Kategorie: Isa

Wie ich mich aus einem Leseloch kämpfe!

Hallöchen,

Vielleicht ist euch aufgefallen das es in den letzten Wochen etwas ruhiger um unseren Blog geworden ist. Das liegt vor allem daran, dass ich mich momentan in dem größten Leseloch ever befinde. Kennt ihr diese Phasen, in denen ihr es einfach nicht schafft ein Buch in die Hand zu nehmen? Genau in dieser Situation bin ich schon seit 2-3 Wochen, was für mich seeeeehr unüblich ist. Mein letzter Leseloch-Ausreißer ist bestimmt schon 2 Jahre her. Um mich selbst wieder zu motivieren und euch meine besten Tipps und Tricks mitzuteilen wie man sich aus so einer Tiefphase rauskämpft, habe ich euch hier meine besten Methoden mal hier aufgelistet.

1. Sucht euch ein gutes Buch aus!

Ich weiß, dieser Punkt mag ziemlich offensichtlich erscheinen, aber unzählige Male haben mich richtig gute Bücher wieder komplett  zurück ins Lesefieber gezogen. So kann es gut sein, dass ich Wochen vorher keine einzige Seite gelesen habe und von heute auf morgen ein Buch in einer Nacht beendet habe. Danach fällt es einem viel leichter einfach weiter zu machen.

2. Lest nicht das Buch weiter an dem ihr hängen geblieben seid!

Auch wenn ihr das Buch vielleicht auf jeden Fall noch beenden wollt, würde ich euch trotzdem empfehlen erstmal ein anderes dazwischenzuschieben. Dieses Buch scheint euch ja nicht genug mitgerissen zu haben, sonst wärt ihr nicht in dieses Leseloch gerutscht. Wenn ihr versucht mit eurem letzten Buch wieder einzusteigen, werdet ihr euch mit hoher Wahrscheinlichkeit einfach nur durchkämpfen und weniger Spaß an dem Buch haben.

3. Integriert Lesen wieder in euren Alltag!

Angewohnheiten können einen großen Unterschied ausmachen. Egal ob man einfach immer im Bus/Zug/Bahn liest, oder jeden Abend bevor man zu Bett geht, oder ob man jeden Morgen beim Frühstück ein paar Seiten gelesen bekommt. Auch wenn man sich anfangs erstmal wieder motivieren muss, kommt mit Sicherheit irgendwann wieder der Punkt, an dem man Bücher so schnell verschlingt wie vor dem Leseloch.

4. Setzt euch Ziele, wie viel ihr täglich lesen wollt!

Mir helfen hierbei vor allem Post-its, die ich in die Bücher klebe, an der Stelle bis zu der ich an diesem Tag noch mindestens lesen möchte. Man hat dadurch ein Ziel vor Augen und ein kleines Erfolgserlebnis, wenn man es dann erreicht hat. Wie groß ihr die Abschnitte wählt für die jeweiligen Tage ist euch überlassen. Mit einer kleinen täglichen Steigerung gewöhnt man sich langsam wieder ans Viel-Lesen.

5. Geht Bücher shoppen!

Das ist meistens der letzte Ausweg für mich, weil ich momentan ja versuche meinen SuB zu reduzieren. Aber trotzdem motiviert es mich enorm, mir alleine die ganzen Bücher anschauen zu gehen, die ich noch lesen möchte. Und wer kennt das Gefühl nicht, wenn man ein neues Buch gekauft hat, sich sofort irgenwohin verkrümeln zu wollen und den ganzen Tag zu lesen?

Das sind meine Methoden, wie ich es meistens schaffe, wieder mit dem Lesen anzufangen. Ich hoffe, sie helfen euch genauso wie mir. Vielleicht habt ihr ja noch andere Tipps? Teilt mir diese gerne in den Kommentaren mit 🙂

Also, ich bin dann mal lesen! 😀

Hörbuch: Wir Zwei in fremden Galaxien

Titel: Wir zwei in fremden Galaxien – Die Ventura Saga

Autor: Kate Ling

Gelesen von: Ute Dänekamp

Laufzeit: ca. 8h 35 Min.

Preis: 17€

Schon seit mehreren Generationen ist das Raumschiff Ventura auf dem Weg zu einem weit fremden, entfernten Signal, welches möglicherweise von anderen Lebewesen gesendet werden könnte. Seren wurde auf der Ventura geboren und wird dort auch vorraussichtlich ihr ganzes Leben verbringen. Ihr Lebensweg ist komplett fremdbestimmt und streng getaktet. Sie gehört zu dem aktuellen Abschlussjahrgang. Nach der Schule wird ihr ein Lebenspartner zugewiesen und der Job festgelegt, in dem sie dann arbeiten muss. Doch Seren verliebt sich in einen anderen Jungen und damit brechen die beiden alle Regeln der Ventura-Mission.

Für Außenstehende (also als Leser oder Hörer) wird mit der Ventura eine sehr interessante Welt zum Leben erweckt. Da sich das Raumschiff auf einer sehr langen Erkundungsmission befindet, muss gewährleistet werden, dass zum einen stetig genug Menschen auf der Ventura leben, aber auch, dass in den Jahrhunderten der Reise keine eigene Ventura-Kultur entsteht, die sich stark von der Erdenkultur unterscheidet. Dadurch ergeben sich viele Probleme und Fragestellungen, von denen ich wünschte, dass sie in dem (Hör-)Buch behandelt worden wären. Es ist zum Beispiel unmöglich die Entwicklung von Sprache aufzuhalten, vor allem über so einen langen Zeitraum. Die Ventura-Rückkehrer werden also zwangsläufig anders sein als ihre irdischen Mitmenschen. Gleichzeitig verändert sich natürlich auch die Kultur auf der Erde, was zu dem nächsten Problem führt. Aber ich schweife ab. Mir hat bei Wir zwei in fremden Galaxien des öfteren insgesamt der wissenschaftliche, sci-fi Hintergrund gefehlt, nicht nur in diesem Beispiel. Meiner Meinung nach kann man kein Raumfahrt-Buch schreiben, welches eindeutige Science-Fiction-hafte Merkmale besitzt, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung von den dazugehörigen Fakten zum Weltall und der Raumfahrt zu haben.

Auch die Protagonistin, Seren, war mir sehr unsympathisch. Sie ist zynisch, chronisch schlecht gelaunt, zickig und sieht generell nur das Negative an allem. Wenn sie über ihre große Liebe Domingo Suarez redet, erscheint es einem eher überdramatisch und wird mit sehr hochtrabenden Worten und Metaphern beschrieben. Die ganze Liebesgeschichte passiert, wie so oft, viel zu schnell. Von heute auf morgen sind die beiden unsterblich ineinader verliebt und würden alles für einander geben.

Wenn ihr meine Rezension bis hierhin gelesen habt, fragt ihr euch wahrscheinlich wieso ich dem Hörbuch trotzdem 4 Sterne gegeben habe. Das ist, weil das Hörbuch die Geschichte nocheinmal ungemein aufwertet. Dem Hörbuch kann man locker nebenher zuhören, es nimmt einen mit und ist gut gelesen. Während ich mir sicher bin, dass das Buch bei mir vielleicht 2 Sterne bekommen hätte, hat mich das Hörbuch gut unterhalten. In Hörbüchern finde ich es generell schwierig komplexen Geschichten zu folgen und lese diese ich lieber selbst. Deswegen war Wir zwei in fremden Galaxien als Hörbuch nahezu perfekt.

Jetzt freue ich mich auf den zweiten Teil der Ventura-Saga, denn ich bin sehr gespannt darauf, wie die Geschichte weitergeht. In gewisser Weise kam mir Wir zwei in fremden Galaxien nur wie der seeeehr lange Prolog zu der eigentlichen Handlung vor. Es bleibt also interessant und ich kann nur jedem empfehlen dem Hörbuch eine Chance zu geben.

 

Wie fehlerhaft bist du?

Titel: Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Autorin: Cecilia Ahern

480 Seiten

Preis: 18,99€

 

Das Leben der 17- Jährigen Celestine ist perfekt. Sie hat alles, was man sich wünschen könnte. Doch als sie eines Tages einen Fehler begeht wird sie ins Gefängis geworfen und als fehlerhaft gebranntmarkt. Als fehleraft verurteilt zu sein ändert alles. Zu einem Leben am Rande der Gesellschaft verurteilt muss Celestine um die einfachsten Rechte, ihre große Liebe und um ihre Zukunft kämpfen.

Ich war dem Buch anfangs sehr skepisch gegenüber, weil ich Cecilia Ahern nur von P.S. Ich liebe dich und Vergiss mein nicht kannte. Beide Bücher hatte ich angefangen zu lesen und beide Bücher habe ich nach nichtmal 50 Seiten auch wieder abgebrochen, weil sie mir einfach nicht gefallen haben. Deswegen war ich überrascht, wie schnell ich Flawed innerhalb eines Tages verschlungen hatte .Die kurzen Kapitel machen es quasi unmöglich, das Buch aus den Händen zu legen.

Die Geschichte hat mich von Beginn an mitgerissen und auch Celestine war mir überraschenderweise direkt sympathisch, obwohl sie die Verkörperung von Perfektion schlechthin war. Sie ist das wandelnde Klischee, zu einem perfekten Teenager. Dass gerade sie dann als fehlerhaft gezeichnet wird, zeigt schon wie fehlerhaft das System selbst ist. Ich habe auch bis zum Schluss nicht vollständig verstanden, was als fehlerhaftes Verhalten zählt und wer die Norm festlegt. Klar, gibt es einige eindeutige Fehler die ein Mensch machen kann wie betrügen, lügen und stehlen. Aber ist der Beistand zur Sterbehilfe im Ausland moralisch verwerflich, wie es bei Celestines Nachbarin der Fall ist? Dieses Buch wirft viele Fragen über unsere Moral und unsere Werte in der Gesellschaft auf, über die wir uns aktuell immer noch Gedanken machen können und sollten.

Auch wenn mir das System der Brandmarkung sehr willkürlich erscheint, habe ich mich trotzdem gefragt, ob es nicht auch in unserer Gesellschaft so viel leichter wäre, „Fehlerhafte“ sofort erkennen zu können. Du hast ein eingebranntest F auf der Zunge? Ich weiß, dass ich deinen Lügen besser nicht glauben sollte – easy! Aber meistens ist es dann leider doch nicht so einfach und es gibt nicht nur schwarz und weiß. Also an was genau macht man fehlerhaftes Verhalten fest? Was ist perfekt?

Besonders spannend finde ich den Charakter von Celectines Mutter. Sie verbirgt, was sie fühlt durch ihr perfektes Äußeres und je mehr ihre heile Welt erschüttert wird, desto weniger lässt sie es sich anmerken. Auch im wahren Leben kennen wir wahrscheinlich alle diese eine Person, die keine Probleme zu haben scheint. Aber was, wenn diese Person einfach nur genauso tickt wie Celestines Mutter und ihre eigenen Kämpfe hinter einer perfekten Fassade austrägt? Wieso fällt es uns so schwer zu unseren Fehlern zu stehen und ein klein bisschen Schwäche zu zeigen? Weil Menschen Angst haben verurteilt und verletzt zu werden. In Flawed finden sich Teile unserer Gesellschaft wieder, zwar ganz stark überspitzt aber die Parallelen sind definitiv erkennbar.

Für Fehlerhafte gelten in Flawed ganz besondere Regeln. Neben Nahrungsvorschriften, einer Ausgeh-Speerstunde und dem Verbot von Luxusgütern gibt es außerdem die Regel, dass jeder normale Bürger, der einem Fehlerhaften hilft, sich strafbar macht. Fehlerhafte leben in den gleichen Häusern und Städten wie Normale und trotzdem sind sie Ausgestoßene. Auch hier ist mir wieder nicht ganz klar, wie gesellschaftliche Strukturen wie Familien oder Schulen funktioniern wenn den Fehlerhaften nicht geholfen werden darf.

Auch wenn es hier und da noch einige Ungereimtheiten gibt, hat mich die Geschichte komplett umgehauen. Vielleicht werden die Sachen, die mir in Flawed noch etwas unlogisch erschienen im zweiten Teil besser erklärt. Aber selbst wenn nicht, würde das der Geschichte keinen Abbruch tun, weil das System offensichtlich fehlerhaft sein muss, damit die komplette Handlung überhaupt zum tragen kommt. Wie ihr wahrscheinlich erkannt habt, lässt sie mich immer noch nicht los und ich musste über viele Werte und Normen auch in unserer Gesellschaft nachdenken. Flawed ist eine Geschichte darüber, wie wichtig es ist zu seinen Fehlern zu stehen und das hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Hörbuch: Camp 21 – Grenzenlos Gefangen

Titel: Camp 21 – Grenzenlos Gefangen

Autor: Rainer Werkwerth

Gelesen von: Mark Bremer

Laufzeit: ca. 7h 48 Min.

 

Camp 21 ist eine Bootcamp für schwererziehbare Teenager. Als Mike und Kayla in das Camp geschickt werden, verstehen sie die Welt nicht mehr. Klar, haben sie sich nicht immer vorbildlich benommen, doch ein Bootcamp erscheint ihnen etwas zu heftig. Durch elektronische Armbänder werden die beiden aneinander gefesselt, obwohl sie sich anfangs nicht einmal leiden können. Von nun an dürfen sie sich nicht mehr weit voneinander entfernen, sonst senden die Fesseln starke Schmerzimpulse an die beiden. Doch etwas scheint im Camp nicht zu stimmen. Misstrauisch geworden durch die seltsamen Vorfälle im Camp, ergreifen Mike und Kayla die Flucht und es beginnt die spannenste Jagd ihres Lebens.

Ehrlichgesagt, habe ich anfangs etwas Zeit gebraucht um in die Erzählung zu finden. Anhand des Klappentextes auf dem (Hör)Buch habe ich eine alternative, dystopische Welt á la Tribute von Panem oder Maze Runner erwartet und kein Erziehungscamp für Teenager. Trotzdem hat mir das Hörbuch letztendlich sehr gut gefallen, nachdem ich mich ersteinmal von meinen Erwartungen an die Geschichte gelöst habe.

Die Kapitel wechseln in der Erzählperspektive zwischen Mike und Kayla, dessen Handlungsstränge sich schließlich verknüpfen. Dem Hörbuch kann man sehr gut zuhören, denn Mark Bremer hat eine wirklich angenehme Stimme und auch die Atmosphäre, die beim Lesen vermittelt wird passt pefekt zu der Handlung. Es ist spannend, myteriös und irgendwie nervenaufreibend, weil man unbedingt erfahren möchte, was in Camp 21 vor sich geht.

Die Hauptcharaktere waren zwar interessant, aber waren nicht richtig ausgereift, sondern eher etwas flach, wodurch ich mich mit keinem der beiden so wirklich identifizieren konnte. Ich hätte gerne noch mehr über Mikes und Kaylas Vorgeschichten und Charakterzüge erfahren um sie besser zu verstehen. Mikes Bruder Ricky, mit dem er zusammen in das Erziehungscamp kommt, hat mich meistes soagr ziemlich genervt, weil ich oft seine unlogischen, impulsiven Reaktionen nicht ganz nachvollziehen konnte. Auch über Camp 21 selbst hätte ich gerne noch mehr Informationen bekommen, denn die Auflösung, wer hinter dem Ganzen steckt wurde sehr schnell abeghandelt.

Durch das Hörbuch gewinnt die Geschichte nochmal viel dazu, weil eine ganz andere Art der Spannung aufgebaut wird. Ich empfehle das Buch, sowie das Hörbuch, Jugendlichen ab 14 Jahren. Durch die Schnelllebigkeit der Kapitel, dem aktionreichen Schreibstil und den interessanten Protagonisten ist das Buch für Mädchen, sowie Jungs geeinget.

Vielen Dank auch nochmal an den Rubikon Audioverlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zum Testhören zugeschickt hat. 🙂

Abenteuer in Afrika

Titel: Frühstück mit Elefanten – Als Rangerin in Afrika

Autorin: Gesa Neitzel

361 Seiten

Preis: 14,99€

 

Gesa ist eigentlich Fernsehredakteurin in Berlin, doch sie ist in ihrem Großstadtleben einfach nicht glücklich. Kurzerhand entschließt sie sich einen Neuanfang in Südafrika zu wagen und sich dort als Rangerin ausbilden zu lassen. In mehrmonatigen Kursen lernt sie alles über die wildlebenden Tiere, das Spurenlesen, Orientierung in der Wildniss und Sternenkunde. Auf ihren Erkundungstouren durch die Savanne Afrikas begegnen ihr Löwen, Elefanten und Giraffen aus nächster Nähe. Je mehr Zeit sie in der Abegschiedenheit verbringt, desto mehr gefällt ihr das Leben jenseits der Zivilisation, ohne den ganzen Überfluss und gesellschaftlichen Druck. Was vorerst nur als Auszeit-Jahr gedacht war, beginnt sich zu einer ganz neuen möglichen Zukunft zu entfalten.

Als allererstes muss ich euch vor diesem Buch warnen, denn es verursacht wirklich ganz starkes Fernweh. Ich glaube, jeder träumt ab und an mal davon einfach alles hinter sich zu lassen und etwas völlig neues, verrücktes und vor allem anderes zu machen. Doch was hält uns eigentlich davon ab einfach unserem Herzen zu folgen und zu tun was uns glücklich macht? Diese Frage stelle ich mir sehr oft, wenn mich mal wieder das Fernweh überrollt. Auch Gesa hatte es anfangs nicht leicht, sich von ihrem Leben in Deutschland zu trennen und hätte die ganze Aktion fast im letzten Moment abgeblasen. Das macht sie für mich zu einer Person, mit der man sich sofort identifizieren kann. Jeder hat im Grunde Angst vor Veränderungen, aber zu lesen, wie sie all ihren Mut zusammennimmt und es trotzdem durchzieht, lässt einen ein klein bisschen weniger ängstlich sein. Gerade diese Augenblicke des Zweifelns, machen das Buch so real und bringen es dem Leser unglaublich viel näher. Auch der tagebuch-ähnliche Schreibstil, vermittelt den Eindruck, dass man einfach nur eine sehr lange Nachricht, die man von einer Freundin geschickt bekommen hat, liest. Gesa schafft es mit ihren sympathischen und einfach menschlichen Erzählungen eine Verbindung zu dem Leser herzustellen, die einmalig ist.

Gesa berichtet außerdem sehr detailliert von ihrer Ausbildung zur Rangerin und was sie alles im afrikanischen Busch gelernt hat, zum Beispiel wie man sich am besten verhält wenn man auf einmal einem Löwen gegenübersteht, oder wieso der Ruf des Rotschnabelmadenhackers über Leben und Tod entscheiden könnte. Eiegentlich alles was sie erzählt ist super spannend und ich habe jedes kleine Fitzelchen Wissen quasi in mich aufgesogen wie ein Schwamm. Afrika ist ein spannender Kontinent und solange man (noch) nicht die Möglichkeit hat alles selbst zu erleben, kann man auch super gut durch Gesas Erfahrungen leben. Während dem Lesen kann man sich die Szenarien so gut vorstellen, dass es sich anfühlt als wäre man vor Ort.

Ich empfehle das Buch jedem, den öfters mal selbst die Reiselust packt; jedem der sich für Afrika und seine Tierwelt interessiert; jedem, der vielleicht selbst gerade vor einer waghalsigen Entscheidung steht und diesen letzten kleinen Anstupser braucht und jedem, der sich einfach mal wieder von einem guten Buch in eine ganz andere Welt entführen lassen will.

Gelesen im April

Hallöchen,

und auch diesen Monat möchte ich euch meine 4,5 gelesenen Bücher natürlich nicht vorenthalten. Der April war ein sehr anstrengender Monat. Nicht nur hat die Uni wieder angefangen, sondern ich habe auch einen Nebenjob und eine ehrenamtliche Tätigkeit begonnen. Es gab also viel zu tun. Deswegen bin ich umso glücklicher, dass ich es geschafft habe, wieder mehr Bücher zu lesen als im März.

1.Rache und Rosenblüte von Renée Ahdieh

Schon Zorn und Morgenröte hat mich absolut von den Socken gehauen, deswegen hatte ich sehr große Erwartungen an den zweiten und letzten Teil der Reihe…und ich wurde nicht enttäuscht! Rache und Rosenblüte hat es geschafft, mich aus meinem Lesetief zu ziehen, von dem ich euch letzten Monat so häufig vorgejammert habe. Die Geschichte um Shahrzad und Chalid entführt einen in die Fremde des Orients. Es ist fast als könnte man den Sand, die Sonne und die Magie beim Lesen spüren. Wie auch schon im ersten Band, liebe ich die Lovestory von dem Chalid und Shahrzad. Vor allem finde ich es super, das keine nervige Dreiecksbeziehung entsteht, in der sich die weibliche Protagoinistin mal wieder nicht zwischen zwei Typen entscheiden kann. Obwohl auf jeden Fall das Potenzial dafür da wäre mit Tarik, Shahrzads bestem Freund, ist es doch von Anfang an klar, wem ihr Herz gehört.

 

2. Beastly von Alex Flinn

Beastly ist eine Nacherzählung von Die Schöne und das Biest. Anders als im Märchen, ist die Version von Alex Flynn „realer“. Statt einem rüpelhafter Prinz, wird ein undankbarer Highschool-Schüler verflucht. An sich hat mir das Buch ganz gut gefallen, aber es hat  mich nicht wirklich  gefesselt. Vielleicht weil ich schon wusste, wie die Geschichte ausgeht. Aber zur Unterhaltung kann man es mal schnell nebenher lesen, denn es ist auch nicht besonders dick oder sehr anspruchsvoll.

 

 

3. How not to Die von Dr. Michael Greger

Dieses Buch hat mein Leben verändert!  Es handelt es sich hier nicht um ein Roman, sondern ausnahmsweise um ein Sachbuch. Ich interessiere mich schon seit längerem für gesunde Ernährung, aber bei den Millionen Ernährungs-Mythen, von denen man sowohl im Internet, als auch von Freunden und Familie täglich überschüttet wird, kann doch niemand den Überblick behalten. Und jeder denkt es natürlich am besten zu wissen. In How not to Die werden neuste wissenschaftliche Erkenntnisse und Studien der Ernährungswisschenschaft von Dr. Greger aufgearbeitet und dem Leser auf eine lockere aber ernste Art vermittelt. Das Buch ist in zwei Teile untereilt: Teil 1 handelt von 15 Krankheiten und wie wir diese vermeiden können, indem wir gewisse Lebensmittel aus unserem Essensplan streichen. In Teil 2 geht es um Lebensmittel, die sich aktiv positiv auf unsere Gesundheit auswirken und von denen wir mehr essen sollten. Bevor ich das Buch gekauft habe, habe ich lange überlegt, ob ich mir wirklich ein Ernährungsbuch für 25€ anschaffen möchte, da ich es schon recht teuer fand. Im Nachhinen betrachtet ist dieses Buch jeden Cent wert. Man bekommt völlig neue Einblicke, was eine ausgewogene Ernährung wirklich beinhalten sollte und wie wir unseren Alltag gesünder gestalten können.

 

4. Kuss des Tigers von Colleen Houck – ABGEBROCHEN!

Dieses Buch wollte ich vor allem lesen, weil es in Indien spielt und mich sehr stark für das Land interessiere. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl als wäre der Handlungsort gut recherchiert und bei vielen der „indischen Mythen“  habe ich mich gefragt, welche wirklich existieren und welche vielleicht nur für dieses Buch erfunden wurden. Hinzu kam außerdem, dass es mich tierisch genervt hat, wie Kalsey für Ren schwärmt – totaler Kitsch! Die Handlung war zudem auch ziemlich vorhersehbar und deswegen hat es mich irgendwann nicht mehr gereizt weiterzulesen. Ich habe nach circa der Hälfte des Buches abgebrochen. Wenigstens wird mir dadurch ein weiteres Buch von meinem SuB genommen, denn de zweiten Band hatte ich bereits hier liegen. Den werde ich jetzt wohl niemals lesen müssen.

 

 

5. Percy Jackson – Schlacht um das Labyrinth von Rick Riordan

Mit jedem weiteren Band der Percy Jackson Reihe, finde ich mehr gefallen an der Geschichte, den Charakteren und der Handlung. Es wird immer ernster und man merkt, wie die Protagonisten älter geworden sind. Jetzt lese ich momentan den letzten Teil und kann es kaum erwarten, zu efahren, wie die Reihe endet.

 

 

 

 

Mein Mission SuBabbau Überblick sieht nach diesem Monat so aus:

Meine Lese-Schande im März…

Hey-Ho!

Im März habe ich einen neuen Lesetiefpunkt erreicht mit nur zwei Büchern in 31 Tagen. Obwohl ich mir eigentlich vorgenommen habe, diesen Monat so einige Bücher von meinem SuB runterzulesen, weil ich den ganzen März keine Uni hatte und deswegen eigentlich die schönste Zeit zum lesen, kam es dann doch anders als gedacht. Irgendwie war ich am Mitte März in einer ganz komischen Wie-will-ich-mein-Leben-verbringen und Was-möchte-ich-erreichen-Stimmung, weswegen meine Gedanken beim Lesen schon in kürzester Zeit abgeschweift sind und ich mich kaum konzentrieren konnte. Eins führte zum anderen und wie ich euch schon in meinem letzten Beitrag erzählt habe, war ich ruckzuck in einem riesigen Leseloch, aus dem ich mich momentan wieder versuche rauszuziehen. Nächsten Monat werde ich euch wieder über mehr Bücher berichten können, versprochen!

1.Ein auch von Schnee und Asche von Diana Gabaldon

Zugegebenermaßen, habe ich das Buch nicht vollständig im März gelesen. Mit seinen 1300 Seiten ist der sechste Teil der Highland-Saga schon eher ein Großprojekt. Aber Anfang März habe ich es endlich geschafft ihn fertig zu lesen. Ich liebe die Outlander Bücher vor allem wegen ihrer großen Detailgenauigkeit. Man wird richtig in die Welt hinein gezogen und kann das Gelesene fast sehen, schmecken und fühlen. Es mag sich vielleicht komisch anhören, aber man findet irgendwie Freunde in den Haupt- und Nebencharakteren und wenn man eine Zeit lang nicht in der Reihe gelesen hat, erwischt man sich dabei zu denken „Ich frage mich was Claire und Jamie gerade machen?“. Deswegen kann ich nur jedem empfehlen, mal in die Bücher reinzuschnuppern. Es geht um Zeitreisen, das 18. Jahrhundert, Schottland, Krieg und Liebe. Ich würde sagen, es ist fast für jeden etwas dabei.

 

2. Die Alchimistin – Die Gebannte von Kai Meyer

Die Alchimistin-Trilogie von Kai Meyer ist eine meiner allerliebsten Reihen überhaupt. Ich liebe die Charaktere, das Setting, die Rätsel und diese dunkle, verdrehte und verstörende Stimmung, die so typisch ist für diese Reihe. Mit Die Gebannte habe ich jetzt leider alle Bücher über Aura Institoris gelesen, die es momentan gibt. Aber ich habe die Hoffunung, dass Kai Meyer die Geschichte irgendwann weitererzählt. 🙂 Denn im März war ich auf einer seiner Lesungen, wo er selbst gesagt hat, dass er sich durchaus vorstellen könnte einen vierten Teil zu schreiben. Es bleibt also spannend, ob und wann dieses Buch erscheinen wird. Im moment ist der Gute ja mit den nächsten Bänden von Die Krone der Sterne beschäftigt, welches ich mir natürlich auf der Lesung auch sofort kaufen und signieren lassen musste.

 

Zu meiner Schande muss ich auch gestehen, dass ich diesen Monat auch leider sogar einen insgesamten Zuwachs auf meinem SuB zu vermerken habe. Neben Die Krone der Sterne habe ich mir außerdem ein Australien-Reise-Buch gekauft, um mein Fernweh ein bisschen einzudämmen und meine supertolle Mitbloggerin, Katja, hat für mich Rache und Rosenblüte von Renée Ahdieh gewonnen. Das ist die Fortsetzung von Zorn und Morgenröte, welches ich einfach verschlungen habe. Ich hab mich wirklich unglaublich gefreut als Rache und Rosenblüte bei mir eines morgens ohne Vorwarnung eingetrudelt ist. 🙂

Aber ihr seht schon, bei nur zwei gelesenen Büchern und drei Neuzugängen ist mein SuB zwangsläufig gewachsen. Ist zwar ein kleiner Rückschlag, aber ich bin mir sicher, dass ich Mission SuB-Abbau in 2017 natürlich trotzdem noch schaffen kann…wenn ich es schaffe mich mehr zusammenzureißen 😀

Gelesen im Februar!

Hallihallo-Hallöchen!

Und ein weiterer Monat liegt schon wieder hinter uns! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Trotz Klausurenphase und Fastnacht habe ich es noch geschafft sechseinhalb Bücher zu lesen. Die letzten 200 Seiten von  Ein Hauch von Schnee und Asche von Diana Gabaldon (Band 6 der Highland-Saga/ Outlander-Reihe) habe ich noch mit in den März genommen, deswegen wird dieses Buch leider erst in meiner März-Liste auftauchen. 🙂 Für den März habe ich mir lesetechnisch so einiges vorgenommen, mal schauen ob ich den Februar noch übertrumpfen kann. Aber dazu mehr in meinem März Wrap Up.

Wie jeden Monat interessiert es mich natürlich wieder brennend, was und wie viel ihr im Februar gelesen habt.

 

1. Fahrenheit 451 von Ray Bradbury

Schon in der Schule habe ich ganz viel über dieses Buch gehört, wenn es um das Thema Dystopien ging. In Fahrenheit 451 ist der Besitz von Büchern verboten. Wird doch ein Buch bei jemandem gefunden, rückt die Feuerwehr an, um das ganze Haus, mitsamt dem Buch niederzubrennen. Montag, der Hauptcharakter, ist Feuerwehrmann, doch als er bei einem Einsatz ein Buch mit nach Hause schmuggelt, fängt er an das System zu überdenken. (Fun Fact am Rande: Das Buch heißt Fahrenheit 451, weil bei dieser Temperatur Papier verbrennt) Die Geschichte hat mir an sich echt gut gefallen. Besoners beängstigend fand ich, dass sich ganz schön viele Parallelen zu unserer heutigen Welt finden lassen, obwohl das Buch schon vor einiger Zeit geschrieben wurde. Trotzdem hat mir aber irgendwie dieses gewisse Etwas gefehlt, was mich dazu angetrieben hat, weiterzulesen. Auch wenn es mich nicht komplett vom Hocker gehauen hat, gehört Fahrenheit 451 auf jeden Fall zu den Büchern, die man gelesen haben sollte.

 

2. Der Zauberer von Oz von Lyman Frank Baum

Vermutlich kennt jeder zumindest grob die Geschichte der kleinen Dorothy, die durch einen Wirbelsturm in das wundersame Land Oz gebracht wird. Dort trifft sie auf eine dumme Vogelscheuche, die sich Verstand wünscht, auf einen gefühlslosen Blechmann, der gerne ein Herz hätte und einen feigen Löwen, der so gerne mutig wäre. Zusammen machen sie sich auf den Weg zu dem großen Zauberer von Oz, den sie um die Erfüllung ihrer Herzenswünsche bitten möchten.Auf ihrem Weg erleben sie natürlich auch jede Menge Abeteuer. Es ist einfach eine wundervolle Geschichte, die ich schon seit sehr langer Zeit lesen wollte. Ich liebe die Charaktere, vor allem von der Vogelscheuche bin ich ein großer Fan geworden. Da das Buch wirklich nicht dick ist (ca. 150 Seiten) hat man es auch ruck-zuck durchgelesen.

 

3. Flawed – Wie perfekt willst du sein? von Cecilia Ahern

Von Flawed habe ich anfangs gar nicht so viel erwartet, ich wollte es eigentlich nur zur Entspannung nebenher lesen, als ich für meine Klausuren lernen musste. Dieser Plan ist ganz schön nach hinte los gegenagen und im Endeffekt habe ich das Buch in einem Tag durcgelesen, weil es mich einfach nicht mehr losgelassen hat. Es geht um ei Mädchen, dass in einem unbedachten Moment einen Fehler begeht. Von nun an wird sie als Fehlerhaft gebranntmarkt und lebt ein Leben am Rande der Gesellschaft. Es ist einfach eine super spannende Geschichte, in der sich durchaus traurige Parallelen zu unserer Gesellschaft finden lassen. Meine außführliche Rezension findet ihr hier.

 

4. Der Fluch des Titanen von Rick Riordan

Der Fluch des Titanen ist der dritte Teil der Percy Jackson Reihe. Die ersten beiden Teile haben mir schon recht gut gefallen, aber erst der dritte hat mich wirklich gefesselt. Ich habe zwar immer noch das Gefühl, dass es eindeutig an Jüngere adressiert ist, aber ich hatte (und habe) die Hoffnung, dass die Reihe gegen Ende hin spannender und auch für ein „älteres“ Publikum geeigent sein wird, weil natürlich auch die Charaktere altern. Ich bleibe also gespannt, denn Teil 4 und 5 habe ich auch noch bei mir stehen.

 

5. Hades von Candice Fox

Unser diesmonatiges Buchclub-Buch war Hades. Ich selbst hätte dieses Buch vermutlich niemals gekauft (eigentlich bin ich mir sogar sicher dass es mir niemals auch nur in der Buchhandlung aufgefallen wäre), aber genau dafür ist unser toller  Buchwissenschafts-Buchclub ja da. Hades ist der König der Unterwelt von Sydney, auf seiner Mülldeponie lässt er Leichen verschwinden. Durch einige unglückliche Geschehnisse adoptiert er zwei Kinder, Eric und Eden. Während die beiden Heranswachsen unterrichtet Hades sie in allem was er weiß. Als Erwachsene arbeiten sie bei der Kriminalpolizei und müssen einen kniffeligen Fall um einen Organräuber aufklären. Die Erzählung springt immer wieder zwischen Erics und Edens Vergangenheit und ihrer Gegenwart als Ermittler. Ich bin ja im allgemeien schon kein großer Thriller oder Krimi Fan. Auch hier war die Geschichte zwar einigermaßen spannend, aber ich nehm von dieser Art von Buch einfach nichts mit. Den Fall, den es aufzuklären gab, war auch eher langweilig. Die Sprünge in die Vergangenheit haben das Buch gerettet, da sie dem Ganzen wenigstens etwas interessantes verliehen haben.

 

6. Perfect – Willst du die perfekte Welt? von Cecilia Ahern

Weil mir Flawed so gut gefallen hat, musste ich mir direkt den zweiten Teil kaufen. (Ja, ich weiß ich wollte eigentlich nurnoch Bücher von meinem SuB lesen, aber es ging einfach nicht anders).Ich finde es wirklich toll, dass diese Reihe eine Dilogie ist. Das hebt sie ein bisschen von den tausenden von Trilogien ab und macht sie besonders. Die Geschichte ging auch hier spannend weiter. Auch wenn es mich etwas gestört hat, dass alles was im ersten Buch passiert ist in den passenden Situationen nochmal erklärt wurde. Man müsste den ersten Teil eigentlich gar nicht lesen, so stark wird die Handlung in Perfect nochmal durchgekaut. Aber das stört mich wahrscheinlich auch nur, weil ich die Bücher so schnell hintereinander weggelesen habe. Sonst bin ich die erste, die dankbar für solche Rückblicke ist, weil ich einfach schnell Details vergesse. Also alles in allem, eine sehr schöne Reihe, auch wenn ich Flawed etwas stärker fand (wie bei so vielen Bücherreihen) Trotzdem kann ich die Bücher nur jedem empfehlen.

 

Meine Mission SuB-Abbau läuft soweit auch gut, auch wenn ich im letzten Monat etwas gesündigt habe und mir zwei Bücher gekauft habe. Aber ich konnte einfach nicht widerstehen, mir Perfect zu kaufen, um die Reihe beenden zu können. Außerdem musste ich mir natürlich auch unser diesmonatiges Buchclub-Buch kaufen. Im Endeffekt ist mein ursprünglicher SuB also nur um 4 Bücher geschrumpft, aber bis zum Ende des Jahres ist ja noch genug Zeit, mein Ziel zu erreichen. 🙂

 

Gelesen im Januar

Hallöchen!

Unglaublich, dass schon wieder der erste Monat vom neuen Jahr vorbei ist. Wie die Zeit rast. Bei mir geht es jetzt in die Endphase des Semesters, ich stecke gerade mitten im Lern- und Klausurenstress. Wie jedes mal hätte ich einfach früher anfangen müssen. Aber wenigstens hatte ich deswegen Zeit,endlich mal wieder einige Bücher von meinem gigantischen SuB zu lesen, denn die Mission SuB-Abbau 2017 ist in vollem Gange. Zu meiner Schande habe ich diesen Monat trotzdem auch wieder ein Buch dazu gekauft, nämlich Extrem laut und unglaublich nah, aber wie ihr seht habe ich es sofort weggelesen. 🙂

1.These Broken Stars – Jubilee und Flynn von Amie Kaufmann und Megan Spooner

Wie ich euch bereits erzählt habe, hat mich der erste Teil der Starbound-Reihe komplett umgehauen und ich konnte es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen. Vielleicht bin ich einfach mit zu hohen Erwartungen an den nächsten Teil herangegangen, aber irgendwie bin ich so gar nicht mit Jubilee und Flynn warm geworden. Im Großen und Ganzen war es trotzdem ein gutes Buch, aber es hat mich einfach nicht so stark gefesselt wie der erste Teil. Ich konnte mich weder mit Jubilee, noch mit Flynn, noch mit dem Kriegsthema in dem Buch besonders identifizieren oder anfreunden. Auch die kurzen Texte zwischen den Kapiteln, die ich im ersten Buch geliebt habe, weil sie die Spannung weiter vorran getrieben haben, haben mich im zweiten Teil eher gelangweilt. Ich kann bei den meisten immernoch nicht ganz zuordnen, was sie mir eigentlich für die Geschichte sagen wollten und wiederholt haben sie sich auch ziemlich häufig. Den dritten Teil werde ich trotzdem lesen, sobald er erscheint, und hoffe, dass ich mit dem finalen Buch der Trilogie glücklicher werden werde.

 

2. Endgame – Die Entscheidung von James Frey

„Die Entscheidung“ ist (leider) der letzte Band der Endgame-Trilogie. In Endgame geht es um 12 Spieler, die auf der ganzen Welt Rätsel lösen und gegeneinander kämpfen müssen, denn es gibt nur einen Spieler, der Endgame gewinnen und somit das Überleben seines Geschlechtes als einziges sichern kann. In dem letzten Band wird enthüllt wie Endgame endet. Das besondere an Endgame (dem Buch) ist, dass die Geschichte aus der Perspektive jedes Spielers geschrieben wird, das heißt, man hat absolut keine Idee welcher Spieler am Ende überlebt und wer alles vorher schon ausscheidet. Deswegen war es auch wirklich spannend bis zur letzten Seite, weil quasi alles hätte passieren können. Der Schreibstil von Endgame ist ganz speziell und wirkt sehr kalt, abgestumpft und objektiv. Auch wenn ich normalerweise so nüchterne Schreibstile gar nicht  gerne lese, passt es in diesem Fall perfekt zur Handlung.

 

3. Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safran Foer

Die wundervollen Leute aus meinem Buchwissenschafts-Studium haben einen Buchclub gegründet, in dem wir monatlich ein Buch auslosen, welches wir dann lesen und am Ende des Monats zusammen besprechen. Diesen Monat war es Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safran Foer. Ich selbst hätte mir dieses Buch wahrscheinlich niemals auch nur näher angeschaut, geschweige denn überhaupt gekauft. Dementsprechend gering waren auch meine Erwartungen. Es geht um Oskar, einen autistischen Jungen, der seinen Vater bei dem Anschlag auf das World Trade Center verloren hat. Um seinem Vater noch einmal nahe zu sein, zieht Oskar durch New York und sucht Leute, die seinen Vater gekannt haben. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch sehr stark polarisiert, entweder man liebt es oder man hasst es. Ich habe es geliebt. Der Schreibstil und die Thematik sind so wortgewaltig, dass man durchgängig das Gefühl hat, es verbrigt sich noch etwas hinter den Sätzen, irgendwas, dass man nicht so ganz greifen oder beschreiben kann. Teilweise in sehr bildlicher Sprache werden spannende Ideen zum Leben erweckt, aber auch dramatische Geschichten erzählt. Oskar ist außerdem ein ganz besonderer Junge. Für sein Alter von 9 Jahren verhält er sich viel zu erwachsen, gleichzeitig fehlt es ihm aber absolut nicht an kindlicher Fantasie. Auch wenn die Geschichte an sich jetzt nicht gerade die spannenste ist, überzeugt das Buch trotzdem durch die geistreiche Sprache.

 

4. Frühstück mit Elefanten von Gesa Neitzel

Einfach alles hinter sich lassen und in Afrika eine Ausbildung zur Rangerin machen. Davon handelt Frühstück mit Elefanten, in dem Gesa ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse teilt. Dieses Buch hat in mir eine kleine aber feine Lebenskrise ausgelöst, weil ich Gesas Fernweh zu 100% verstehen kann. Es ist beeindruckend wie sie all ihren Mut zusammengenommen hat, aus ihrem Alltag ausgebrochen ist und einfach ihrem Herz gefolgt ist. Ganz ausführlich habe ich euch in diesem Beitrag erzählt , was mir besonders gut an Frühstück mit Elefanten gefallen hat.

 

Und wie versprochen bekommt ihr ein monatliches Update von meinem SuB 🙂 (Als ich die Collage erstellt habe, war ich gerade dabei These Broken Stars zu lesen, deswegen habe ich es leider vergessen mit einzufügen)

Mission SuB-Abbau in 2017

Hallihallo,

Ich glaube, für fast jeden von uns ist der SuB (=Stapel ugelesener Bücher) gleichzeitig Problemkind aber auch Grund zur Vorfreude. Bei mir hat in letzter Zeit leider eher Ersteres überwogen. Da ich alle meine ungelesenen Bücher auf und in meinem Nachttisch stapele, ist mein Platz sehr beschränkt. Früher hatte ich drei Stapel in meinem Nachttischfach – alles schön und gut. Doch mittlerweile sind es bereits vier Stapel in, und ein riiiiieesiger Stapel auf meinem Nachttisch. Es gerät wirklich außer Kontrolle. Auf dem Bild könnt ihr ganz gut erkennen, welchen Ausmaß es mittlerweile annimmt. Und zu Weihnachten sind noch einmal sechs Bücher hinzu gekommen. Puh, allein der Anblick von diesem gigantischen Stapel neben meinem Bett, macht mir langsam keine Freude mehr, sondern stresst mich eher. Versteht mich dabei nicht falsch, jedes einzelne Buch auf dem Stapel möchte ich unbedingt lesen und stand auch vorher auf meiner Wunschliste. Allerdings ist dieser Stapel eine tägliche Erinnerung daran, dass es viel zu viel zu lesen gibt aber viel zu wenig Zeit da ist. Deswegen habe ich mir für 2017 vorgenommen, meinen Stapel mindestens so weit runterzulesen, dass er wieder vollständig in meinen Nachttisch passt. Aktuell befinden sich 59 Bücher auf meinem SuB – und mindestens 23 müssen bis Ende des Jahres einen Platz bei meinen gelesenen Büchern, in meinen Bücherregalen gefunden haben. Wenn ich überlege, dass ich 2016 insgesamt 57 Bücher gelesen habe, ist das durchaus machbar. Nur ist es ist leider unmöglich für mich, mir ein Buch-Kauf-Verbot aufzudrücken, das konnte ich noch nie durchziehen. Es werden also wohl auch einige Bücher wieder hinzukommen. Um mir da selbst ein bisschen einen Riegel vorzuschieben, habe ich mir ein Sparschweinchen eigerichtet, in das ich für jede gelesenen 100 Seiten einen Euro werfe. Alleine mit diesem Geld darf ich neue Bücher kaufen. Solange mein SuB am Ende des Jahres in mein Nachttisch passt, war die Mission erfolgreich. Hier habe ich alle Bücher die aktuell auf dem SuB liegen zusammengeschnitten. Jeden Monat werde ich sie am Ende meiner „Gelesen in …“ Beiträge aktualisieren, neu gekaufte Bücher hinzufügen und glesene Bücher durchstreichen. So bleibt auch ihr up-to-date. Wünscht mir Glück und zeigt mal her eure SuBs. 🙂