um einiges spannender als ein schnöder Wettkampf.

 

4. These Broken Stars von Amie Kaufman und Megan Spooner

51seuade-6l-_sx332_bo1204203200_Lilac und Tarver sind die einzigen Überlebeden eines Raumschiffabsturzes. Jetzt müssen sie sich auf einem fremden Planeten zurechtfinden und Hilfe suchen. Es lauern viele Gefahren auf sie und mysteriöse Dinge passieren. Die beide müssen wirklich zusammenhalten um es heil zu überleben.

These Broken Stars hat mich so begeistert! Es ist mein absolutes Monatshighlight. Ich habe es in etwas mehr als einem Tag quasi verschlungen. Die Geschichte hat mich so sehr gefesselt. Vor allem durch die wechselnden Kapitelperspektiven zwischen Lilac und Tarver und die kurzen Verhörsprotokolle mit Tarver, die zwischen den Kapiteln sind. Ich weiß gar nicht, was ich euch am besten über das Buch erzähle ohne zu viel zu spoilern. Ich kann nur sagen ich hatte zwischendurch wirklich Spannungs-Gänsehaut weil es so gut war. Jetzt kann ich es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen, der noch diesen Monat erscheint.

 

5. City of Bones von Cassandra Clare

city-of-bonesAls Clarys Mutter spurlos verschwindet, und alles danach aussieht als wäre sie von etwas Übernatürlichem entführt worden, stellt sich Clarys Welt von heute auf morgen auf den Kopf. Sie begegnet dem Schattenjäger Jace, der ihr auf der Suche nach ihrer Mutter hilft. Zusammen müssen sie sich gegen Vampire, Werwölfe, Dämonen und Hexenmeister behaupten um Antworten zu bekommen.

Die City of Bones Reihe ist ja jetzt schon etwas älter, und obwohl ich schon ganz viel über sie gehört habe, bin ich nie dazu gekommen sie zu lesen. Es hat mich immer etwas Abgeschreckt über Vampire und Werwölfe zu lesen, weil ich seit Twilight einfach eine Überdosis davon habe. Trotzdem fand ich City of Bones ganz in Ordnung. Es hat mich jetzt nicht total umgehauen, aber schlecht war es auch nicht. Ich denke ich werde die Reihe weiterlesen und schauen, wie es sich noch so entwickelt (auch wenn mir dieser Plot-Twist am Ende so gar nicht gefallen hat, der Jace und Clary betrifft.)

6. Giants von Sylvain Neuvel

Als Rose Franklin eine riesige Metallhand findet, widmet sie all ihre Forschung dieser Hand. Mit einem Expertenteam sucht sie nach noch mehr Körperteilen, denn sie ist sich sicher, dass die Hand Teil eines Roboters ist. Aber welchen Zweck verbirgt sich hinter dem Roboter und woher kommt er?

Giants ist wirklich ein außergewöhnliches Buch, denn es ist vollständig als Dialog geschrieben. Ich habe zwar erst einige Zeit gebraucht, aber sobald man sich an diese spezielle Erzählstruktur gewöhnt hat ist es wirklich interessant. Ich hatte zwar gehofft, dass es mehr um den wissenschaftlichen Aspekt in dem Buch geht, aber die politischen und verschwörerischen Hintergründe zu erfahren, in die es in dem Buch größtenteils ging, war auch sehr spannend. Nach These Broken Stars auf jeden Fall auch eines meiner Favoriten für diesen Monat.

Zu Giants habe ich bereits eine Rezi geschrieben, die ihr hier findet 🙂

 

Das waren auch schon alle Bücher, die ich im Oktober gelesen habe. Im November werden er vermutlich wieder weniger, weil ich neben der uni einfach nicht so viel zum Lesen komme leider. Teilt mir in den Kommentaren mal mit, ob euch die Video-Version oder die Blog-Version von meiner Monatszusammenfassung besser gefällt. 🙂

Außergewöhnlicher und Spannender Sci-Fi Auftakt

Titel: Giants – Sie sind erwacht

Autor: Sylvain Neuvel

Preis: 14,99€

416 Seiten

5 Stars (5 / 5)

 

Als kleines Mädchen stößt Rose Franklin beim Spielen auf eine riesige Metallhand. Diesem Fund widmet sie als erwachsene und promovierte Physikerin ihre Forschung. Zusammen mit einem Team aus Experten forscht sie an der Hand und den Schriftzeichen, die zusammen mit ihr entdeckt wurden. Schnell wird klar, dass die Hand zu einem gigantischen Roboterkörper gehört, dessen Teile über die ganze Erde verteilt liegen. In gefährlichen Rettungsaktionen werden einige Teile geborgen und allmählich finden sich Antworten. Doch die Mysterien, wie der Roboter auf die Erde gelangt ist, woher er stammt und zu was er zu gebrauchen ist, sind gar nicht mal so leicht zu lüften.

Hier gehts zur Leseprobe

Das auffälligste und außergewöhnlichste an „Giants“ ist, dass fast das gesamte Buch in einem Dialog geschrieben ist. Auch wenn es erst einige Kapitel gebraucht hat, bis ich mich an diesen ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt habe, hat es mir letztendlich doch sehr gut gefallen. Es ist einfach mal etwas anderes! Das macht das ganze Leseerlebnis viel spannender und abwechslungsreicher. Um den Faden nicht zu verlieren, muss man sehr konzentriert lesen, denn  sowohl die Fragen, wie auch die Antworten in dem Gespräch sind meistens knapp, direkt und wechseln schnell das Thema. Der Dialog findet immer zwischen dem gleichen Interviewer, dessen Identität unbekannt ist, und einem der Personen aus dem Buch statt. Von demjenigen, der die Fragen stellt, wird im Laufe des Buches allerdings nicht viel bekannt. Es scheint ein Mann zu sein, der die Fäden der Robotermission mehr oder weniger im Hintergrund zieht. Er ist sehr einflussreich und vorrausschauend, aber keiner amerikanischen Organisation oder dem Geheimdienst untergestellt. In jeder Kapitelüberschrift steht, wer der Gesprächspartner für die nächsten Seiten ist. Anfangs kommt man leicht mit den Namen des Wissenschaftsteams durcheinander, aber da allgemein nicht sehr viele verschiedene Menschen in dem Roman auftauchen, gewöhnt man sich auch daran leicht.

Gelegentlich werden auch andere Arten der Informationsvermittlung eingestreut, zum Beispiel Tagebucheintrage des Teams, Versuchsprotokolle oder Zeitungsartikel. Es lockert das Buch immer mal wieder auf, kurze Abschnitte zu lesen, die nicht in Gesprächsform verfasst sind. Außerdem erhält man bei den Tagebucheinträgen Einblicke in die Gefühle und Gedanken der Wissenschaftler, die sie nicht vor dem mysteriösen Interviewer äußern würden, wie beispielsweise der innere Konflikt zwischen dem Nutzen und der Gefahr, die von dem Roboter ausgehen könnte. Dadurch, und auch durch die verschiedenen Gesprächspartner, entwickelt sich ein Gesamtbild der Geschichte. Allerdings ist es oft unklar, wie viel Zeit zwischen den verschiedenen Beiträgen vergangen ist und man kann es nur grob schätzen anhand des Gesagten, was aber dem Buch keinen Abbruch tut.

Besonders spannend ist das Rätsel über die Herkunft des Roboters, welches leider noch nicht abschließend geklärt wurde in diesem Buch. Da „Giants“ aber erst der erste Teil einer Reihe ist, freue ich mich schon, mehr darüber in dem kommenden Teil zu lesen. Die Entdeckung des Roboters ist ein einschneidendes Erlebnis für alle beteiligten. Teilweise bringt es sehr dunkle Abgründe einiger Menschen zum Vorschein, aber auch auf weniger persönlichen Ebenen, steht plötzlich der Weltfrieden auf der Kippe.

Auf den letzten Seiten fangen sich die Ereignisse an zu überstürzen. Obwohl das Buch weiterhin in einem Dialog verfasst ist, werden die actionreichen Szenen gut vermittelt, indem der Interviewer sozusagen live zugeschaltet ist und mit einem der Protagonisten telefoniert. So bekommt der Leser das direkte Geschehen mit und nicht nur Aufzeichnungen oder Rückblicke, die die Situation weniger spannend machen würden.

Das Buch endet mit einer riesigen und unerwarteten Entwicklung, dessen Auflösung ich kaum erwarten kann. Leider erscheint der zweite Teil auf Englisch erst im April 2017, wann die deutsche Übersetzung veröffentlicht wird habe ich leider nicht gefunden.