Kategorie: Lieblinge <3

Opal Schattenglanz – Band 3 aus der Obsidian Reihe <3

Titel: Opal– Schattenglanz

Autorin: Jennifer L. Armentrout

Verlag: Carlsen

464 Seiten

Gebundene Ausgabe 19,99 €

 

 

 

Auf den ersten Blick ist alles perfekt: Dawson lebt noch und niemand scheint nach ihm zu suchen. Katy wehrt sich nicht länger gegen ihre Gefühle für Daemon und alles könnte so schön sein – aber es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich ist Blake zurück und mit ihm ein gewagter Plan. Zu Katys großem Erstaunen bittet er sie um Hilfe. Katy weiß nicht, was sie tun soll, denn Blake ist nicht zu trauen, das hat sie schon einmal schmerzlich zu spüren bekommen. Doch für ihre Freunde – und für Daemon – würde sie alles tun. Selbst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.

Dies ist der dritte Band der Obsidian-Serie von Jennifer L. Armentrout.

Band 1 und Band 2 wurden hier ja bereits Rezensiert, könnt ihr gerne nochmal nachlesen, einfach auf den Band klicken!

Rezension:

Wie Katja schon in den Rezensionen zu Band 1 und Band 2 deutlich gemacht hat: Es ist eine Reihe mit Suchtfaktor 🙂 Ich habe insgesamt alle Bände innerhalb von 2 Wochen gelesen.

Daemon ist einfach nur ein Weltverbesserer, und zumindest mir als Leser war das vom ersten Moment an klar, Katy aber… (mehr …)

Wie fehlerhaft bist du?

Titel: Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Autorin: Cecilia Ahern

480 Seiten

Preis: 18,99€

 

Das Leben der 17- Jährigen Celestine ist perfekt. Sie hat alles, was man sich wünschen könnte. Doch als sie eines Tages einen Fehler begeht wird sie ins Gefängis geworfen und als fehlerhaft gebranntmarkt. Als fehleraft verurteilt zu sein ändert alles. Zu einem Leben am Rande der Gesellschaft verurteilt muss Celestine um die einfachsten Rechte, ihre große Liebe und um ihre Zukunft kämpfen.

Ich war dem Buch anfangs sehr skepisch gegenüber, weil ich Cecilia Ahern nur von P.S. Ich liebe dich und Vergiss mein nicht kannte. Beide Bücher hatte ich angefangen zu lesen und beide Bücher habe ich nach nichtmal 50 Seiten auch wieder abgebrochen, weil sie mir einfach nicht gefallen haben. Deswegen war ich überrascht, wie schnell ich Flawed innerhalb eines Tages verschlungen hatte .Die kurzen Kapitel machen es quasi unmöglich, das Buch aus den Händen zu legen.

Die Geschichte hat mich von Beginn an mitgerissen und auch Celestine war mir überraschenderweise direkt sympathisch, obwohl sie die Verkörperung von Perfektion schlechthin war. Sie ist das wandelnde Klischee, zu einem perfekten Teenager. Dass gerade sie dann als fehlerhaft gezeichnet wird, zeigt schon wie fehlerhaft das System selbst ist. Ich habe auch bis zum Schluss nicht vollständig verstanden, was als fehlerhaftes Verhalten zählt und wer die Norm festlegt. Klar, gibt es einige eindeutige Fehler die ein Mensch machen kann wie betrügen, lügen und stehlen. Aber ist der Beistand zur Sterbehilfe im Ausland moralisch verwerflich, wie es bei Celestines Nachbarin der Fall ist? Dieses Buch wirft viele Fragen über unsere Moral und unsere Werte in der Gesellschaft auf, über die wir uns aktuell immer noch Gedanken machen können und sollten.

Auch wenn mir das System der Brandmarkung sehr willkürlich erscheint, habe ich mich trotzdem gefragt, ob es nicht auch in unserer Gesellschaft so viel leichter wäre, „Fehlerhafte“ sofort erkennen zu können. Du hast ein eingebranntest F auf der Zunge? Ich weiß, dass ich deinen Lügen besser nicht glauben sollte – easy! Aber meistens ist es dann leider doch nicht so einfach und es gibt nicht nur schwarz und weiß. Also an was genau macht man fehlerhaftes Verhalten fest? Was ist perfekt?

Besonders spannend finde ich den Charakter von Celectines Mutter. Sie verbirgt, was sie fühlt durch ihr perfektes Äußeres und je mehr ihre heile Welt erschüttert wird, desto weniger lässt sie es sich anmerken. Auch im wahren Leben kennen wir wahrscheinlich alle diese eine Person, die keine Probleme zu haben scheint. Aber was, wenn diese Person einfach nur genauso tickt wie Celestines Mutter und ihre eigenen Kämpfe hinter einer perfekten Fassade austrägt? Wieso fällt es uns so schwer zu unseren Fehlern zu stehen und ein klein bisschen Schwäche zu zeigen? Weil Menschen Angst haben verurteilt und verletzt zu werden. In Flawed finden sich Teile unserer Gesellschaft wieder, zwar ganz stark überspitzt aber die Parallelen sind definitiv erkennbar.

Für Fehlerhafte gelten in Flawed ganz besondere Regeln. Neben Nahrungsvorschriften, einer Ausgeh-Speerstunde und dem Verbot von Luxusgütern gibt es außerdem die Regel, dass jeder normale Bürger, der einem Fehlerhaften hilft, sich strafbar macht. Fehlerhafte leben in den gleichen Häusern und Städten wie Normale und trotzdem sind sie Ausgestoßene. Auch hier ist mir wieder nicht ganz klar, wie gesellschaftliche Strukturen wie Familien oder Schulen funktioniern wenn den Fehlerhaften nicht geholfen werden darf.

Auch wenn es hier und da noch einige Ungereimtheiten gibt, hat mich die Geschichte komplett umgehauen. Vielleicht werden die Sachen, die mir in Flawed noch etwas unlogisch erschienen im zweiten Teil besser erklärt. Aber selbst wenn nicht, würde das der Geschichte keinen Abbruch tun, weil das System offensichtlich fehlerhaft sein muss, damit die komplette Handlung überhaupt zum tragen kommt. Wie ihr wahrscheinlich erkannt habt, lässt sie mich immer noch nicht los und ich musste über viele Werte und Normen auch in unserer Gesellschaft nachdenken. Flawed ist eine Geschichte darüber, wie wichtig es ist zu seinen Fehlern zu stehen und das hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Abenteuer in Afrika

Titel: Frühstück mit Elefanten – Als Rangerin in Afrika

Autorin: Gesa Neitzel

361 Seiten

Preis: 14,99€

 

Gesa ist eigentlich Fernsehredakteurin in Berlin, doch sie ist in ihrem Großstadtleben einfach nicht glücklich. Kurzerhand entschließt sie sich einen Neuanfang in Südafrika zu wagen und sich dort als Rangerin ausbilden zu lassen. In mehrmonatigen Kursen lernt sie alles über die wildlebenden Tiere, das Spurenlesen, Orientierung in der Wildniss und Sternenkunde. Auf ihren Erkundungstouren durch die Savanne Afrikas begegnen ihr Löwen, Elefanten und Giraffen aus nächster Nähe. Je mehr Zeit sie in der Abegschiedenheit verbringt, desto mehr gefällt ihr das Leben jenseits der Zivilisation, ohne den ganzen Überfluss und gesellschaftlichen Druck. Was vorerst nur als Auszeit-Jahr gedacht war, beginnt sich zu einer ganz neuen möglichen Zukunft zu entfalten.

Als allererstes muss ich euch vor diesem Buch warnen, denn es verursacht wirklich ganz starkes Fernweh. Ich glaube, jeder träumt ab und an mal davon einfach alles hinter sich zu lassen und etwas völlig neues, verrücktes und vor allem anderes zu machen. Doch was hält uns eigentlich davon ab einfach unserem Herzen zu folgen und zu tun was uns glücklich macht? Diese Frage stelle ich mir sehr oft, wenn mich mal wieder das Fernweh überrollt. Auch Gesa hatte es anfangs nicht leicht, sich von ihrem Leben in Deutschland zu trennen und hätte die ganze Aktion fast im letzten Moment abgeblasen. Das macht sie für mich zu einer Person, mit der man sich sofort identifizieren kann. Jeder hat im Grunde Angst vor Veränderungen, aber zu lesen, wie sie all ihren Mut zusammennimmt und es trotzdem durchzieht, lässt einen ein klein bisschen weniger ängstlich sein. Gerade diese Augenblicke des Zweifelns, machen das Buch so real und bringen es dem Leser unglaublich viel näher. Auch der tagebuch-ähnliche Schreibstil, vermittelt den Eindruck, dass man einfach nur eine sehr lange Nachricht, die man von einer Freundin geschickt bekommen hat, liest. Gesa schafft es mit ihren sympathischen und einfach menschlichen Erzählungen eine Verbindung zu dem Leser herzustellen, die einmalig ist.

Gesa berichtet außerdem sehr detailliert von ihrer Ausbildung zur Rangerin und was sie alles im afrikanischen Busch gelernt hat, zum Beispiel wie man sich am besten verhält wenn man auf einmal einem Löwen gegenübersteht, oder wieso der Ruf des Rotschnabelmadenhackers über Leben und Tod entscheiden könnte. Eiegentlich alles was sie erzählt ist super spannend und ich habe jedes kleine Fitzelchen Wissen quasi in mich aufgesogen wie ein Schwamm. Afrika ist ein spannender Kontinent und solange man (noch) nicht die Möglichkeit hat alles selbst zu erleben, kann man auch super gut durch Gesas Erfahrungen leben. Während dem Lesen kann man sich die Szenarien so gut vorstellen, dass es sich anfühlt als wäre man vor Ort.

Ich empfehle das Buch jedem, den öfters mal selbst die Reiselust packt; jedem der sich für Afrika und seine Tierwelt interessiert; jedem, der vielleicht selbst gerade vor einer waghalsigen Entscheidung steht und diesen letzten kleinen Anstupser braucht und jedem, der sich einfach mal wieder von einem guten Buch in eine ganz andere Welt entführen lassen will.

Memories to do – Allies Liste

memories-to-doTitel: Memories to do – Allies Liste

Autorin: Linda Schipp

Verlag: Drachenmond Verlag

Preis: 12,90 € (TB)

 

In ein Schwimmbad einbrechen, zu einem Candle-Light-Dinner ausgeführt werden, mich an meine Hochzeit erinnern … Eine seltene Form von Amnesie hat Allies Erinnerungen an die vergangenen 17 Jahre ausgelöscht. Im Herzen noch ein Teenager steht sie ahnungslos vor ihrem zweijährigen Sohn, einem Ehemann, den sie nicht liebt, siebenhundert unbekannten Facebook-Freunden und einem verdächtig dunklen Nebel, der sich über ihre Vergangenheit zieht. Im Leben der 34-jährigen Allie ist nichts mehr von dem übrig, was ihr als Teenager wichtig war nicht einmal ihr Name. Um den Geheimnissen der geschwärzten siebzehn Jahre auf die Spur zu kommen, reist sie zurück in die amerikanische Kleinstadt, in der ihre Erinnerungen enden. An ihrer Seite der Mensch, der ihr am nächsten und nach jahrelanger Trennung am fernsten zugleich ist: Luis. Nur ein Freund, wirklich. Ihr bester Freund. Damals zumindest.

Als ich mir Memories to im Sommer spontan ausgesucht habe, war das hauptsächlich deswegen, weil mir das Cover (*-*) sowie der Klappentext auf direktem Weg ins Herz gesprungen sind. Ein weiter nicht unbedeutender Grund war das bezaubernde Lächeln von Linda Schipp, die mit gezücktem Kugelschreiber hinter einem Stapel ihrer Bücher saß. Danke für die lieben Worte, die Du in mein Memories to do geschrieben hast!  🙂

Rezi: Memories to do beginnt im Juni 2071. Ein mega guter Prolog, der mich entgegen meiner Befürchtung überhaupt nicht verwirrt hat (weil er in der Zukunft spielt), sondern perfekt zum eigentlichen Beginn der Geschichte begleitet hat.
In Memories to do geht es um Allie, die aufgrund eines Unfalls eine Amnesie erlitten hat. Fast all Ihre Erinnerungen sind gelöscht. Fast! Denn an das Jahr 1997 erinnert sich Allie. Ebenso an all das davor.
17 Jahre Erinnerungen einfach gelöscht. Allie steht einem Ehemann gegenüber, der ihr fremd ist. Auch ihr Sohn ist ihr fremd. Wie schlimm muss das sein, wenn man sich selbst nicht kennt und alle um einen Fremde sind?
An ihre Jugend und ihren besten Freund Luis erinnert sie sich aber sehr wohl. So sehr sogar, dass sie am Anfang tatsächlich dachte es wäre 1997.
Allie ist so verzweifelt und wünscht sich nichts mehr als ihr Leben zurück. Und so kommt es, dass sie Luis wiedersieht. Er soll Allie helfen sich zu erinnern. Fährt deshalb mit ihr in ihre alte Heimatstadt Townsend…
Alles was dann jedoch geschieht und wie alles Endet, kann ich natürlich nicht verraten, denn dann wäre das tolle feeling beim lesen dahin. 😛 Der Klappentext verrät ja noch ein bisschen was 😉
Mich haben auf jeden Fall die Charaktere abgeholt und die Geschichte hat mich mitgenommen! So richtig! <3

Die Charaktere wirken lebendig und jeder auf seine Art speziell und auch liebenswürdig. Und damit meine ich alle! Hauptcharaktere sowie beispielsweise die Bewohner Townsends.
Und Townsend – ja was soll ich sagen – ich habe mich ein bisschen in dieses Städtchen verliebt.
Linda Schipp hat all das so zauberhaft beschrieben, dass einem leicht fällt in die Geschichte einzutauchen und mitzufühlen. Es war auch zu keiner Zeit langweilig. Im Gegenteil! Dieses Buch bietet alles was man sich an Emotionen, Spannung, Abwechslung und am wichtigsten: einem guten Plot, wünschen kann.

Fazit: Für mich ein rundum gelungenes Buch mit Gefahr zum verlieben!
Empfehlung:Kaufen!

Außergewöhnlicher und Spannender Sci-Fi Auftakt

Titel: Giants – Sie sind erwacht

Autor: Sylvain Neuvel

Preis: 14,99€

416 Seiten

 

Als kleines Mädchen stößt Rose Franklin beim Spielen auf eine riesige Metallhand. Diesem Fund widmet sie als erwachsene und promovierte Physikerin ihre Forschung. Zusammen mit einem Team aus Experten forscht sie an der Hand und den Schriftzeichen, die zusammen mit ihr entdeckt wurden. Schnell wird klar, dass die Hand zu einem gigantischen Roboterkörper gehört, dessen Teile über die ganze Erde verteilt liegen. In gefährlichen Rettungsaktionen werden einige Teile geborgen und allmählich finden sich Antworten. Doch die Mysterien, wie der Roboter auf die Erde gelangt ist, woher er stammt und zu was er zu gebrauchen ist, sind gar nicht mal so leicht zu lüften.

Hier gehts zur Leseprobe

Das auffälligste und außergewöhnlichste an „Giants“ ist, dass fast das gesamte Buch in einem Dialog geschrieben ist. Auch wenn es erst einige Kapitel gebraucht hat, bis ich mich an diesen ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt habe, hat es mir letztendlich doch sehr gut gefallen. Es ist einfach mal etwas anderes! Das macht das ganze Leseerlebnis viel spannender und abwechslungsreicher. Um den Faden nicht zu verlieren, muss man sehr konzentriert lesen, denn  sowohl die Fragen, wie auch die Antworten in dem Gespräch sind meistens knapp, direkt und wechseln schnell das Thema. Der Dialog findet immer zwischen dem gleichen Interviewer, dessen Identität unbekannt ist, und einem der Personen aus dem Buch statt. Von demjenigen, der die Fragen stellt, wird im Laufe des Buches allerdings nicht viel bekannt. Es scheint ein Mann zu sein, der die Fäden der Robotermission mehr oder weniger im Hintergrund zieht. Er ist sehr einflussreich und vorrausschauend, aber keiner amerikanischen Organisation oder dem Geheimdienst untergestellt. In jeder Kapitelüberschrift steht, wer der Gesprächspartner für die nächsten Seiten ist. Anfangs kommt man leicht mit den Namen des Wissenschaftsteams durcheinander, aber da allgemein nicht sehr viele verschiedene Menschen in dem Roman auftauchen, gewöhnt man sich auch daran leicht.

Gelegentlich werden auch andere Arten der Informationsvermittlung eingestreut, zum Beispiel Tagebucheintrage des Teams, Versuchsprotokolle oder Zeitungsartikel. Es lockert das Buch immer mal wieder auf, kurze Abschnitte zu lesen, die nicht in Gesprächsform verfasst sind. Außerdem erhält man bei den Tagebucheinträgen Einblicke in die Gefühle und Gedanken der Wissenschaftler, die sie nicht vor dem mysteriösen Interviewer äußern würden, wie beispielsweise der innere Konflikt zwischen dem Nutzen und der Gefahr, die von dem Roboter ausgehen könnte. Dadurch, und auch durch die verschiedenen Gesprächspartner, entwickelt sich ein Gesamtbild der Geschichte. Allerdings ist es oft unklar, wie viel Zeit zwischen den verschiedenen Beiträgen vergangen ist und man kann es nur grob schätzen anhand des Gesagten, was aber dem Buch keinen Abbruch tut.

Besonders spannend ist das Rätsel über die Herkunft des Roboters, welches leider noch nicht abschließend geklärt wurde in diesem Buch. Da „Giants“ aber erst der erste Teil einer Reihe ist, freue ich mich schon, mehr darüber in dem kommenden Teil zu lesen. Die Entdeckung des Roboters ist ein einschneidendes Erlebnis für alle beteiligten. Teilweise bringt es sehr dunkle Abgründe einiger Menschen zum Vorschein, aber auch auf weniger persönlichen Ebenen, steht plötzlich der Weltfrieden auf der Kippe.

Auf den letzten Seiten fangen sich die Ereignisse an zu überstürzen. Obwohl das Buch weiterhin in einem Dialog verfasst ist, werden die actionreichen Szenen gut vermittelt, indem der Interviewer sozusagen live zugeschaltet ist und mit einem der Protagonisten telefoniert. So bekommt der Leser das direkte Geschehen mit und nicht nur Aufzeichnungen oder Rückblicke, die die Situation weniger spannend machen würden.

Das Buch endet mit einer riesigen und unerwarteten Entwicklung, dessen Auflösung ich kaum erwarten kann. Leider erscheint der zweite Teil auf Englisch erst im April 2017, wann die deutsche Übersetzung veröffentlicht wird habe ich leider nicht gefunden.

Sie hat die Wahl: Als Mörderin gehängt, oder als Vorkosterin vergiftet?

51l96ce5szl-_sy346_Titel: Yelena und die Magierin des Südens

Autorin: Maria V. Snyder

465 Seiten

Preis: 7,49€ (eBook)

 

Wegen eines Mordes zum Tode verurteilt, wartet Yelena im Gefängnis auf ihre Hinrichtung. Im letzten Moment wird ihr die Möglichkeit gegeben, die Vorkosterin des Kommandanten von Ixia zu werden, anstatt gehängt zu werden. Durch ihre neue Aufgabe schwebt sie in der ständigen Gefahr bei einem Anschlag auf den Kommandanten vergiftet zu werden. Gleichzeitig ist der Job auch eine Chance auf ein neues Leben. Von dem Sicherheitschef Valek wird sie dazu trainiert möglichst schnell und präzise verschiedene Gifte zu identifizieren. Während ihrer Ausbildung wird Yelena von Valek Schmetterlingsstaub untergemischt. Von nun an muss sich Yelena jeden Morgen das Gegenmittel geben lassen, um nicht durch den Schmetterlingsstaub eines qualvollen Todes zu sterben. Währenddessen planen Rebellen den Sturz des Kommandanten. Yelena wird unfreiwillig in das Geschehen verwickelt und entdeckt dabei zufällig, dass sie magische Kräfte besitzt. Magie ist in Ixia streng verboten und Yelena bringt sich ein weiteres Mal, allein durch den Besitz ihrer magischen Fähigkeiten in Lebensgefahr.

„Yelena und die Magierin des Südens“ ist eines von den Büchern, die man kaum aus den Händen legen kann weil man immer wissen will wie es weiter geht. Wenn ich morgens zufällig aufgewacht bin bevor mein Wecker geklingelt hat, hab ich abgewogen ob ich noch Schlaf brauche oder ob ich nicht lieber weiter lesen will. Meistens hat das Buch gewonnen. Ja, dieses Buch ist so wundervoll, dass ich sogar meinen Schlaf dafür geopfert habe. Die Charaktere sind einfach so gut und interessant geschrieben. Vor allem die beiden Protagonisten, Yelena und Valek, haben wirklich viel Tiefe und sind starke Persönlichkeiten. Im Verlauf des Buches erfährt man immer mehr über Yelenas Vorgeschichte und wie sie dort gelandet ist, wo sie jetzt ist. Teilweise werden wirklich brutale und intensive Szenen beschrieben. Mehr als einmal musste ich das Buch kurz zur Seite legen um das Gelesene zu verdauen. Die Handlung ist durchgehend spannend und es passieren immer wieder komplett unerwartete Dinge, die sich perfekt in die Geschichte einfügen. Ich kann das Buch wirklich jedem absolut empfehlen. Ich konnte es kaum erwarten den zweiten Teil in die Finger zu bekommen. In „Yelena und der Mörder von Sitia“ geht es genauso spannend weiter. Obwohl der dritte Teil noch unberührt auf meinem Nachttisch liegt, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Trilogie genauso überragend endet, wie sie auch Angefangen hat.

Wer danach immer noch nicht genug bekommen kann von den Ländern Ixia und Sitia, kann direkt mit der Glass-Reihe (Storm Glass; Sea Glass; Spy Glass)  anschließen. Die zweite Trilogie spielt zwar noch in der gleichen Welt, erzählt aber die Geschichte eines anderen Mädchens.

Leider gibt es die Bücher auf deutsch mittlerweile nur noch als eBook. Ich hab sie alle im Englischen Original gelesen, wo der erste Teil „Poison Study“ heißt. Die Cover im Englischen sind um einiges ansprechender als das deutsche Cover. Trotzdem ist „Yelena und die Magierin des Südens“ ein ein außergewöhnliches Buch, welches viiiiiiieeel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Da ich, wie gesagt, die Reihe nur in Englisch gelesen habe, kann ich leider nichts über die deutsche Übersetzung sagen. Ich hoffe, dass sie genauso gelungen ist wie diese wundervolle Geschichte.

For Good – wie ich mich in dieses Buch verliebte

for-goodTitel: For Good – Über die Liebe und das Leben

Verlag: Drachenmondverlag

Autorin: Ava Reed

ca. 200 Seiten

12,00 Euro (Softcover)

 

Was würdest Du tun, wenn Du das verlierst, was Deinem Leben einen Sinn gab? Das, was Du mehr als alles andere auf dieser Welt geliebt hast. Würdest Du aufgeben?

Nach dem Tod ihrer großen Liebe Ben, beginnt Charlie in Trauer zu versinken. Immer wieder erinnert sie sich an die vergangenen Zeiten, in denen sie ihn kennen- und lieben lernte. Doch der Verlust droht sie zu ersticken und blind zu machen für das, was das Leben ausmacht. Charlie zieht sich völlig zurück und beginnt zu verstehen, dass nichts je wieder so sein wird wie es einmal war.

 

Rezi: Um dieser Rezi gleich mal eine Richtung zu geben:

For Good – Über die Liebe und das Leben ist soeben – also mit dem Zuschlagen des Buches – zu meinem Nr. 1 Lieblings-Liebesgeschichten-Buch geworden! Wirklich jetzt! 

Ava Reed hat dermaßen viel Gefühl in dieses Buch gesteckt, dass man es auf jeder einzelnen Seite, in jeder Zeile und jedem Satz spürt. Sie hat mit For Good eine so wunderschöne und gleichzeitig traurige Liebesgeschichte erzählt und liebevoll Charaktere erschaffen, die so toll sind, dass man sie gerne auch im echten Leben um sich hätte. In ihrer Danksagung zu dem Buch hat Ava geschrieben, dass sie hofft, dass ihre Hauptcharaktere Charlie uns für einen Moment packen konnte. Mich hat Charlie absolut gepackt. Auch Ben und Mia haben mich gepackt. Aber Charlie hat mich wirklich gepackt! 

Der Leser erlebt die Geschichte nämlich aus Charlies Sicht bzw. deren Gedanken. Da gibt es zum einen die Erinnerungen. Erinnerungen an das gemeinsame Leben mit Ben. Erinnerungen, die super schön sind und doch einen traurigen Beigeschmack hinterlassen, weil Ben nicht mehr da ist. In der Gegenwart erleben wir mit, wie Charlie trauert, leidet und kämpft – um ihr Leben für Ben. Aber irgendwie auch gegen ihr Leben, weil es für sie kein Für Immer mehr gibt. Charlie ist so liebenswert und voller Gefühl! Man fühlt in jedem der relativ kurz gehaltenen Kapitel so richtig mit ihr mit und der stetige Wechsel zwischen ihren Erinnerungen und der Gegenwart erzeugen beim Lesen eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Charlies Liebe für Ben ist so tief und bezaubernd, dass ich das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen konnte. Und gerade zum Ende hin habe ich es dann auch nicht mehr aus der Hand gelegt.
Natürlich werde ich hier über das Ende nichts verraten.

Nur soviel: Es ist wunderschön! 🙂 

Die Alchimistin – Herausragender Beginn einer Trilogie

Titel: Die Alchimistin

Autor: Kai Meyer

463 Seiten (+ Specials, insgesamt 510 Seiten)

Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

 

In einem Schloss, mitten in der Ostsee, wächst Aura Institoris zusammen mit ihrer Schwester und ihrem Bruder auf. Auras Vater, der Alchimist Nestor Institoris, lebt zurückgezogen von seiner Familie um sich ganz seiner Forschung nach der Unsterblichkeit hingeben zu können. Als Auras Mutter den  17-Jährigen Christopher adoptiert beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Christopher wird von Nestor in den Grundzügen der Alchemie unterrichtet. Doch kurz darauf wird Auras Vater durch einen Auftragskiller von seinem Erzfeind getötet. Aura verliebt sich in den Mörder, Gillian, dessen zweiter Auftrag es ist, auch Aura zu töten. Als Gillian sich gegen seinen Auftraggeber stellt, geraten die beiden in einen schon jahrhunderterlang andauernden Krieg zwischen Unsterblichen. Die verstörenden und brutalen Methoden der Alchimisten Unsterblichkeit zu erlangen, stellen Aura und Gillian immer wieder vor eine Herausforderung.

Hier geht es zur Leseprobe

Die Handlung des Buches kurz zusammenzufassen ist in diesem Fall sehr viel komplizierter als gedacht. Die Geschichte ist so verworren, mysteriös und düster, dass man kaum genug sagen kann um Interesse zu wecken, ohne dabei zu spoilern.  Die Charaktere sind auf ihre Art außergewöhnlich und einzigartig. Zum Beispiel Gillian, der Hermaphrodit oder Christopher, der langsam dem „Bösen“ verfällt, sind nur ein paar der wirklich gut gelungenen und glaubwürdigen Personen in „Die Alchimistin“. Die Erzähl-Perspektive wechselt öfter zwischen Aura, Christopher und Gillian. Dabei überschneiden sich die Handlungsstränge auch oft und es bleibt durchgehend unglaublich spannend und abwechslungsreich. Die Praktiken der Alchimisten sind oft grausam, brutal und abstoßend, was dem Buch einen gewissen Reiz gibt. Immer wieder ist man schockiert über verstörende Enthüllungen und Vorgehensweisen der Alchimisten. Die Handlung bleibt von Anfang bis Ende unvorhersehbar. Zu keinem Zeitpunkt bekommt man einen Verdacht darauf, welche Geheimisse ans Licht kommen oder wie sich Charaktere verändern könnten, wodurch die Geschichte nie an Spannung verliert. Sehr spannend sind auch die kleineren Rätsel, die Aura im Laufe der Geschichte begegnen und zu denen sie versucht eine Lösung zu finden. Auch hier versucht man als Leser angestrengt die Rätsel zu durchschauen, dessen Auflösungen meist genauso unerwartet sind, wie der Verlauf der Geschichte.

„Die Alchimistin“ ist der erste Teil einer Trilogie. Da mir das Buch in sich sehr abgeschlossen vorkam, bin ich sehr gespannt, den zweiten Teil bald zu lesen, weil ich mir absolut nicht vorstellen kann, wie die Geschichte weitergehen könnte.

Die zusätzlichen Texte am Ende des Buches über die Entstehung des Romans, Alchimie in der Literatur und das Theatre du Grand Guignol (ein Schauplatz in der Geschichte) sind sehr interessant und geben nochmal einen genaueren Einblick in die Entstehung der Charaktere und der Handlung, sowie in die Herkunft der Mythen in der Alchemie. Es ist ein schöner Abschluss des Buches, indem die Basis erklärt wird, auf der der Roman aufbaut.

Spirituelles Abenteuer im Herzen Indiens

Titel: Shantaram

Autor: Gregory David Roberts

1088 Seiten

Preis: 12,99€

 

Heroinabhängigkeit, bewaffneter Raubüberfall und Verurteilung zu 19 Jahren Haft, die nie vollständig abgesessen wurden, führen in zu seinem neuen Leben in der Ferne. In seinem autobiografischen Roman „Shantaram“ erzählt Gregory David Roberts von seinem wilden Leben auf der Flucht. Nachdem Roberts nur zwei Jahre seiner Strafe in einem australischen Gefängnis abgesessen hat, flieht er und begibt sich, unter dem Namen Lindsay, nach Indien. Dort beginnt ein neuer Abschnitt für ihn. Aber auch hier hat er es alles andere als leicht. Als Fremder in einem unbekannten Land ist er vollständig auf sich alleine gestellt. Glücklicherweise lernt er den Inder Prabaker kennen, der ihm schnell ein guter Freund wird. Prabaker zeigt Lin all die schönen Seiten von seiner neuen Heimat, aber auch vor Armut und Krankheit schreckt er nicht zurück. Als Lin selbst ein Bewohner des Slums wird beschließt er den Menschen zu helfen und kümmert sich um eine medizinische Versorgung vor Ort. Freundschaften werden geschlossen und Lin beginnt seine neue Heimat aus einer völlig neuen Perspektive zu sehen. Doch auch in Indien scheint das Verbrechen ihn zu finden und Lin lässt sich mit einem einflussreichen Mafiaboss ein, wird  Teil des Schwarzmarkts und begibt sich in gefährliches Terrain. Erst zu spät merkt er, dass er sein Handeln schwer bezahlen wird.

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Manchmal liest man ein Buch und spürt, wie dieses Buch einen selbst verändert, wie es Vorstellungen, Gedanken und Wünsche entstehen lässt und wie man danach einen anderen Blick auf die Welt hat. So ein Buch ist Shantaram. Die Lebensgeschichte von Gregory David Roberts, oder eher von Lin in diesem Fall, ist absolut beeindruckend. Das Buch beginnt mit Lins Ankunft in Bombay, doch auch die vorherige Zeit im Gefängnis und der Ausbruch werden in Rückblicken, die sich durch das gesamte Buch ziehen, geschildert. Durch Prabaker werden Lin und auch dem Leser völlig neue Perspektiven eröffnet, die sehr viel über das Leben in Armut aus der Sicht eines Slumbewohners aussagen. Man lernt viel über eine Kultur, die sich doch sehr stark von unseren westlichen Kulturen unterscheidet. Auch der Sprache wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Lin lernt während seines Aufenthaltes in Indien Hindi und Marathi. Hindi wird in ganz Indien gesprochen, während Marathi eine regionale Sprache ist, die sich auf den Bundesstaat Maharashtra begrenzt. Sobald in dem Buch in einer der Sprachen gesprochen wird, steht die Übersetzung sofort hinter dem Satz. Es erleichtert das Lesen sehr, zu verstehen, was gesagt wird, ohne in den Fußnoten oder im Anhang nach einer Übersetzung suchen zu müssen, wie es oft in anderen Büchern der Fall ist. Auch die Charaktere wachsen einem stark ans Herz, vor allem Prabaker mit seiner lebensfrohen, sympathischen Ausstrahlung hat es mir angetan.

Da das Buch doch sehr lang und im Grunde „nur“ eine Aneinanderreihung von Ereignissen aus Lins Leben ist, erschien es hauptsächlich zum Ende hin sehr schleppend. Zum Schluss werden allerdings nochmal alle Handlungsstränge aufgegriffen und versteckte Verbindungen aufgedeckt, was mir sehr gut gefallen hat, weil es das gesamte Buch nochmal abrundet. Vor allem die Anfangszeit in Bombay war sehr interessant, lehrreich und prägend, doch nachdem Lin sich wieder dem Verbrechen zugewendet hat, konnte ich mich selbst weniger mit seinen Gedankengängen und Problemen identifizieren. Trotzdem wurden auch im zweiten Teil der Geschichte tiefgehende Themen, wie zum Beispiel die Definition von gutem und bösem Handeln, besprochen, sodass es auch da auf keinen Fall an philosophischer Tiefe gefehlt hätte.

Während man Shantaram liest, möchte man am liebsten sofort selbst nach Indien aufbrechen und dieses wundervolle Land in all seinen Facetten erleben. Es ist eine einmalige Geschichte über die Bedeutung von Liebe, Vertrauen, Familie, Freundschaft, Vergebung und Freiheit. Man bekommt ein Verständnis davon, was die Welt zusammen hält und wie man mit seinen Mitmenschen umgehen sollte. Während des Lesens wird einem richtig bewusst, was uns wichtig im Leben sein sollte und wie jeder vielleicht ein etwas besserer Mensch sein könnte.

 

Hier nochmal eine kleine Inhaltsangabe vom Autor selbst 🙂

Ein grausamer Herrscher und ein Mädchen, das alles ändert

zorn_und_morgenroeteTitel: Zorn und Morgenröte

Autorin: Renée Ahdieh

389 Seiten

Preis: 16,99€

 

Jeden Tag heiratet der Kalif (=König) von Chorasan ein anderes Mädchen. Im Morgengrauen darauf lässt er sie hinrichten. Als Shahrzad ihre beste Freundin durch die Grausamkeit des Kalifen verliert, beschließt sie, ihn zu töten. Sie meldet sich freiwillig, des Kalifen nächste Braut zu werden. Als der Kalif sie in der Nacht ihrer Hochzeit besucht, gelingt ihr das Unmögliche: Sie bekommt einen Tag Aufschub gewährt. Doch je länger sie im Palast ist, erkennt sie, dass der Kalif nicht das Monster ist, für das sie ihn gehalten hatte. Es verbergen sich dunkle Geheimnisse im Palast und Shahrzads Entschluss den Kalifen zu töten, beginnt zu bröckeln.

Das Cover des Buches ist einfach wunderschön. Es gibt nur wenige Fälle, in denen die deutsche Cover-Version schöner ist als das Original, aber dieser hier ist so einer. Zudem sehr ansprechend, ist die Karte des Königreichs Chorasan, die einem sofort beim Öffnen des Buches ins Auge springt. Die Geschichte findet im Orient statt, was sehr erfrischend ist, da es mal etwas Neues ist. Auch fliegende Teppiche, Wunderlampen und alles was man sich unter “ Dem Orient“ vorstellt, darf natürlich nicht fehlen. Das Buch basiert auf „1001 Nacht“, einer abendländlichen Erzählung und ist eine Neuerzählung der alten Geschichte des tötenden Herrschers und der Frau, die ihn ändern kann. Ich habe das Original (noch) nicht gelesen, aber die Version von Renée Ahdieh gefällt mir sehr gut. Anfangs war es durch die vielen orientalische Begriffe und Titel/Anreden, die in die Geschichte eingebracht werden, etwas schwer den Überblick zu behalten, aber das Glossar am Ende des Buches ist dabei eine große Hilfestellung. Die Charaktere sind glaubwürdig, interessant und vor allem der Kalif Chalid hat es mir angetan. Trotz seiner Distanziertheit und Kälte, ist er dem Leser unheimlich sympathisch. Auch Shahrzad ist eine gut gelungene Protagonistin, die mit ihrer spitzen Zunge und ihrer ehrlichen Art für Unterhaltung sorgt. Die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt ist voller Tabus und entgegen aller Vernunft, wodurch sie so unglaublich spannend zu lesen ist. Chalid ist kein Mann der großen Gefühle und Gesten, weswegen die kleinen Aufmerksamkeiten die er Shahrzad zukommen lässt, viel intensiver und romantischer sind, als  es bei jedem anderen wäre. Der konstante Kampf zwischen Shahrzads Verstand, welcher Rache für ihre beste Freundin und den Tod des Kalifen fordert, und ihrem Herzen, welches sich stark zu Chalid hingezogen fühlt, ist nachvollziehbar geschrieben und reißt den Leser mit in ihre allgegenwärtige Verzweiflung.

Als Fazit kann ich nur sagen: WOW. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden komplett verschlungen, weil es mich nicht mehr losgelassen hat. Es war einfach nicht möglich es zur Seite zu legen. Der Fortsetzung kann gar nicht schnell genug kommen.