Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Review & Filmtheorien

Review:

Gestern habe ich endlich den neuen Film aus Harry’s Zaubererwelt gesehen und, bei Merlins Barte, WOW war der toll. Ich hatte ehrlichgesagt keine großen Erwartungen an den Film und war der ganzen Tierwesen-Sache etwas skeptisch gegenüber. Vielleicht war es deswegen leichter mich so stark zu beeindrucken, aber schon alleine wegen den vielen Infos, die dieser Film uns über die Zaubererwelt gibt, bin ich hin und weg. Aber lasst uns am Anfang anfangen.

Newt Scamander ist ein britischer Zauberer, der mit einem Koffer voller magischer Tierwesen, die ihm leider teilweise verloren gehen, in die USA reist. Dort trifft er auf den No-Maj (=Muggle) Jacob, der ihm hilft, die Tierwesen wieder zu finden. Doch in einer Zeit, in der Hexen und Zauberer von den No-Majs gefürchtet werden, und die Geheimhaltugsabkommen so streng sind wie nie, ist es gar nicht mal so leicht verdeckt zu arbeiten.

Schon in den ersten Sekunden des Films wird man sofort wieder in die Zaubererwelt versetzt und bekommt dieses warme, nostalgische Harry-Potter-Gefühl, das wir alle so sehr lieben. Auch wenn vieles sehr stark anders ist, trifft man auch auf einiges Bekanntes, wie zum Beispiel Quidditch, dem Zeichen der Heiligtümer des Todes, natürlich die Zaubersprüche und viele kleine Andeutungen auf die Zaubererwelt wie wir sie bereits kenen. Es hat mich allerdings durchgängig gestört, dass der Film in Amerika spielt und wir so wenig über die amerikanische Zaubererwelt wissen. Ich meine, es könnte von Grund auf verschieden sein und ein Großteil davon wüssten wir nicht ud würden es auch nicht erfahren. Ich hoffe wirklich sehr, dass in den nächsten Filmen noch viel mehr auf die Strukturen in der amerikanischen Zauberergesellschaft eingegangen wird. Noch viel interessanter waren aber die phantastischen Tierwesen von Newt. Ihr Aussehen, ihre Fähigkeiten und ihr Verhalten zu erfahren war so spannend, ich hätte mir stundenlang auch einfach ein Tier nach dem anderen anschauen können. 😀

Die Besetzung ist mal wieder perfekt, wie wir das von den Harry Potter Filmen ja gewöhnt sind. Vor allem freue ich mich darauf, das Johnny Depp, der mein absoluter Lieblingsschauspieler ist, ab dem zweiten Film eine sehr viel größere Rolle übernehmen wird. Auch Eddie Redmayne hat als Newt Scamander seinen Job wirklich gut gemacht. Ich bin nicht sooo ein großer Fan von Eddie Redmayne, weil mich oft seine Art zu schauspielern irgendwann nervt ( ganz stark anstrengend fand ich ihn in The Danish Girl), aber manchmal (wie in Die Entdeckung der Unendlichkeit als Stephen Hawking) finde ich ihn auch wieder wirklich gut. In Phantastische Tierwesen war er das perfekte Mittelmaß zwischen verträumt, ernst, strukturiert und chaotisch. Ich zähle jetzt schon die Tage, bis der zweite Film endlich erscheint.

Filmtheorien:

Achtung: Spoiler!!!

Jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsteil dieses Beitrags. Nachdem ich meinen gesamten Morgen darauf verwendet habe, mir neue HP Theorien anzuschauen, musste ich sie jetzt einfach mit jemandem teilen. Deswegen habe ich euch hier einige meiner Lieblingsthorien zusammengestellt.

Hat Jacob wirklich alles vergessen?

Fangen wir mit etwas leichterem an, bevor wir zu den wirklich spannenden Thesen kommen. Am Ende des Films beschließt Jacob freiwillig in den Regen zu gehen, der seine Erinnerungen an die Zauberer löschen soll. Abgesehen davon, dass mir diese Szene mein Herz gebrochen hat, bleibt zu bezweifeln, ob Jacobs Erinnerungen wirklich dauerhaft gelöscht wurden. Wir erfahren auf jeden Fall, dass er sich an die Tierwesen zumindest teilweise erinnert, weil er Gebäck nach ihrem Aussehen formt. Obwohl er nicht weiß woher er diese Einfälle hat, könnte das ein Anzeichen sein, dass er sich möglicherweise wieder anfängt zu erinnern. Der Grund, weshalb er anscheinend nicht alles vergessen hat, wird durch das Serum selbst erklärt, welches der Thunderbird am Ende vom Himmel regnen lässt. Als Newt zum ersten Mal von diesem Serum spricht (in seinem Koffer nachdem er Jacob zum ersten Mal mit in das Innere genommen hat) sagt er, dass dieses Gift, in den richtigen Mengen dosiert, schlechte Erinnerungen löscht. Jacob war aber regelrecht begeistert von der Zaubererwelt und verbindet deswegen vermutlich nicht nur Schlechtes mit ihr, im Gegensatz zu vielen der übrigen No-Majs, die mit ansehen mussten wie die gefürchteten Zauberer ihre Stadt zerstören. Es ist also durchaus denkbar, das Jacobs Erinnerungen zumindest teilweise noch vorhanden sind. Auch, dass der Schauspieler schon für den zweiten Teil bestätigt wurde, lässt darauf schließen, dass wir ihn icht zum letzten Mal gesehen haben.

Ilvermorny

Über die amerikanische Zauberschule hatte JK Rowlig bereits die genaue Entstehungsgeschichte auf Pottermore veröffentlicht. Ich werde hier nur nochmal ganz kurz und knackig die wichtigsten Punkte erzählen. Isolt Sayre, eine der Gründerinnen von Ilvermorny, ist eine direkte Nachfahrin der Gaunt Familie (jap, das heißt, sie teilt die gleichen Vorfahren wie Voldemort und ist ein Nachkomme von Salazar Slytherin). Sie wurde in Irland geboren, flüchtet aber vor ihrer Tante mit der Mayflower in die USA. Dort lernt sie einen No-Maj kennen, mit dem sie zwei Zauberer-Waisenkinder adoptiert. Diese vier Personen sind die Gründer der Ilvermorny Schule und bestimmen auch jeweils eines der Häuser, die sie nach ihren liebsten Tierwesen benennen. Besonders außergewöhnlich ist hier, dass eine nicht-magische Person ein Mitgründer von einer der größten Zaubererschulen war (ohoh, wenn das die Gaunts wüssten…). Isolt und ihr Ehemann hatten außerdem noch leibliche Kinder, zwei  Zwilligsschwestern : Martha und Rionach. Rionach war eine begabte Hexe, heiratete jedoch nie und hatte deswegen vermutlich auch keine Kinder. Martha hingegen heiratete zwar und bekam womöglich auch Kinder, war aber eine Squib (= konnte selbst nicht zaubern). Und jetzt wird es interessant. In Phantastische Tierwesen wird von der Fanatikerin in der Kirche angedeutet, dass Credences Mutter magischen Ursprungs war. Da JK Rowling uns bis jetzt ur die Gründungsfamilie der Ilvermorny Schule vorgestellt hat als amerikanische Zaubererfamilie, könnte es eine Andeutung darauf sein, dass Credence von Martha Sayre abstammt. Dass Mr. Graves später zu Credence sagt, er rieche den Squib an ihm, bestätigt diese Theorie teilweise. Falls Credence von Martha Sayre abstammen sollte, würde das bedeuten, dass sich seine Blutlinie zurückführen lassen würde zu den Gaunts und sogar bis zu Salazar Slytherin selbst. Diese Theorie scheint mir zwar im Moment noch etwas weiter hergeholt als die anderen, aber falls sie wahr sein sollte würde sich wirklich ein spannendes Netz aufspannen. Wir werden wohl die nächsten Filme abwarten müssen um zu sehen, wo das noch hinläuft. Auf jeden Fall besteht die Chance, dass Credence nicht gestorben ist im Kampf gegen  MACUSA am Ende des Films. Newt blickt sehr auffällig einem Stück des Obscurus hinterher, welches möglichereise noch leben könnte. Außerdem gibt es wohl eine Szene, die es nicht in den Final Cut des Films geschafft hat, in der man Credence sieht, wie er auf ein Boot steigt. Diese Szene wurde jedoch rausgeschnitten weil es Gerüchten zufolgen, nicht so auffällig sein sollte, das Credence doch überlebt hat. Ich denke also, wir können uns mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Credence in dem nächsten Film freuen.

(Übrigens könnt ihr auf Pottermore jetzt auch den Haustest für Ilvermorny machen. Ich bin in Thunderbird, und ihr?)

Ariana Dumbledore

Die Theorie die ich bis jetzt wohl am meisten gelesen und gehört habe ist die, das Ariana Dumbledore (Albus Dumbledores Schwester) selbst ein Obscurus war. Um das verstehen zu können muss man erst einmal Arianas Geschichte kennen. Als kleines Mädchen hat Ariana im Garten hinter ihrem Haus ihre magischen Fähigkeiten erprobt, als einige Muggle-Jungs vorbei kamen. Die Jungs wollten, dass Ariana wiederholt, was sie vorher gemacht hat. Da sie aber ihre magischen Fähigkeiten noch nicht beherrschen kann, wurden die Jungs wütend und verprügeltn das kleine Mädchen. Dieser Vorfall hat Ariana so stark traumatisiert, dass sie danach nicht mehr in der Lage dazu war zu zaubern. Sie unterdrückte ihre Kräfte und wurde so vermutlich zu einem Obscurus. Es gibt einige Textstellen in die Heiligtümer des Todes, an denen Aberforth (Arianas & Albus Bruder) erzählt, dass sie nach diesem Vorfall nicht mehr ganz richtig war. Obwohl sie keine Magie mehr benutzen wollte, konnte sie sie auch nicht los werden. Es hat sie wahnsinning gemacht und es ist aus ihr explodiert wenn sie es nicht mehr kontrollieren konnte. Ariana zeigt also ziemlich die gleichen Symptome wie Credence. Ein weiterer Vorfall war, dass die Mutter der Dumbledore-Geschwister bei einer Explosion in ihrem Haus gestorben ist. Könnte diese Explosion von Arainas herausbrechende Obscurus hervorgerufen worden sein? Albus Dumbledore war zu dieser Zeit noch sehr gut mit Gellert Grindelwald befreundet, der so vielleicht von den Obscurus erfahren hat und sich deswegen in Phantastische Tierwesen auf die Suche nach einem macht, um sich mit ihm zu verbünden, weil er gesehen hat, wie machtvoll sie sind.

Dumbledore vs. Grindelwald

Diese ist wohl meine absolute Liebligstheorie. Schon in den Harry Potter Büchern wird die Beziehug zwischen Dumbledore und Grindelwald thematisiert. Als Jugendliche ware sie gut befreudet und gemeinsam auf den Spuren der Heiligtümer des Todes. Doch je älter sie wurden, desto weiter entfernten sie sich von einander. Dumbledore wollte eine vereinte Welt von Mugglen und Zauberer, die friedlich nebeneinanderher existieren, während Grindelwald der Auffassung war, Zauberer sollten über die Muggle herrschen. Das ganze gipfelt in einem Kampf zwischen Dumbledore und Grindelwald, aus dem Dumbledore als Gewinner hervorgeht. Es wurde bereits bekannt gegeben, dass die fünf Phantastische-Tierwesen-Filme einen Zeitraum von 19 Jahren abdecken sollen, also 1926-1945. Das Duell zwischen den einstigen Freunden findet 1945 statt. Zufall? Ich glaube kaum. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass die Tierwesen-Reihe mit dem sagenumwobenen Kampf enden soll. Es ist außerdem auch bereits bekannt, dass ein jüngerer Dumbledore in den Filmen wieder auftauchen wird, auch wenn noch kein Schauspieler für diese Rolle feststeht. Grindelwald, der von Johnny Depp gespielt wird, wurde bereits für den zweiten Teil eine größere Rolle zugesagt. Ich bin also sehr gespannt zu sehen, wie sich der Konflikt zwischen den beiden weiter aufbaut und wohin die Geschichte noch laufen wird. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass JK Rowling da nochmal ein ganz großes Fass aufgemacht hat.

Es wurde übrigens wohl auch schon erklärt, dass die Filme immer an verschiedenen Orten spielen sollen (der nächste in Paris). Ich hoffe wirklich, dass wir dadurch viel mehr über die unterschiedlichen Zuberergemeinschaften rund um die Welt erfahren.

Das waren erstmal alle Theorien, die ich mit euch teilen wollte. Was haltet ihr davon? Ich für meinen Teil, kann es kaum erwarten zu erfahren wohin die Reise geht. Umso trauriger macht es mich, dass der nächste Film erst im November 2018 in die Kinos kommt.

 

Im Kampf gegen das Böse um ihre eigene Freiheit

9783423716512_1466140414000_xxlTitel: Throne of Glass – Die Erwählte

Autorin: Sarah J. Maas

476 Seiten

Preis: 9,95€

4 Stars (4 / 5)

 

Celaena Sardothien war die gefürchtetste Assassine von ganz Adarlan. Doch seit sie geschnappt wurde, verbringt sie ihre Tage in Endovier, einem der schlimmsten Arbeitslager des Landes. Bis zu dem Tag, an dem sie von Kronprinz Dorian dazu auserwählt wird, für ihn zu kämpfen. Bei dem Wettkampf treten 24 von Adarlans gefährlichsten Killern gegeneinander an, bis ein Gewinner feststeht. Der Gewinn wird der Champion des Königs und bekommt, nach vier Jahren  an der Seite des Königs, die Freiheit. Ist Celaena nach einem Jahr in Gefangenschaft noch stark genug, sich gegen die anderen Mitstreiter zu behaupten? Und wer steckt hinter den brutalen Ermordungen der Champions?

Um direkt ehrlich zu sein, hat mich das Cover dieses Buches absolut gar nicht angesprochen.  Da ich aber schon viel Positives über das  Buch gehört habe, hab ich der Geschichte doch eine Chance gegeben. Zum Glück! Die Geschichte ist wirklich einmalig und unglaublich spannend. Calaena ist einfach nur Badass, anders kann man sie nicht beschreiben. Bei jeder Kampfszene ist man komplett von ihren Fähigkeiten beeindruckt, trotzdem werden dem Leser auch ihre schwächeren und menschlicheren Seiten gezeigt, wodurch sie super sympathisch wird.

Teile des Buches handeln auch von den Kriegen, die der König von Adarlarn gegen andere Köigreiche führt. Um trotzdem den Überblick behalten zu können, ist auf den ersten Seiten des Buches eine Landkarte, die den gesamten Kontinent zeigt. Und wer liebt nicht eine gute Karte in einem wundervollen Fantasy-Roman. Auch wenn die Kriege des Königs und die Rebellionen oft etwas verwirrend sind, und auch nicht sehr bedeutend für die Geschichte sind, könnte ich mir vorstellen, dass sie in den weiteren Bänden an Bedeutung gewinnen.

Viele der Charaktere haben sehr außergewöhnliche Namen… schon fast zu außergewöhnlich. Mir fällt es immer etwas schwerer, mir Namen zu merken, die ich noch nie vorher gehört habe, oder von denen ich nicht weiß, wie man sie ausspricht. Mit der Zeit gewöhnt man sich allerdings dran, auch wenn das Aussprache-Problem bleibt.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven verschiedener Personen erzählt. Hauptsächlich verfolgt der Leser zwar Caleana, aber gelegentlich wechselt es zu anderen Personen im Schloss, wodurch man als Leser ein größeres Gesamtbild der Geschichte erkennt. Zwischen den einzelnen Erzählabschnitten liegen teilweise sehr große Zeitspannen, die dann kurz in einigen Sätzen ausgefüllt werden. Dadurch bleibt das Buch spannend und es entstehen keine langatmigen Erzählungen. Allerdings passieren in den Zwischenzeiten auch Dinge, von denen ich mir gewünscht hätte, dass sie etwas detaillierter ausgeführt werden.

Überraschenderweise waren die Wettkämpfe der Champions eher langweilig im Vergleich zum Rest der Geschichte. Meine Erwartungen an das Buch waren, dass es sich hauptsächlich um die Kämpfe und das Ausscheiden der Champions geht. Stattdessen nimmt das Rätsel um die nächtlichen Morde einen bedeutenden Teil des Buches ein. Das Rätsel um die mysteriösen Tode ist schon fast gruselig und löst immer wieder kleine Gänsehaut-Momente aus.

Throne of Glass ist eine erfrischende Mischung aus der Panem-Trilogie und der Selection-Reihe. Die Geschichte vereint die Stärke und kämpferischen Fähigkeiten, wie wir sie bereits von Katniss kennen, mit der Idee eines royalen Auswahlverfahrens. Ich empfehle das Buch allen Fans von dieser Art von Young Adult und Fantasy Romanen.

Wenn du…magst, magst du bestimmt auch…!

Hallo ihr Lieben,

Es wird mal wieder Zeit für ein paar Empfehlungen, basierend auf den Büchern, Filmen oder Serien, die ihr (vielleicht) bereits schon mögt. Also los geht die wilde Fahrt. 😀

Wenn du PS ich liebe Dich von Cecila Ahern magst, magst du bestimmt auch Morgen kommt ein neuer Himmel von Lori Nelson Spielman!

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Ählich wie bei PS Ich liebe Dich, bekommt Brett Briefe von ihrer verstorbenen Mutter, die in kleinen Schritten fordern, dass Brett ihr Leben vollständig auf den Kopf stellt und neu ordnet. Bretts Mutter ist überzeugt davon, dass ihre Tochter momentan nicht glücklich ist und ihre Träume aus den Augen verloren hat. Auch wenn hier nicht wie bei PS Ich liebe Dich der verstorbene Ehemann schreibt, ist es trotzdem eine sehr ergreifende, traurige aber auch unterhaltsame Geschichte einer wundervollen Mutter-Tochter-Beziehung.

Wenn du Fluch der Karibik magst, magst du bestimmt auch Ein Hauch von Schicksal von Lara Wegner!

 

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Ein Hauch von Schicksal ist eine romatische, teils brutale Piratengeschichte. Auch wenn das Buch lange nicht an die Perfektion von Fluch der Karibik herankommt (weil die Filme einfach so komplex und bis ins Detail durchdacht sind) so ist es doch eine sehr schöne Geschichte, die vieles mit dem Film gemeinsam hat. Beim Lesen sind mir immer wieder Kleinigkeiten aufgefallen, die mich stark an Fluch der Karibik erinnert haben. Ich bin auch überzeugt davon, dass der Titel des Buches aus dem zweiten Fluch der Karibik Film stammt, als Tia Dalma zu Will Turner sagt „Du hast ein Hauch von Schicksal beadirhaftet.“ Auf jeden Fall ist das Buch sehr spannend, unterhaltsam und schön geschrieben. Allerdings sollte man sich darauf gefasst machen, dass die Liebesgeschichte zwischen Grace und Rhys einen Großteil der Handlung einnimmt.

 

Wenn du Supernatural magst, magst du bestimmt auch City of Bones von Cassandra Clare!

 

supernaturalcity-of-bonesViele von euch kennen die zwei wahrscheinlich schon, trotzdem wollte ich die beiden Geschichten in meine Liste aufnehmen. Genauso wie Sam und Dean übernatürliche Wesen jagen, jagen auch die Shadowhunter in City of Bones jede Menge dunkle Gestalten und Dämonen. Sowohl Supernatural als auch das City of Bones sind eher dunkel, ernst und gefährlich, aber trotzdem lustig, weil die Charaktere so unterhaltsam sind. Ich kann beides wirklich jedem empfehlen! Supernatural ist meine absolute Lieblingsserie und in City of Bones habe ich sie quasi als Buch gefunden. 😀

Gelesen im Oktober!

Hallihallo 🙂

Diesen Monat probiere ich mal etwas anderes. Statt einem Video zu meinen gelesenen Büchern im letzten Monat zu filmen, verfasse ich mal einen Blogeintrag. Ich weiß noch nicht, ob ich hierbei bleibe, oder ob es nächsten Monat wieder ein Video gibt, aber erstmal gibt es jetzt ein Update im geschriebenen Worte 😀 Letzten Monat habe ich es sogar noch geschafft einiges zu lesen, bevor der ganze Uni-Stress wieder angefangen hat. Ich bin insgesamt auf diese sechs Bücher gekommen:

 

1 . Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

die-insel-der-besonderen-kinder1Es geht um Jacob, der bereits sein ganzes Leben verrückte Schauergeschichte von seinem Großvater erzählt bekommt. Doch als sein Opa unter mysteriöse Umständen stirbt, muss Jacob sich eingestehen, dass es vielleicht doch nicht nur Geschichten waren. Er macht sich auf die Suche nach der Insel, von der sein Großvater immer wieder gesprochen hat und findet noch viel mehr als er sich jemals erträumen konnte.

An sich hat mir das Buch ganz gut gefallen, aber ich fand es leider nicht so gut, wie ich es erwartet hatte durch den Hype der darum gemacht wurde. Die Geschichte kam mir so vor, als wäre sie auf biegen und brechen um diese alten Fotos, die auch immer wieder im Buch zu sehen sind, herumgesponnen worden. Ich werde zwar wahrscheinlich auch noch die nächsten Teile der Reihe lesen, aber so ganz gepackt hat es mich (noch) nicht. Kurz nachdem ich das Buch gelesen hatte, bin ich auch in die Verfilmung gegangen. Ich finde der Film hat das Buch eigentlich sehr gut umgesetzt, bis zu dem Punkt wo die beiden Versionen der Geschichte auf einmal völlig auseinanderdriften. Hasst ihr es nicht auch, wenn der Film plötzlich ein anderes Ende nimmt als es im Buch war?

 

2. Endgame – Die Hoffnung von James Frey

9783789135248_1442309553575_xxlDas ist der zweite Teil der Endgame Trilogie. Im ersten Teil geht es darum, dass 12 Meteroiten auf die Erde schlagen und das Spiel – das Endgame – somit eröffnen. Es werden 12 Spieler aus verschiednen Völkern aktiviert, die drei Rätsel lösen und die jeweiligen Schlüssel finden müssen, um Endgame zu gewinnen. Nur das Volk des Gewinners wird überleben, der Rest wird ausgelöscht werden.

Was ich an Endgame so sehr mag, ist, dass der Schreibstil so speziel ist. Es wird nicht viel Zeit auf ausschmückende Sätze und Phrasen gelegt, sondern präzise, schnell und kalt erklärt was passiert, so wie Endgame eben ist. Es gibt außerdem keinen eindeutigen Protagonisten. Die Perspektive wechselt gleichermaßen zwischen allen Spielern, also kann man sich selbst seinen Favoriten suchen und es ist absolut unklar, ob er gewinnen wird oder im nächsten Moment stirbt. Zu jedem Buch gibt es ein großes Rätsel in unserer echten Welt und der, der es als erstes löst, gewinnt 250.000$, was eine ziemlich coole Sache ist, weil es Endgame so real macht. Ich bin wirklich ein großer Fan der Reihe 🙂

 

3. Throne of Glass – Die Erwählte von Sarah J. Maas

9783423716512_1466140414000_xxlIn Throne of Glass geht es um eine Assassine (Celeana Sardothien), die zum Tode verurteilt in einem Arbeitslager schuftet. Doch dann wird ihr angeboten als Champion des Kronprinzen in einem Wettkampf gegen 23 andere Champions um ihre Freiheit zu kämpfen.

Das Buch ist die perfekte Mischung zwischen Selection, Die Tribute von Panem und Die rote Königin. Es ist spannend, actiongeladen und teilweise sogar etwas gruselig. Ich hatte von dem Buch erwartet, dass der Wettkampf der Champions viel mehr im Fokus steht, dabei war es eigentlich tatsächlich dann nur die Rahmenhandlung. Die Morde, die immer häufiger im Schloss auftauchten waren das eigentliche Rätsel und auch um einiges spannender als ein schnöder Wettkampf.

 

4. These Broken Stars von Amie Kaufman und Megan Spooner

51seuade-6l-_sx332_bo1204203200_Lilac und Tarver sind die einzigen Überlebeden eines Raumschiffabsturzes. Jetzt müssen sie sich auf einem fremden Planeten zurechtfinden und Hilfe suchen. Es lauern viele Gefahren auf sie und mysteriöse Dinge passieren. Die beide müssen wirklich zusammenhalten um es heil zu überleben.

These Broken Stars hat mich so begeistert! Es ist mein absolutes Monatshighlight. Ich habe es in etwas mehr als einem Tag quasi verschlungen. Die Geschichte hat mich so sehr gefesselt. Vor allem durch die wechselnden Kapitelperspektiven zwischen Lilac und Tarver und die kurzen Verhörsprotokolle mit Tarver, die zwischen den Kapiteln sind. Ich weiß gar nicht, was ich euch am besten über das Buch erzähle ohne zu viel zu spoilern. Ich kann nur sagen ich hatte zwischendurch wirklich Spannungs-Gänsehaut weil es so gut war. Jetzt kann ich es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen, der noch diesen Monat erscheint.

 

5. City of Bones von Cassandra Clare

city-of-bonesAls Clarys Mutter spurlos verschwindet, und alles danach aussieht als wäre sie von etwas Übernatürlichem entführt worden, stellt sich Clarys Welt von heute auf morgen auf den Kopf. Sie begegnet dem Schattenjäger Jace, der ihr auf der Suche nach ihrer Mutter hilft. Zusammen müssen sie sich gegen Vampire, Werwölfe, Dämonen und Hexenmeister behaupten um Antworten zu bekommen.

Die City of Bones Reihe ist ja jetzt schon etwas älter, und obwohl ich schon ganz viel über sie gehört habe, bin ich nie dazu gekommen sie zu lesen. Es hat mich immer etwas Abgeschreckt über Vampire und Werwölfe zu lesen, weil ich seit Twilight einfach eine Überdosis davon habe. Trotzdem fand ich City of Bones ganz in Ordnung. Es hat mich jetzt nicht total umgehauen, aber schlecht war es auch nicht. Ich denke ich werde die Reihe weiterlesen und schauen, wie es sich noch so entwickelt (auch wenn mir dieser Plot-Twist am Ende so gar nicht gefallen hat, der Jace und Clary betrifft.)

6. Giants von Sylvain Neuvel

Als Rose Franklin eine riesige Metallhand findet, widmet sie all ihre Forschung dieser Hand. Mit einem Expertenteam sucht sie nach noch mehr Körperteilen, denn sie ist sich sicher, dass die Hand Teil eines Roboters ist. Aber welchen Zweck verbirgt sich hinter dem Roboter und woher kommt er?

Giants ist wirklich ein außergewöhnliches Buch, denn es ist vollständig als Dialog geschrieben. Ich habe zwar erst einige Zeit gebraucht, aber sobald man sich an diese spezielle Erzählstruktur gewöhnt hat ist es wirklich interessant. Ich hatte zwar gehofft, dass es mehr um den wissenschaftlichen Aspekt in dem Buch geht, aber die politischen und verschwörerischen Hintergründe zu erfahren, in die es in dem Buch größtenteils ging, war auch sehr spannend. Nach These Broken Stars auf jeden Fall auch eines meiner Favoriten für diesen Monat.

Zu Giants habe ich bereits eine Rezi geschrieben, die ihr hier findet 🙂

 

Das waren auch schon alle Bücher, die ich im Oktober gelesen habe. Im November werden er vermutlich wieder weniger, weil ich neben der uni einfach nicht so viel zum Lesen komme leider. Teilt mir in den Kommentaren mal mit, ob euch die Video-Version oder die Blog-Version von meiner Monatszusammenfassung besser gefällt. 🙂

Memories to do – Allies Liste

memories-to-doTitel: Memories to do – Allies Liste

Autorin: Linda Schipp

Verlag: Drachenmond Verlag

Preis: 12,90 € (TB)

4.8 Stars (4,8 / 5)

 

In ein Schwimmbad einbrechen, zu einem Candle-Light-Dinner ausgeführt werden, mich an meine Hochzeit erinnern … Eine seltene Form von Amnesie hat Allies Erinnerungen an die vergangenen 17 Jahre ausgelöscht. Im Herzen noch ein Teenager steht sie ahnungslos vor ihrem zweijährigen Sohn, einem Ehemann, den sie nicht liebt, siebenhundert unbekannten Facebook-Freunden und einem verdächtig dunklen Nebel, der sich über ihre Vergangenheit zieht. Im Leben der 34-jährigen Allie ist nichts mehr von dem übrig, was ihr als Teenager wichtig war nicht einmal ihr Name. Um den Geheimnissen der geschwärzten siebzehn Jahre auf die Spur zu kommen, reist sie zurück in die amerikanische Kleinstadt, in der ihre Erinnerungen enden. An ihrer Seite der Mensch, der ihr am nächsten und nach jahrelanger Trennung am fernsten zugleich ist: Luis. Nur ein Freund, wirklich. Ihr bester Freund. Damals zumindest.

Als ich mir Memories to im Sommer spontan ausgesucht habe, war das hauptsächlich deswegen, weil mir das Cover (*-*) sowie der Klappentext auf direktem Weg ins Herz gesprungen sind. Ein weiter nicht unbedeutender Grund war das bezaubernde Lächeln von Linda Schipp, die mit gezücktem Kugelschreiber hinter einem Stapel ihrer Bücher saß. Danke für die lieben Worte, die Du in mein Memories to do geschrieben hast!  🙂

Rezi: Memories to do beginnt im Juni 2071. Ein mega guter Prolog, der mich entgegen meiner Befürchtung überhaupt nicht verwirrt hat (weil er in der Zukunft spielt), sondern perfekt zum eigentlichen Beginn der Geschichte begleitet hat.
In Memories to do geht es um Allie, die aufgrund eines Unfalls eine Amnesie erlitten hat. Fast all Ihre Erinnerungen sind gelöscht. Fast! Denn an das Jahr 1997 erinnert sich Allie. Ebenso an all das davor.
17 Jahre Erinnerungen einfach gelöscht. Allie steht einem Ehemann gegenüber, der ihr fremd ist. Auch ihr Sohn ist ihr fremd. Wie schlimm muss das sein, wenn man sich selbst nicht kennt und alle um einen Fremde sind?
An ihre Jugend und ihren besten Freund Luis erinnert sie sich aber sehr wohl. So sehr sogar, dass sie am Anfang tatsächlich dachte es wäre 1997.
Allie ist so verzweifelt und wünscht sich nichts mehr als ihr Leben zurück. Und so kommt es, dass sie Luis wiedersieht. Er soll Allie helfen sich zu erinnern. Fährt deshalb mit ihr in ihre alte Heimatstadt Townsend…
Alles was dann jedoch geschieht und wie alles Endet, kann ich natürlich nicht verraten, denn dann wäre das tolle feeling beim lesen dahin. 😛 Der Klappentext verrät ja noch ein bisschen was 😉
Mich haben auf jeden Fall die Charaktere abgeholt und die Geschichte hat mich mitgenommen! So richtig! <3

Die Charaktere wirken lebendig und jeder auf seine Art speziell und auch liebenswürdig. Und damit meine ich alle! Hauptcharaktere sowie beispielsweise die Bewohner Townsends.
Und Townsend – ja was soll ich sagen – ich habe mich ein bisschen in dieses Städtchen verliebt.
Linda Schipp hat all das so zauberhaft beschrieben, dass einem leicht fällt in die Geschichte einzutauchen und mitzufühlen. Es war auch zu keiner Zeit langweilig. Im Gegenteil! Dieses Buch bietet alles was man sich an Emotionen, Spannung, Abwechslung und am wichtigsten: einem guten Plot, wünschen kann.

Fazit: Für mich ein rundum gelungenes Buch mit Gefahr zum verlieben!
Empfehlung:Kaufen!

Außergewöhnlicher und Spannender Sci-Fi Auftakt

Titel: Giants – Sie sind erwacht

Autor: Sylvain Neuvel

Preis: 14,99€

416 Seiten

5 Stars (5 / 5)

 

Als kleines Mädchen stößt Rose Franklin beim Spielen auf eine riesige Metallhand. Diesem Fund widmet sie als erwachsene und promovierte Physikerin ihre Forschung. Zusammen mit einem Team aus Experten forscht sie an der Hand und den Schriftzeichen, die zusammen mit ihr entdeckt wurden. Schnell wird klar, dass die Hand zu einem gigantischen Roboterkörper gehört, dessen Teile über die ganze Erde verteilt liegen. In gefährlichen Rettungsaktionen werden einige Teile geborgen und allmählich finden sich Antworten. Doch die Mysterien, wie der Roboter auf die Erde gelangt ist, woher er stammt und zu was er zu gebrauchen ist, sind gar nicht mal so leicht zu lüften.

Hier gehts zur Leseprobe

Das auffälligste und außergewöhnlichste an „Giants“ ist, dass fast das gesamte Buch in einem Dialog geschrieben ist. Auch wenn es erst einige Kapitel gebraucht hat, bis ich mich an diesen ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt habe, hat es mir letztendlich doch sehr gut gefallen. Es ist einfach mal etwas anderes! Das macht das ganze Leseerlebnis viel spannender und abwechslungsreicher. Um den Faden nicht zu verlieren, muss man sehr konzentriert lesen, denn  sowohl die Fragen, wie auch die Antworten in dem Gespräch sind meistens knapp, direkt und wechseln schnell das Thema. Der Dialog findet immer zwischen dem gleichen Interviewer, dessen Identität unbekannt ist, und einem der Personen aus dem Buch statt. Von demjenigen, der die Fragen stellt, wird im Laufe des Buches allerdings nicht viel bekannt. Es scheint ein Mann zu sein, der die Fäden der Robotermission mehr oder weniger im Hintergrund zieht. Er ist sehr einflussreich und vorrausschauend, aber keiner amerikanischen Organisation oder dem Geheimdienst untergestellt. In jeder Kapitelüberschrift steht, wer der Gesprächspartner für die nächsten Seiten ist. Anfangs kommt man leicht mit den Namen des Wissenschaftsteams durcheinander, aber da allgemein nicht sehr viele verschiedene Menschen in dem Roman auftauchen, gewöhnt man sich auch daran leicht.

Gelegentlich werden auch andere Arten der Informationsvermittlung eingestreut, zum Beispiel Tagebucheintrage des Teams, Versuchsprotokolle oder Zeitungsartikel. Es lockert das Buch immer mal wieder auf, kurze Abschnitte zu lesen, die nicht in Gesprächsform verfasst sind. Außerdem erhält man bei den Tagebucheinträgen Einblicke in die Gefühle und Gedanken der Wissenschaftler, die sie nicht vor dem mysteriösen Interviewer äußern würden, wie beispielsweise der innere Konflikt zwischen dem Nutzen und der Gefahr, die von dem Roboter ausgehen könnte. Dadurch, und auch durch die verschiedenen Gesprächspartner, entwickelt sich ein Gesamtbild der Geschichte. Allerdings ist es oft unklar, wie viel Zeit zwischen den verschiedenen Beiträgen vergangen ist und man kann es nur grob schätzen anhand des Gesagten, was aber dem Buch keinen Abbruch tut.

Besonders spannend ist das Rätsel über die Herkunft des Roboters, welches leider noch nicht abschließend geklärt wurde in diesem Buch. Da „Giants“ aber erst der erste Teil einer Reihe ist, freue ich mich schon, mehr darüber in dem kommenden Teil zu lesen. Die Entdeckung des Roboters ist ein einschneidendes Erlebnis für alle beteiligten. Teilweise bringt es sehr dunkle Abgründe einiger Menschen zum Vorschein, aber auch auf weniger persönlichen Ebenen, steht plötzlich der Weltfrieden auf der Kippe.

Auf den letzten Seiten fangen sich die Ereignisse an zu überstürzen. Obwohl das Buch weiterhin in einem Dialog verfasst ist, werden die actionreichen Szenen gut vermittelt, indem der Interviewer sozusagen live zugeschaltet ist und mit einem der Protagonisten telefoniert. So bekommt der Leser das direkte Geschehen mit und nicht nur Aufzeichnungen oder Rückblicke, die die Situation weniger spannend machen würden.

Das Buch endet mit einer riesigen und unerwarteten Entwicklung, dessen Auflösung ich kaum erwarten kann. Leider erscheint der zweite Teil auf Englisch erst im April 2017, wann die deutsche Übersetzung veröffentlicht wird habe ich leider nicht gefunden.

20 Bücher-Fakten über mich

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Hallihallo ihr Lieben,

Heute habe ich euch 20 Fakten über mich in meinem Lese- und Bücherverhalten aufgelistet. Wegen jedem einzelnen Punkt auf dieser Liste (außer 14.) wurde ich schon belächelt, als komisch befunden und ausgelacht. Nicht dass es mich stört, aber ich dachte unter euch finde ich vielleicht einige Gleichgesinnte. 🙂

  1. Wie jeder bibliophile Mensch, bricht es mir mein kleines-großes Leseherz wenn ich Eselsohren in Büchern sehe, oder ausversehen meinen Taschenbüchern Leserillen zufüge.

  2. Ich lese Taschenbücher tausendmal lieber nur zur Hälfte geöffnet, als absichtlich den Buchrücken zu brechen.

  3. Egal wo ich hingehe, ich habe immer ein Buch dabei.

  4. Ich hasse nichts mehr, als Bücher aus einer Reihe, die verschiedene Größen haben.

  5. …dicht gefolgt von Bücherreihen, die mittendrin das Cover wechseln.

  6. Ich leihe mir so gut wie nie Bücher bei Freunden aus, weil ich sie einfach selbst besitzen muss, wenn ich sie gut finde.

  7. Falls ich mir dann doch mal ein Buch ausgeliehen habe, welches mir gefallen hat, kommt es vor, dass ich es mir dann trotzdem kaufe, nur um es in mein Bücherregal stellen zu können.

  8. Ich selbst verleihe auch nur Bücher an Freunde, von denen ich weiß, dass sie vorsichtig und liebevoll mit meinen Schätzen umgehen werden.

  9. In mein Bücherregal kommen generell nur Bücher, die ich gelesen habe.

  10. Mein SuB habe ich vollständig in und auf meinem Nachttisch untergebracht.

  11. Ich besitze „Harry Potter und der Stein der Weisen“ bereits in 3 verschiedenen Ausgaben, Tendenz steigend.

  12. Egal wie sehr ich mir vornehme keine Bücher mehr zu kaufen, ich schaffe es einfach nicht.

  13. Zu Weihnachten oder Geburtstagen wünsche ich mir ausschließlich Bücher.

  14. Apropos Weihnachten: Dieses Jahr werde ich über die Weihnachtszeit in einer Buchhandlung aushelfen und ich freue mich schon unglaublich darauf.

  15. Ich lese nie Leseproben, weil ich es hasse ein Buch anzufangen, welches ich nicht direkt weiterlesen kann.

  16. Ich bin kein großer Fan von eBooks. Ich benutze mein Kindle nur beim Reisen oder für Bücher, die ich von den Autoren direkt zugeschickt bekomme.

  17. Oft vergesse ich bereits nach ein paar Wochen/Monaten die Details einer Geschichte, die ich gelesen habe.

  18. Ich würde manche Bücher gerne doppelt und dreifach lesen, aber weil mein SuB immer meine erste Priorität ist komm ich nicht oft dazu.

  19. Bücher, die mir besonders gut gefallen haben, kaufe ich mir deswegen manchmal im englischen Original, obwohl ich es schon in Deutsch besitze, weil ich mir dann einreden kann, dass ich die englische Version ja noch nicht gelesen habe und es somit ein ganz neues Buch ist.

  20. Mir fällt es außerdem leichter englische Bücher für eine längere Zeit am Stück zu lesen. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber bei deutschen Büchern lege ich oft kleinere Pausen ein, während ich bei englischen Büchern stundenlang ohne Unterbrechung lesen kann.

Wenn ihr euch in einigen dieser Punkte wiedererkennt habt, würde es mich freuen zu erfahren in welchen Angewohnheiten ich nicht alleine bin. Außerdem interessieren mich eure 20 Bücher-Fakten. Postet diese gerne in die Kommentare oder schickt mir ein Link zu eurem eigenen, eventuellen Beitrag. 🙂

Sie hat die Wahl: Als Mörderin gehängt, oder als Vorkosterin vergiftet?

51l96ce5szl-_sy346_Titel: Yelena und die Magierin des Südens

Autorin: Maria V. Snyder

465 Seiten

Preis: 7,49€ (eBook)

5 Stars (5 / 5)

 

Wegen eines Mordes zum Tode verurteilt, wartet Yelena im Gefängnis auf ihre Hinrichtung. Im letzten Moment wird ihr die Möglichkeit gegeben, die Vorkosterin des Kommandanten von Ixia zu werden, anstatt gehängt zu werden. Durch ihre neue Aufgabe schwebt sie in der ständigen Gefahr bei einem Anschlag auf den Kommandanten vergiftet zu werden. Gleichzeitig ist der Job auch eine Chance auf ein neues Leben. Von dem Sicherheitschef Valek wird sie dazu trainiert möglichst schnell und präzise verschiedene Gifte zu identifizieren. Während ihrer Ausbildung wird Yelena von Valek Schmetterlingsstaub untergemischt. Von nun an muss sich Yelena jeden Morgen das Gegenmittel geben lassen, um nicht durch den Schmetterlingsstaub eines qualvollen Todes zu sterben. Währenddessen planen Rebellen den Sturz des Kommandanten. Yelena wird unfreiwillig in das Geschehen verwickelt und entdeckt dabei zufällig, dass sie magische Kräfte besitzt. Magie ist in Ixia streng verboten und Yelena bringt sich ein weiteres Mal, allein durch den Besitz ihrer magischen Fähigkeiten in Lebensgefahr.

„Yelena und die Magierin des Südens“ ist eines von den Büchern, die man kaum aus den Händen legen kann weil man immer wissen will wie es weiter geht. Wenn ich morgens zufällig aufgewacht bin bevor mein Wecker geklingelt hat, hab ich abgewogen ob ich noch Schlaf brauche oder ob ich nicht lieber weiter lesen will. Meistens hat das Buch gewonnen. Ja, dieses Buch ist so wundervoll, dass ich sogar meinen Schlaf dafür geopfert habe. Die Charaktere sind einfach so gut und interessant geschrieben. Vor allem die beiden Protagonisten, Yelena und Valek, haben wirklich viel Tiefe und sind starke Persönlichkeiten. Im Verlauf des Buches erfährt man immer mehr über Yelenas Vorgeschichte und wie sie dort gelandet ist, wo sie jetzt ist. Teilweise werden wirklich brutale und intensive Szenen beschrieben. Mehr als einmal musste ich das Buch kurz zur Seite legen um das Gelesene zu verdauen. Die Handlung ist durchgehend spannend und es passieren immer wieder komplett unerwartete Dinge, die sich perfekt in die Geschichte einfügen. Ich kann das Buch wirklich jedem absolut empfehlen. Ich konnte es kaum erwarten den zweiten Teil in die Finger zu bekommen. In „Yelena und der Mörder von Sitia“ geht es genauso spannend weiter. Obwohl der dritte Teil noch unberührt auf meinem Nachttisch liegt, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Trilogie genauso überragend endet, wie sie auch Angefangen hat.

Wer danach immer noch nicht genug bekommen kann von den Ländern Ixia und Sitia, kann direkt mit der Glass-Reihe (Storm Glass; Sea Glass; Spy Glass)  anschließen. Die zweite Trilogie spielt zwar noch in der gleichen Welt, erzählt aber die Geschichte eines anderen Mädchens.

Leider gibt es die Bücher auf deutsch mittlerweile nur noch als eBook. Ich hab sie alle im Englischen Original gelesen, wo der erste Teil „Poison Study“ heißt. Die Cover im Englischen sind um einiges ansprechender als das deutsche Cover. Trotzdem ist „Yelena und die Magierin des Südens“ ein ein außergewöhnliches Buch, welches viiiiiiieeel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Da ich, wie gesagt, die Reihe nur in Englisch gelesen habe, kann ich leider nichts über die deutsche Übersetzung sagen. Ich hoffe, dass sie genauso gelungen ist wie diese wundervolle Geschichte.

Liebesdrama um eine Halbelfe

divinitas-736x1030Titel: Divinitas

Autorin: Asuka Lionera

337 Seiten

Preis: 14,90€

3.2 Stars (3,2 / 5)

 

Fye ist eine Halbelfe. Sie wird von den Menschen gehasst und gefürchtet, während sie von den Elfen verstoßen wird. Deswegen lebt sie zurückgezogen im Wald und vermeidet Kontakt mit der Außenwelt. Doch als sie eines Tages gezwungen ist das nächstgelegene Dorf zu besuchen, wird sie von den königlichen Rittern entdeckt und festgenommen. Ihr droht die Verurteilung zum Tod durch Verbrennung. Doch sie hat Glück und wird von einem mysteriösen Retter befreit. Zusammen flüchten sie vor den königlichen Wachen. Entwickelt sich mehr zwischen den beiden? Und was ist das dunkle Geheimnis von Fyes Retter?

Da es sich um ein Buch aus dem Drachenmond Verlag hier handelt ist schon fast zu erwarten, dass das Cover mal wieder wunderschön gestaltet ist. In diesem Fall ist es nicht nur unglaublich hübsch anzusehen, sondern passt auch perfekt zu den Charakteren aus Divinitas.

Zu Beginn des Buches hat man viele Fragen, zum Beispiel wieso Fye so alleine ist und wieso Halbelfen von der ganzen Welt gehasst werden obwohl sie doch ganz lieb sind (in Fyes Fall natürlich). Man hat schon sehr viel Mitleid mit Fye, wenn sie von einer Ungerechtigkeit in die nächste stolpert. Teilweise werden im Laufe des Buches Antworten auf diese Fragen gegeben, allerdings hätte ich mir viel mehr Infos über die Vergangenheit von Fye und ihren Eltern gewünscht. Auch die vielen verschiedenen Arten der Elfen (Hochelfe, Dunkelelfe, Waldelfe, usw.) werden viel zu wenig ausgeschmückt und erklärt. Viel mehr werden sie für den Leser einfach so in den Raum geworfen und es würde auch kein Unterschied machen, wenn einfach nur von Elfen im Allgemeinen die Rede wäre.

Sobald Fye auf ihren Retter trifft, fängt die Schwärmerei auch schon an. Ich kann es absolut nicht leiden, wenn Charaktere beim Anblick eines gut aussehenden Männchens sofort in eine Art dumm-dämliche, naive Verliebtheit rutschen und nichts anderes mehr wahrnehmen als seine Bauchmuskeln. Die Schilderungen von Fye nehmen schon fast Twilight-Ausmaße an. Auch das krankhaft besitzergreifende Verhalten von Fyes Retter erinnert schon stark an Edward. Um das Liebesdrama perfekt zu machen, taucht natürlich auch noch eine dritte Partei auf, die ein klassisches Liebesdreieck entstehen lässt. Trotzdem ist die Liebesgeschichte von Fye und ihrem Retter eigentlich ganz knuffig und romantisch. (Falls ihr euch wundert wieso ich immer nur von „Fyes Retter“ spreche und ob der arme Bub keinen Namen hat: Die Identität von dem jungen Herren ist sehr  wichtig für die Geschichte und ich möchte euch dann doch nicht zu viel spoilern, also pssssht)

Im Verlauf des Buches wechselt gelegentlich die Erzählperspektive zwischen Fye und ihrem Retter. Von Fye wird sozusagen die Geschichte erzählt, während man bei den Abschnitten aus der Sicht ihres Retters seine Gefühle und Einstellungen gegenüber den Situationen geschildert bekommt. Teilweise springt er dazu nochmal ein Stück in die Vergangenheit mit seinen Erzählungen. Dieser Wechsel ist wirklich gut um gewisse Reaktionen (vor allem von Fyes Retter) besser zu verstehen und besser einordnen zu können. Es gibt oft einen völlig neuen Sichtpunkt auf die Ereignisse.

Gegen Ende des Buches gibt es immer größere Zeitsprünge und die Handlung plätschert gefühlt nur noch so vor sich hin, was die Geschichte etwas langatmig macht. Obwohl in diesem Abschnitt noch einiges passiert, hat mich der Teil des Buches am wenigsten gefesselt.

Auch wenn meine Rezi sich leider sehr negativ anhört, muss ich sagen, dass ich das Buch insgesamt nicht schlecht fand. Es hat mich durchaus unterhalten und war schnell zu lesen. Lieblingsbuch-Potenzial hat es allerdings nicht. Ich würde es allen Lesern empfehlen, die gerne Liebesgeschichten und Liebesdramas, gepaart mit etwas Action, lesen.

Meine Top 5 schönsten Cover

Ich muss zugeben, ich bin manchmal ein kleines Cover-Opfer. Dagegen kann man einfach nichts machen, schöne Bücher ziehen  meine Aufmerksamkeit ganz automatisch auf sich. Obwohl man sagt „Don’t judge a book by it’s cover“, macht es schon sehr viel aus von meiner Kaufentscheidung. Bei Büchern mit einem wirklich wunderschönen Cover hoffe ich schon bevor ich den Klappentext lese, dass mir der Inhalt so gut gefällt, dass ich den Kauf vor mir selbst ganz leicht rechtfertigen könnte. Ich konnte mich kaum entscheiden, welche Bücher es in meine Top 5 Liste schaffen sollten, weil es einfach zu viele wunderschöne Cover gibt. Diese fünf haben das Rennen gemacht:

5. Die Unglückseligen von Thea Dorn

Dieses Cover hat mich so fasziniert, dass ich allein deswegen auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich finde es passt auch ganz wunderbar zum Inhalt, wo eine junge Biologin versucht, das Mittel zur Unsterblichkeit zu finden. Das Buch ist wirklich, wirklich gut und handelt genau von dieser  teilweisen verzweifelten Suche nach einem Weg dem Tod zu entkommen. Aber was ist das Leben wert, wenn es für immer weiter geht? Das Cover vermittelt so viel Weltschmerz und passt einfach perfekt zu der Geschichte. Wenn ihr mehr über Die Unglückseligen erfahren wollt findet ihr hier meine Rezi.

4. Selection von Kiera Cassu1_978-3-7373-6188-0

Die Cover der fünf Teile der Selection-Reihe sind alle wunderschön. Auch hier bin ich alleine wegen dem Cover zu dem Buch gekommen, und wenn ich ehrlich bin habe ich mir den ersten Teil auch nur gekauft weil ich das Cover so wunderschön fand. Vom Inhalt habe ich gar nicht so viel erwartet. Umsomehr habe ich das Buch im Endeffekt geliebt und mir natürlich auch noch die anderen Teile gekauft.

3. Shantaram von Gregory David Roberts

Shantaram ist für mich ein ganz besonderes Buch. Nicht nur der Inhalt, der spannend und horizonterweiternd ist, sondern auch das Cover. Bei mir weckt es sofort die Lust zu Reisen und fremde Länder und Kulturen kennen zu lernen. Es erinnert mich an Indien, die tropische Hitze und die wilden Mischungen an Gewürzen, die für dieses Land so typisch sind. Ein wirklich schönes Cover, zu einem wirklich schönen Buch. Meine Rezi zu Shantaram findet ihr hier.

2. Divinitas von Asuka Lionera

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Natürlich muss auch ein Buch des Drachenmond Verlags auf die Liste der schönsten Cover. Ich musste mich ganz schön zusammenreisen, nicht die ganze Liste aus Drachenmond-Büchern bestehen zu lassen. Divinitas ist eines der schönesten Bücher. Vor allem passt es einfach perfekt zu der Geschichte über die Halbelfe Fye. Auch zu diesem Buch habe ich eine Rezension geschrieben, die ihr hier findet.

1. Zodiac von Romina Russell

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Bestimmt habt ihr mittlerweile mitbekommen, dass ich unglaublich fasziniert bin von allem, was mit dem Universum, Sonnensytemen und Sternen zu tun hat. Deswegen habe ich mich auch sofort in das Cover von Zodiac verliebt. Die Geschichte von den 12 Sternbildern in der Galaxie Zodiac, in denen Menschen leben mit zu den jeweiligen Sternbildern gehörigen Charaktereigenschaften, die von dem dreizenten Sternbild bedroht werden und nur von einer jungen Seherin gerettet werden können.

 

 

Gerade wenn es um Buchcover geht, ändert sich meine Liste der schönsten fast täglich. Es kommen neue wunderschöne Bücher hinzu, während man sich an anderen langsam sattsieht. Jetzt habe ich euch meine aktuellen Favoriten vorgestellt und würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, was eure schönsten Schätze sind. 🙂